Meldungen aus der Universität

Leuphana, Kulturstiftung und Uni Lübeck arbeiten künftig zusammen

24.03.2017 Vertreter der drei Einrichtungen unterzeichnen Kooperationsvertrag

Prof. Cornelius Borck (IMGWF), Präsident Hendrik Lehnert (Lübeck), Präsident Sascha Spoun (Leuphana) und Prof. Hans Wißkirchen (Kulturstiftung Lübeck) v.l.

Lüneburg. Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung – auf diesen drei Gebieten wollen die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität zu Lübeck und die Lübecker Kulturstiftung künftig zusammenarbeiten. Dazu soll ein sechsköpfiges Kooperationsgremium aus Vertretern aller drei Einrichtungen gebildet werden. Es wird mindestens zweimal jährlich tagen, um mögliche Kooperationsfelder auszumachen und neue gemeinsame Projekte zu initiieren. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben Vertreter der drei Einrichtungen am Mittwoch in Lüneburg unterzeichnet. Die bereits bestehende Zusammenarbeit bei der Neukonzeption eines Museums und der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird fortgesetzt.

Die Kulturstiftung Lübeck hatte 2011 im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam mit der Universität zu Lübeck das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) gegründet. Dort werden die kulturwissenschaftlichen Ressourcen von Museen, Archiven und Universität der Hansestadt gebündelt, Forschungsvorhaben vernetzt und neue Projekte initiiert. Die Leuphana verfolgt als Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts gleichfalls das Ziel, die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verstärken.

Schon jetzt arbeiten Lübecker Einrichtungen und die Leuphana zusammen: bei der wissenschaftlichen Ausbildung von Museumsmitarbeitern, bei der inhaltlichen Neukonzeption des Buddenbrookhauses und beim Promotionskolleg Wissenskulturen/Digitale Medien. Die Vertragspartner wollen diese Kooperationen weiter ausbauen. Unter anderem geht es dabei um Forschungsprojekte im Kontext der Sammlungen und Archive der Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck, um Kooperationen im Bereich einer praxisorientierten, wissenschaftlich fundierten Lehre und um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die Bereitstellung eines attraktiven Forschungsumfeldes.

Alle Beteiligten an dieser länderübergreifenden Kooperation sehen die Kultur als einen wichtigen Faktor für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung an. Sie wollen durch ihre Zusammenarbeit Transfer und Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis stärken, nicht zuletzt, indem sie gemeinsam Ausstellungs-, Forschungs- und Veranstaltungsprojekte organisieren.