Meldungen aus der Universität

Studierende wählen neue Vertretung

09.05.2017 Lüneburg. Vom 11. bis 17. Mai finden an der Leuphana Universität Lüneburg studentische Wahlen statt. Für das Studierendenparlament (StuPa) stehen in diesem Jahr sieben Listen zur Wahl. Die fünf Listen ‚JUSO HSG‘, ‚dielinke.SDS‘, ‚campus.grün‘, ‚Die dr3i - Eure Liste für Wirtschaft, Recht und Bildung‘ und der ‚RCDS Lüneburg – Ring Christlich-Demokratischer Studenten‘ waren bereits im StuPa vertreten. Neu dabei sind die ‚Liberale Union‘ und die ‚Kritisch-Unabhängige Liste‘.

Außer dem StuPa, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der Studierendenschaft, werden auch einige Fachgruppen-Vertretungen (FGVen) gewählt. Da es zumeist nicht mehr als fünf Bewerberinnen und Bewerber gibt, übernehmen diese automatisch für das nächste Jahr die Vertretung in ihrem Studiengang. Mehr als fünf Bewerber um die jeweils fünf zu vergebenden Plätze gab es lediglich in den Fachgruppen Studium Individuale, Umweltwissenschaften, BWL (Bachelor of Arts), BWL (Bachelor of Science), VWL, International Business Administration & Entrepreneurship und Promotion. Bei der Wahl zur FGV VWL treten zwei Listen gegeneinander an, die ‚To-Do-Liste‘ und die ‚Die Fachschaft Business, Economics & Management‘.

Die Studierenden sind auch aufgerufen, über das Semesterticket abzustimmen. In diesem Jahr stehen vier Möglichkeiten zur Wahl: Ticket für den Großbereich Hamburg, Ticket für Niedersachsen, eine reduzierte Variante nur für Busse im Landkreis Lüneburg oder auch die Ablehnung des Semestertickets.

Den studentischen Wahlausschuss beschäftigt vor allem die Frage der Wahlbeteiligung. Mara Preuten, studentische Wahlleiterin, sagt: „2013 lag die Wahlbeteiligung noch bei fast 33 Prozent. Seit dem ist sie jedes Jahr gesunken. Zwar lag sie letztes Jahr mit fast 28 Prozent immer noch deutlich höher als an den meisten anderen Hochschulen Deutschlands.“ Ziel sei es aber dennoch, einer Entpolitisierung entgegenzuwirken. Dafür müsse wieder eine Streitkultur zwischen den Listen entstehen. Außerdem sollen die Wahlen präsenter gemacht werden, deshalb gebe es in diesem Jahr fünf statt der üblichen drei Tage Zeit zum Wählen. Die Studierenden appellieren an alle Universitätsmitglieder, auf die Wahl aufmerksam zu machen und zum Beispiel in Lehrveranstaltungen darauf hinzuweisen.