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Konferenzwoche 2017: Was macht die Welt gerecht?

21.02.2017 Lüneburg. Was macht die Welt gerecht? Diese Frage stellen sich rund 1.500 Studierende der Leuphana Universität Lüneburg auf der zehnten Konferenzwoche. Gemeinsam mit namhaften Gästen aus ganz Deutschland diskutieren sie vom 27. Februar bis zum 2. März über gesellschaftliche Verantwortung in Zeiten des Umbruchs. Die Studierenden freuen sich auf Gespräche unter anderem mit der neuen Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Ulrika Engler, dem Filmemacher Reinhard Kahl und dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Werder Bremen, Marco Bode. Die Konferenz ist öffentlich. Besucher sind herzlich willkommen.

 „Die Erstsemester-Studierenden erleben sich während der Konferenzwoche selbst in der aktiven Rolle von Forschenden und öffnen sich für Fragen der Lüneburger Zivilgesellschaft“, erläutert Sven Prien-Ribcke, Leiter der Leuphana Konferenzwoche. Er freut sich auch auf das rege Publikumsinteresse: Das habe sich über die Jahre zu einem echten Zugewinn für den Höhepunkt des Leuphana Semesters entwickelt.

Gemeinsam mit den Lüneburgern untersuchen Studierende beim Demokratieprojekt „Zukunftsrat“ neue Formen der Bürgerbeteiligung. Die Reihe „Einwanderungsland Europa“ in Kooperation mit der Volkshochschule fragt danach, wie Lüneburg dem Rechtpopulismus begegnet. „Das alte Denken der neuen Rechten“ diskutiert der Historiker Achatz von Müller mit dem Publizisten Micha Brumlik. Um die Außengrenzen der Festung Europa geht es beim Gespräch zwischen dem Türkei-Korrespondenten des SPIEGEL Maximilian Popp und Stefan Schmidt, dem Kapitän der Cap Anamur.

Von technologischem Totalitarismus bis zum herrschaftsfreien Raum: Die vernetzte Welt beflügelt Ängste und Träume. Über digitale Grundrechte spricht die Internet-Forscherin Jeanette Hofmann vom Wissenschaftszentrum Berlin mit dem SPIEGEL Online Kolumnisten Christian Stöcker unter dem Titel „Digitale Demokratie oder smarte Diktatur?“. Vernetzte Welt,globale Nachhaltigkeitsziele oder eine neue Weltordnung: Vielfältige Aspekte der Frage nach einer gerechten Welt werden von den Studierenden und ihren renommierten Gästen aufgegriffen und diskutiert.

Einen Überblick über die zahlreichen Programmpunkte bieten die Veranstalter im Internet unter: www.leuphana.de/konferenzwoche



Hintergrund
Auf der Konferenzwoche stellen die Studierenden ihre Projektarbeiten aus ihrem ersten Studiensemester vor. In über 50 verschiedenen Projektseminaren entwickelte der Forschungsnachwuchs gemeinsam mit den Lehrenden mehr als 300 Programmpunkte. Deren Spektrum reicht von Podiumsdiskussionen über Workshops bis zu einzelnen Präsentationen. Renommierte Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft treten in einen Dialog mit den Studierenden und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Die Erstsemester-Studierenden aller Fachrichtungen gestalten die Konferenzwoche als Abschluss des Leuphana Semesters. Es folgt einem in Deutschland besonderen interdisziplinären Konzept. Die vier Module „Wissenschaft trägt Verantwortung“, „Wissenschaft nutzt Methoden“, „Wissenschaft lehrt Verstehen“ und „Wissenschaft hat Grenzen“ vermitteln ihnen den Einstieg in die Wissenschaft. Sie erhalten Einblicke in andere Fachbereiche, setzen sich mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinander und erlernen so die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Den Höhepunkt des Leuphana Semesters bildet die Konferenzwoche, bei der alle Studierenden die Ergebnisse ihrer Arbeit in Vorträgen, Ausstellungen und Diskussionsrunden präsentieren. Schwerpunkt ist dabei das Thema „nachhaltige Entwicklung“, dessen Facetten die Studierenden in unterschiedlichen Projektseminaren herausgearbeitet haben.



HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN:

Wir laden Sie herzlich ein zur Konferenzwoche ab dem 27. Februar 2017 auf dem Hauptcampus der Leuphana. Einen Überblick zu den Programm-Highlights bietet Ihnen der angehängte Flyer.

Ein Pressegespräch mit der Partizipationsforscherin Prof. Dr. Patrizia Nanz (Wissenschaftliche Direktorin am Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam) und Stefan Schmidt (Kapitän der „Cap Anamur“ und Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein) sowie dem Modulverantwortlichen Prof. Dr. Matthias Barth, dem Konferenzleiter Sven Prien-Ribcke  und Studierenden des Konferenzteams findet am 28. Februar 2017 um 15.15 Uhr im Gebäude 10, 3. Stock, Raum 334 statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Sie erleichtern unsere Planung, wenn Sie sich bitte bis zum 24. Februar 2017 unter der Adresse sven.prien-ribcke@leuphana.de anmelden. Falls Sie für eine Berichterstattung weiteres Material benötigen oder vorab Interviews mit Beteiligten verabreden möchten, teilen Sie uns das gerne mit.

Programmhighlights


Kontakt:
Sven Prien-Ribcke, M.A.
Leuphana College
Scharnhorststraße 1 - UC 8.122
21335 Lüneburg

Tel.: 04131.677-2839
Fax: 04131.677-2819
sven.prien-ribcke@leuphana.de