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Leuphana und Hamburger Institut für Sozialforschung arbeiten künftig zusammen

15.06.2017 Lüneburg. Mit einer Feierstunde haben die Leuphana Universität Lüneburg und das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) am gestrigen Mittwoch den Beginn einer engen Kooperation in Forschung und Lehre markiert. Mit gemeinsamen Projekten wollen beide Einrichtungen künftig auf dem Feld der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung Themen mit zivilgesellschaftlicher Relevanz verfolgen. Etablierte Schwerpunkte beider Partner bilden dafür ideale Voraussetzungen: Während die Fakultät Kulturwissenschaften der Leuphana ihre Expertise in den Bereichen Digitale Kulturen, Kulturen der Kritik und Demokratieforschung einbringt, setzt das Hamburger Institut auf die Themen Demokratie und Staatlichkeit, Gewaltforschung und Nachkriegsgesellschaften.

Universitätspräsident Sascha Spoun mit den Professoren Jan Philipp Reemtsma, Wolfgang Knöbl und Ulf Wuggenig (v.l.)


Ein erster konkreter Baustein der Kooperation ist die Tätigkeit des HIS-Direktors Professor Dr. Wolfgang Knöbl als nebenberuflicher Professor an der Leuphana. Er vertritt seit dem 1. Juni das Gebiet Politische Soziologie und Gewaltforschung an der Fakultät Kulturwissenschaften und wird regelmäßig in den kulturwissenschaftlichen Studiengängen und den übergreifenden Studienelementen des Leuphana Colleges und der Graduate School lehren.

Im Anschluss an die Feierstunde traf sich ein sechsköpfiger Kooperationsbeirat, dem neben Vertretern beider Einrichtungen auch Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma, der langjährige Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung, angehört. Der Beirat vereinbarte, in der Zusammenarbeit insbesondere historische Perspektiven zu stärken und auch die Besetzung von gemeinsamen Professuren oder Juniorprofessuren vorzubereiten.

Prof. Dr. Ulf Wuggenig, Dekan der Fakultät Kulturwissenschaften, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung gewinnen wir einen bedeutenden Kooperationspartner und mit dem Kollegen Knöbl einen besonders ausgewiesenen Wissenschaftler, dessen Arbeitsschwerpunkte Gewaltforschung und historische Soziologie für  Forschung und Lehre der Fakultät eine große Bereicherung sind.“