schub camp - die bewerbungen
"SCHubladendenker -der Award für Andersdenker" - Wer wird es?
Lünebohne - Lüneburg trinkt fair
Was ist die Idee Eures Projekts?
Ein Kaffee aus Ruanda in Lüneburg? Wir, die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Lünebohne e.V., setzen uns in Lüneburg dafür ein, die BürgerInnen für fairen Handel zu begeistern. Mit unserem fair gehandelten Kaffee aus Ruanda – die Lünebohne, die wir über den Einzelhandel vertreiben und an verschiedene
Lüneburger Institutionen liefern, möchten wir möglichst viele LüneburgerInnen zu nachhaltigen Kaffeetrinkern machen. Und mehr noch: Wir wollen überzeugen, dass es wichtig und richtig ist, ein paar Cent mehr für faire Handelsbedingungen auszugeben. Denn gerade bei unseren alltäglichen Konsumgütern wie Kaffee ist es von besondere Bedeutung, dass über gerechte Handesl- und Arbeitsbedingungen
nachgedacht wird. Dazu betreiben wir Informationsarbeit, beispielsweise bei regionalen und universitären Veranstaltungen sowie über die regionalen, öffentlichen Medien.
Wem wird damit geholfen? Was erreicht Ihr?
Lünebohne e.V. schafft eine Brücke zwischen den Lüneburgern, dem Plantagenarbeiter in Ruanda und der Thematik des Fairen Handels. Unsere Bezugskooperative Kopakama setzt sich verstärkt für die Die Lünebohne trägt zur Bewusstseinsbildung des nachhaltigen Konsum in Lüneburg bei. Und was beim
bewussteren Kaffeetrinken anfängt, kann sich auch auf andere Alltagsgewohnheiten übertragen. Dies unterstützen durch Vernetzungen mit anderen Initiativen. In Zukunft streben wir zudem die verstärkte Bildungsarbeit in Form von Workshops und Seminaren mit Schülern und Studenten an.
Warum solltet Ihr unbedingt einen Platz im SCHub-Camp gewinnen? Welche Inhalte des SCHub Camps könnten Euch helfen, Euer Projekt voranzubringen?
Seit August 2011 ist die Lünebohne im Einzelhandel erhältlich. Die erste Hürde ist gemeistert. Trotzdem gibt es noch viele weitere Herausforderungen, denen wir uns gerne stellen. Das SCHub-Camp würde uns die Möglichkeit bieten, Vereinsstrukturen zu optimieren, Arbeitsweisen und -prozesse zu reflektieren,
verschiedenen Bildungsprojekte zum Beispiel an Schulen gezielter anzugehen, und unsere Stärken besser nutzen zu können. Es ist immer von besonderem Wert, professionelle Meinung und Feedback einzuholen und diese konstruktiv umzusetzen. Zudem schwebt uns ein weiteres Projekt vor Augen. Ein langfristiges Ziel wäre die Eröffnung einer DenkFAIRbrik in Form eines Lünebohnen-Café, das Raum für Informations-Diskussions- und Themenabende über nachhaltigen Konsum und fairen Handel schafft. Mit Hilfe desWorkshops könnten erste Weichen für die Umsetzung gelegt werden.
Wer seid Ihr?
Hinter der Lünebohne stehen elf Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, sowie eine Schülerin. Unser Verein ist in verschiedenen Teams organisiert, sodass die anfallenden Aufgaben besser erledigtwerden können.
Das Uni-Team kümmert sich um die Verteilung der Lünebohne an der Universität sowie um die Akquise neuer Institute als Abnehmer.
Das Einzelhandel-Team betreut die abnehmenden Supermärkte und die übrigen Einzelhändler. Mit einer möglichen Einführung einer Espressobohne werden vermutlich in Zukunft noch einige Cafés dazu kommen. Das Stadt-Team kümmert sich um städtische Einrichtungen und weitere Bildungsinstitutionen. Für die Finanzen sind hauptverantwortlich zwei Mitglieder zuständig. Diese Kerngruppen haben sich nach Interesse und Verfügbarkeit gebildet. Darüber hinaus gibt es noch den Marketing-Bereich und die Organisation und Planung von Veranstaltungen.
Hier sind die Grenzen eher fließend und die Aufgaben werden je nach Interesse und Bedarf übernommen und verteilt.






