Der Award für Andersdenker
Wir haben Eure Stimmen gezählt !!
Amikeco e. V., lunatic e. V., das Twin-Club Projekt Südafrika des Rotaract Stellenbosch & Rotaract Club Lüneburg, umbauWAGEN! oder WerteDialog? Wer ist SCHubladendenker 2010? Ihr habt mit Eurer Stimme entschieden!
Der Social Change Hub (SCHub) hat in den vergangenen Wochen Initiativen / Projekte und Vereine von Leuphana-Studierenden, die sich aktiv für Veränderungen in unserer Gesellschaft einsetzen, aufgerufen, sich für den SCHub Award - SCHubladendenker 2010 zu bewerben. 5 spannende Bewerbungen standen anschließend zur Abstimmung bereit.
Während der Leuphana Weihnachtsfeier am 9. Dezember 2010 wurde erstmalig der Preis „SCHubladendenker 2010 – der Award für Andersdenker“ verliehen.
Und der Gewinner ist:
umbauWAGEN!
Ihr wollt wissen, wer sich mit welcher Idee beworben hat? Einfach *+* klicken und schon erfahrt Ihr alles über die Projekte.
Amikeco e. V.
Amikeco e. V.
Was ist die zentrale Idee?
Unser zentrales Anliegen ist es, die Begegnung und den Austausch von Kulturen in unserem Land zu gestalten und zu begleiten. Hierbei stützen wir uns auf zwei sich ergänzende Standbeine:
Zum einen organisieren wir an der Uni und in der Stadt Lüneburg Kulturabende, um vorurteilsfrei und gemeinsam mit Angehörigen der jeweiligen Kultur diese vorzustellen und erlebbar zu machen. Bisher haben wir schon die Kulturen Griechenlands, Polens und Japans vorgestellt.
Zum Zweiten helfen wir Kindern und Jugendlichen, die mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet sind. Sie werden, teilweise über Jahre hinweg, in "Sammellagern" untergebracht und bei ihrem Einleben oft allein gelassen. Da sie meist ohne Deutschkurs zur Schule geschickt werden, womit beide Seiten überfordert sind, wollen wir einen Deutschkurs aufbauen. Bereits jetzt organisieren wir Freizeitaktivitäten, helfen beim Lesen Lernen und organisieren Patenschaften, so dass die Kinder, und damit die gesamte Familie, sich integrieren können.
Was ist neu? Welche Veränderung bewirkt Ihr damit?
Staatliche Integrationsbemühungen greifen erst, nachdem eine Aufenthaltsberechtigung ausgestellt ist. Nach unserem Verständnis besteht aber in der ersten Zeit der größte Bedarf an Integrationsangeboten. Deshalb wollen wir den jungen MigrantInnen von Anfang an Möglichkeiten bieten, die deutsche Sprache und Kultur kennen zu lernen und Hindernisse bei der Integration zu überwinden.
Das Neue an unserem Konzept ist die Ausrichtung auf eine Koordination der Projekte, die es schon in Lüneburg gibt, um die Betreuung zu optimieren und so die schlummernden Potentiale der Kinder und Jugendlichen zu wecken. So sind wir Mitglied im lokalen Aktionsplan „Vielfalt tut gut“, kooperieren mit der Stadt Lüneburg, den Schulen und vielen weiteren Partnern.
Mit der Durchführung von kulturellen Abenden schaffen wir eine Plattform, auf der MigrantInnen, Deutsche mit Migrationshintergrund oder internationale Gäste ihre Kultur vorstellen können, um einen Einblick in die Kultur und den Dialog zu ermöglichen.
Wem hilft es? Was ist Euer größter Beitrag?
Unsere Arbeit hilft den Kindern und Jugendlichen im Sammellager Meisterweg Lüneburg, sich in Deutschland angenommen zu fühlen, sodass sie darin bestärkt werden, sich hier einzuleben. Durch Integrationsangebote in den ersten Monaten und Jahren nach ihrer Ankunft in Deutschland, erleichtern wir den Kindern und Jugendlichen die Ankunft und unterstützen sie bei der Identitätsfindung. Sie zeigen in der Schule verbesserte Leistungen, sind ausgeglichener als zuvor, soziale Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe konnten abgebaut werden und Konflikte werden gewaltlos gelöst.
Darüber hinaus haben wir Kontakte zu deutschen Mitschüler/innen hergestellt, erste Freundschaften begleitet und die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung unterstützt
Bei den kulturellen Abenden geht es darum, in lockerer Atmosphäre Fakten und manchmal überraschende Informationen über Land und Leute an die Besucher weiterzugeben. Wir veranstalten kleine Sprachkurse, verköstigen unsere Gäste mit landestypischen Speisen und unterhalten sie mit Filmen, Tanz und Musik. Die vielen positiven Rückmeldungen bezeugen ein großes Interesse. Und auch wir freuen uns schon auf den nächsten- den orientalischen - Abend! Die Initiative Amikeco besteht erst seit Februar 2010, der Verein seit September dieses Jahres. Dennoch haben wir uns bereits in Lüneburg etabliert und konnten ein beachtliches Netzwerk an Kooperationspartnern aufbauen. Zurzeit suchen wir Deutschlehrer, um unser bereits entwickeltes Konzept für Deutschkurse umsetzen zu können. Unsere Arbeit trägt dazu bei, der aufgrund der Überalterung der deutschen Bevölkerung notwendigen Integration junger MigrantInnen Rechnung zu tragen und zur aktiven Gestaltung unserer Gesellschaft anzuregen. Wir zeigen der Einwanderungsgesellschaft kulturelle Bereicherungen auf und helfen jungen MigrantInnen, eine Identität auszubilden und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.Was macht Ihr konkret um Eure Ideen umzusetzen?
Im Bereich der Integration organisieren wir Ausflüge, backen mit den Kindern Plätzchen, basteln oder malen und betreuen die Kinder und Jugendlichen durch Paten.
Darüber hinaus haben wir eine Bibliothek im Sammellager aufgebaut, an die sich eine Leseförderung anschließt, bei der jedes Kind und jede/r Jugendliche/r eine/n „Lesepaten/in“ bekommt, der oder die mit ihm/ihr mindestens einmal in der Woche liest. Außerdem haben wir einen Computerraum eingerichtet.Wie weit seid Ihr? Wo steht Euer Projekt?
Die kulturellen Abende finden regelmäßig – zweimal im Semester – statt. Die große Zahl der Interessierten und die begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmer bestärken uns darin, unser erfolgreiches Konzept weiterzuentwickeln.
Das Patensystem ist erfolgreich etabliert, wir haben Ausflüge ins Schwimmbad, den Wald und zum Aktivspielplatz unternommen. Der Computerraum und die Bibliothek sind eingerichtet und werden genutzt. Wir wollen die Kooperation mit anderen Vereinen und Partnern in Lüneburg ausbauen, um unser Angebot zu erweitern. Wir haben viele neue Mitglieder geworben, um unsere Arbeit auch langfristig auf sichere Füße zu stellen.Zwei Sätze, warum für Euch abgestimmt werden soll?
Eckdaten und Weitere Infos
lunatic e. V.
lunatic e.V.
Was ist die zentrale Idee?
Alles fing an mit einem Aufruf im Juli 2004: “Studentisch organisiertes Festival auf dem Campus – wer macht mit?“ Schnell fanden sich 25 Studenten mit einer Vision, und schnell war auch der gemeinnützige lunatic e.V. gegründet und das lunatic Seminar ins Leben gerufen. In diesem Rahmen wird seitdem geplant, diskutiert und herumgesponnen, um das jährliche lunatic Festival auf die Beine zu stellen. So hat sich in diesem Jahr zum achten Mal ein lunatic Team zusammengefunden, eine bunte Mischung aus „frischen Neulingen“ und „alten Festivalhasen“, die in ehrenamtlicher Arbeit die Vision und das Werk ihrer Vorgänger ins neue Jahrzehnt leiten.
Das Besondere an lunatic: Jährlich wechseln die Teilnehmer des Seminars, und so stellt sich das Organisations-Team immer wieder neu zusammen. Und jeder kann mitmachen! Einzige Voraussetzungen sind Interesse an Musik und die Bereitschaft, sich auch außerhalb des Seminar-Raumes zu engagieren.
Was ist neu? Welche Veränderung bewirkt Ihr damit?
Als nicht-kommerzielles Festival verfolgt lunatic in erster Linie das Ziel, allen Beteiligten einen entspannten Sommertag zu bereiten: Vom strahlenden Sonnenschein bis zum Monduntergang – Menschen kennen lernen und Freunde treffen. Die Sonne genießen und die Musik spüren. In der Beach Area entspannen, vor der Bühne rocken, Cocktails schlürfen, in die Sonne blinzeln, mit den Beats beben und Festivalflair schnuppern.
Nicht zuletzt durch die Durchführung von insgesamt fünf Vorveranstaltungen zur Mitfinanzierung des Festivals und insbesondere surhc den lokalen Bandcontest fördern wir die regionale Künstlerszene ganz gezielt. Die Gewinnerband eröffnet traditionell jedes Jahr das Festivalwochenende.
In diesem Jahr nehmen wir erstmals die Herausforderung eines 2-Tages-Festivals an und müssen durch Umbaumaßnahmen der Universität einen Locationwechsel vornehmen.
Wem hilft es? Worin liegt Euer gröpßter Beitrag?
Der lunatic e.V. ist ein in Lüneburg verankerter Verein. Er profitiert von der guten und unkomplizierten Beziehung mit der Universität, der Stadt und der lokalen Wirtschaft. Aus diesem Grund versuchen wir unsere Waren und Dienstleistungen fast ausschließlich in Lüneburg zu beziehen. Zwar kommt es dadurch in einigen Bereichen zu erheblichen Mehrkosten, doch ist dies ein wichtiger Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie zur Förderung der Region und der Stadt. Durch das lunatic Festival soll die Kulturlandschaft der Region erweitert und auf die Möglichkeiten der Stadt aufmerksam gemacht werden. Ein besonderes Merkmal des lunatic e.V. ist der jährliche Wechsel der Mitglieder. So soll möglichst vielen Interessierten ermöglicht werden, an diesem in Deutschland einzigartigen Projekt teilzunehmen. Den Mitgliedern ist es maximal zwei Jahre möglich, an der Realisierung des Festivals mitzuarbeiten.
Was macht Ihr konkret, um Eure Ideen umzusetzen?
10 Mitglieder des Festivalteams 2010 formierten sich zur Festivalleitung und ersten Teammitgliedern des kommenden Jahres, um so den Erfahrungstransfer zu gewährleisten. lunatic zeichnet sich somit durch die Eigenschaft aus, jährlich das gleiche Ziel mit einem neuen Team zu erreichen. Es handelt sich folglich äußerlich um die Fortführung desselben Projektes, während innerlich neue Strukturen und Anforderungen eine komplett neue Projektplanung erfordern.
Neben den fünf Vorveranstaltungen zwischen Oktober und Mai beschäftigen wir uns seit September bereits mit der Planung für das kommende Festival am 10. + 11. Juni 2010. In den Kleinteams "Künstlerische Leitung", "PR", "Technik" und "Finanzen" arbeiten wir über die Zeit von zwei Treffen in der Woche hinaus an den anstehenden Aufgaben.
Wie weit seid Ihr? Wo steht Eure Projekt?
Wir haben bereits die erste Vorveranstaltung im Oktober durchgeführt und die Planung für die kommende am 11. Dezember 2010 befindet sich in den letzten Zügen. Wir stehen noch am Anfang der Jahresplanung, haben aber bereits alle Veranstaltungstermine und das Festivaldatum für 2010 festgelegt.
Derzeit planen wir aktiv an der Wettbewerbsausschreibung eines Initiativenwettbewerbes, der die Einbindung studentischer Projekte in das Festival fokussieren soll.
Zwei Sätze, warum man für Euch stimmen soll
Stimmt für das lunatic Festival um uns bei der neuen Herausforderung eines 2-Tage-Festivals zu unterstützen. Das Preisgeld würden wir in die Finazierung der Initiativenarea investieren, die studentischen Initiativen als Plattform auf dem Festival dienen soll.
Eckdaten und weitere Infos
- Gründungsdatum: 2004
- Personenanzahl: 28 + ein Netzwerk aus Altlunauten
- Ihr wollt mehr zu lunatic e.V. wissen, dann besucht einfach die Webseite: www.lunatic-festival.de
Twin-Club Projekt Südafrika
Twin-Club Projekt Südafrika
Was ist die zentrale Idee?
In unserem Projekt kombinieren wir soziales Engagement und internationale Verständigung, zwei der drei Säulen des Rotaract Clubs. Vier unserer Mitglieder haben das Township in der Nähe von Kapstadt in Südafrika im Februar 2010 besucht und sich ein Bild der dortigen Lage verschafft und aktiv Hilfe geleistet. In dem Township, welches keine Ausnahme in Südafrika darstellt, herrschen sehr schlechte Bedingungen für Kinder und Jugendliche um in eine sichere Zukunft zu starten und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es mangelt extrem an hygienischen Standards, Bildungschancen und Fördermöglichkeiten, ungeachtet der aus westlicher Sicht unakzeptablen Weise, in der dort häuslich gelebt wird.
Ziel des Projekts ist es, die Kinder des Townships, die oft verwaist und aidserkrankt sind und in materieller und ideeller Armut aufgewachsen sind, zu unterstützen und ihnen eine Grundlage zu schaffen, so dass sie aus ihrer Situation herausfinden.
Was ist neu? Welche Veränderungen bewirkt Ihr damit?
Aktuell haben wir den Rotary Club Lüneburg davon zu überzeugen können, ein Viertel des Erlöses des Charity Dinners 2011 an unser Projekt zu spenden. Durch Gespräche mit den Verantwortlichen in Kayamandi konnten wir herausfinden, in welchen Bereichen am dringendsten Unterstützung benötigt wird. Es stellte sich heraus, dass, nicht wie wir vermuteten materielle Dinge benötigt werden, sondern es wichtiger ist, den Jugendlichen grundsätzliche Aspekte zu vermitteln, die nicht durch eine bessere materielle Ausstattung erzielt werden können. Beispielsweise, dass sie es durch eigenes Engagement, eigenem Fleiß und Ehrgeiz schaffen können, ihre persönliche Situation zu verändern. Es ist sehr eindrücklich zu sehen, dass die Gegebenheiten zur Veränderung vorhanden sind, lediglich die finanziellen Mittel fehlen. Dies zeigt, dass unsere Denkweisen und Standards in Deutschland nicht für alles kompatibel sind. Man muss lernen anders zu denken, quer zu denken, um Veränderung und Mehrwert zu schaffen.
Wem hilft es? Worin liegt Euer größter Beitrag?
In erster Linie hilft es den Schülern des Kayamandi Townships. Ihnen werden bessere Bildungschancen und somit der Zugang zu einem höheren Lebensstandart ermöglicht. Wir erhoffen uns eine noch nachhaltigere Wirkung: die Regierung soll sehen, welchen Erfolg auch nur geringe Investitionen in diese Bevölkerungsschichten haben und auch diese es Wert sind, Unterstützung zu erhalten. Des Weiteren wäre es wünschenswert unter der wohlhabenderen Bevölkerung mehr Umdenken zu generieren um die Differenz zwischen Arm und Reich zu minimieren.
Unser größter Beitrag liegt darin, nicht ungezielt zu Spenden, nur des „Spendenwillens“, sondern sich mit der Problematik des Landes und dieser Menschen auseinander zu setzen und zusammen mit unserem Know-How und dem der Menschen vor Ort Veränderungen zu bewirken. Des Weiteren wollen wir den kulturellen Austausch fördern und unser Engagement durch Rotaract in Europa weitertragen, damit nicht nur wir, sondern auch andere Menschen zu Andersdenkern werden.
Was macht Ihr konkret, um Eure Idee umzusetzen?
Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserem Twin-Club in Stellenbosch und den Verantwortlichen des Ikaya Trust Centers (Organisation zur Unterstützung der Schüler des Townships). Wir wollen unser Wissen über die Situation dort auf dem neusten Stand halten und weiter dazu zu lernen, wie wir unseren Beitrag zu einer Verbesserung der Situation in dem Township und für die Kinder und Jugendlichen dort leisten können. Des Weiteren informieren wir den Lüneburger Rotary Club über den Fortgang des Projektes und erhalten hier auch Feedback und Verbesserungsvorschläge.
Wie weit seid Ihr? Wo steht Euer Projekt?
Das Projekt wurde Ende 2009 ins Leben gerufen. Seitdem besteht ein regelmäßiger Kontakt zu dem Rotaract Twin-Club Stellenbosch. Im Februar 2010 nahm das Projekt eine entscheidende Wende: Vier Mitglieder des Rotaract Clubs flogen für zwei Wochen nach Südafrika und unterstützten das Projekt vor Ort. Seitdem lebt das Projekt in unserem Club mehr und mehr auf. Wir spendeten den Erlös der Blutspende im April 2010 an das Ikaya Trust Center in Stellenbosch und schlugen das Projekt auch nun erfolgreich als Spendenziel für das Rotary Charity Dinner im Februar 2011 vor. Ziel ist es weiterhin mit den Verantwortlichen und unserem Twin-Club in Kontakt zu bleiben, gleichzeitig aber auch die Augen für neue Projekte offen zu halten, denn das Stellenbosch Twin-Club Projekt wird auch eine zeitliche, noch nicht festgesetzte Begrenzung haben.
Zwei Sätze, warum man unbedingt für Euch stimmen soll
Unser Projekt ist gekennzeichnet durch soziales Engagement, Förderung der Freundschaft und Nachhaltiges Agieren. Unser Ziel ist es, den Blick zu schärfen, dazuzulernen und unsere Perspektive immer wieder neu auszurichten.
Eckdaten und weitere Infos
- Gründungsdatum: Seit 1996.
- Personenanzahl: Zur Zeit sind wir 12 aktive Mitglieder.
- Ihr wollt mehr zum Twin-Club Projekt Südafrika des Rotaract Stellenbosch und Rotaract Club Lüneburg wissen dann besucht einfach die Webseite www.rotaract-lueneburg.de
- Das Twin-Club Projekt Südafrika auf YouTube
umbauWAGEN!
umbauWAGEN!
Was ist die zentrale Idee?
umbauWAGEN!
Wir fördern/fordern Freiraum!
Wer oder was ist bitte ein umbauWAGEN! und was hat das mit Freiraum zu tun? Der umbauWAGEN! möchte eine unabhängige Plattform und Räumlichkeit bieten, für Eure Ideen, Kunstprojekte, Installationen und Diskussionen.
Das Kollektiv hinter dem umbauWAGEN!-Projekt ist interdisziplinär aufgestellt und ist ein selbstverwaltetes Angebot von Studierenden für Studierendenprojekte und Initiativen. Unsere kulturellen Interessen sind mitunter verschieden aber gemeinsam fordern wir die Möglichkeit der freien Interessensentfaltung ein!
Als Idee im lunatic-Team 2010 entstanden und seither als eigenständiges Projekt aktiv war der umbauWAGEN! deshalb ab dem im Mai/Juni 2010 auf dem Campus Programm. Und bei den ersten Sonnenstrahlen 2011 soll er wieder mobil machen: Als Multifunktional-und-kreativ-nutzbare-„für Alle da“-Plattform-in-Form-eines-Bauwagens-mit-Kiosk-und-Bühne-und-so!
Was ist neu? Welche Veränderung bewirkt Ihr damit?
Was ist neu an der Forderung nach kulturellem Freiraum und was ist unser spezifischer Ansatz?
Wir sind ein interdisziplinäres Team, das aus verschiedenen Interessen an diesem Projekt partizipiert. Wir fordern nicht nur Raum, wir haben ihn auch gebaut und zwar so, das ihr dort alle Eure Ideen dran umsetzen könnt und sollt.
Durch die vielseitige Einsetzbarkeit des Wagens und seit Juli diesen Jahres auch durch die Räumlickeit der umbauWAGEN! Werkstatt haben wir die Möglichkeit euch Fläche und Infrastruktur für Eure Initiativen-Aktionen kostenfrei zur Verfügung stellen zu können.
Durch die gleichberechtigte Teamstruktur aus sieben hauptverantwortlichen Ansprechpartnern versuchen wir den offenen Character der Idee zu erhalten und möglichst vielschichtige Angebote zu betreuen.
Wem hilft es? Worin liegt Euer größter Beitrag?
Die Schaffung des umbauWAGENs macht zunächst die Interaktionsmöglichkeiten allen Initiativen am Campus flexibler, da die Räumlichkeiten um und im Wagen für unkommerzielle Veranstaltungen kostenfrei und bürokratisch unkompliziert genutzt werden können.
Wir haben bis dato alle Fremdausstellungen und Aktionen mit Manpower und Infrastrukturell unterstützt und teilweise auch persönlich mitfinanziert.
Wir bewerben den kollektiven Ansatz der kulturellen und politischen Arbeit und bieten mitwirkenden die größtmögliche gestalterische Freiheit. Wir denken, dies ist an wenigen Orten möglich.
Was macht Ihr konkret, um Eure Idee umzusetzen?
Wir haben bereits mehrere Ausstellungen und Konzerte am umbauWAGEN umsetzen können. Ausserdem haben wir im Sommer 2010 mit der CaFHete ein mobiles Café auf dem lunatic Festival umgesetzt und ebenso ein Radio-Cafe in Kooperation mit dem Radioreferat. Auf einigen Universitätsveranstaltungen haben wir die Getränkeversorgung übernommen und während der gesamten Startwoche der Erstsemestler 2010 ehrenamtlich Volksküche, Kaffee, Konzerte angeboten.
Wir öffnen die umbauWAGEN- Werkstatt auf Anfrage kostenfrei für Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskussionsrunden.
Wir bauen nach und nach eine veranstaltungsaffine Einrichtung und Ausstattung aus und bieten derzeit eine kleine Werkstatt zur studentischen Nutzung an.
Jeden Mittwoch und Donnerstag Mittwoch bieten Studierende Volksküche gegen Spende und die offene Werkstatt an, als vegane und regionale Alternative der Verpflegung und als kreatives Austauschort.
Wir bemühen uns aktiv um finanzielle Förderung zum weiteren Ausbau der Projektes.
Wie weit seid Ihr? Wo steht Euer Projekt?
Dank der finanziellen Unterstützung des lunatic e.V. konnten wir den umbauWAGEN abschliessbar bauen und haben uns bis März 2011 zum Ziel gesetzt die technische Ausstattung und die mobilare Ausstattung fertig zu stellen.
Über das Kulturbüro des Studentenwerk Braunschweig und die Kulturplattform Zuendwerke (Hamburg) werden wir bereits mit einer Förderung bei Teilen der Refinanzierung des Umbaus unterstützt.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt bis Ende 2010 einen gemeinnützigen Verein zu gründen um noch effektiver im kulturellen Bereich arbeiten zu können und in 2011 mit dem umbauWAGEN wie geplant auf Festivals und außerhalb des Campus Programm anbieten zu können.
Standplätze auf dem Hurricane Festival und dem Campus Open-Air haben wir in diesem Jahr noch ablehnen müssen und streben wir in 2011 an umzusetzen.
Zwei Sätze warum man für Euer Projekt stimmen soll
Stimmt für das umbauWAGEN-Projekt um die Möglichkeiten für Eure eigenen Initiativen zu verbessern. Helft uns genug Geld zu generieren um den umbauWAGEN! bestmäöglich auszustatten und gestaltet den studentischen Raum mit.
Eckdaten und weitere Infos
- Gründungsdatum: 2010
- Personenanzahl: sieben + X
- Ihr wollt mehr zu umbauWAGEN! wissen? Dann besucht eifnach die Webseite: www.umbauwagen.net
WerteDialog
WerteDialog
Was ist die zentrale Idee?
Der WerteDialog ist die studentische Initiative für angewandtes Unternehmertum an der Leuphana Universität. Die Mitglieder vom WerteDialog haben eine große Freude sich mit Problemstellungen zu beschäftigen. Dabei kann das Problem gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich sein. In kleinen Gruppen werden dazu Lösungsmöglichkeiten Entwickelt. Resultat sind hitzige Diskussionen, Mitglieder können sich vor Motivation nicht mehr auf den Stühlen halten und großartige Ideen. Diese Mischung aus unterschiedlichen Studiengängen und Querdenkern unterstützt kostenlos jeden und freuet sich über jeden Mitdenker. Wer bezahlt den engagierten Journalismus von morgen? Wie könnte Hilfe in Entwicklungsländern eine größere Wirkung erzeugen? Wir glauben die Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden von Unternehmern gefunden werden. Den Unternehmer sind Menschen die etwas unternehmen.
Was ist neu? Welche Veränderung bewirkt Ihr damit?
Schon in der Gründungsphase war uns klar, dass wir keine studentische Initiative im klassischen Sinne seien wollen. Strenge Strukturen mit Vorständen, Meetings und Pflichtveranstaltungen entsprechen nicht mehr der Realität eines modernen Bachelor- und Masterstudiums. Wir sind offenen für Studenten, Mitarbeiter, Dozenten und Gäste. Jeder bringt ein was er oder sie kann und möchte. Durch die Unterstützung der anderen und das von uns aufgebaute Netzwerk zur Universität und in die Region können unsere Mitglieder schnell und unbürokratisch eigene Projekte anstoßen und auch Veranstaltungen für die Gruppe planen und umsetzen. Unser simples Konzept, das Studenten ihre Geschäftskonzepte sich gegenseitig vorstellen, kommt so gut an, dass sich unser Konzept schon an der University of Queensland in Brisbane etabliert hat. Mit Ideen spielen macht einfach jedem Spaß!
Wem hilft es? Worin liegt Euer größter Beitrag?
Wir helfen jedem Studenten mit einer Idee. Gemeinsam entwickeln wir das Projekt weiter und öffnen unser Netzwerk. Wir haben geholfen bei der Entwicklung eines neuen Sponsoring-Konzepts für das lunatic-Festival, der Gründung einer studentischen Unternehmensberatung und bei der Leuphana College Ersti-Tasche 2010. Derzeit unterstützen wir ein Internet-Startup und wollen langweilige Wände begrünen. Niemand muss im Verein sein und jeder kann kommen und auch einfach nur zuhören. Damit unterstützen wir jeden der was unternehmen will und davon profitieren nicht nur die Mitglieder.
Was macht Ihr konkret, um Eure Idee umzusetzen?
Durch verschieden Veranstaltungstypen bieten wir dem Studenten unterschiedliche Einblicke in die Praxis und in die Theorie. Durch einen Mix wollen wir ein breites Interesse schaffen und vielseitig sein. In unserer zweiwöchig stattfindenden offenen Diskussionsrunden sprechen wir über neue Ideen und Konzepte der Teilnehmer, entwickeln bestehende Projekte weiter und geben uns gegenseitig Feedback. Im „Dialog mit der Praxis“ laden wir Gründer, Unternehmer und Manager ein mit uns ihre Erfahrungen zu teilen. Diese Gespräche sind nicht nur lehrreich, sondern auch sehr motivierend. Die dritte Säule unserer Aktivitäten bilden Exkursionen und Workshops. Erfolgreich haben unsere Mitglieder am Exist-Prime Cup und am Copenhagen Startup-Weekend teilgenommen und einen Workshop zum Thema „Design Thinking“ organisiert. Alle unsere Veranstaltungen sind offen für die gesamte universitäre Gemeinschaft. Wir sind alles nur keine geschlossene Gesellschaft.
Wie weit seid Ihr? Wo steht Euer Projekt?
Seit über einem Jahr sind wir nun aktiv. Aus einer ersten Runde von Studenten mit vielen Ideen hat sich viel entwickelt. Wir würden uns freuen in den nächsten Monaten weitere interessiert Studenten bei uns begrüßen zu können. Wir wollen aber auch stärker mit anderen Initiativen und Organen der Universität zusammenarbeiten. Es gibt noch viele interessante Partner, welche wir gerne kennenlernen möchten. Außerdem entwickeln wir gerade ein Konzept um auch außerhalb des Studiums weiter gemeinsam kreativ seine zu können. Es gibt noch viel zu tun und wir freuen uns darauf.
Zwei Sätze, warum man für Eurer Projekt abstimmen soll
Eine Initiative die von der Kreativität unserer Studenten lebt. Wir verlassen gewohnte Wege und suchen Möglichkeiten um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen. WerteDialog steht für Innovation!
Eckdaten und weitere Infos
- Gründungsdatum: 2009
- Personenanzahl: ca. 10
- Ihr wollt mehr zum WerteDialog erfahren, dann besucht einfach die Webseite: http://www.werte-initiative.de/
*Die oben stehenden Inhalte zu Amikeco e. V., lunatic e. V., Twin-Club Projekt "Kayamandi“, WerteDialog und umbauWAGEN! wurden im Rahmen des Bewerbungsprozesses von den Initiatven und Vereinen selbst verfasst. SCHub hat diese Inhalte lediglich online gestellt und ist daher nicht für die Inhalte verantwortlich.











