Externes Engagement
Die gleichstellungspolitische Arbeit der Leuphana Universität ist auch außerhalb der Hochschule vernetzt. In diesen fachlichen Arbeitszusammenhängen wird die eigene Arbeit sichtbar gemacht, aus Erfahrungen anderer Institutionen gelernt und es werden gemeinsame Impulse für die Weiterentwicklung gegeben.
Regional
Als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ist die Beteiligung an regionalen Netzwerken wie dem „Lokalen Bündnis für Familie“, deren Mitglied die Universität ist, als auch die Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Familienservice Büro www.feffa.de und dem Familienbüro und dem Fachbereich Familie und Bildung der Stadt Lüneburg www.famlilie.lueneburg.de wichtiger Bestandteil zur gemeinsamen Arbeit an der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit.
Im Rahmen der Studierendenprojekte zur Kinderbetreuung wird seit den 90er Jahren mit dem Studentenwerk www.sw-bs.de/lueneburg und der Abteilung für Kindertagesstätten bei der Stadt Lüneburg kooperiert.
Auf einer ca. acht Mal jährlich stattfindenden Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten Lüneburger Behörden kommt es zur Vernetzung und Informationsaustausch der regionalen Gleichstellungsbeauftragten.
Die Mitarbeit im Lüneburger Arbeitskreis „Mädchen“ hat sich aus Forschungskontexten der ehemaligen Universität Lüneburg entwickelt und wird weiterhin – auch für die Gestaltung des „Girls` Days/Zukunfttages“ – fruchtbar gemacht.
Die Kooperation mit dem regionalen Mentoringprogramm der Grone-Schule, die vom Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universität seit 2001 bestand, wurde bis zum letzten „Durchgang“ im Sommer 2007 weiter geführt.
Besondere regionale und überregionale Kontakte werden durch das SchülerinnenMentoring mit Schulen aus Lüneburg und durch die anderen Mentoringprogramme mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschafts- und Industrieunternehmen, Behörden und Institutionen auf- und ausgebaut.
Landesweit
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten niedersächsischer Hochschule sind in der LNHF http://lnhf.gwdg.de vernetzt. Die Arbeit an niedersächsischen Hochschulen wird diskutiert, NHG-Novellen werden begleitet und Kontakte mit Ministerien und der Landeshochschulkonferenz gepflegt. Im Jahr 2007 ist es zu einer Vereinbarung zwischen LNHF, LHK und MWK - in Anlehnung an die Empfehlungen des Wissenschaftsrates – gekommen: „Gemeinsame Erklärung: Dialoginitiative Gleichstellung und Qualitätsmanagement an Niedersächsischen Hochschulen“. Es wurde ein gemeinsames Forum gegründet, in dem konkrete Maßnahmen in Verbindung mit Steuerungsinstrumenten und aktueller Hochschulpolitik erarbeitet werden.
Vom 27. bis 28.2012 findet die jährliche Landeskonferenz der niedersächsischen Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) in Lüneburg statt.
Bundesweit
Bundesweit gibt es die Vernetzung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in einer Bundeskonferenz – BuKoF www.bukof.de. Gemeinsam werden Stellungnahmen zu gleichstellungspolitischen Themen, z.B. zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz und zu Programmen der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses erarbeitet. Kontakte zum Bundesministerium für Bildung und Forschung , zur Hochschulrektorenkonferenz, zum Wissenschaftsrat und zur Deutschen Forschungsgesellschaft haben zum Ziel, Gleichstellung in diesen Kontexten zu thematisieren und Programme und Maßnahmen gemeinsam voranzubringen.
Einmal im Jahr findet eine Jahrestagung statt. Im erweiterten Vorstand der BuKoF vertritt die Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Leuphana Universität Lüneburg die LNHF und arbeitet in den Kommissionen „Personalstruktur“ und „Personalentwicklung beim wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs“ auf Bundesebene mit.
International
Internationale Kontakte manifestierten sich durch die „Bolognatagung“ im Jahr 2006. Österreichische Hochschulen fragen zum Konzept des „integrativen Gendering“ an. Internationaler Kontakt wird über Frau Dr. Adelheid Ehmke zur epws (European Platform of Women Scientists) www.epws.org gepflegt. Sie ist Präsidentin dieses europäischen Netzwerkes, das sich als innovative strategische Akteurin gegen die Unterrepräsentation von Frauen in der europäischen Forschung sieht. Die Plattform wurde von rund 100 renommierten Wissenschaftlerinnen, Repräsentantinnen diverser europäischer Institutionen, nationaler EU-Vertretungen, Forschungsräten und einer Reihe von in Brüssel ansässigen forschungsorientierten Organisationen und Unternehmen im März 2006 in Brüssel gegründet.


