Geschichte
Unsere Frauen- und Gleichstellungsarbeit ist Teil der inzwischen 20jährigen Geschichte der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen.
In den 80er Jahren wurde ein eklatanter Bruch in der akademischen Teilhabe von Frauen bewusst. Mädchen und junge Frauen hatten überdurchschnittlich gute Abiturabschlüsse, der Studentinnenanteil näherte sich einem 50%-Anteil und der Professorinnenanteil lag bundesweit unter 10% - in der höchsten Besoldungsgruppe C4 bei 3,5%!
In Niedersachsen war der Arbeitskreis Wissenschaftlerinnen hochschulpolitisch aktiv, diese Tatbestände zu skandalisieren. Mit der Forderung aktiv gegen diese Entwicklungen im Wissenschaftsbetrieb anzugehen, wurde die gesetzlich verankerte Bestellung von Frauenbeauftragten an Hochschulen in den 80er Jahren erreicht.
Frauenförderung hielt auch im Wissenschaftsbetrieb Einzug!
In den 90er Jahren stand Niedersachsen bundesweit mit seinen Maßnahmen zur strukturellen Förderung von Wissenschaftlerinnen an der Spitze. Das Land sicherte eine personelle und finanzielle Ausstattung von Frauenbüros und finanzierte diverse Frauenförderprogramme, die der Bund im Rahmen des Hochschulwissenschaftsprogrammes auflegte. Dazu gehörten Mentoringprogramme, internationale Gastprofessuren für Frauen- und Geschlechterforschung, Qualifizierungsprogramme für Doktorandinnen und Fachhochschulprofessorinnen, vorgezogene Berufungen von Professorinn an Universitäten und die Einrichtung von interdisziplinären Frauen- und Genderforschungszentren. Mehr....


