Aktuelle Informationen zu §52a

Veränderungen in der Nutzung von urheberrechtlich geschützten digitalen Dokumenten in der Lehre

Der deutsche Bundestag hat am 30.6.2017 das Urheberrecht-Wissensgesellschaft-Gesetz (UrhWissG) verabschiedet. Dieses tritt zum 1. März 2018 in Kraft. Im UrhWissG ist u.a. geregelt, daß zukünftig eine Pauschalvergütung für die Bereitstellung digitaler Semesterapparate ausreichend ist. Die Höhe der Pauschalvergütung wird zwischen den Ländern und den entsprechenden Verwertungsgesellschaften verhandelt. Auch für den Zeitraum 1.10.2017 bis 28.2.2018 haben sich die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort darauf geeinigt, daß für die Bereitstellung digitaler Semesterapparate nach §52a UrhG eine pauschale Vergütung gezahlt wird.

Für die Lehrenden an Hochschulen bedeutet dies, dass die bisher bekannten Regelungen zur Verwendung urheberrechtlich geschützter Dokumente bestehen bleiben. Zu Unterrichtszwecken dürfen online zugänglich gemacht werden:

  • kleine Teile eines Werkes (12% aber max. 100 Seiten)
  • Werke geringem Umfang (max. 25 Seiten)
  • einzelne Beiträge aus Zeitschriften und Zeitungen.

Der Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Dokumente darf ausschliesslich für die Unterrichtsteilnehmer/innen möglich sein (Passwort-Schutz in myStudy oder Moodle).