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Leuphana Vorlesungsverzeichnis

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VorlesungsverzeichnisVORLESUNGSVERZEICHNIS

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Modulbeschreibung

Modulname:
64526000 Nachdenken über den Glauben
Angebot:
Vorlesung: Einführung in die Ethik
Vorlesung: Probleme der Ethik
Seminar: Grundlagen der evangelischen Glaubenslehre
Seminar: Spezielle Themen der Dogmatik
Inhalte:
Wesentliche Inhalte der Glaubenslehre wie Gotteslehre, Christologie oder Ekklesiologie, ihre historische Entfaltung und gegenwärtige Rezeption; dogmatische und hermeneutische Methoden; Begründungs- und Entdeckungszusammenhang dogmatischer Aussagen, auch im Kontext der sog. Weltreligionen; Grundfragen und zentrale Themen der Ethik in Auseinandersetzung mit Philosophie und überkommener Moral; formale oder materiale Kriterien evangelischer Ethik; Methoden ethischer Urteilsbildung; ausgewählte dogmatische Probleme sowie deren theologiegeschichtliche Entwicklung und aktuelle Diskussion, auch im Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen (z.B. Abendmahl, Trinität, Gottes Allmacht, Religionskritik); grundlegende Entwürfe (z.B. Martin Luther, Karl Barth, Dietrich Bonhoeffer, Paul Tillich) der Dogmatik.

Qualifikationsziele:
Die Systematische Theologie als Verantwortung und Entfaltung des christlichen Glaubens (Bekenntnis) angesichts des gegenwärtigen Welt- und Menschenverständnisses (Glaubenslehre/Dogmatik) kennenlernen und reflektieren sowie seine Relevanz für das Handeln in Vergangenheit und Gegenwart (Ethik) bedenken; Modelle ethischer Urteilsbildung kennen und an aktuellen Beispielen erproben; Erwerb von Fähigkeiten, an einzelnen Themenfeldern Grundfragen heutiger Dogmatik zu reflektieren.
Fachkompetenz:
Die Studierenden kennen Grundprobleme der Glaubenslehre und Ethik in ihrer historischen Ausformung und reflektieren ihre Bedeutung für die Gegenwart; sie kennen Methoden, um den spannungsvollen Zusammenhang überkommener Glaubensaussagen und ethischer Forderungen mit ihrer heutigen Relevanz zu reflektieren; sie bedenken den christlichen Glauben als Bedingung kirchlicher Gemeinschaft und als Herausforderung für ein Handeln angesichts der Gegenwart und Zukunft von Menschheit und Welt (Nachhaltigkeit); sie setzen sich mit ihrer religiösen Sozialisation und moralischen Prägung auseinander.
Die Studierenden entwickeln differenzierte Fragestellungen zu ausgewählten Problemen oder Entwürfen der Dogmatik und reflektieren ihre Relevanz; sie kennen das Problem und die Entfaltungen hermeneutischer und dogmatischer Methoden; sie reflektieren theologische Probleme im Blick auf die Akzeptanz in der Kirche und ihre Relevanz für die Gesellschaft; sie setzen sich durch die Differenzierung ihrer Fragen mit ihrer eigenen Glaubenswelt auseinander.
Personale Kompetenz:
Lernformen:
Pruefungsformen:
Schriftliche Ausarbeitung mit Präsentation
Dauer:
Die Vorlesungen „Einführung in die Ethik“ und „Probleme der Ethik“ werden jeweils im WS angeboten, die Seminare „Grundlagen der ev. Glaubenslehre“ und „Spezielle Themen der Dogmatik“ im SoSe.
Workloads:
Präsenzzeit in LV(en) des Moduls:
Vor- und Nachbereitungszeit der LV(en):
ggf. Erarbeitung von Studienleistungen:
Prüfung: Erarbeitung/Vorbereitung sowie Prüfungsleistung(en):
Workload gesamt:
Voraussetzungen:
keine
Sonstiges:
Die Einheit „Ethik“ ist Teil des Moduls „Theologische Ethik“ im BA Sozialarbeit/ Sozialpädagogik.

Veranstaltungen dieses Moduls:

Aktuelle Fragen der systematischen Theologie (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 11.008
Inhalt:
Kursorische Lektüre und Diskussion neuerer Werke zur systematischen Theologie, derzeit zur Theologie der Offenbarung. Interessebekundungen der Teilnehmer/innen erwünscht. Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht nicht das Bewältigen von viel Stoff, sondern die eingehende Erarbeitung und Diskussion. Sie eignet sich in den beschriebenen Modulen und als ergänzende Lehrveranstaltung für Interessenten/innen darüber hinaus.
Ziel:
SWS:
2

Zuordnungen:
Gott und die Welt: die Wahrheit des Mythos (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 06.10.2008 - 19.01.2009 | C 11.008
Inhalt:
Fragen treiben uns um, vor allem wenn uns die Orientierung abhanden gekommen ist. „Was ist das hier?“ „Warum ist überhaupt etwas, es könnte ja auch nichts sein?“ „Woher komme ich, wer bin ich überhaupt und wohin gehe ich?“ „Was bewegt mich? Worin finde ich endlich Frieden?“ Diese Fragen finden scheinbar in unserer Zivilisation keine Antwort. „… und ich wurde mir selbst zur großen Frage“, bemerkte Augustinus, als er um seinen verstorbenen Freund trauerte. An dieser Stelle reden wir alle plötzlich „über Gott und die Welt“, und werden nahezu gläubig. Doch was glauben wir dann? Welche Wahrheit stellen sie uns vor Augen? Wo beginnt der Unsinn? Das Seminar nimmt Wahrheit und Wirklichkeit in den Blick – im Kontext der „heiligen Überlieferung“, des Glaubens und einer nicht-instrumentellen Vernunft, und unter der „umgekehrten Perspektive“ (Pavel Florenskij).
Ziel:
Vom Mythos zum Logos – der Gott der Philosophen Das Rätsel der Sphinx: Was ist das für ein Lebewesen? Der Logos im Mythos – über die Wahrheit der „heiligen Überlieferungen“ Die Erotik der Sehnsucht: Platon und Augustinus Die mystische Theologie – im überhellen Dunkel Gottes Die Schönheit der Welt: gut ist sie. Woher das Böse? Was ist das Böse? Vernunft und Glaube – Natur und Gnade Der Gott Abrahams ... und nicht der Gott der Philosophen: logique de coer Das Haus des Menschen: Was ist Wirklichkeit? Fühlen, Sprechen, Denken und Schweigen Zeit und Ewigkeit Die Wahrheit des Mythos: vom Sinn und Unsinn über Gott zu reden.
SWS:
2

Zuordnungen:
Grundlagen der evangelischen Glaubenslehre (Vorlesung)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 18:15 - 19:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 14.027
Inhalt:
Die Vorlesung erschließt alle Hauptthemen der christlichen Glaubenslehre in ihrem Zusammenhang: Fundamentaltheologie, Gotteslehre, Christologie, Theologie des Heiligen Geistes, Ekklesiologie und Eschatologie in gegenwärtiger Gestalt; Begründungs- und Entdeckungszusammenhang dogmatischer Aussagen, auch im Kontext der Weltreligionen
Ziel:
Kenntnis der wichtigsten Felder der Glaubenslehre. Fähigkeit, in ihnen zu einem eigenständigen Urteil zu gelangen
SWS:
2

Zuordnungen:
17.01.2013, Leder