• Facebook
  • Xing
  • Google+
  • Twitter
  • YouTube
Leuphana Vorlesungsverzeichnis

Suchen Sie mit Hilfe eines Suchformulars im Vorlesungs- verzeichnis der Leuphana Universität Lüneburg! weiter

  • English
  • drucken
  • als E-Mail

VorlesungsverzeichnisVORLESUNGSVERZEICHNIS

Exkursion zur ars electronica in Linz (Exkursion)
Termin/e:
Inhalt:
Die ars electronica in Linz ist das wichtigste Medienkunstfestival im deutschsprachigen Raum. Es bietet die seltene Gelegenheit, interaktive Medienkunst en detail zu studieren. Die Exkursion bereitet die Veranstaltung zur Medienkunst im darauf folgenden Wintersemester vor.
Ziel:
SWS:
1

Zuordnungen:
Sonstiges:
Wir fahren Anfang September drei Tage auf die ars electronica. Es fallen Kosten für das Festival (ca. 60 Euro), die Fahrt dorthin und die Unterkunft in der Jugendherberge an. Ein Vorbereitungstreffen wird am Ende der Vorlesungszeit des SoSe 2010 bekanntgegeben.
Medienkulturen der Computersimulation (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 06.07.2012 | C 5.326
Inhalt:
Computersimulationen (CS) sind ein bestimmendes Element heutiger Wissenschaftskulturen. So gewiss es nämlich sein mag, dass ein Crashtest etwas anderes ist als eine Klimasimulation, dass die Simulation eines quantenphysikalischen mittels eines klassischen Systems andere Probleme aufwirft als die agentenbasierte Simulation einer Massenpanik in einem Stadion, oder dass CS in einzelnen Disziplinen sehr unterschiedliche Funktionen erfüllen und Reputationen besitzen, so unstrittig ist zugleich, dass mit ihnen ein neues Wissen, ein veränderter Problemhaushalt und ein anderes Wissenschaftsverständnis in die Welt gekommen sind. In CS entstehendes Wissen ist eines, das der computerbasierten Imitation von dynamischem Systemverhalten entspringt, und das in Form von ökologischen, medizinischen, ökonomischen oder technischen Maßnahmen und Entscheidungen zutiefst in unseren Lebensalltag durchgreift. Dabei werden Konzepte wie Gesetz, Beweis, Wahrheit oder Genauigkeit durch solche wie Regel, Adäquatheit, Richtigkeit oder Performanz irritiert. Neue wissenschaftliche Probleme und selbst ganze Forschungsfelder entstehen und formieren sich historisch erst und nur dort, wo ebendiese Probleme ohne Computersimulation gar nicht behandelbar gewesen wären und wo Forschung ohne entsprechende digitale Medientechnik gar nicht durchführbar gewesen wäre. Und zuletzt ist auf der Ebene des Wissenschaftsverständnisses zu beobachten, dass die tradierten Verhältnisse von Theorie und Experiment sich grundlegend verschoben haben und aus den sog. »Mode-1«-Wissenschaften« (Gibbons), die sich an der experimentellen und mathematischen Mechanik Newtons orientierten, zunehmend System-»Verhaltenswissenschaften« (Mahr) geworden sind.
Ziel:
Verständnis des durch Computersimulationen veränderten Begriffs und Praktiken des Wissens
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Beginn am 20. 4. 2012
17.01.2013, Leder