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Leuphana Vorlesungsverzeichnis

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VorlesungsverzeichnisVORLESUNGSVERZEICHNIS

Kleist lesen: Erzählungen und Anekdoten (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 6.316
Inhalt:
Wie andere Außenseiter der Literatur wurde auch Heinrich von Kleist häufig zum Gegenstand einer Deutungspraxis, welche die Brüche und Diskontinuitäten der Texte, ihre Gebrechlichkeit zunächst und vor allem als Hindernis auf dem Weg zu einer einheitlichen Interpretation begriffen hat. Die vermeintliche Nachlässigkeit in Fragen der Handlung, des Stils oder der psychologischen Motivierung wurden häufig schulmeisterlich be- und verurteilt, wenn nicht sogar als Ausdruck eines angeblich zerrütteten Geisteszustandes des Autors ins Feld geführt. Demgegenüber wird sich das Seminar um ein Lesen bemühen, das seine Aufmerksamkeit nicht so sehr auf das, was gesagt wird als vielmehr auf die Art und Weise richtet, wie ein Text etwas sagt: Kleists Texte nämlich geben weniger eine äußere Realität wieder, als dass sie die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen des Realitätsbezugs aufwerfen. Gerade deswegen bietet sich Kleists Werk für Untersuchungen des Verhältnisses von Sprachlichkeit und Welterfahrung, von Subjekt und symbolischer Ordnung an. In Abwandlung eines schlichten, auf die Rätselhaftigkeit der Welt bezogenen Satzes Ludwig Wittgensteins ließe sich sagen: ‚Gewisses an den Texten Kleists, zumal den Erzählungen, kommt der gängigen Literaturwissenschaft rätselhaft vor, weil ihr die Textualität nicht rätselhaft genug vorkommt.’ Lassen wir uns also darauf ein, Kleist zu lesen.
Ziel:
Die Studierenden sollen sich in diesem Seminar mit dem Lesen als einer rätselhaften Aktivität sowie mit dem Prozess des Verstehens als einer (häufig) unausgesprochenen Voraussetzung im Umgang mit Texten konfrontieren. Dies umso mehr als das Lesen immer mehr unter den Druck des schnellen Erwerbs anderer Fähigkeiten gerät, die unmittelbar profitabler, rentabler oder auch lebensnotwendiger erscheinen. Angesichts dieser unabweisbaren Dispositionen will das Seminar den Erwerb einer Lektürefähigkeit eröffnen, welche erfahrbar macht, dass die Welthaltigkeit des Lebens in seiner äußersten Konkretion und reichsten Sättigung nur über das Lesen – und Produzieren – der Zeichen zugänglich ist.
SWS:
2

Zuordnungen:
Der Witz, das Komische und das Lachen (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | W 106
Inhalt:
Der Witz, das Komische und das Lachen sind, so beiläufig oder alltäglich sie erscheinen mögen, von höchster anthropologischer und kultureller Bedeutung. Jeweils handelt es sich um Phänomene, welche auf verschiedenen Wegen die Integrationskraft der symbolischen Ordnung, des sprachlich-diskursiven, gesellschaftlichen und kulturellen Gefüges zum Bersten bringt. Wie der Witz plötzlich und unvorhergesehen – ein Blitz aus heiterem Himmel – einfällt, so agiert das Komische auch an den Bruchstellen der symbolischen Ordnung: es zerbricht (jedenfalls für einen nicht messbaren Augenblick) die vorgefundene Realität in Figuren der Abweichung und lässt in lustvoller Bewegung neue Figuren hervortreten. Ebenso ist das Lachen, das den Körper auf verzerrende Weise ergreift – ich lache mich schief, ich lache mich krumm – ein Vorgang, über den das Ich als selbstbewusste Instanz nicht nur nicht verfügen kann, sondern zu Fall kommt. Das Lachen ist ein Lachen des Anderen, das ebenso spontan ausbrechen – ja, explodieren muss, so wie der Witz blitzartig einfällt.
Ziel:
Anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Bereichen und Medien sollen Verfahrensweisen des Komischen und des Witzes zunächst ausfindig gemacht werden, denen das den Körper in Mitleidenschaft ziehende Lachen folgt. Dabei ist ein entscheidender Gesichtspunkt das vom Komischen, vom Lachen und vom Witz ausgehende Widerstandspotenzial gegenüber eingefahrenen kulturellen und politischen Ordnungsmustern herauszuarbeiten und vielleicht sogar zu praktizieren.
SWS:
2

Zuordnungen:
Gedächtnis – Erinnerung – Schrift: zu Walter Benjamins „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“. (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | W 104
Inhalt:
Der autobiographische Text „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“ (1932-1939) des Philosophen und Schriftstellers Walter Benjamin ist der Versuch, sich der eigenen Kindheit im Schreiben zu nähern. Entsprechend liegt der Akzent darauf, diese Annäherung selbst zu beschreiben. Damit wird die „Berliner Kindheit“ zu einem Schlüsseltext für Benjamins Gedächtnis- Erinnerungspoetik wie für seine „Poetik des Schreibens“. Kindheit wird nicht in einer psychischen Realität aufgesucht, ist kein Paradies, das wir zu einem gewissen Zeitpunkt für immer verlassen, um zu sprechen. Wenn Kindheit nach Benjamin nicht unabhängig von Sprache zu finden ist, so sind die Texte an der Schwelle zwischen einem Vor-Sprachlichen und dem Eintritt in die Sprache orientiert: es geht nicht darum, das Vorsprachlich-Kindliche in der Sprache der Erwachsenen aufzugeben, wie es nicht darum geht, ein kindliches Sprechen zu konservieren; vielmehr geht es darum, im Sprechen/Schreiben die Erinnerung an ein Kindliches/ Vorsprachliches aufscheinen zu lassen. Der Erkundung dieser Gedächtnistextur wollen wir uns widmen.
Ziel:
Im Seminar wird die Frage nach dem Verhältnis von Gedächtnis und Schreiben/Schrift entwickelt, wie es in Walter Benjamins Kindheitserinnerungen zur Sprache kommt. Nach intensiven Lektüreschritten der Benjaminschen Texte unternimmt das Seminar Ausflüge in Theorien des Gedächtnisses (wie etwa Sigmund Freuds „Notiz über den Wunderblock“) und der Gedächtniskunst und behandelt dabei auch subjekt- und kulturtheoretische Fragen.
SWS:
2

Zuordnungen:
Tierfiguren in Kafkas Erzählungen (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Freitag | 16:15 - 17:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 6.316
Inhalt:
In Kafkas Texten spielen Tierfiguren eine entscheidende Rolle. Man kann die Texte eine gute Strecke lang lesen, ohne überhaupt zu bemerken, dass es sich gar nicht um Menschen handelt. Stößt man dann auf den Namen der Geschöpfe – Affe, Hund, Maulwurf, Maus – so blickt man erschrocken auf und sieht, dass man vom Kontinent des Menschen (Benjamin) schon weit entfernt ist. Was aber bedeutet diese schockartige Einsicht? Im Unterschied zur Tierfabel, die dem Tier menschliche Eigenschaften ausstellt und damit auf den Menschen bezogen bleibt, wird mit Kafkas sprechenden Tieren die Grenzziehung zwischen ‚Mensch’ und ‚Tier’ selbst in Frage gestellt. Kafkas Tiere sind weder ‚menschliche’, noch irgendwie ‚natürlichere’ oder ‚ursprüngliche’ Wesen, sondern es sind sprechende Kreaturen, deren Sprache bis an die Ränder der Sprache reicht: bis zum Schrei und zur Musik. Kafkas literarische Tiere sind uns nicht einfach fremd und fern und nicht einfach nah, vielmehr ist es eine Fremdheit im Eigenen, die aus Kafkas Tiergeschichten spricht und zu Überlegungen Anlass gibt, die kein Ende nehmen.
Ziel:
Dieses Seminar möchte den Studierenden Zugänge zur Literatur Kafkas eröffnen. Dabei geht es mit Blick auf die Tierfiguren um die Frage nach der Verschränkung des Fremden mit dem Eigenen in der Weise, dass gerade das Eigene das Fremde, das Außerordentliche das Ordentliche ist. Wer sich ansprechen lässt von dieser fremden Nähe, wird beunruhigt sein in dem, was das Eigenste betrifft. Und diese Beunruhigung gilt es fruchtbar zu machen für die uns angehenden Fragen nach den gegenwärtigen Konzeptionen des ‚Menschen’ und des ‚Subjekts’.
SWS:
2

Zuordnungen:
Jazz Ensemble, Performance, Improvisation (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 19:00 - 22:00 | 11.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.310
Inhalt:
In der gegebenen Zusammenstellung der InstrumentalistInnen von voraussichtlich 8-12 Bläsern (Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Saxofonen, etc.) und 4-8 Rhythmusgruppeninstrumenten (Klavier, Bass, Schlagzeug, Jazzgitarre etc.) wird das Zusammenspiel anhand von möglichst breit gefächertem Jazzrepertoire angeleitet, hierbei werden Hilfestellungen und Erläuterungen gegeben. Das Ensemble spielt geeignete Jazz-Arrangements, überwiegend nach Noten. Aspekte sind hier u. a. das Aufeinanderhören, Artikulation/Jazzphrasierung, vom Blatt lesen, Rhythmusgefühl, Formgefühl, Klanggestaltung, Dynamik und mehr. Auch Improvisationsteile, head-arrangements und Spiel nach Akkordsymbolen sowie der Umgang mit "lead sheets" werden erschlossen; harmonische, kreative und formale Grundlagen der Improvisation vermittelt. Diverse Stilistiken der traditionellen, populären, sowie innovativen Formen des Jazz sorgen für Abwechslung.
Ziel:
Da sich die Zusammensetzung des Ensembles und der Grad der Vorkenntnisse erst zu Beginn des Kurses herauskristallisieren, wird nach und nach ein künstlerisch und klanglich funktionierendes Repertoire bis hin zur Aufführungsreife gemeinsam erarbeitet. Eine zunächst heterogene und zum Teil doppelt oder lückenhaft besetzte Gruppe muss zusammenwachsen, sich spieltechnisch und musikalisch steigern. Die TeilnehmerInnen sind in diesen "kunsthandwerklichen" Prozess mit eingebunden. Für den Zusammenhalt des Klangkörpers sind die regelmäßige und aktive Teilnahme und ein aufmerksames, musikalisches Miteinander erforderlich. Eine wesentliche Rolle im Lernprozess spielen: Wissen über individuelle Übetechniken und deren Anwendung, Lern-, Lehr- und Probemethoden im Zusammenspiel. Einbettung eigener Fähigkeiten in das Gesamtbild Musik sowie Möglichkeiten der Übertragung in das künstlerisch-gesellschaftliche Leben. Reflexion. Ausbildung musikalischer und stilbezogener Ästhetik; Erwerb von Teamfähigkeit in der musikalischen Gruppenarbeit; die Bereitschaft auch spontane Herausforderungen spielerisch dem jeweiligen Kontext angemessen anzunehmen.
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
Auch Studierende, die keine CP im Komplementärstudium erwerben wollen, können teilnehmen. Anmeldung direkt per Email beim Dozenten. Für diese Gruppe stehen maximal 10 Plätze zur Verfügung. SängerInnen können nicht integriert werden, nur InstrumentalstInnen. Bei den Instrumenten Alt-und Tenorsaxofon findet ggf. ein Auswahl Vorspiel statt.
Literature and the Environment (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 12.006
Inhalt:
As a response to the environmental crisis a new interdisciplinary field within literary studies has emerged, known as “ecocriticism” (ökologische Literaturwissenschaft). The primary concern of ecocriticism is the study of the relationship between literature and the environment. This seminar will introduce students to ecocriticism and explore various ways in which literary (primarily poetry and nature writing) and theoretical texts can deepen our appreciation of the natural world and increase our sense of responsibility towards the environment. We will consider texts from the Romantic period to the present that offer important contributions to our understanding of the environment. Some of the questions we will investigate include: What can literature reveal about nature? How have various writers understood nature and represented the environment? How can literature help to address the present crisis in our relationship to the environment? The seminar will be held in English, but we will read and discuss both German and English texts (some of the authors we will consider are, Wordsworth, Coleridge, Goethe, Novalis, Thoreau, Rilke, Heidegger, Rachel Carson, and Val Plumwood).
Ziel:
In this seminar students will acquire the ability to interpret and understand challenging literary and theoretical texts from a variety of cultural and historical contexts. Students will acquire the following skills: the ability to identify and discuss central themes in literary and theoretical texts; an improved understanding and aesthetic appreciation of literary texts; the capacity to perceive interdisciplinary connections between literary and philosophical works; the ability to identify the environmental significance of texts from a variety of genres; the ability to discern cross-cultural connections between German and English literature; a better understanding of the historical development of environmental ideas from the Romantic period to the present; a greater understanding of current environmental issues. The students will be expected to engage actively with the questions and texts under consideration, and to formulate their own well-considered views in class discussions and written assignments. The students will improve their spoken and written English-language skills and their ability to understand and communicate ideas in English.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
This seminar will include a consideration of “ecofeminism,” which examines connections between the place of women in society and the representation and treatment of the environment.
"Popular movies revisited" Eine kritische Betrachtung des Lieblingsfilms (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Mi, 11.04.2012, 12:15 bis Mi, 11.04.2012, 13:45 | C 12.105
Einzeltermin | Mi, 18.04.2012, 12:15 bis Mi, 18.04.2012, 13:45 | C 12.105
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 14:15 bis Fr, 15.06.2012, 19:45 | C 11.117
Einzeltermin | Sa, 16.06.2012, 10:00 bis Sa, 16.06.2012, 15:30 | C 11.117
Einzeltermin | Fr, 22.06.2012, 14:15 bis Fr, 22.06.2012, 19:45 | C 11.117
Einzeltermin | Fr, 22.06.2012, 14:15 bis Fr, 22.06.2012, 19:45 | C 7.320
Einzeltermin | Sa, 23.06.2012, 10:00 bis Sa, 23.06.2012, 15:30 | C 11.117
Inhalt:
Lieblingsfilme sind so unterschiedlich wie die Gründe, aus denen diese favorisiert werden. Doch eines ist ihnen gemein: Viele Kinozuschauer können oftmals nicht begründen, warum ein Film sie auf außergewöhnliche Weise fasziniert. Der Film „wirkt“, ohne dass Ihnen dabei bewusst ist, wie diese Wirkung im Rahmen der Rezeption sich vollzieht. Das Seminar hat zum Ziel, eben diese Lücke zu schließen und den Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen der Veranstaltung kritisch mit ihrer eigenen Rezeptionspraxis auseinander zu setzen. Hier sind vor allem die tiefer liegenden Bedeutungsebenen von Filmen von Interesse (sh. unten folgende Fragen). Eine Besonderheit des Seminars ist, dass die Lieblingsfilme der Studierenden selbst das Untersuchungsmaterial darstellen. Dadurch soll nicht nur eine intrinsische Motivation gefördert, sondern auch eine kritische Selbstreflexion zum eigenen Seh- und Rezeptionsverhalten entwickelt werden. Auf Grundlage von wissenschaftlichen Texten zur Filmtheorie sowie zu einzelnen Filmen sollen die Studierenden ebenso Filmkritiken einbeziehen um die einzelnen Ebenen Produktion/Rezeption/Distribution & Refl./Kritik/Diskurs zu untersuchen.
Ziel:
Ziel des Seminars ist es, dass die Studierenden ein kritisches Reflexionsvermögen im Hinblick auf ihre eigene Rezeptionspraxis von Filmen entwickeln. So könnten folgende beispielhafte Fragen zu möglichen Filmen von den Studierenden beantwortet werden: Was für eine Geschlechterrolle wird im Filmklassiker "Pretty Woman" (R. Garry Marshall; 1990) repräsentiert? Welches Grundmuster von Fremdheitskonstruktion lässt sich in „ET der Außerirdische“ (R.: Steven Spielberg 1982) offen legen? Welche ideologische Aussage hat der weltweit erfolgreich Film „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ (R.: James Cameron; 2009) im Kontext des Irak-Krieges? Zur Beantwortung dieser Fragen ist nicht nur eine grundlegende filmanalytische Kompetenz notwendig. Auch die Informationsbeschaffung als Voraussetzung zur Auseinandersetzung mit (film-) theoretischen Positionen sowie aktuellen Diskursen zur populären Filmkultur ist Bestandteil des Seminars. Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang sowohl produktions-, distributions-, rezeptions- als auch kritikrelevante Fragen.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
In der Einführungsveranstaltung sollen sowohl die Anmeldung für das Seminar als auch grundsätzliche organisatorische Angelegenheiten besprochen und Fragen der Studierenden bzgl. der Seminagestaltung usw. geklärt werden. Darüber hinaus wird die Einteilung der Referatsgruppen vorgenommen. Ebenso sollen in der ersten Sitzung die Lieblingsfilme der Studierenden gesammelt werden. Durch den Lehrenden findet daran anschließend eine Auswahl statt. Die Zuordnung der Referatsgruppen zu den einzelnen Filmen als auch den relevanten Theorien, mit denen in den jeweiligen Gruppen gearbeitet werden soll, werden in der zweiten Sitzung bekannt gegeben. Daran anschließend finden zu den o.g. Terminen die einzelnen Blockveranstaltungen statt.
Architekturmonumente Asiens (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Sa, 14.04.2012, 09:00 bis Sa, 14.04.2012, 16:00 | C 1.209
Einzeltermin | Sa, 19.05.2012, 09:00 bis Sa, 19.05.2012, 16:00 | C 1.209
Einzeltermin | Sa, 09.06.2012, 09:00 bis Sa, 09.06.2012, 16:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 07.07.2012, 09:00 bis Sa, 07.07.2012, 16:00 | C 1.209
Inhalt:
Monumente als Errungenschaften menschlicher Kulturen zeigen sowohl das Bedürfnis nach Herausragendem als auch das Selbstverständnis der sie tragenden Gesellschaft. Bei der Erschließung des Letzteren erhalten die Architekturmonumente neue Bedeutungsdimensionen. Sie erzählen von der Kultur, die sie errichtet hat und entschlüsseln den Zauber, dem sich der Betrachter beim erstmaligen Anschauen nicht entziehen konnte. Diese Veranstaltung wird im Sinne eines fachlichen Perspektivenwechsels angeboten. Sie erfüllt den Zweck, den Ausdruck von außereuropäischer Kultur, die ihre Wurzeln in Indien hat, seine Weiterentwicklung und Verquickung mit lokalen Fremdelementen in außerirdischen Bauten nachzuvollziehen. In jeder Veranstaltung wird ein Monumentalbau vorgestellt und Methoden seiner wissenschaftlichen Erschließung thematisiert. Darüberhinaus werden auch Vorläufer und spätere Entwicklungen angerissen sowie synkretische Fälle exemplarisch gezeigt.
Ziel:
Im Sinne eines Angebots für das Komplementärstudium: 1. Aneignungsmethoden kulturfremder, asiatischer Architektur und Erschließung ihrer Bedeutungsgehalte und der sie bedingenden Faktoren. 2. Erschließung der Überlieferung indischer Monumentalarchitektur in außerindische Kulturen und ihrer Veränderung.
SWS:
2

Zuordnungen:
Bücher in Vitrinen, ein Haus als Roman. Wie kann man Literatur ausstellen? (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 14:15 bis Fr, 08.06.2012, 18:00 | C 12.101 b
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 18:00 bis Fr, 08.06.2012, 19:45 | C HS 5 | Gastvortrag von Sonja Lehmann in Hörsaal 5
Einzeltermin | Sa, 09.06.2012, 08:15 bis Sa, 09.06.2012, 15:45 | P 04
Einzeltermin | Fr, 06.07.2012, 14:15 bis Fr, 06.07.2012, 19:45 | C 12.101 b
Einzeltermin | Sa, 07.07.2012, 08:15 bis Sa, 07.07.2012, 15:45 | C 12.015
Inhalt:
Ausstellungen kennen die meisten von uns nur als Besucher. Das Seminar stellt den Versuch dar, sich am Beispiel der Literaturausstellung in die Situation von Ausstellungsmachern zu versetzen. Unser Ziel ist es zu verstehen und selbst zu erproben, auf welche verschiedenen Weisen Literatur in den sinnlichen Modus der Ausstellung überführt werden kann. Das Seminar umfasst drei Teile: Modelle – Konzepte – Praxis. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit innovativen Ausstellungsformen von Literatur wie der Vitrinenlandschaft im Marbacher Literaturmuseum der Moderne oder dem Haus als begehbarem Roman im Buddenbrookhaus Lübeck. Der zweite Teil ist der Konzeption einer eigenen Literaturausstellung gewidmet. Hier ist die Kreativität der Kursteilnehmer gefragt, Ideen zur Ausstellung eines Buchs zu entwickeln und Entwürfe zu verfertigen. Eine Ausstellung muss auch geplant, organisiert und finanziert werden. Der dritte Teil befasst sich daher mit ganz praktischen Fragen: Recherche nach Leihgebern, Versicherung der Objekte, Miete der Ausstellungsräume, pädagogische Angebote, Werbung. Die Besichtigung einer Ausstellung ist geplant (Exkursion).
Ziel:
Kennenlernen von innovativen Formen der Literaturausstellung, Entwicklung eigener Konzepte zur Ausstellung eines literarischen Werks, Erwerb von praktischen Kenntnissen zu Planung, Organisation, Finanzierung einer Ausstellung
SWS:
2

Zuordnungen:
Chor der Leuphana Universität Lüneburg (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 20:00 - 22:00 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.310
Inhalt:
In diesem Semester studiert der Chor ein internationales Konzertprogramm ein, welches sich u.a. aus latinoamerikanischen (z.B. Agua de beber, Yo le canto, El condor pasa), afrikanischen ( Ninaye rafiki, Ezulwini) und bulgarischen Liedern zusammensetzt. Es sind zwei öffentliche Konzerte geplant: - anlässlich der Hansatage am 30.06.12, 16h in der Kreuzkirche Röntgenstraße 34 und am 01.07.12, 16h in der St. Nicolai Kirche sowie 1 oder 2 universitäre Auftritte. Neben dem gemeinsamen Musizieren in einer größeren Gruppe spielen in der Chorarbeit auch organisatorische Aufgaben eine wichtige Rolle, wie z. B. die Assistenz der Chorleitung, die Presse- und Medien-Arbeit im Vorfeld von Auftritten, die technische Konzertvorbereitung (betrifft u.a. den Einsatz von Medien zur Aufnahme und deren Bearbeitung/Veröffentlichung).
Ziel:
Im Zentrum steht das gemeinsame Musizieren im Verbund mit musikalischer Handlungskompetenz. Insbesondere werden musiktheoretische Kenntnisse erworben und vokaltechnische und auditive Fertigkeiten vermittelt und vertieft (wie z. B. das Erlernen unregelmäßiger Rhythmen). Jede/r Studierende kann darüber hinaus seine Repertoirekenntnisse erweitern und bekommt die Gelegenheit, neue und alte Horizonte in der Chormusik zu entdecken.
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
Auch Studierende, die keine CP im Komplementärstudium erwerben wollen, können teilnehmen. Anmeldung per e-mail bei der Dozentín. Für diese Gruppe stehen maximal 20 Plätze zur Verfügung.
Die "apulische Romanik". Baukunst im peripheren Zentrum Europas - ENTFÄLLT! (Seminar)
Termin/e:
Inhalt:
Neben griechischen, römischen und staufischen Zeugnissen finden sich in Apulien jene unter den Normannen errichteten Kathedralen (11.-12. Jh.), deren eigenständige Gestalt erlaubt, von einer „apulischen Romanik“ zu sprechen. Der reichen, stets gesamteuropäischen Geschichte Apuliens steht eine Gegenwart gegenüber, in der die Region zu den Ärmsten Italiens zählt. Wer auf Apulien blickt, blickt auf eines der Zentren der Geschichte europäischer Staatenwerdung, die eine wirtschaftliche Einheit überhaupt möglich macht, und zugleich auf eine periphere Region, die von dieser wenig bis gar nicht profitiert. Dies ist das Spannungsfeld, indem die „apulische Romanik“ anhand beispiellos erhaltener Werke im Original untersucht werden soll. So können diese in größere Kontexte eingeordnet werden, die sich nicht erschöpfen in den historischen und kunsttheoretischen Zusammenhängen sondern bis in soziale Wirklichkeiten der Gegenwart reichen. Eine Kooperation mit Prof. Hubert Houben, Università del Salento, Lecce, ermöglicht den Studierenden eine Begegnung mit den Studenten sowie einen Einblick in die Forschung vor Ort.
Ziel:
Die Übung vor den Originalen gehört zu den Grundzügen kunstwissenschaftlicher Ausbildung. Die in diesem Fall einzuübende Methode ist das Interpretationsschema der Ikonolgie, die über das engere Fach hinaus allgemeine kulturanalytische Kompetenzen vermittelt. Architektur und Skulptur sind die beiden Kunstgattungen, die in Terminologie und Formfragen erschlossen werden; die Romanik ist die kunsthistorische Epoche, der sich angenähert wird. Die topografische und überlieferungsgeschichtliche Situation der „apulischen Romanik“ bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, die Beispiele vollständig zu betrachten und durch diese Form des Vergleichs zu eigenen Ergebnissen zu gelangen. In Apulien erfahren die Studierenden die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst sowohl als Zeugnis sozialhistorischer Strömungen wie auch als Kontrastfolie, anhand derer ihre gegenwärtige Umwelt betrachtet werden kann. In der Begegnung mit Prof. Houben und den Studenten der Università del Salento zeigen sich den Studierenden zwei Parameter nicht nur kunstwissenschaftlichen Arbeitens: an das Objekt gebundene Forschung vor Ort sowie ihr transnationales europäisches Bezugssystem.
SWS:
4

Zuordnungen:
Die Kunst der journalistischen Form (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:15 bis Fr, 20.04.2012, 17:45 | C 7.319
Einzeltermin | Fr, 25.05.2012, 14:15 bis Fr, 25.05.2012, 19:45 | C 7.320
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 14:15 bis Fr, 15.06.2012, 19:45 | C 7.320
Einzeltermin | Sa, 16.06.2012, 08:15 bis Sa, 16.06.2012, 19:45 | C 7.320
Inhalt:
Ziel:
Am Beispiel herausragender journalistischer Texte des 19. bis 21. Jahrhunderts werden Qualitätskriterien des Schreibens entwickelt und die Grenzgebiete zwischen Literatur und Journalismus betreten. Vor diesem Hintergrund erproben die Studierenden in einer Schreibwerkstatt erste Reportagen und andere Formen des journalistisch-literarischen Schreibens. Ziele: Kenntnisse der Geschichte und der qualitativen Kriterien journalistischer Texte. Erprobung und Optimierung der eigenen Schreibkompetenz. Reflexions- und Kritikfähigkeit gegenüber Potenzialen und Grenzen journalistischen Schreibens.
SWS:
2

Zuordnungen:
Einführung in die Philosophie der Kunst (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 6.317
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 12:15 bis Fr, 01.06.2012, 13:45 | C 16.223
Inhalt:
Kunst kann man nicht nur selber machen oder genießen. Man kann auch über die Kunst reflektieren. Reflektiert man nicht über konkrete Kunstwerke, sondern über Kunst oder Kunstwerke "an sich", dann betreibt man Philosophie der Kunst, die oft auch philosophische Ästhetik genannt wird. In diese Teildisziplin der Philosophie soll in dieser Veranstaltung anhand ausgewählter Texte aus der Tradition und der Gegenwart eingeführt werden. Was unterscheidet ein Kunstwerk von einem Ding, das keine Kunst ist? Was genau unterscheidet verschiedene Arten von Kunst? Lässt sich der Begriff der Kunst definieren? Welche Rolle spielt die Kunst in der Gesellschaft? Hat sie eine bestimmte Funktion? Solche und weitere Fragen werden im Laufe des Semesters systematisch erörtert.
Ziel:
- Grundkenntnisse der philosophischen Ästhetik - die Fähigkeit, theoretisch-ästhetische Kenntnisse auf den Umgang mit Kunstwerken zu reflektieren - eigenständiges Erarbeiten und Präsentieren anspruchsvoller Texte - kritisch-diskursive Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Positionen
SWS:
2

Zuordnungen:
Elementarer Tanz (Integrierte Veranstaltung)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 16.04.2012 - 09.07.2012 | Gymnastikraum
Inhalt:
Der Elementare Tanz beschäftigt sich mit der Vielfalt der Bewegung. Im Gegensatz zu Tanzstilen wie etwa Klassisches Ballett oder Jazz werden im Elementaren Tanz keine vorgeformten Übungen und genormte Bewegungen einstudiert. Es geht vielmehr darum Bewegung nicht isoliert zu betrachten, sondern sie ständig im Zusammenhang mit den strukturgebenden Elementen des Tanzes - Rhythmus, Dynamik, Form und Raum zu betrachten. Die Improvisation ist durch das stetige Experimentieren mit Bewegungen ein wichtiger Bestandteil des Elementaren Tanzes. Die Studierenden werden einen eigenes Tanzstück mit Inhalten und Methoden des Elementaren Tanzes selbständig entwickeln, präsentieren und kritisch reflektieren. Außerdem wird der Elementare Tanz in seinen Zeitgeschichtlichen Hintergrund eingebettet, wobei unter anderem Tanzstücke von Maja Lex gemeinsam angeschaut und analysiert werden.
Ziel:
Die Studierenden setzen sich theoretisch sowie praktisch mit der menschlichen Bewegung auseinander und erwerben Kenntnisse über den Zusammenhang von Bewegung und Rhythmus, Dynamik, Form und Raum. Sie erlangen neue Bewegungs- und Ausdruckmöglichkeiten durch den Umgang mit dem Elementaren Tanz. Außerdem lernen Sie die Methode der Improvisation intensiv kennen und erweitern somit ihren Ideenpool für tänzerische Bewegungen und fördern ihre Kreativität. Durch die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Kleingruppe erweitern sie ihre Sozial- sowie Selbstkompetenz. Durch die abschließende Präsentation wird zum Einen der tänzerische Ausdruck verbessert zum Anderen erlangen die Studierenden Kenntniss über die Organisation und Durchführung einer Tanzpräsentation. Die Fähigkeiten den elementaren Tanz definieren und erkennen zu können, sowie ihn geschichtlich einzuordnen sollen angestrebt werden.
SWS:
2

Zuordnungen:
Entwicklung von Umnutzungsmöglichkeiten am Beispiel des ehemaligen Tabaklagers der Villa Viti in Mazzolla (Seminar)
Termin/e:
14-täglich | Mittwoch | 10:15 - 13:45 | 11.04.2012 - 13.07.2012 | C 11.007 (Edulab)
Einzeltermin | Mi, 11.07.2012, 10:15 bis Mi, 11.07.2012, 13:45 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 22.09.2012, 00:00 bis Sa, 29.09.2012, 00:00 | extern | Exkursion
Inhalt:
An Hand vorhandener Pläne und Recherchearbeit wird die Möglichkeit der Umnutzung eines ehemaligen Tabaklagers der Villa Viti in Mazzolla erarbeitet. Die angrenzende seitens der Adelsfamilie Viti bewohnte Villa kann in Teilen zu der Lösung herangenommen werden. Das Bearbeitungsgebiet umfasst zusätzlich einen anschließenden Grünbereich, in dem sich ein ehemaliges Backhaus befindet. Unter Berücksichtigung architektonischer und gestalterischer Vorgaben wird die vorhandene Baustruktur strukturell, materialbezogen und gestalterisch untersucht. Nach kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Analysen des vorhandenen Umfeldes werden innovative Ansätze für Umnutzungsmöglichkeiten erstellt. Die Vorschläge werden in Zusammenarbeit mit Ingenieurwissenschaftsstudierenden der HTW-Berlin, welche die Aufgabe im Bereich "Projektentwicklung im Bestand" bearbeiten, in Form eines Workshops (außerhalb der Vorlesungs- und Prüfungszeit) vor Ort weiter bearbeitet. Die Ergebnisse werden anschließend der Familie Viti, Interessenten aus kulturellen bzw. politischen Institutionen der Gegend, sowie der Dorfgemeinschaft von Mazzolla vorgestellt.
Ziel:
In der Auseinandersetzung mit der Aufgabe erhalten die Studierenden die Möglichkeit sich mit den kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen eines fremden Kulturkreises auseinanderzusetzen. Hierbei erlernen sie die Einschätzung und den Umgang mit anderen Sozialstrukturen. Die Umsetzung der Idee in eine konkrete Form erfordert logische Denkweisen, die praktikable Lösungen erlauben. In dem anschließenden Workshop müssen sich die Studierenden mit den Beiträgen der Ingenieurwissenschaftsstudierenden auseinandersetzen und können somit ihren eigenen Gedankenansatz erweitern. Bei der Präsentation vor Ort wird das Auftreten bzw. der Vortragsstil vor einem ausgewählten Publikum erprobt.
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die Exkursion nach Italien wird vom 22.- 29. September 2012 stattfinden.
Erotische Sprache - romantische Dichtung: Der Geschichtenerzähler Feridun Zaimoglu (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 04.05.2012, 16:00 bis Fr, 04.05.2012, 20:00 | C 6.320
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 14:00 bis Fr, 01.06.2012, 19:00 | R 102
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 16:00 bis Fr, 15.06.2012, 20:00 | C 6.320
Einzeltermin | Fr, 22.06.2012, 20:00 bis Fr, 22.06.2012, 22:00 | C HS 3
Einzeltermin | Sa, 23.06.2012, 10:00 bis So, 24.06.2012, 18:00 | R 15
Inhalt:
Feridun Zaimoglu wird im Juni 2012 die Heinrich-Heine-Gastdozentur der Leuphana Universität Lüneburg wahrnehmen. Aus diesem Anlass wird sich das Seminar mit seiner schriftstellerischen und künstlerischen Entwicklung auseinandersetzen und seinen Weg vom zornigen jungen "Malcolm X der deutschen Türken" (ZEIT) zum deutsch-orientalischen Romantiker nachzeichnen. Mit "Kanak Sprak" und "Koppstoff" brachte Zaimoglu einen neuen Ton in die deutsche Gegenwartsliteratur und stellte der betulichen Rede von der Gastarbeiterliterartur die anarchisch-archaische Sprache des selbsterklärten "Kanaksters" gegenüber. Doch seit einigen Jahren und Büchern wie "Leyla" und "Der Liebesbrand" scheint sich sein Selbstverständnis als Schriftsteller gewandelt zu haben. Die Wut auf gesellschaftliche Missstände scheint einer Leidenschaft für vormodern-märchenhaft anmutende Liebesgeschichten gewichen zu sein - allem Pathos- und Kitschverdacht zum Trotz. Zaimoglu hat sich auf diese Weise vom Rande der Gesellschaft in das Zentrum der deutschsprachigen Literatur geschrieben. Das Seminar wird diesen Weg anhand seiner Texte nachverfolgen.
Ziel:
Die Studierenden sollen in diesem Seminar primär die literaturkritisch fundierte Auseinandersetzung mit den Texten Feridun Zaimoglus erlernen. Hierbei wird es u.a. um literaturgeschichtliche Verortungen (etwa vor dem Hintergrund von Gastarbeiter- und Popliteratur), intertextuelle Bezüge (etwa zur deutschen Romantik, zur Brief- oder Kriminalliteratur) und Selbstthematisierungen und -inszenierungen von Autorschaft gehen. Hierfür werden exemplarische Texte und Textstellen in gemeinsamer Lektüre erarbeitet. Die Heinrich-Heine-Gastdozentur bietet den Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit, in direkten Austausch mit dem Künstler zu treten. Auf einem Wochenend-Workshop werden sie die Gelegenheit haben, von Zaimoglus Formulierungskünsten zu profitieren und mit ihm zusammen eigene Schreibweisen zu erproben.
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die 5 CPs, die es für dieses Seminar gibt, entsprechen einem Workload von 150 Stunden. Die erhöhte Präsenzzeit (3 SWS) dieses Seminares kann entsprechend durch eine verminderte Selbstlernzeit zu Hause ausgeglichen werden.
Faszination Rhythmus / Samba-Percussion-Ensemble (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.310
Inhalt:
-Vielfältige rhythmische Übungen -Kennenlernen der wichtigsten Perkussionsinstrumente -Instrumentale Spieltechniken und Zusammenspiel in dem gewählten Ensemble -Notation -Erarbeitung von verschiedenen Arrangements -Tanz und Bewegung -Musik im psychologischen und soziologischen Kontext von Individuum und Gesellschaft -Erarbeitung eines Repartoires und Vorbereitung einer öffentlichen Präsentation
Ziel:
Zentrale Kompetenzen, die erworben werden: -Handwerk, Sozialkompetenz, Präsentation Die Studierenden beherrschen grundlegende Spieltechniken auf allen Instrumenten des Ensembles, sammeln Grunderfahrungen in der Bewegung zur Musik und können ggf. Arrangements für unterschiedliche Ensembles entwerfen. Sie erwerben die Fähigkeit, sich mit Musik unterschiedlicher Stilbereiche anderer Kulturen, musiktheoretisch und musikwissenschaftlich auseinanderzusetzen. Des Weiteren optimieren sie ihre musikpraktischen Fähigkeiten nach individueller Neigung unter künstlerischen Gesichtspunkten. Durch das Mitwirken in einem Instrumentalensemble sollen Studierende befähigt werden, musikbezogene Lehr- und Lernprozesse zu reflektieren, zu planen und zu gestalten. Sammlung von Kenntnissen und Erfahrungen über Wirkungsweisen von Musik auf Individuum/Gruppen/Gesellschaft und deren Ursachen. Planung von Vorspielen/ Präsentation von Gruppenergebnissen und stattfindenden öffentlichen Auftritten mit anschließender Reflexion.
SWS:
2

Zuordnungen:
Forschungstheater: Szenisches Forschen nach den Verfahren des Theaters der Unterdrückten (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:00 bis Fr, 20.04.2012, 18:00 | C 12.001
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:00 bis Fr, 20.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Einzeltermin | Sa, 21.04.2012, 10:00 bis Sa, 21.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Einzeltermin | Sa, 21.04.2012, 10:00 bis Sa, 21.04.2012, 18:00 | C 12.001
Einzeltermin | So, 22.04.2012, 10:00 bis So, 22.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Einzeltermin | So, 22.04.2012, 14:00 bis So, 22.04.2012, 18:00 | C 12.001
Einzeltermin | Fr, 27.04.2012, 14:00 bis Fr, 27.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Einzeltermin | Fr, 27.04.2012, 14:00 bis Fr, 27.04.2012, 18:00 | C 12.006
Einzeltermin | Sa, 28.04.2012, 10:00 bis Sa, 28.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Einzeltermin | Sa, 28.04.2012, 10:00 bis Sa, 28.04.2012, 18:00 | C 12.006
Einzeltermin | So, 29.04.2012, 10:00 bis So, 29.04.2012, 18:00 | C 12.006
Einzeltermin | So, 29.04.2012, 10:00 bis So, 29.04.2012, 18:00 | C 12.015 | Zusatzraum
Inhalt:
Gewalt, Verfolgung und Machtmissbrauch waren Kontext und Anlass für die Entstehung Boals Theater der Unterdrückten in den 1960er Jahren. Auch heute und in nationalen wie internationalen Zusammenhängen bestehen Konstellationen des Machtmissbrauchs in alltäglichen, familiären, institutionellen Bereichen. Phänomene und Handlungsskripte wie Mobbing und Bossing sind verbreitet. Zivilcouragiertes Handeln stellt eine gesellschaftliches Desiderat dar, insbesondere im Kontext nachhaltiger Entwicklung und Diversity. Das Theaterforschungsseminar geht diesen Handlungsbedarfen durch die Praxis mit den Verfahren und Techniken des Theaters der Unterdrückten nach. Die Theaterverfahren sind als „tool for social change“ (UNESCO) ausdrücklich dem Empowerment und der Emanzipation verpflichtet und daher für die angestrebte Bearbeitung geeignet. Im Zentrum des Seminars steht das handlungsorientierte Kennenlernen, Verstehen und Gestalten der Verfahren des TDUs, also das Statuen-, Forum-, Zeitungstheater und das Unsichtbare Theater. The Theatre of the Oppressed was developed during the Brazilian dictatorship of the 1960s as a response to political oppression. It has been refined in Europe and is practiced until today, for instance in universities, political education and in pupil parliaments. We get to know the classic forms of the Theatre of the Oppressed: statue theatre, forum theatre, newspaper theatre and invisible theatre. We are looking for social and political problems as well as problems of everyday life that may be a base for our practical theatre work. A warming up is an inherent part of the seminar, we will mainly use games and warm up-practices developed by Boal himself.
Ziel:
Das Seminar ist offen, teilnehmendenzentriert und handlungsorientiert strukturiert. Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeit werden auf einer (teil-)öffentlichen Abschlusspräsentation vorgestellt. Als Experimentalanordnung und Feldforschung ist eine unsichtbare Theateraktion im (hochschul-)öffentlichen Raum geplant. - zivilcouragierte Handlungskompetenz: Sensibilisierung für Kontexte der Unterdrückung und des Machtmissbrauches – Gender-Diversitykompetenz – Methodenkompetenz: Erweiterung des Methodenpools um kreative Verfahren und Techniken – Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten – Kreativität
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
In der Veranstaltung werden Gender-Diversity-Themen nach dem Ansatz integratives Genderings berücksichtigt. Es werden 5 CPs erworben.
Gegenwartsliteratur - Schreiben und Rezensieren (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | W 106
Einzeltermin | Mo, 18.06.2012, 00:00 bis Mo, 18.06.2012, 00:00 | extern | Exkursion
Einzeltermin | Mo, 25.06.2012, 00:00 bis Mo, 25.06.2012, 00:00 | extern | Alternativtermin zum 18.06. (siehe Teilnahmevoraussetzungen)
Inhalt:
Die gegenwärtige Situation im Literaturbetrieb Deutschlands ist durch deutliche Veränderungen in den Strukturen gekennzeichnet, die zu veränderten Schreibweisen, neuen Förderkonzepten und anderen Distributionswegen auf dem Buchmarkt führen. Am Beispiel des „Künstlerhof Schreyahn“, der als Stipendiatenstätte des Landes Niedersachsen jeweils zwei Autoren zu Gast hat, lassen sich die neuen Strukturen in ihrem Ansatz und im Detail der Praxis analysieren und deuten. Eine Ganztagssitzung auf dem Künstlerhof Schreyahn (www.kuenstlerhof-schreyahn.de), wie sie seit 1990 von mir im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Künstlerhof und der Leuphana Universität praktiziert wird) gibt die Gelegenheit, eine staatliche Fördereinrichtung für Literatur kennenzulernen und mit der dann dort arbeitenden Gastautorin Nina Jäckle (und anderen Künstler-Gästen) zu diskutieren und die gewonnenen Erkenntnisse kritisch zu prüfen. Das wöchentliche Seminar basiert auf Referaten, Vorträgen und Präsentationen /Studienleistungen.
Ziel:
Lernziel des Seminars ist es, den Studierenden Kenntnisse über den Literaturbetrieb als Schnittstelle zwischen Kultur, Staat und Marktwirtschaft zu vermitteln und seine komplexe Funktionaliät zu erfassen, die sowohl den Autor als auch die Verlage sowie die Medien und das Publikum einbezieht. Das soll die Teilnehmer befähigen, neuere Tendenzen in der Gegenwartsliteratur, ihren Diskurs und ihre Distribution einschätzen, bewerten und auf ihre Folgen hin deuten zu können. Eine kreative Schreibleistung in Bezug auf neuere Literatur oder alternativ eine selbst verfasste Rezension im Bereich der aktuellen Literaturkritik sollen Produktion und Rezeption der Literatur am konkreten Beispiel und in kreativer Form erfahrbar machen. Dabei können aktuelle Neuerscheinungen im Bereich der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur Gegenstand der Untersuchung werden, auch jüngere Publikationen der Schreyahner Schriftsteller-Stipendiaten, die dem Seminar während der Ganztagssitzung im Künstlerhof (s.o.) zur Verfügung stehen, sollten rezensiert werden. Dort ist auch eine entsprechende Form der Präsentation möglich.
SWS:
2

Zuordnungen:
Grundlagen des Gamedesign (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Sa, 21.04.2012, 10:00 bis Sa, 21.04.2012, 16:30 | R 210
Einzeltermin | Sa, 12.05.2012, 10:00 bis Sa, 12.05.2012, 16:30 | R 118
Einzeltermin | Sa, 26.05.2012, 10:00 bis Sa, 26.05.2012, 16:30 | R 210
Einzeltermin | Sa, 30.06.2012, 10:00 bis Sa, 30.06.2012, 16:30 | R 210
Inhalt:
Die Veranstaltung vermittelt - neben theoretischen Grundlagen des Gamedesign - Methoden für den praktischen Entwurf von Konzepten und Prototypen für analoge und digitale Spiele. Wir betrachten Spiele zunächst als kulturelle Artefakte (Geschichte, Genres, Rezeption). Anschließend wenden wir uns konkreten Aspekten der Entwicklung von Spielen zu. Dazu zählen Begriffe wie Spieler, Mechanismus, Thema, Story, Herausforderung, Ästhetik, Schnittstelle und Technologie. In gemeinsamen Übungen werden individuelle Methoden wie Rätselgestaltung, mathematisch-formale Methoden (Stochastik, Kombinatorik, Spieltheorie), interactive storytelling und die Gestaltung von Belohnungssystemen vertieft. Dabei versuchen wir uns dem Phänomen "Spielerlebnis" zu nähern. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt im praktischen Bereich. Die Teilnehmer entwickeln in aktiver Einzel- und Gruppenarbeit selbständig Spielekonzepte und Spieleprotypen in verschiedenen Medien (analog, digital, hybrid).
Ziel:
Grundwissen über Gamedesign. Praktische Fertigkeiten zur Entwicklung von Spielekonzepten und Prototypen analoger und digitaler Spiele. Übertragung bestehender Fertigkeiten auf die Entwicklung von Spielen. Arbeiten im multidisziplinären Team. Sachgerechtes Testen, Beurteilung und Auseinandersetzung mit Kritik.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Den Studierenden wird freigestellt, gemäß ihrer Vorkenntnisse an analogen oder digitalen Prototypen zu arbeiten. Wer sich für den digitalen Bereich entscheidet, muss über einen Laptop verfügen, der zu den Veranstaltungen mitgebracht wird. Das Seminar findet am Standort Rotes Feld, Rotenbleicher Weg 67 statt.
Identität und Maske. Bildwissenschaftliche und künstlerische Positionen (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 13.04.2012, 14:15 bis Fr, 13.04.2012, 15:45 | C 22.0
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:15 bis Fr, 20.04.2012, 15:45 | C 16.110
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 27.04.2012 - 04.05.2012 | C 22.0
Einzeltermin | Fr, 11.05.2012, 14:15 bis Fr, 11.05.2012, 15:45 | C 16.110
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 18.05.2012 - 13.07.2012 | C 22.0
Inhalt:
Mediale Konstruktionen und das Spiel mit der (physiognomischen) Wahrnehmung finden sich bei der Geisterphotographie des 19.Jahrhunderts bis hin zu den Identitäts-Inszenierungen von Claude Cahun, Cindy Sherman oder dem hochartifiziellen Cremaster-Zyklus von Matthew Barney. Wie funktioniert die „Wahrnehmung der Maske“? Was treibt Künstlerinnen und Künstler an, sich bestimmter Masken zu bedienen? In einem Wechsel von (kunst-) theoretischer Reflexion, praktischer Versuche und der Betrachtung individueller ästhetischer Praxen soll den medialen Transformationen auf den Grund gegangen werden. Dabei wird ein Bogen gespannt von den historischen Theoretikern der Physiognomik und Ausdruckskunde bis hin zur Psychologie der Karikatur (Ernst Kris).
Ziel:
Vertiefung wahrnehmungstheoretischer und bildwissenschaftlicher Erkenntnisse. In dem stereoskopischen Fokus auf Theorie einerseits und künstlerische Praxis andererseits soll den Studierenden ein Repertoire an intellektuellen Positionen und praxisrelevanten Formen der Vermittlung eröffnet werden. Ziel ist es, den Studierenden eine kritische bildwissenschaftliche Kompetenz zu vermitteln, die auch in der eigenständigen künstlerischen Erprobung ihren Ausdruck finden soll.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die Veranstaltung berücksichtigt in besonderem Maße Gender & Diversity Aspekte. Innerhalb des anthropologischen Diskurses über Identitätskonstruktionen im ausgehenden 19.Jhd. (Lombroso, Kriminalistik, Determinismus) wird die Problematik geschlechtspezifischer Zuschreibungen ausführlich vorgestellt.
Israel im Gesamtzusammenhang von Baukultur und Landschaft, Gesellschaft und Politik, Geschichte und Gegenwart (Exkursion)
Termin/e:
Einzeltermin | Do, 12.04.2012, 16:15 bis Do, 12.04.2012, 17:45 | C 11.007 (Edulab)
Einzeltermin | Mi, 23.05.2012, 14:00 bis Mi, 23.05.2012, 18:00 | C 11.007 (Edulab)
Einzeltermin | Mi, 06.06.2012, 14:00 bis Mi, 06.06.2012, 18:00 | C 11.007 (Edulab)
Inhalt:
Auf der Exkursion werden baukulturelle Aspekte moderner Architektur und Stadtplanung in Tel Aviv die "weisse Stadt" und historische Altstadtstrukturen von Jerusalem und Bethlehem diskutiert. Darüberhinaus werden jüdische und palästinensische Siedlungsstrukturen in der Fläche sowie Kibbuzime besichtigt, die einen Einblick in israelische Lebenswirklichkeiten ermöglichen. Besuche von religiösen Einrichtungen, wie Moscheen- und Synagogen und christlichen Kirchen werden das Spektrum, der in Israel ausgeübten Religionen, vermitteln. Weiterer Programmpunkt ist u.a. der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Diese Exkursion wird in Kooperation mit dem Projektseminar im Major Kulturwissenschaften von apl. Prof. Dr. Pez und Prof. Dr. Bussiek durchgeführt.
Ziel:
- Vergleich historischer und moderner Stadtstrukturen in Israel - Senisibilisierung für die Konflikte zwischen den Kulturen im Land. - Wahrnehmung der landeskulturellen Besonderheit.
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
In der 2. und 3. Septemberwoche (KW 37 + 38) findet eine 7-10 tägige Exkursion nach Israel statt. Studierende, die die große Israel Exkursion im Major Kulturwissenschaften belegt haben, können dieses Angebot im Komplementärstudium nicht belegen.
Komposition neu denken ENTFÄLLT! (Seminar)
Termin/e:
Inhalt:
In diesem Seminar werden Studierende mit den Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen Musik bekannt gemacht. Die Arbeit ist in erster Linie praxisorientiert, ästhetische und philosophische Debatten ergeben sich aus dem Kontext. Wir befinden uns in einem schöpferischen Prozess, daher können sich die Inhalte der einzelnen Seminar-Termine im Verlauf der Arbeit verändern oder verschieben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der konkreten Erfahrung der phänomenologischen Wahrnehmung. Gehörbildungs- und Imaginationsübungen bilden die Basis zu Improvisationen, über die auf neue Art und Weise die Parameter Raum, Form, Klangfarbe, Bewegung in der Musik, Melodik und Ausdruck reflektiert werden. Klangbeispiele und Partituren aus der Literatur werden ggf. als Anschauungsmaterial hinzugezogen. Das Seminar ist jedoch kein Analyse-Kurs. Gegen Ende des Seminars ist ein eigenes Musikstück zu komponieren, das in einem Semester-Abschlusskonzert von den Studierenden aufzuführen ist.
Ziel:
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, Gegenwart durch das Hinzutreten der ästhetischen Ebene in einer neuen Komplexität zu erkennen. Es werden handwerkliche Methoden kennengelernt, mit deren Hilfe sich künftig selbständig forschend in Kompositionen ausgedrückt werden kann. Es findet eine Horizonterweiterung zum Dialogfeld Kunst und Wirklichkeit statt.
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die Veranstaltung beginnt erst in der zweiten Semesterwoche, wobei die ausgefallene erste Sitzung am Freitag, den 20.04.2012 nachgeholt wird. Die Veranstaltung endet mit einem Konzerttermin am Montag, den 16.07.2012 um 18.00 Uhr.
Critical use of body and identity in the praxis of contemporary art (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 13.04.2012, 14:15 bis Fr, 13.04.2012, 17:45 | R 118
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:15 bis Fr, 20.04.2012, 17:45 | R 118
Einzeltermin | Fr, 04.05.2012, 14:15 bis Fr, 04.05.2012, 17:45 | R 118
Einzeltermin | Fr, 11.05.2012, 14:15 bis Fr, 11.05.2012, 17:45 | R 118
Einzeltermin | Fr, 25.05.2012, 14:15 bis Fr, 25.05.2012, 17:45 | R 118
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 14:15 bis Fr, 01.06.2012, 17:45 | R 210
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 14:15 bis Fr, 15.06.2012, 17:45 | R 210
Inhalt:
The human form has been crucial to art for its image, structure, production and reception. The significance of its representation can range from an image of worship to the highest form of blasphemy. Today, our bodies, whether on display or shrouded, are the outer incarnations of our inner self: belief, emotion and association. The course uses the practices of drawing, sculpture and performance to explore the body and its use, and through this exploration to discuss the use of the human form both as identifying and alienating. Students are given an overview of body discourse through the related issues of gender, race and technology, contextualizing projects into our cultural framework. Figure Drawing and Illustration: Advertising and the body: nudity, beauty, sex, exploitation and shame. Constructive sculpture: Found objects and their personal meaning in the creation of a self-portrait. Body-Art: The body as showpiece: Manipulate you body though a wearable sculpture. Who are you or who do you want to be. Cooperation and performance art: In groups, through interaction with one another, form an enclosed world that represents one side of human interaction.
Ziel:
Students will receive a basic technical and theoretical understanding of sculpture, drawing and performance art. Students will have the chance to practice with varied methods of production to. Starting withe theme of "identity", students will experiment with these methods to expand their creative outlet and hone their perception and skill. The students will gain a basic understanding of 20th century and contemporary art practices. With this knowledge, students will be able to take part in discussions, explain their artworks and take and give constructive criticism.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Ein Skizzenblock (min. Din A3), plus Zeichenutensil der Wahl (z.B.: Bleistift, Zeichenkohle, Pinsel + Tinte, etc.) sind beim zweiter Seminar, 20-04-2012, erforderlich.
Körper-Ideale (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | W 301
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | W 201
Inhalt:
Vom Tanzverbot zur Befreiung des Körpers - Menschen früherer Epochen in Mitteleuropa bewegten sich anders, als wir es heute tun, damals wie heute unterlag Körperbewegung unterschiedlichen kulturellen und religiösen Einflüssen. Ein Ausdruck dieses jeweiligen (Un)Verständnisses für den Körper war und ist der Tanz. In der griechischen Antike beispielsweise galt der menschliche Körper als achtenswert, entsprechend bildeten sich sinnliche Tänze aus; im körperfeindlichen Mittelalter hingegen gab es Tanzverbote der christlichen Kirche. Der Zusammenhang zwischen herrschenden Ideologien und dem jeweiligen Schönheitsideal einerseits und dem daraus resultierenden Körpergefühl andererseits soll in Theorie und Praxis vermittelt werden, dazu werden Tanzbeispiele aus der Renaissance, dem Barock, der Romantik und der Moderne bis heute herangezogen. Die unterschiedlichen Körperbilder werden am eigenen Körper erfahren und/oder durch Texte, Bild- und Filmmaterial definiert. Davon ausgehend, soll das heutige Körpergefühl (Tabus, moralische Einstellungen, biografische Erfahrungen) umrissen und hinterfragt werden.
Ziel:
- Kenntnis über ausgewählte historische Epochen und dazugehörige Tanzbeispiele. - Auseinandersetzung mit den postulierten Idealen der unterschiedlichen Epochen einerseits und der gesellschaftlichen Realität andererseits. - Reflexion über aktuelle Tanztrends und Idealvorstellungen vom Körper. - Differenzierte Körperwahrnehmung und Wahrnehmung individueller Bewegungsmuster. - Förderung des selbstbewussten Auftretens, z. B. beim Betreten eines fremden oder besonders großen Raumes und in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen.
SWS:
4

Zuordnungen:
Landschaftsfotografie - künstliche Paradiese (Seminar)
Termin/e:
14-täglich | Freitag | 14:15 - 17:45 | 20.04.2012 - 18.05.2012 | C 5.325 | Beginn: 2. Semesterwoche
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 14:15 bis Fr, 01.06.2012, 17:45 | C 7.215 b (Edulab II)
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 14:15 bis Fr, 15.06.2012, 16:15 | C 7.215 b (Edulab II)
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 16:15 bis Fr, 15.06.2012, 17:45 | C 7.215 b (Edulab II)
Einzeltermin | Fr, 29.06.2012, 14:15 bis Fr, 29.06.2012, 17:45 | C 7.215 b (Edulab II)
Einzeltermin | Fr, 13.07.2012, 14:15 bis Fr, 13.07.2012, 17:45 | C 7.215 b (Edulab II)
Inhalt:
Das Thema "Landschaft" wird sowohl unter künstlerisch-ästhetischen als auch theoretischen Gesichtspunkten analysiert. Hauptfragestellung ist die Gestaltung natürlicher Landschaften durch den Menschen und die Umformung in Kulturlandschaften sowie die ästhetischen Reflexionen über Landschaft in der Kunstgeschichte (Bildervorträge: Landschaftsmalerei, Landschaftsfotografie). Mit digitaler Fototechnik werden eigene Landschaftsbilder erstellt und mit digitaler Bildbearbeitung zu Visionen idealer Landschaften (Paradiese) verarbeitet. Literatur u.a. : „Warum ist Landschaft schön“, Lucius Burckhardt; Entfernung der Natur: Landschaftsmalerei 1750 - 1920, Oskar Bätschmann (mit Texten von G. Simmel, John Ruskin, Ch. Baudelaire); s. Seminarapparat Nr.030
Ziel:
Ein reflektiertes Verständnis von Landschaft. Erwerb fotografischer und gestalterischer Techniken. Förderung von kontextuellem, interdisziplinärem und künstlerischem Denken und Handeln.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Sonstiges: Insgesamt 28 Stunden Lehrveranstaltung im Semester. Die 150 h workload werden durch die Vorbereitung der Fotoexkursionen, Kurzreferate und die benotete Präsentation erbracht. Dafür gibt es 5 CP
Neue Verfahren in der elektronischen Musik (Seminar/Übung)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | extern | extern
Inhalt:
Wir wollen uns umfassend mit Elektronischer Musik/Live–Elektronik auseinandersetzen. Live–Elektronik als Teilgebiet von Komposition, insbesondere der Bereiche Elektronische Musik/Computermusik, versteht sich hauptsächlich als praktische Disziplin. Ergänzt wird der Praxisbereich mit Erörterungen geschichtlicher und theoretischer Hintergründe sowie ausgewählte Werke elektronischer und live–elektronischer Musik internationaler Studios. Dieses dient nicht nur der Information über Möglichkeiten elektronischer Klanggestaltung, sondern es soll auch die Phantasie und Erfindungsgabe der Teilnehmer angeregt werden. In der praktischen Arbeit werden mit Instrument/Stimme und Synthesizern, Modulationsgeräten, Effektgeräten unterschiedlicher Art – analog und digital – Klangerweiterungen experimentell erprobt. Nach dieser Erprobungsphase, die immer ergänzt wird durch Hören, werden die Ergebnisse besprochen und Projekte – individuell oder im Team – entwickelt. Hierzu gehören u. a. das Auflisten der erarbeiteten Materialen, Gliederungsmöglichkeiten, Notationsmodalitäten und Aufführungsbedingungen. Ort: Fortbildungszentrum für Neue Musik, An der Münze 7, 21335 Lüneburg, Tel. 04131-309 390
Ziel:
Vermittlung der Kompetenz zu selbständiger kreativer Planung und Gestaltung elektronischer/live-elektronischer Komposition.
SWS:
2

Zuordnungen:
Odyssee Re-loaded (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 17:45 | 13.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.204
Inhalt:
Er war Abenteurer, Seemann und Herrscher. Die Heldenfigur Odysseus ist eine der großen Gestalten der Antike, deren Wirkung bis heute ungebrochen ist. Doch worin besteht seine Größe? Warum ist er Vorbild? Oder sollte nicht vielmehr kritisch hinterfragt werden, inwieweit er tatsächlich Großes geleistet hat, wie es die antiken Tragiker bereits tun. Das Seminar geht am Beispiel dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit der Frage nach psychologischen Grundmustern menschlichen Handelns nach. Untersucht werden die Beweggründe, äußeren Faktoren, Möglichkeiten der Einflussnahme und Ursachen für den Ablauf eines Heldenlebens im Spannungsfeld von göttlichen Mächten, persönlicher Suche nach Grenzen, Grenzerfahrungen, Macht und Liebe. In der Diskussion werden die Geschichte des Odysseus auch auf ihre Relevanz für unsere Zeit untersucht: Was hat Odysseus mit einem modernen Unternehmer oder auch einem aus dem Krieg heimkehrenden Soldaten gemeinsam? Gibt es vielleicht in der Odyssee schon ein Bewusstsein für das Phänomen, das wir heute Posttraumatisches Syndrom nennen? Gibt es noch andere Bezüge? Weitere Aspekte, die im Seminar untersucht werden, sind die Darstellung der Abenteuer, die Perspektive des Helden, Rezeption in Antike und Gegenwart.
Ziel:
kritisches Lesen, close reading, Kenntnisse der Europäischen Kulturgeschichte (Lernziel), Einblick in kritische Quelleinkritik, interkulturelle Kompetenzen, interdisziplinäres Arbeiten, Schreibkompetenzen, Rhetorik
SWS:
4

Zuordnungen:
Orchester der Leuphana Universität Lüneburg (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 20:00 - 22:00 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.310
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 17:30 bis Fr, 08.06.2012, 22:00 | C 16.110
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 17:30 bis Fr, 08.06.2012, 22:00 | C 16.124
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 17:30 bis Fr, 08.06.2012, 22:00 | C 16.310
Inhalt:
Struktur von barocken und klassischen Instrumentalkonzerten, klassische Sinfonie, Struktur eines Filmmusik-Medleys - es wird ein Konzertprogramm erarbeitet und zur Aufführung gebracht
Ziel:
- effektives Üben am Instrument - Probenmethodik bei Orchesterproben (Tutti/Register) - Erhöhung der individuellen musikalischen Kompetenz durch das Musizieren im Kollektiv - dadurch Erhöhung der sozialen Kompetenz und der Teamfähigkeit - musiktheoretische Grundlagen, Dramaturgie eine Konzertprogramms, Vorbereitung einer Konzertmoderation
SWS:
4

Zuordnungen:
Sonstiges:
Es wird ein dreitägiges Probenwochenende geben. Der Termin wird nach Absprache mit allen Orchestermitgliedern festgelegt werden.
Pop-Diskurs - Einführung in die Kritik populärer Kultur (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 16.310
Inhalt:
Auseinandersetzung mit theoretischen Positionen und aktuellen Diskursen innerhalb der populären Musik Einführung in die verschiedenen Formen popkultureller Kritik und des Pop-Journalismus; Geschichte der Popkritik von den 60er-Jahren bis heute; Leitmedien der Popmusik und ihre Veränderung durch das Internet; Erstellung von Kritiken durch die Seminarteilnehmer und die Diskussion der Ergebnisse
Ziel:
Fähigkeit zur Analyse ästhetischer Texte Fähigkeit zur Kontextualisierung und kontextabhängigen Interpretation von Inhalten Diskursfähigkeit und Fähigkeit zur kiritischen Reflexion Fähigkeit zur Abstraktion und zum Wissenstransfer Recherche- und Lesetechniken
SWS:
2

Zuordnungen:
Präsentationstraining und Sprechsport (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:30 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | R 2
Inhalt:
In diesem Seminar wird es darum gehen, das eigene Sprechen und die Vortragskunst vor allem mithilfe von Übungen aus der Schauspielausbildung zu verbessern, um eine performative Präsenz bei Auftritten jedweder Art zu erreichen. Neben Atem-, Körper-, Stimm- und Sprechübungen wird die Arbeit mit Zungenbrechern und Texten aus der Literatur die Artikulation, das Stimmvolumen und die körperliche Präsenz trainieren. Wir werden uns dabei auch mit den Themen "Lampenfieber" und Selbst- bzw. Fremdwahrnehmung beschäftigen und diskutieren, wie man sinnvolle Feedbacks geben kann. Der Begriff "Sprechsport" wurde von Dr. Georg Winter, einem preisgekrönten Umweltmanager und dem schnellsten Zungenbrechersprecher Deutschlands, geprägt und unterstreicht so den Trainingscharakter dieses Seminarteils. Zum Ende hin wird es immer mehr darum gehen, die erlernten Techniken für eine ausdrucksstarke und überzeugende Präsentation nutzen zu können.
Ziel:
- tragfähigere Stimme bei verschiedenen Publikumsgrößen - sprecherische Ausdruckskraft und verbesserte Artikulation - bewusster Einsatz der Körpersprache, performative Präsenz - verbesserter Umgang mit Lampenfieber und Stress - Fähigkeit, Texte und Inhalte verschiedenster Art selbstbewusst zu präsentieren - kreativer Umgang mit literarischen Texten - Fähigkeit im Ensemble zu arbeiten - Kritikfähigkeit
SWS:
4

Zuordnungen:
Schauspiel/Rolle (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 13.04.2012, 14:15 bis Fr, 13.04.2012, 21:30 | R 18
Einzeltermin | Sa, 14.04.2012, 11:00 bis Sa, 14.04.2012, 18:30 | R 18
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:15 bis Fr, 20.04.2012, 21:30 | R 18
Einzeltermin | Fr, 04.05.2012, 14:15 bis Fr, 04.05.2012, 21:30 | R 18
Einzeltermin | Sa, 05.05.2012, 11:00 bis Sa, 05.05.2012, 18:30 | R 18
Einzeltermin | Fr, 11.05.2012, 14:15 bis Fr, 11.05.2012, 21:30 | R 18
Inhalt:
Schauspielerische Arbeit mit Texten. In diesem Seminar lernen wir in Theorie (Stanislawski/ Stella Adler/Strasberg) und Praxis die Basis-Arbeit des Schauspielers an der Rolle und am Wort kennen. Wie entdecke ich im Text die nötigen Informationen, um eine Figur und ihre Situation nachvollziehen und dann im nächsten Schritt glaubhaft darstellen zu können? Und wie kann ich einen „fremden Text“ so sprechen, als wären es meine eigenen Worte, ihn mit Leben füllen, um damit die Zuschauer zu fesseln? Ein Aufwärmprogramm ist fester Bestandteil des Seminars.
Ziel:
Kennenlernen verschiedener Schauspiel-Methoden. Wissen, wie man eine Szene auf die Bühne bringt. Die Fähigkeit, sich in verschiedene Situationen und Menschen hineinversetzen zu können. Durch das Darstellen eines anderen Charakters etwas Neues über sich selbst erfahren. Schulung der Konzentration und Körperwahrnehmung, Ausdruckskraft und Präsenz. Gefühle zeigen und spielen.
SWS:
4

Zuordnungen:
Black Music from Ragtime to Rap (20th Century Styles) (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 14:00 bis Fr, 08.06.2012, 18:00 | C 16.207
Einzeltermin | Sa, 09.06.2012, 09:00 bis Sa, 09.06.2012, 18:00 | C 16.207
Einzeltermin | So, 10.06.2012, 09:00 bis So, 10.06.2012, 18:00 | C 16.207
Einzeltermin | Do, 26.07.2012, 14:00 bis Do, 26.07.2012, 15:45 | C 16.310 | Klausur
Einzeltermin | So, 30.09.2012, 14:00 bis So, 30.09.2012, 15:45 | C 16.310 | Wiederholungsklausur
Inhalt:
This course will outline the roots of black styles immediately preceding the invention of Ragtime, then take up Blues as a poetic and musical form, Black Broadway musicals after 1900, Jazz in its various subcategories (Dixieland, Swing, Bebop, Cool, Free) Hip Hop, and Gospel music through the 20th century. If time allows, the class will explore the transformation of all American Popular Music by Black performers, producers and music publishers and what is happening in the 21st century.
Ziel:
To become familiar with the fundamental concepts, sound, and important creators of 20th century African-American music.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Students are encouraged to contact the professor by email (thomas.riis@colorado.edu) to discuss possible paper topics. Teacher students are encouraged to contact the professor by email to discuss and schedule presentation topics.
Stop-Trick Labor Digital (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Sa, 05.05.2012, 09:00 bis Sa, 05.05.2012, 14:00 | intern
Einzeltermin | So, 06.05.2012, 09:00 bis So, 06.05.2012, 17:00 | intern
Einzeltermin | Sa, 12.05.2012, 09:00 bis Sa, 12.05.2012, 17:00 | C 11.007 (Edulab)
Einzeltermin | Sa, 19.05.2012, 09:00 bis Sa, 19.05.2012, 14:00 | extern | privates Studio
Einzeltermin | Sa, 02.06.2012, 09:00 bis Sa, 02.06.2012, 11:00 | C 11.007 (Edulab)
Inhalt:
Das "Stop-Trick Labor Digital" ist ein Seminar, in dem mit Hilfe des ältesten aller Film-Tricks, dem "Stop-Trick", von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern klassisch animierte und selbst gestaltete Trickfilm-Sequenzen produziert und in einer digitalen Nachbearbeitung zu einem Trickfilm weiterverarbeitet werden. Durch die Verbindung von Techniken und Methoden aus alter und moderner Zeit - auf der Basis von vorher vermittelten gestalterischen Grundlagen für Form, Farbe und Bewegung - wird die Möglichkeit geschaffen, die Sehgewohnheiten in unserem Alltag in ihrem Ursprung zu erkennen, sie weiterzuentwickeln und durch kreatives Experimentieren aufzubrechen, um sie so neu zu gestalten. Den fertigen Film können die Studierenden nach Ende des Seminars für private Vorführungen auf DVD mit nach Hause nehmen.
Ziel:
Diese Veranstaltung möchte den Studierenden Raum bieten, die Techniken und Methoden der Vergangenheit, im Bezug auf Bewegtbilder (Animation), denen der heutigen digitalen Medien gegenüberzustellen. Die Grundlagen und Regeln für visuelle Gestaltung mit Form, Farbe und Bewegung sollen hier durch eigenständiges Experimentieren und Erproben (unter anderem am PC) ganz direkt erkannt, angewendet und entwickelt werden. Ein bewußterer Umgang mit den digitalen Bildwelten unseres Alltags soll durch geschultes Erkennen der verwendeten Methoden und Techniken entwickelt und gefördert werden, um so die Hintergründe und Ziele heutiger Bildwelten in Kino, TV und Internet kritisch hinterfragen zu können, so dass Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken moderner Medien sichtbar werden.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Für die Studierenden wird ein Materialkostenbeitrag (z.B. Knete, Bastelkarton, DVD usw.) in Höhe von 5€ erhoben.
Landmark Architecture (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Di, 17.04.2012, 16:00 bis Di, 17.04.2012, 20:00 | C 11.319
Einzeltermin | Fr, 27.04.2012, 15:00 bis Fr, 27.04.2012, 19:00 | C 11.320
Einzeltermin | Sa, 28.04.2012, 09:00 bis Sa, 28.04.2012, 19:00 | C 11.320
Einzeltermin | So, 29.04.2012, 10:00 bis So, 29.04.2012, 16:00 | C 11.320
Inhalt:
In den letzten Jahren wurden für verschiedenste Unternehmen und Institutionen „Leuchtturm-Gebäude“ errichtet - Gebäude mit eigenständiger Strahlkraft, oft nach Entwürfen namhafter Architekten. In der Regel beeinflusst ein derartiges Gebäude, spätestens mit der Inbetriebnahme, die Marke des Bauherrn bzw. Hauptnutzers. Auch das Zentralgebäude der Leuphana Universität ist ein großer öffentlicher Neubau, den unsere Universität errichtet in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Niedersachsen, Landkreis und Hansestadt Lüneburg, der evangelischen und katholischen Kirche sowie den jüdischen Gemeinden Niedersachsens. Es entsteht ein modernes nachhaltiges Universitätsgebäude mit überregionaler Bedeutung. In diesem Seminar werden Studierende gemeinsam mit dem Architekten Daniel Liebeskind das Spannungsverhältnis von Institutionen- und Gebäudemarken anhand des Leuphana Zentralgebäudes beleuchten. Es werden die Erfolgspotentiale und Treiber der baulichen Markeninszenierung betrachtet, Zielgruppen zur Vermarktung von Architektur bestimmt, ein Marketing- und Merchandisingkonzept abgeleitet und zuletzt werden konkrete neuartige und zukunftsweisende Marketingmaßnahmen für öffentliche Großbauprojekte entwickelt. Das Seminar richtet sich an Studierende, die konzeptionelle, gestalterische und praktische Fähigkeiten bündeln wollen. Gefordert werden Vorstellungsvermögen, Kreativität, Gestaltungswille und Teamgeist. Innerhalb des Seminars werden die Studierenden zielgruppenspezifische Marketingmaßnahmen für öffentliche Gebäude erarbeiten, Prototypen entwickeln und ihre Konzepte und Lösungen präsentieren. Dabei werden sie in ihrem kreativen Prozess von Daniel Libeskind und Holm Keller begleitet. Die Ideen und Konzepte des Seminars sollen in die Marketingaktivitäten zum neuen Zentralgebäude einfließen. / In recent years many companies and institutions constructed flagship buildings – buildings that act as a beacon, and often designed by renowned architects. Usually, these kinds of buildings influence the brand of the owner or main user, at least after they are put to use. The Central Building of the Leuphana University is such a large public building. It will be constructed by our University in collaboration with the European Union, the Federal Republic of Germany, the state of Lower Saxony, the district and Hanseatic City of Lüneburg, as well as the Protestant and Catholic Church and the Jewish communities of Lower Saxony. The result will be a sustainable and modern university building with supra-regional importance. With the architect Daniel Libeskind, in this seminar students will explore the field of tension between institution and building brands based on the case of the Leuphana Central Building. The seminar will consider the potentials for success and drivers of building brand management; target groups for architecture marketing will be identified; a marketing and merchandising concepts will be derived; and finally innovative and trendsetting marketing strategies for major public construction projects will be developed. The seminar addresses students who want to combine conceptual, creative and practical skills. It requires students’ imagination, creativity and team spirit. During the seminar, students will develop marketing strategies and prototypes for public buildings aimed at specific target groups, and present their ideas and solutions. They will be accompanied in their creative process by Daniel Libeskind and Holm Keller. The ideas and concepts generated in the seminar will feed into the marketing activities for the new Central Building.
Ziel:
Studierende kennen die Grundzüge des Marketings, d.h. die theoretischen Grundlagen sowie die wichtigsten Konzepte, Methoden, Instrumente und Anwendungsbereiche. Sie erlernen die Fähigkeit zur Anwendung von theoretischen Fachkenntnissen und Fertigkeiten im Praxis-/Projektkontext. / Students know the basics of marketing, which means the theoretical bases and the most important concepts, methods, instruments and areas of application. They will learn to apply theoretical knowledge and skills in the context of a practical project.
SWS:
2

Zuordnungen:
The words we are speaking- Holzschnitt: Wort, Klang, Farbe (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:00 bis Fr, 20.04.2012, 16:00 | R 01
Einzeltermin | Sa, 05.05.2012, 10:00 bis Sa, 05.05.2012, 15:00 | R 01
Einzeltermin | So, 06.05.2012, 10:00 bis So, 06.05.2012, 15:00 | R 01
Einzeltermin | Sa, 09.06.2012, 10:00 bis Sa, 09.06.2012, 15:00 | R 01
Einzeltermin | So, 10.06.2012, 10:00 bis So, 10.06.2012, 15:00 | R 01
Einzeltermin | Sa, 07.07.2012, 10:00 bis Sa, 07.07.2012, 16:00 | R 01
Einzeltermin | So, 08.07.2012, 10:00 bis So, 08.07.2012, 16:00 | R 01
Inhalt:
Dieses Seminar gibt eine Einführung in die ästhetische Gestaltungspraxis des mehrfarbigen Holzdrucks. Thematisch geht um ästhetische Reaktionen auf Literatur und Musik unterschiedlicher Kulturen und Epochen, wobei bestimmte Werke nach Diskussion mit den Studierenden den gemeinsamen Rahmen bilden, unter dem die Holzschnitte konzeptionell entwickelt und für eine Präsentation (Katalog + Ausstellung) produziert werden. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der Reflexion und Ausdifferenzierung der ästhetischen Gestaltungsfähigkeiten unter den besonderen Bedingungen des Holzschnittes.
Ziel:
Erweiterung der ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten durch Erfahrungen mit dem mehrfarbigen Holzschnitt. Ausdifferenzierung der ästhetischen Reflexions- und Selbstreflexionsfähigkeiten durch die ästhetische Gestaltung von Reaktionen auf Literatur und Musik und deren Kommunikation.
SWS:
2

Zuordnungen:
Zeitgenössischer Tanz (Integrierte Veranstaltung)
Termin/e:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 16.04.2012 - 09.07.2012 | Gymnastikraum
Einzeltermin | So, 01.07.2012, 14:30 bis So, 01.07.2012, 16:30 | C 16.223
Einzeltermin | Mo, 02.07.2012, 14:00 bis Mo, 02.07.2012, 16:00 | C 6.321
Inhalt:
Der zeitgenössische Tanz beinhaltet Tanzstile wie etwa Modernen Tanz, Hip Hop und Jazz. In diesem Kurs sollen sich die Studierenden kreativ mit diesen Tanzstilen und Tanztechniken auseinandersetzen. Um den Einblick in die zeitgenössischen Tanztechniken zu vervollständigen werden die einzelnen Stile in ihren tanzgeschichtlichen Hintergrund gebracht und im Hinblick auf ihre jeweilige Entstehung analysiert.
Ziel:
Die Studierenden sollen grundlegende Kenntnisse über die einzelnen Bereiche des zeitgenössischen Tanzes erwerben. Sie können die einzelnen Tanzstile charakterisieren, unterscheiden und zeitgeschichtlich einordnen. Außerdem haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars Ausdrucksmöglichkeiten des zeitgenössischen Tanzes kennengelernt und angewendet. Charakteristische Merkmale der Stile können nun reproduziert, kombiniert und variiert werden. Durch den vielfältigen Umgang mit Bewegung und Musik wurde das Bewegungsbewußtsein und das rhthymisch- musikalische Bewußtsein geschult. Die Prösentation des eigenen tanzstücks vor Publikum stärkt das Vertrauen in das eigene Tun und in sich selbst.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die Veranstaltung berücksichtigt in besonderem Maße Gender & Diversity Aspekte. Die unterschiedlichen zeitgenössischen Tanzstile zeichnen sich durch äußert unterschiedliche Tanztechniken und somit auch durch vorwiegend unterschiedliche geschlechtsspezifische Zuordnungen aus. Die Studierenden werden angeregt, vorherrschende Geschlechterrollen im Tanz allgemein, sowie im Besonderen im zeitgenössischen Tanz zu diskutieren und zu überdenken. Es wird ein kritischer Umgang mit diesem Thema angestrebt.
Zwischen Höhle und Raumschiff: (Rück)Blick auf die dOCUMENTA (13) (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 13.04.2012, 14:15 bis Fr, 13.04.2012, 15:45 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 21.04.2012, 10:15 bis Sa, 21.04.2012, 14:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 05.05.2012, 10:15 bis Sa, 05.05.2012, 14:15 | C 6.320
Einzeltermin | Sa, 16.06.2012, 10:15 bis Sa, 16.06.2012, 14:15 | C 7.319
Einzeltermin | Sa, 30.06.2012, 00:00 bis So, 01.07.2012, 00:00 | extern | Exkursion
Einzeltermin | Sa, 07.07.2012, 10:15 bis Sa, 07.07.2012, 14:15 | C 7.319
Inhalt:
Die 1955 erstmals in Kassel veranstaltete documenta (Initiator: Arnold Bode) ist in rund 60 Jahren zum international beachteten Weltkunstereignis schlechthin avanciert. Zuletzt zog die documenta 12 2007 (Direktor: Roger M. Buergel) 751.301 Besucherinnen und Besucher an. 2012 tagt die dOCUMENTA (13) unter der Künstlerischen Leitung von Carolyn Christov-Bakargiev (9.6.- 16.9). Mit Ausgaben wie Harald Szeemanns legendärer documenta 5 1972 als wesentlicher Katalysator eines erweiterten Blicks und Kunstbegriffs hat sich die documenta zu einer weltweite Grenzen überschreitenden politisch-ästhetischen Plattform entwickelt. Das Blockseminar beleuchtet paradigmatische Etappen von der Entstehung der Weltkunstausstellung bis zur aktuellen dOCUMENTA (13), die Carolyn Christov-Bakargiev (u. a. Kuratorin am P.S. 1 Contemporary Art Center, New York, Chefkuratorin und Direktorin, Castello di Rivoli, Turin, Künstlerische Leiterin der 16. Sydney-Biennale 2008) "in die Vergangenheit wie in die Zukunft" ausdehnen will, Motto: "Könnte die dOCUMENTA (13) auch als Raumschiff oder als Höhle funktionieren?" Eine Exkursion zur dOCUMENTA (13) ist Teil der Veranstaltung.
Ziel:
Das Blockseminar zielt darauf, die documenta als wandelbares Ausstellungsformat von internationaler Bedeutung und Auswirkung in den Blick zu rücken. Kein Ereignis hat sich so nachhaltig auf die Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst niedergeschlagen wie die documenta in Kassel. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars haben Gelegenheit, durch den historischen (Rück-)Blick auf die aktuelle dOCUMENTA (13) mit den wesentlichen Epochen und Paradigmenwechsel zeitgenössischer Kunstproduktion vertraut zu werden und sich mit dem Stellenwert und Impetus künstlerischer Produktion in unserer Gesellschaft heute zu befassen.
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
Die Veranstaltung berücksichtigt in besonderem Maße Gender & Diversity Aspekte. Nach Catherine David, Leiterin der documenta X 1997, ist Carolyn Christov-Bakargiev erst die zweite Frau, die die Direktion der documenta innehat. Im Seminar wird gerade auch die historisch vergleichsweise geringe Präsenz von Künstlerinnen im internationalen Kunstkontext kritisch hinterfragt.
"Spring Awakening" Junges Musical - Projektseminar in Kooperation mit dem Theater Lüneburg und der studentischen Initiative Haute Culture e.V. (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Mo, 05.03.2012, 00:00 bis Do, 26.04.2012, 00:00 | extern | Theater Lüneburg
Inhalt:
Intensive musikalische und szenische Probenarbeit mit Oliver Hennes und Franziska Pohlmann. Während der Probenarbeit werden die Themen "Pubertät" und insbesondere das Werk Wedekinds "frühlingserwachsen" ausführlich vertieft. Neben der praktischen Auseinandersetzung während der Rollenarbeit findet eine theoretische Verortung mithilfe der Literatur statt.
Ziel:
Ausbildung rhetorischer Fähigkeiten, sozialer Kompetenzen durch Teamarbeit, Erarbeitung von Präsentationsmethoden, Stimmarbeit.
SWS:
2

Zuordnungen:
17.01.2013, Leder