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Leuphana Vorlesungsverzeichnis

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VorlesungsverzeichnisVORLESUNGSVERZEICHNIS

"Hacking" als Medien- und Selbsttechnologie (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 20.04.2012, 14:00 bis Fr, 20.04.2012, 18:00 | C 16.129
Einzeltermin | Fr, 25.05.2012, 14:00 bis Fr, 25.05.2012, 18:00 | C 16.129
Einzeltermin | Sa, 26.05.2012, 10:00 bis Sa, 26.05.2012, 18:00 | C 16.129
Einzeltermin | Fr, 08.06.2012, 14:00 bis Fr, 08.06.2012, 18:00 | C 16.129
Einzeltermin | Sa, 09.06.2012, 10:00 bis Sa, 09.06.2012, 18:00 | C 16.129
Inhalt:
Hacking hat nichts mit Computern zu tun - jedenfalls nicht im primären oder ausschließlichen Sinne. Hacking bildet eine spezifische Aneignungs- und Nutzungsstrategie von Medientechnologien, über die sich in kennzeichnender Weise das Ideal eines freien, selbstbestimmten Lebens artikuliert. Technik, Medien und Subjektkonstruktionen verschränken sich dabei des "Hackers" und der "Haeckse" zu einem Entwurf, der eine subversive Selbstermächtigung des Individuums behauptet. Diese Figur erscheint jedoch hochgradig ambivalent - abhängig nicht zuletzt von den je unterschiedlichen "Ethiken" und kulturellen Praktiken der verschiedenen Spielarten des Hackings, etwa dem Social Engeneering oder dem Cracking.
Ziel:
Das Seminar wird eine historische und typologische Perspektive auf Hacking entwickeln und dies zum Anlaß zu nehmen, nach der Rolle von Technik und Medien für Subjektivierungsweisen fragen. Im Kontext von Entwicklungen, die etwa unter den Schlagworten "Lifehacking" oder "Web 2.0" verhandelt werden, findet dabei, so die These, eine entscheidende Neubewertung dieser Selbsttechnologien statt, und zwar unter dem Paradigma (neo-)liberaler Produktivitätskonzepte.
SWS:
3

Zuordnungen:
Disko, Diskurs, Dekonstruktion: Popliteratur und Literaturtheorie (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 3.120
Inhalt:
In den 1990er Jahre erschienen in kurzer Folge zahlreiche Romane, Reportagen und biographische Texte, die von der Literaturkritik bei aller Verschiedenheit gemeinsam unter dem Schlagwort Popliteratur verortet wurden. Zumeist junge Autor_innen brachen hier mit bis dahin vorherrschenden Strömungen in der deutschen Gegenwartsliteratur und stellten deren Verharren in der Vergangenheit eine Feier der Gegenwart entgegen. Statt auf Hoch-, setzten sie auf Massenkultur. Statt in die Tiefe der Theorie abzutauchen, huldigten sie der Oberflächlichkeit des Alltags. Mode und Musik, Fernseh- und Drogenkonsum wurden zu den beherrschenden Themen einer Literatur, deren ganz selbstverständliche Subjektivität Geschmacksfragen über Engagement oder Geschichte stellte. Dieses Seminar wird sich allerdings einem anderen Zweig jener damals wiederbelebten Popliteratur widmen und dezidiert nach den Verbindungslinien zwischen Text, Theorie und Geschichte suchen. Mit Thomas Meinecke, Rainald Goetz und Andreas Neumeister werden Autoren im Fokus des Seminars stehen, die der sogenannten Suhrkamp-Popliteratur zugerechnet werden. Bei aller zugestandenen Gemeinsamkeit unterscheiden ihre Texte sich von jenen eines Benjamin von Stuckrad-Barre oder einer Alexa Hennig von Lange durch ein enormes Maß an theoretischer Reflexion und formaler Avanciertheit. Ihnen ist ein Wissen um Diskurstheorien, Cultural Studies und Geschlechtsdiskurse untrennbar eingeschrieben. Dementsprechend wird das Seminar diese Texte vor dem Hintergrund von Popgeschichte und Literaturtheorie einer kritischen Relektüre unterziehen. Innerhalb eines vorgegebenen Rahmens besteht für die Studierenden die Möglichkeit, den Seminarverlauf mitzubestimmen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Einen vorläufigen Seminarplan finden Sie hier in mystudy bei den Materialien.
Ziel:
- exemplarische Analyse zentraler Werke der Popliteratur - Erarbeitung grundlegender Kenntnisse verschiedener literaturtheoretischer Strömungen - Erarbeitung eines Problembewusstseins für historische und kulturtheoretische Hintergründe der jüngsten Popliteratur
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um ein textintensives Seminar, das von allen Teilnehmer_innen ein erhöhtes Maß an Lektüreleistung verlangt. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Entscheidung, am Seminar teilzunehmen. Bei Fragen: hammermeister@uni.leuphana.de
Fiktionalität und kulturelles Gedächtnis am Bspl. des Spanischen Bürgerkrieges (Seminar)
Termin/e:
14-täglich | Dienstag | 08:00 - 12:00 | 10.04.2012 - 08.05.2012 | C 11.117
Einzeltermin | Di, 17.04.2012, 08:00 bis Di, 17.04.2012, 12:00 | C 11.320 | Zusatztermin!
Einzeltermin | Do, 26.04.2012, 17:15 bis Do, 26.04.2012, 21:30 | extern | Sondertermin!
Einzeltermin | Di, 05.06.2012, 08:00 bis Di, 05.06.2012, 12:00 | C 11.320 | Zusatztermin!
Einzeltermin | Di, 03.07.2012, 08:00 bis Di, 03.07.2012, 12:00 | C 11.319 | Zusatztermin!
Inhalt:
Ziel:
Der Spanische Bürgerkrieg (1936-1939) gilt als Probelauf zum 2. Weltkrieg und begründete dank der Unterstützung der Putschisten durch die faschistischen Mächte Italien und Deutschland eine 40jährige Diktatur in Spanien, die erst nach dem Tod des „Führers“ Franco überwunden werden konnte. Jenseits der historischen Fakten hat in der internationalen Erinnerungskultur Franco nicht gesiegt. Dies verdankt sich der Dominanz großer Erzählungen und prominenter Kunstwerke: sei es Picassos Monumentalgemälde „Guernica“, sei es in den Fotos von Frank Capa, sei es in den Erzählungen Hemingways, Orwells, Malraux’ und den von ihnen inspirierten Filmen. Im Seminar wollen wir vergleichend dokumentarisches und fiktionales Material analysieren, z.B. Hemingways Agenturberichte für die North American Newspaper Association mit seinem Roman „For Whom the Bell Tolls“ und seinen Short Stories, sowie der Faszination des Orwellschen Stoffes der Selbstzerfleischung der Franco-Gegner, zuletzt bearbeitet in Ken Loachs Film „Land and Freedom“. Ein weiterer für uns interessanter Aspekt ist die Verstrickung Lüneburgs in den Luftkrieg gegen die baskische Stadt Gernika (Guernica), wozu hier im April eine Gedenkveranstaltung stattfindet, an der wir in Kooperation mit dem Fach Spanisch teilnehmen wollen. Bitte beachten Sie die Terminhinweise in myStudy und lesen Sie als Vorbereitung den Hemingway-Roman.
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
Das Seminar ist aus organisatorischen Gründen teilweise geblockt: - April 2012: wöchentlich + Abendtermin am 26. April - Mai 2012: nur 8. Mai (Referate), dann Selbsstudium - Juni 2012: nur Abschluss am 5. Juni (Referate)
Film- und Kinokultur in Deutschland im 20. Jahrhundert (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 10.07.2012 | C 11.008
Inhalt:
Das Seminar zeichnet die Grundzüge der Entwicklung von Kino- und Filmkultur in Deutschland während des 20. Jahrhunderts nach. Wichtige Themen sind z.B. der frühe Film und seine Rezeptionsbedingungen, Stummfilm zwischen Spektakel und Kunst, die Ufa, Film und Filmpolitik im Dritten Reich, Entwicklungen der Nachkriegszeit, Neuer Deutscher Film, Veränderungen der Filmrezeption und Kinosituation seit den 70er Jahren, Filmförderung, Blockbusterkino seit den 90ern. Die nationalspezifischen Besonderheiten stehen im Zentrum, allerdings immer im Licht der Tatsache, dass der Film von Anfang an ein international ausgerichtetes Medium war.
Ziel:
Die TeilnehmerInnen sollen sich einen Überblick über die deutsche Kino- und Filmkultur des 20. Jahrhunderts im Kontext der allgemeinen kulturellen und politischen Entwicklungen erarbeiten.
SWS:
2

Zuordnungen:
Forschungsmethoden Medienkultur und Kommunikation (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 17.04.2012 - 13.07.2012 | C 5.019
Inhalt:
Forschungsmethoden Medienkultur und Kommunikation: Film-, Fernseh- und Videoanalyse Wie lassen sich eigentlich Spielfilme, Dokumentarfilme, Werbespots, Fernsehserien oder Videos im Internet analysieren? Welche Aspekte von audiovisuellen Medien gilt es bei einer qualitativen Analyse überhaupt zu berücksichtigen? Wie lege ich ein konkretes Forschungsdesign an? Und welche methodischen Prinzipien qualitativer Forschung gilt es dabei zu berücksichtigen? Das Seminar widmet sich der systematischen Erforschung audiovisueller Medien. Anhand zentraler Literatur erarbeiten wir die spezifischen Beobachtungskategorien der Film-, Fernseh- und Videoanalyse (Kameraarbeit, Montage und Schnitt, Licht, Erzählweise, Dramaturgie etc.) und gehen auf konkrete Arbeitsschritte sowie mögliche Hilfsmittel ein. Die erlernten Kenntnisse werden anhand exemplarischer Analysen praktisch erprobt und umgesetzt. Wir führen literaturgestützt und theoriegeleitet Beispielanalysen zum Hollywood-Kino, zu Independent-Filmen, zu Fernsehserien und zu (Musik-)Videos durch (z.B. Monk, The Wire, L Word, Queer as Folk).
Ziel:
Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit den Grundlagen qualitativer Forschung vertraut zu machen und ihnen ein methodisches und theoretisches Handwerkszeug für die Analyse und Interpretation von Filmen, Fernsehsendungen und Videos an die Hand zu geben.
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung erst in der zweiten Semesterwoche beginnt.
Graphic Novels - Comics sind Literatur (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 12.04.2012 - 12.07.2012 | C 11.008
Inhalt:
Als "Graphic Novels" werden seit den 80er Jahren Comic-Erzählungen bezeichnet, die sich mit einer hochwertigen Publikationsform, literarischem Anspruch, mit künstlerisch ambitionierter grafischer und komplexer narrativer Gestaltung ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum wenden. In dem Seminar sollen an ausgewählten Beispielen ihre wesentlichen Charakteristika erarbeitet werden. Dazu werden sowohl Kategorien der Roman- als auch der Comicanalyse verwendet.
Ziel:
Die TeilnehmerInnen werden sich mit den ästhetischen Eigenschaften der Literaturform auseinandersetzen und eigene Erfahrungen mit der Analyse von Fallbeispielen sammeln.
SWS:
2

Zuordnungen:
Klassisch, modern, postmodern, postklassisch… Ein Überblick über die Filmgeschichte (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 11.308
wöchentlich | Dienstag | 18:00 - 20:00 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 12.010 | Filmsichtung
Einzeltermin | Mo, 16.04.2012, 12:00 bis Mo, 16.04.2012, 13:30 | C 16.223 | Tutorium
Einzeltermin | Mi, 18.04.2012, 14:00 bis Mi, 18.04.2012, 15:30 | C 16.223 | Tutorium
Inhalt:
In diesem Seminar soll ein Überblick die filmhistorische Entwicklung des Kinos gegeben werden, die sich an Zuschreibungen wie klassisch, modern, postmodern und postklassisch orientiert. Hierbei sollen vor allem neuere Ansätze der Filmgeschichtsschreibung berücksichtigt werden.
Ziel:
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
Zum Seminar wird ein wöchentlicher Sichtungstermin angeboten, bei dem die für das Seminar relevanten Filme gemeinsam geschaut werden.
Liebe, Kunst und Gesellschaft in Goethes Romanen (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 12.001
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 14:15 bis Fr, 01.06.2012, 19:00 | C 12.001
Einzeltermin | Fr, 29.06.2012, 14:15 bis Fr, 29.06.2012, 19:00 | C 12.001
Inhalt:
Das Seminar wird den "Werther", "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sowie die "Wahlverwandtschaften" näher besprechen. Goethe greift in diesen Romanen gesellschaftliche Fragen seiner Zeit auf, etwa die Möglichkeit eines Ausgleichs zwischen Bürgertum und Adel. Darüber hinaus reflektiert er in ihnen die Funktionsweisen von Kunst. Vor allem aber handelt es sich um Liebesromane, in denen nach der Natur persönlicher Bindungen gefragt wird. Alle diese Themen verfolgt das Seminar und betrachtet sie im Lichte der neueren Goetheforschung.
Ziel:
SWS:
3

Zuordnungen:
Sonstiges:
Das Seminar umfasst zwei Blocktermine, und zwar am 1. und am 29.6. jeweils 14.15-19 Uhr. Einen vorläufigen Seminarplan mit weiteren Informationen finden Sie unter "Material".
Medienanalyse von und mit Pierre Bourdieu (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 12.04.2012 - 19.04.2012 | C 5.310
Einzeltermin | Do, 26.04.2012, 12:00 bis Do, 26.04.2012, 15:00 | C 11.307
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 03.05.2012 - 13.07.2012 | C 5.310
Inhalt:
siehe Seminarplan
Ziel:
SWS:
2

Zuordnungen:
Medienkulturanalyse: Dystopien in Literatur und Film (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 10.04.2012 - 07.06.2012 | C 12.105
Einzeltermin | Do, 14.06.2012, 12:15 bis Do, 14.06.2012, 13:45 | C 4.215
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 21.06.2012 - 13.07.2012 | C 12.105
Inhalt:
Von den Reitern der Apokalypse bis zur Matrix: Dystopien reflektieren und transformieren kollektive Vorstellungen und Ängste seit dem Beginn menschlicher Zivilisation. Sie verweisen damit nicht nur auf die jeweils vorherrschenden theologischen oder gesellschaftstheoretischen Diskurse, sondern lassen sich auf deren materielle und mediale Gegebenheiten rückbeziehen. Unter Konzentration v. a. auf literarische und filmische Dystopien fragt die Lehrveranstaltung nach dem Verhältnis, das bestimmte Dystopieformen mit "ihren" jeweiligen Medien unterhalten.
Ziel:
Kenntnis und Verständnis der für die Fragestellung des Seminars relevanten medientheoretischen Diskurse. Erarbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen.
SWS:
2

Zuordnungen:
Medienkulturanalyse: Dystopien in Literatur und Film (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 10.04.2012 - 07.06.2012 | C 1.005 | 2. Gruppe
Inhalt:
Von den Reitern der Apokalypse bis zur Matrix: Dystopien reflektieren und transformieren kollektive Vorstellungen und Ängste seit dem Beginn menschlicher Zivilisation. Sie verweisen damit nicht nur auf die jeweils vorherrschenden theologischen oder gesellschaftstheoretischen Diskurse, sondern lassen sich auf deren materielle und mediale Gegebenheiten rückbeziehen. Unter Konzentration v. a. auf literarische und filmische Dystopien fragt die Lehrveranstaltung nach dem Verhältnis, das bestimmte Dystopieformen mit "ihren" jeweiligen Medien unterhalten.
Ziel:
Kenntnis und Verständnis der für die Fragestellung des Seminars relevanten medientheoretischen Diskurse. Erarbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen.
SWS:
2

Zuordnungen:
Medienkulturanalyse: Mobile Medienkulturen (Seminar)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 13.04.2012, 14:00 bis Fr, 13.04.2012, 17:00 | C 4.215
Einzeltermin | Fr, 11.05.2012, 14:00 bis Fr, 11.05.2012, 18:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 12.05.2012, 09:00 bis Sa, 12.05.2012, 18:00 | C 4.215
Einzeltermin | Fr, 15.06.2012, 14:00 bis Fr, 15.06.2012, 18:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 16.06.2012, 09:00 bis Sa, 16.06.2012, 18:00 | C 4.215
Inhalt:
Im ersten Teil der Lehrveranstaltung werden wir uns ein theoretisch-analytisches Verständnis für die Figur der Medienkultur(en) erarbeiten. Die Grundlage dafür bilden das Mediatisierungskonzept von Friedrich Krotz und die – eng verwandten – Argumentationen zur Medien- bzw. Kommunikationskulturforschung von Andreas Hepp. Wir werden Kernpassagen zum Verständnis von Kommunikation, Medien und Kultur lesen und gemeinsam diskutieren. Mit diesem Vorwissen wollen wir uns, im zweiten Teil der Veranstaltung, die gut 25jährige Geschichte der mobilen Kommunikation ansehen. Dies werden wir nicht über Textlektüre sondern über die offene, selbstständige Auswertung von Werbeanzeigen für Mobiltelefone in kleinen Arbeitsgruppen versuchen. Welche Aspekte dabei in den Vor-dergrund treten – bspw. Raum- und Zeitvorstellungen, Vernetzung, Mobilität oder All-täglichkeit – liegt in der Hand der Studierenden. Das Seminar lebt damit von der gemeinsamen Diskussion und der Kreativität der Teil-nehmer in den kleinen Projekten der Bildinterpretation.
Ziel:
Einführung in ein Begriffsverständnis von "Medienkulturen"; selbstständige Analyse von Werbeanzeigen zu mobilen Kommunikationskulturen
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
Das Seminar wird angeboten von Peter Gentzel
Medienkulturanalyse:Schreibszenen. Geschichte, Materialität und Ästhetik des Notierens (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 5.310
Inhalt:
Kaum etwas hat die Theoriebildung der frühen Medienwissenschaft so intensiv beschäftigt wie das Thema ‚Schrift’. Dass in diesem Zusammenhang nicht nur das Aufschreiben von Sprachen, Reden oder Buchstaben gemeint ist, stellt heute eine Selbstverständlichkeit dar, musste aber Ende des letzten Jahrhunderts erst gegen massive, zumeist geistes- und kommunikationswissenschaftliche Widerstände durchgesetzt werden. Im Seminar soll deshalb zunächst nach den Anlässen und Motiven der ‚Schrift’-Konjunktur gefragt werden. Anschließend wird es um die verschiedenen Aspekten, Elemente und Formen notationaler Techniken gehen. Ausgangspunkt ist der Begriff der ‚Schreibszene’ von Rüdiger Campe, der es erlaubt, jenseits einseitiger Ableitungs- und Bedingungsverhältnisse die graphischen Realitäten und Räume des Schreibers, der Schriften und der Schreibgeräte in den Blick zu nehmen.
Ziel:
SWS:
2

Zuordnungen:
Performativität und Diskurs (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 12.009
Einzeltermin | Do, 12.07.2012, 12:00 bis Do, 12.07.2012, 18:00 | C 11.117 | Tutorium
Inhalt:
Sprachphilosophische Grundlagen und Voraussetzungen für die Begriffe Performativität und Diskurs sowie aktuelle Debatten. Einzelnes siehe Seminarplan. In intensiver gemeinsamer Textarbeit werden sowohl theoretische Texte zur Performativitätstheorie als auch materiale Gebiete als Beispiele erarbeitet.
Ziel:
Das Seminar erfüllt mehrere Funktionen: Erstens erschließt es mit dem Begriff der Performativität ein zentrales kulturwissenschaftliches Themenfeld in theoretischer Hinsicht. Zweitens bezieht es diese theoretische Perspektive auf materiale Felder (Feminismus, sprachliche Verletzung, Geschlechtertheorie u.a.). Drittens bietet die Lehrveranstaltung - für diejenigen, die sie als Projektseminar in Kulturtheorie belegen - eine Hinführung zur Bachelorarbeit. Sie ist also allen zu empfehlen, die eine Bachelorarbeit in diesem thematischen Rahmen anstreben. Studierende können ihre Bachelorarbeit aus dem thematischen Schwerpunkt des Projektseminars heraus entwickeln, sie können für diese Arbeit jedoch auch jedes andere Thema wählen, sofern es mit der Prüferin abgespochen wurde. Die schriftliche Hausarbeit erlaubt die weitere Ausarbeitung zu einer Bachelorarbeit. Sie kann zum Beispiel darin bestehen, eine der theoretischen Perspektiven zu interpretieren, zu evaluieren bzw. zu kommentieren und Fragestellungen anzugeben, die für die Forschung interessant sein könnten. Zweitens können theoretische Perspektiven auf diese Weise miteinander verglichen werden. Drittens können und sollen materiale Felder selbst erschlossen und bearbeitet werden. Weitere Themen sind nach Absprache möglich.
SWS:
3 SWS

Zuordnungen:
Sonstiges:
Zur Veranstaltung gehört ein Tutorium; das Gesamtmodul hat 3 SWS. (Für das Tutorium brauchen Sie sich nicht eigens anzumelden.)
The Great Gatsby: novel, films, translations (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 10.04.2012 - 17.04.2012 | C 5.325
Einzeltermin | Fr, 04.05.2012, 09:30 bis Fr, 04.05.2012, 17:00 | C 16.222
Einzeltermin | Fr, 01.06.2012, 09:30 bis Fr, 01.06.2012, 17:00 | C 16.222
Einzeltermin | So, 03.06.2012, 09:30 bis So, 03.06.2012, 17:00 | C 5.325
Inhalt:
The Great Gatsby by F. Scott Fitzgerald, published in 1925 at the height of the ‘Roaring Twenties’, is a story about one man’s version of the American Dream. In 1999, in an end-of-the-millennium list compiled by the Modern Library, a committee of editors, writers, and scholars voted The Great Gatsby the best American novel of the 20th century, and in 2002 Book magazine’s panel of literary experts picked Jay Gatsby himself as the best fictional character since 1900. In Germany, no fewer than five new translations of the novel have been issued in the 2011 and 2012, and in December 2012 a new film version will be released, directed by Buz Luhrmann and starring Leonardo di Caprio. This interdisciplinary seminar, consisting of three parts, will address, and try to explain, the contemporary fascination with Fitzgerald’s novel and protagonist across language and media. In the first part we will read The Great Gatsby closely, paying special attention to Fitzgerald’s narrative strategies and exploring the novel’s connections to a wide range of American historical and cultural subjects of its time, such as rags to riches success stories, the culture of celebrity, Prohibition and changes in gender roles in the USA of the 1920s. In the second part, we will look at the reception of The Great Gatsby in Germany. Starting with the first translation by Maria Lazar in 1928, through its successors of 1953, 2006, 2011 and the most recent one by Hans Christian Oeser (2012), we will trace the traditions of German translation and the different strategies used by translators over time and influenced both by their predecessors and the time in which the translations were undertaken. The third part of the seminar will be devoted to film adaptations of The Great Gatsby, focussing mainly, but not exclusively, on the 1974 version directed by Jack Clayton from a screenplay by Francis Ford Coppola and starring Robert Redford, Mia Farrow and Sam Waterston. A special feature of the seminar will be a visit to our seminar by the translator Hans-Christian Oeser as well as a panel discussion with two translators, Oeser and Bettina Abarbanell in the Literaturbüro Lüneburg on June 5th. Seminar participants may become involved in this public event by preparing elements for an exhibition in the Heinrich-Heine-Haus on the German translations of The Great Gatsby.
Ziel:
SWS:
2

Zuordnungen:
Sonstiges:
A special feature of the seminar will be a visit to our seminar by the translator Hans-Christian Oeser as well as a panel discussion with two translators, Oeser and Bettina Abarbanell in the Literaturbüro Lüneburg on June 5th. Seminar participants may become involved in this public event by preparing elements for an exhibition in the Heinrich-Heine-Haus on the German translations of The Great Gatsby.
Tutorium "Hacking" als Medien- und Selbsttechnologie / Sven Husung (Tutorium)
Termin/e:
Einzeltermin | Fr, 11.05.2012, 14:00 bis Fr, 11.05.2012, 15:30 | C 12.105
Einzeltermin | Fr, 18.05.2012, 14:00 bis Fr, 18.05.2012, 16:00 | C 12.105
Einzeltermin | Do, 31.05.2012, 16:00 bis Do, 31.05.2012, 18:30 | C 12.108
Inhalt:
Hacking hat nichts mit Computern zu tun - jedenfalls nicht im primären oder ausschließlichen Sinne. Hacking bildet eine spezifische Aneignungs- und Nutzungsstrategie von Medientechnologien, über die sich in kennzeichnender Weise das Ideal eines freien, selbstbestimmten Lebens artikuliert. Technik, Medien und Subjektkonstruktionen verschränken sich dabei des "Hackers" und der "Haeckse" zu einem Entwurf, der eine subversive Selbstermächtigung des Individuums behauptet. Diese Figur erscheint jedoch hochgradig ambivalent - abhängig nicht zuletzt von den je unterschiedlichen "Ethiken" und kulturellen Praktiken der verschiedenen Spielarten des Hackings, etwa dem Social Engeneering oder dem Cracking.
Ziel:
Das Seminar wird eine historische und typologische Perspektive auf Hacking entwickeln und dies zum Anlaß zu nehmen, nach der Rolle von Technik und Medien für Subjektivierungsweisen fragen. Im Kontext von Entwicklungen, die etwa unter den Schlagworten "Lifehacking" oder "Web 2.0" verhandelt werden, findet dabei, so die These, eine entscheidende Neubewertung dieser Selbsttechnologien statt, und zwar unter dem Paradigma (neo-)liberaler Produktivitätskonzepte.
SWS:
3

Zuordnungen:
Von der Medienwirkungs- zur Aneignungsforschung: Theorien und Studien zur Medienrezeption (Seminar)
Termin/e:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 10.04.2012 - 13.07.2012 | C 5.311
Inhalt:
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der kommunikationswissenschaftlichen Rezeptions- und Aneignungsforschung. Um ein Grundverständnis für die Ursprünge zu entwickeln, betrachten wir dazu zunächst die Medienwirkungsforschung und verfolgen im Anschluss, wie sich die Sicht auf die Rezipierenden und das Medienhandeln im Fach gewandelt hat. Wir setzen und mit dem Uses-and-Gratifications-Ansatz und den Cultural Studies theoretisch auseinander und diskutieren unterschiedliche Konzepte von Rezeption. Zu beiden Bereichen werden wir auf der Basis von Studien diskutieren, welche Erkenntnisse sie über das Rezeptionshandeln der Medienrezipienten ermöglichen und uns kritisch mit den jeweiligen Charakteristika auseinandersetzen. Zum Abschluss betrachten wir exemplarisch am Beispiel der Forschung zur Aneignung des Internets, wie aktuelle Analysen zu Medienwandel und Digitalisierung charakterisiert sind und wie ein Anknüpfen an Forschungstraditionen in diesem Bereich möglich ist.
Ziel:
Das Ziel des Seminars ist der Erwerb von Überblickswissen zur Rezeptionsforschung und zu aktuellen Debatten.
SWS:
2

Zuordnungen:
17.01.2013, Leder