Das Projekt
„Ich werd mal Hartz IV!“ – dieser resignierte Spruch ist unter manchen Schülern bereits zum geflügelten Wort geworden. Woher kommt dieses offenbare Gefühl der Chancenlosigkeit? Was ist zu tun?
Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Übergang junger Menschen von Schule in Ausbildung und Beruf sind in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden, denn die beruflichen Qualifikations- und Leistungsanforderungen sind erheblich gestiegen. Arbeitgeber bewerten die Fähigkeiten und Leistungen der Ausbildungsplatzbewerber in den traditionellen Kulturtechniken und Wissenbeständen häufig als unzureichend. Aktuelle internationale und nationale Studien zeigen Gründe auf: im Bildungs- und Ausbildungswesen in Deutschland besteht erheblicher Reformbedarf! Die Aufgabe, frühzeitig etwas zur Verbesserung der Lehrstellenbefähigung von Schülern zu tun, ist sowohl eine aktuelle als auch zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Für eine nachhaltige Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und der beruflichen sowie sozialen Integration sind gemeinsame Anstrengungen erforderlich. Es bietet sich die Chance, neue, innovative Wege zu gehen!
Das Konzept der „Sommerakademie“ ergreift diese Chance und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem umfassenden präventiv-ausgerichteten schulischen und außerschulischen Förderkonzept zur Verbesserung der Berufsfähigkeit von Schülern. Der „Sommerakademie“ kommt dabei nicht nur die Funktion einer modellhaften Maßnahme zu, da sie in eine längerfristige Begleitung der Schüler eingebettet ist. Mit einer Mischung von Spiel, Unterhaltung, Belehrung und Training können diese neu konzipierten Förderstrukturen die Schüler an allgemeinbildenden Schulen gezielt, individuell fördern und fordern. Weiter Informationen zum Konzept finden sie hier.




