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EntwicklungENTWICKLUNG

Zeitleiste

An der Leuphana Universität Lüneburg sind Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit bereits seit den 1990ern ein Schwerpunkt in der Forschung und der Lehre. Seit dem Jahr 2000 geht die Universität noch einen Schritt weiter und setzt die theoretischen Erkenntnisse in die eigene Praxis um: als erste Universität führte sie umfassend ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach der EG-Öko-Auditverordnung, der sogenannten EMAS, ein. Dieses wird regelmäßig durch einen externen Umweltgutachter überprüft und zertifiziert. Noch dieses Jahr wird sie ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen. In diesem beleuchtet die Leuphana neben den Umweltaspekten auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen in Forschung, Lehre und Transfer sowie in der eigenen Organisation.

 

Umwelt ist schon lange ein Thema der Universität Lüneburg

1997     
Unterzeichnung der COPERNICUS-Charta der Europäischen Rektorenkonferenz (CRE) für eine nachhaltige Entwicklung. Damit unterstützt die Universität Lüneburg die Einbeziehung des Gedankens der Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Verwaltung.

1998
Einrichtung einer Kommission „Hochschule und Agenda 21“ und die Bestellung eines Senatsbeauftragten für die Agenda 21

1999
Beginn des Projekts „Agenda 21 und Universität Lüneburg“ (1999-2001).

2000
Einrichtung des Arbeitskreises Umwelt zur Diskussion der Umweltschutzmaßnahmen.

2000
Verabschiedung von Leitlinien zur Nachhaltigkeit durch den Universitätssenat.

2000
Verabschiedung der „Grundsätze der Universität Lüneburg zum Umweltschutz“.

2000

Validierung des Campusstandorts Scharnhorststraße nach dem Umweltmanagementsystem EMAS.

2001
Ausrichtung der internationelen COPERNICUS-Konferenz „Higher Education for Sustainability: Towards the World summit on Sustainable Development (Rio + 10) in 2002“. Hier wurde die „Lüneburg Declaration on Higher Education for Sustainability“ verabschiedet.

2002
Einrichtung und Besetzung der Stelle Umweltkoordination.

2003
Einrichtung des Arbeitskreises Gesundheitsmanagement.

2003
Revalidierung nach dem Öko-Audit (EMAS II).

2004
Projekt Gender-Kompetenz in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und in der Hochschulorganisation.

2004
Beginn des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Sustainable University. Nachhaltige Entwicklung im Kontext universitärer Aufgabenstellungen“ (2004-2007).

2004

Verabschiedung der Dienstvereinbarung zum Rauchverbot in allen universitären Gebäuden.

2005
Einrichtung des UNESCO Lehrstuhls „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ an der Universität Lüneburg.

2006
Reavalidierung nach dem Öko-Audit (EMAS II).

2006
Auszeichnung von vier Forschungsprojekten der Leuphana Universität Lüneburg in der UNESCO Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

2007
Einbeziehung des Standortes Volgershall in das UMS nach EMAS.

2007
Auszeichnung eines weiteren Forschungsprojektes der Leuphana Universität Lüneburg in der UNESCO Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

2007
Erster Nachhaltigkeitsbericht der Leuphana Universität Lüneburg.

2007
Klimaneutraler Campus.

2008
Einbeziehung des Standortes Rotes Feld in das UMS nach EMAS.

2008
Schwerpunkt Nachhaltigkeitsforschung im Zuge des Profilbildungsprozesses; Initiative Nachhaltigkeitswissenschaften.

13.11.2009, brueggen