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UmweltorganisationUMWELTORGANISATION

Die Organisation des Umweltmanagementsystems (UMS) an der Universität Lüneburg besteht aus der Aufbauorganisation und der Ablauforganisation.

Aufbauorganisation

Für den kontinuierlichern Verbesserungsprozess der Umweltleistung muss das UMS fest in der Organisation der Universität verankert sein.

Der Präsident repräsentiert als Leiter der Universität das Umweltmanagementsystem der Universität Lüneburg nach innen und außen.

Der Vizepräsident Forschung und Kultur übernimmt die Verantwortung für das Umweltmanagementsystem und ist damit zuständig für die strategische Planung, das regelmäßige Umweltmanagement-Review, die Festlegung des Umweltprogramms, die Entscheidung über Zuständigkeiten, das Inkraftreten von Umwelthandbuch, Verfahrensanweisungen und andere Regellungen zum Umweltmanagement.

Die Umweltkoordinatorin ist als Stabsstelle dem Vizepräsidenten für Personal- und Finanzverwaltung zugeordnet, dem sie berichtet und vorschlägt. Sie ist zuständig für die Koordination der operativen Aufgaben im Umweltmanagementsystem, die Beratung der operativ Handelnden sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für Umwelthandbuch und Umweltprogramm. Außerdem wirkt sie auf die Umsetzung des Umweltmanagementsystems und des Umweltprogramms in der gesamten Universität hin und ist in dieser Funktion nicht an Weisungen durch Vorgesetzte gebunden.

Der Arbeitskreis Umwelt berät den Verantwortlichen für das Umweltmanagement und diskutiert Umweltorganisation, das Umwelthandbuch und das Umweltprogramm. Zudem unterstützt er den Umweltkoordinator insbesondere in der Startphase bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

Die Durchführung der operativen Aufgaben im Umweltmanagement wird in die bestehende Organisationsstruktur integriert. Dazu werden im Bereich der Verwaltung die Umweltaufgaben im Geschäftsverteilungsplan definiert und vom Umweltmanagementverantwortlichen in Kraft gesetzt.

In den Fakultäten und zentralen Einrichtungen sind die Dekane bzw. Leiter der zentralen Einrichtungen gemäß rechtlicher Vorgaben für die Umsetzung von Umweltschutzaufgaben ver-antwortlich. Neben der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sind die wichtigsten Aufgaben im Um-weltmanagementsystem die Sicherstellung des Informationsflusses sowohl aus als auch in die Fachberei-che/zentralen Einrichtungen und die Koordination operativer Aufgaben in den jeweiligen Einrichtungen.

Die Dekane und Leiter der zentralen Einrichtungen können diese Aufgaben an feste Ansprechpartner/innen für den universitären Umweltschutz delegieren.

Diese dienen dem Verantwortlichen des Umweltschutzes, der Umweltkoordinatorin und dem Arbeitskreis Umwelt als Ansprechpartner für Belange des Umweltschutzes an der Universität. Sie sind also als Multiplikator der Umweltinformationen in ihre jeweiligen Einrichtung anzusehen. Sie fungieren aber auch auf der anderen Seite als Ansprechpartner für den jeweiligen Fachbereichsrat sowie für die Mitarbeiter/innen ihrer Einrichtungen, bei Fragen, Anregungen und Problemen.

Ablauforganisation

Im Ablauf des Umweltmanagementsystems sind drei Handlungsebenen zu unterscheiden:

  • Zielfindung
  • Zielerreichung
  • Zielüberprüfung

sowie drei Akteursgruppen, die unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen:

  • Arbeitskreis Umwelt
  • zuständige Personen in der Verwaltung
  • Hochschulmitglieder als Einzelpersonen und Einrichtungen/Gremien.

Eine weitere Spezifizierung erfolgt im Umwelthandbuch, in den Verfahrensanweisungen und /oder den Arbeitsplatzbeschreibungen.

23.04.2009, brueggen