Umweltpolitik
Grundsätze der Universität Lüneburg zum Umweltschutz
Die Förderung des Umweltschutzes in Theorie und Praxis ist als Aufgabe in der Grundordnung der Universität Lüneburg definiert. Die Universität Lüneburg stellt sich damit ihrer Verantwortung zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, die sich auch aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ergibt.
Auf Grund eines Senatsbeschlusses wurde ferner die COPERNICUS-Charta der Europäischen Rektorenkonferenz (CRE) unterzeichnet, womit sich die Universität Lüneburg dem Gedanken der Nachhaltigkeit in der Forschung, Lehre und Verwaltung verpflichtet.
Die nachfolgenden Grundsätze der Universität Lüneburg zum Umweltschutz dienen der konkreten Umsetzung von Umweltschutzzielen. Danach ist die Universität Lüneburg darin bestrebt, alle von ihr ausgehenden direkten und indirekten Umwelteinwirkungen weitgehend zu minimieren und ständig nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.
- Die Universität Lüneburg sieht es als wesentliche Aufgabe an, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um die durch ihren Betrieb verursachten Umwelt- und Gesundheitsbelastungen auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren. Dabei stellt die Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften die Mindestanforderung für jegliches Handeln dar.
- Der sparsame Einsatz von Ressourcen wie natürliche Rohstoffe, Energie und Wasser sowie der verantwortungsvolle Umgang mit gefährlichen Stoffen ist Grundsatz für alle Planungen und Aktivitäten der Universität Lüneburg.
- Umwelt- und gesundheitsbelastende Emissionen sowie Abfälle werden von der Universität Lüneburg so weit wie möglich vermieden bzw., wenn dies aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, nach bester verfügbarer Technik und wirtschaftlicher Vertretbarkeit reduziert, verwertet oder entsorgt.
- Der Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen und Störfällen sind Bestandteil aller Planungen und Aktivitäten an der Universität Lüneburg. Zusammen mit den zuständigen Behörden werden Vorkehrungen getroffen, um unfallbedingte Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zu vermeiden.
- Im Umweltprogramm der Universität Lüneburg werden sowohl Umweltziele als auch die zur Erreichung dieser Ziele notwendigen Umweltmaßnahmen festgeschrieben. Die kontinuierliche Dokumentation umweltrelevanter Daten und die regelmäßige Überprüfung der Umweltziele und -maßnahmen schafft Transparenz und gibt Anlass zu möglichen Korrekturen und weiteren Verbesserungsmöglichkeiten.
- Die Universität Lüneburg unterstützt mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz den öffentlichen Diskurs über Umweltfragen und greift Themen des Umweltschutzes und regionaler, nationaler und internationaler Umweltprobleme in ihren Forschungsaktivitäten auf.
- Mit regelmäßigen Informations- und Schulungsangeboten bezieht die Universität Lüneburg ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Diskussion zur Umsetzung der Grundsätze des Umweltschutzes ein und unterstützt sie darin, umweltorientiert zu handeln und damit beispielhaft gegenüber ihren Studierenden aufzutreten.
- Die Universität Lüneburg trifft Vorkehrungen, um alle von ihr ausgehenden Umwelt- und Gesundheitsbelastungen zu erfassen und zu minimieren. Dazu werden die am Standort der Universität Lüneburg ansässigen Fremdfirmen sowie Vertragspartner und Dritte in die Umweltziele und das Umweltprogramm der Universität Lüneburg einbezogen.
- Im Dialog mit der Öffentlichkeit wird über die Umweltaktivitäten der Universität Lüneburg informiert und diskutiert. Dadurch werden sowohl die bereits durchgeführten Umweltmaßnahmen nach außen kommuniziert als auch Anregungen von außen zur weiteren Verbesserung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes aufgenommen.


