Prof. Dr. Erich Hörl

Erich Hörl hat seit 2014 die Professur für Medienkultur der Leuphana Universität Lüneburg inne. Er ist zudem Senior Researcher des Digital Culture Research Lab (DCRL) der Leuphana. Zuvor war er Professor für Medientechnik und Medienphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum und hat ebendort seit 2007 das Bochumer Kolloquium Medienwissenschaft (bkm) geleitet.

Gegenwärtig arbeitet er an einer allgemeinen Ökologie der Medien und Techniken und an der Kritik des Prozesses der Kybernetisierung aller Lebensformen und Existenzweisen. Dabei steht die historisch-systematische Konturierung einer Technoökologie der Partizipation im Zentrum. Er publiziert international zur Geschichte, den Problemen und Herausforderungen der gegenwärtigen technologischen Bedingung.

Vita


  • seit 2014: W3-Professur für Medienkultur der Leuphana Universität Lüneburg
  • 2016: Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg der Universität Konstanz
  • 2013/14: Senior Fellow der DFG-Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation (mecs) an der Leuphana Universität Lüneburg
  • 2012: W2-Professur für Medientechnik und Medienphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum
  • 2010/11: Senior Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) an der Bauhaus-Universität Weimar
  • 2006: Juniorprofessor für Medientechnik und Medienphilosophie an der Ruhr-Universität Bochum
  • 2004 - 2006: Assistent für Technikphilosophie an der Professur für Philosophie der ETH Zürich
  • 2003 - 2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DFG-Forschergruppe "Bild, Schrift, Zahl" am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2003: Promotion mit der Arbeit: "Die heiligen Kanäle. Über die archaische Illusion der Kommunikation" (Zürich-Berlin 2005: diaphanes) an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Kulturwissenschaft
  • Studium in Wien und Paris: Philosophie und Kommunikationstheorie

Erich Hörl: Gespräche, Interviews und Vorträge