Dr. Jan Müggenburg


Dr. Jan Müggenburg ist seit Oktober 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am ICAM. Er forscht zur Mediengeschichte Digitaler Kulturen und lehrt im Vertiefungsfach ›Medien und Kulturtechnik des Bachelorstudiengangs ›Kulturwissenschaften‹ sowie im Masterstudiengang ›Kulturwissenschaften – Culture, Arts and Media‹. Er ist Mitglied in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) und der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik (DGGMNT).

Aktuelle Publikationen

Neu erschienen: »Bats in the Belfry. On the Relationship of Cybernetics and German Media Theory, in: Canadian Journal of Communication Bd. 42 (2017), Nr. 3, S. 468–484.

Neu erschienen: »Trickkisten: Heinz von Foerster und der Zauber der Kybernetik«, in: Sebastian Vehlken, Katja Müller-Helle, Jan Müggenburg und Florian Sprenger (Hg.): Trick 17: Mediengeschichten zwischen Zauberkunst und Wissenschaft: Norderstedt: meson press 2016, S. 59–84.

Lehrpreis 2015 – gemeinsam mit Prof. Dr. Christina Wesseley

Für das Konzept einer Verantstaltung im College mit dem Titel "Campus der Dinge. Eine Universität in 20 Objekten" werden Christina Wessely und Jan Müggenburg ausgezeichnet.

In der Veranstaltung soll das komplexe Verhältnis von Objekt und Sammlung medienwissenschaftlich und wissenschaftshistorisch untersucht werden. Auszeichnungswürdig wird das Konzept durch die enge Verzahnung von Wissenserwerb, Wissensanwendung und Feedback durch die geplante Ausstellung. Durch die Einbeziehungdes Campus wird ein interdisziplinärer Zugang für eine große Gruppe Studierender geschaffen. Der Campus soll dabei nicht nur in seiner historischen Dimension und Bedeutung untersucht und abgebildet, sondern als gemeinsame Lern- und Forschungsumwelt in den Fokus gerückt werden. Das Konzept zeichnet sich durch eine Methodenvielfalt aus, welche über angeleitete Selbststudienphasen, Gruppenarbeit, Expert_innengespräche, Exkursionen und eine Projektphase reicht. Die Vielfalt der geplanten Methoden und Zeitpunkte für Feedback und Prüfungsleistungen nimmt dabei im Sinne des Constructive Alignment direkten Bezug auf die Lernformate, wodurch das Konzept Pilotcharakter für die Weiterentwicklung von qualitativen Feedbackmethoden hat.


Werdegang
  • Wintersemester 2016/17: Post Doc-Fellow an der DFG Kolleg-Forschergruppe ›Medienkulturen der Computersimulation‹ in Lüneburg
  • Oktober 2016: Promotion an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien mit einer Dissertation zum Thema »Lebhafte Artefakte. Eine Mediengeschichte des Biological Computer Laboratory«
  • Juli 2015: Lehrpreis der Leuphana Universität Lüneburg
  • Oktober 2013: Organisation und Konferenzleitung der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft »Medien der Wissenschaften«
  • Oktober 2010 bis Oktober 2016: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien
  • Oktober 2009 bis Oktober 2010: Universitätsassistent am Institut für Philosophie der Universität Wien
  • Oktober 2006 bis September 2009: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg „Naturwissenschaften im historischen Kontext“ der Universität Wien
  • Juni 2009: Visiting Scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin
  • Februar und März 2008: Research Scholar am Department of Electrical and Computer Engineering der University of Illinois (Urbana Champaign, USA)
  • 2001 Auslandssemester am Department for Media Studies der Edith Cowan University in Perth, Australia
  • 1998 – 2005 Studium der Film- und Fernsehwissenschaften, Philosophie und British Cultural Studies am Institut für Medienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum
Forschungsgebiete
  • Mediengeschichte der ›Zugänglichkeit‹ Digitaler Kulturen (Digital Accessibility)
  • Geschichte des Computers als wissenschaftliches Medium
  • Historische Epistemologie der Kybernetik und Bionik
Lehrgebiete
  • Mediengeschichte
  • Medientheorie
  • Medienwissenschaftsforschung