Prof. Dr. Dr. h.c. Richard Sennett

Vita

Richard Sennett promovierte 1969 an der “Harvard University”. Er wuchs in dem sogenannten „Cabrini Green Housing Project“ in Chicago auf, das später in den Medien aufgrund von Rassismus, Armut und Gewalt durch Gangs bekannter wurde. Heute ist Richard Sennett einer der bekanntesten Soziologen und schreibt über die Stadt, Arbeit und die Beziehung zwischen privatem und öffentlichem Leben. In den 1970ern gründete Professor Sennett das “New York Institute for Humanities” an der New York University. Später, in den 1980er Jahren, arbeitete er als Berater der UNESCO. 1999 wurde Sennett Soziologieprofessor an der London School of Economics und hat seitdem in London, New York und Harvard gelehrt. Bevor Sennett begann sich für Soziologie zu interessieren, studierte er Klavier und Cello an der renommierten Julliard School of Music.

Als Sozialwissenschaftler wurde Richard Sennett vor allem für seine Werke im Bereich der Kulturwissenschaften bekannt. Besonders über seine Hauptforschungsinteressen „Stadt“ und „Arbeit“ hat Sennett eine Vielzahl von Artikeln und Monographien veröffentlicht, in denen er sich sowohl auf empirisches als auch historisches Material beruft.

Sein Werk erhielt großen internationale Anerkennung und wurde in viele Sprachen übersetzt, wie etwa Deutsch, Chinesisch, Japanisch und Arabisch.

Mitgliedschaften

  • The American Historical Association
  • The American Studies Association
  • The American Sociological Association
  • The British Sociology Association
  • The International Sociological Association
  • Societe Europeenne de Culture
  • The Tocqueville Society
  • Society of Architectural Historians
  • 1985 - 1990: Editorial Board, Pequod
  • 1981 -- : Editorial Board, The Psychoanalytic Study of Society
  • 1976 --: Editorial Board, Psychoanalysis and Contemporary Thought,
  • 1974 – 1981: Editorial Board, Theory and Society