Prof. Dr. Sebastian Vehlken


Kontakt

Foto Sebastian  Vehlken
Prof. Dr. Sebastian Vehlken
Universitätsallee 1, C5.319
21335 Lüneburg
Fon +49.4131-219.67.68
sebastian.vehlken@leuphana.de


Senior Researcher

MECS DFG-Kollegforschergruppe
Medienkulturen der Computersimulation
Wallstraße 3
21335 Lüneburg
(keine Postadresse)

Laufend aktualisierte Informationen zu meinen Publikationen, Vorträgen und Aktivitäten finden Sie auf der Website des MECS

Vita

Sebastian Vehlken ist Medien- und Kulturwissenschaftler. Er arbeitet im Bereich  Medientheorie und Mediengeschichte am Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM) und ist Senior Researcher der DFG-Kollegforschergruppe Medienkulturen der Computersimulation (MECS) an der Leuphana Universität Lüneburg. Von 2013-2017 war er Juniordirektor des MECS, und während dieser Zeit zudem Gastprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Universität Wien, und an der Leuphana (2015/16), sowie Research Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien (2014). Zuvor arbeitete er von 2010-2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am ICAM, von 2007-2010 als wissenschaftlicher Assistent (Predoc) am Lehrstuhl für Epistemologie und Philosophie Digitaler Medien des Instituts für Philosophie der Universität Wien. Von 2005 bis 2007 war er DFG-Stipendiat im Graduiertenkolleg Mediale Historiographien der Bauhaus-Universität Weimar. Seine Dissertation schloss er 2010 am Kulturwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin ab. Sie erschien 2012 unter dem Titel "Zootechnologien. Eine Mediengeschichte der Schwarmforschung" im Diaphanes Verlag.

Forschungsgebiete

Seine Interessensbereiche umfassen Medientheorie, Kulturtechnikforschung, Theorie und Geschichte der Computersimulation und Digitaler Medien, die Geschichte und Epistemologie des Atomic Age, sowie die Mediengeschichte des Sonars und Ozeane als Wissensräume. Zur Zeit verfolgt Sebastian Vehlken ein Forschungsprojekt zur Mediengeschichte der Computersimulation im Kontext der zivilen Nutzung der Atomkraft in der BRD, mit Schwerpunkt auf der Entwicklung Schneller Brutreaktoren. Es trägt den Arbeitstitel Plutoniumwelten. Computersimulation und Kernkraft 1960-1980.