Prof. Dr. h.c. William C. Clark

Vita

William C. Clark wurde 1948 in Greenwich, Connecticut, in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren. Prof. Clark erforscht komplexe Probleme, die im Kontext von Mensch-Umwelt-System entstehen, mit dem Ziel zu der nachhaltigen Entwicklung dieser Systeme beizutragen.

1970 wurde William Clark ein Zertifikat der „U.S. National Air Pollution Control Administration“ im Bereich rechtlicher Aspekte des Umweltschutzes verliehen. Ein Jahr später erwarb Clark seinen Bachelor in Biologie, Ökologie und politischer Ökonomie an der Yale University. 1979 promovierte er an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, in Ökologie. Seit 1987 ist Professor Clark „Harvey Brook Professor for International Sciene, Public Policy und Human Development“ an der John F. Kennedy School of Government an der Harvard University, wo er außerdem Co-Direktor der Fakultät Nachhaltigkeitswissenschaften ist.

In seiner derzeitigen Forschungsarbeit beschäftigt er sich vor allem mit dem institutionellen Rahmen von Wissensproduktion und ihrer Umsetzung im Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung. Zu seiner Foschungsarbeit gehören auch Gastprofessuren am „European University Institute“ in Florenz und am „Potsdam Institute for Climate Impacts Research“ in Potsdam, sowie die Leitung des Studiengangs „Sustainable Development of the Biosphere: Interactions between the Global Economy and  the World Environment“ am „International Institute for Applied System Analysis“ in Laxenburg, Österreich. Professor Clark ist Mitglied mehrerer beratender Gremien, wie der „National Academy of Sciences“ und der „American Association for the Advancement of Science“.

2011 wurde Clark für seine wissenschaftliche Arbeit und seinen Dozententätigkeit der „Phi Beta Kappa Prize for Excellence in Teaching“ der Harvard Universität verliehen. Außerdem erhielt er den deutschen Humboldt-Preis (2002), den „Manuel Carbllo Teaching Award“ der John F. Kennedy School of Government (2000) und den „MacArthur Prize“ (1983).


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