Erfahrungsberichte Wirtschaftspädagogik Lehrerbildung

Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte von Studierenden zum Studium der Wirtschaftspädagogik für die Lehrerbildung.

Erfahrungsbericht von Rebecca

Rebecca studiert seit dem Wintersemester 2013/14 Wirtschaftspädagogik und Mathematik. Sie hat einige Jahre beim Zoll gearbeitet, bevor sie ihr Abitur nachmachte und an die Leuphana kam. Hier gefällt ihr die freundliche Atmosphäre am Campus, auch die praxiserfahrenen Dozenten schätzt sie.

  • Wieso die Leuphana?
  • Mein Studium
  • Das Zulassungsverfahren
  • Die Startwoche
  • Das Leuphana Semester
  • Praktika und Ausland
  • Engagement neben dem Studium
  • Studienfinanzierung
  • Lüneburg als Studienstadt
  • Wie geht es nach dem Bachelor weiter?
  • Wem würdest du ein Studium an der Leuphana Universität empfehlen und warum?

Wieso die Leuphana?

Die Leuphana hat für meinen Studiengang einen sehr guten Ruft. Außerdem ist die Universität sehr klein, man trifft Leute, die man mal in der Startwoche kennengelernt hat oder im Leuphana Semester auf dem Campus immer wieder. Allgemein ist es eine sehr schöne Atmosphäre hier, alle sind immer sehr freundlich und höflich.

Mein Studium

Bevor ich angefangen habe an der Leuphana zu studieren, habe ich eine Ausbildung beim Zoll gemacht und da ein paar Jahre gearbeitet. Dann hab ich mein Abitur nachgeholt und bin dann an die Leuphana gekommen.

Hier studiere ich Wirtschaftspädagogik und Mathematik. Die beiden Fächer entsprechen meinen Fähigkeiten und Interessen. Zum größten Teil besteht mein Major aus BWL und VWL. Im Minor habe ich Mathematik-Vorlesungen, die speziell auf den Unterricht später an beruflichen Schulen der Sekundarstufe 2 abzielen. Besonders Spaß macht mir ein VWL-Modul, wo es um Mikro- und Makro-Ökonomie geht. Für mich ist es ein bisschen wie "Erklär dir deine Welt", weil es auch immer viel mit Praxisbeispielen belegt wird. Viele Dozenten haben auch schon in der freien Wirtschaft gearbeitet und können daher ihr Know-how toll im Studium mit einbringen.

Das Zulassungsverfahren

Ich bin direkt zugelassen worden. Das Zulassungsverfahren finde ich allgemein sehr gut, da nicht nur aufgrund des Abiturschnitts entschieden wird, wer studieren darf und wer nicht, sondern, dass auch noch andere Komponenten mit reingezogen werden, über den Test aber auch über das Punktesystem und das soziale Engagement.

Die Startwoche

Ich fand die Startwoche extrem anstrengend, weil alles sehr vollgepackt war und man tatsächlich von morgens um 8 bis abends um 18 Uhr gut ausgelastet war. Das war sehr intensiv, aber auch sehr spannend, man hat viele Leute kennengelernt, mit denen man auch jetzt noch viel Kontakt hat und hält.

Das Leuphana Semester

Allgemein find ich das Leuphana Semester sehr schön, weil man ganz unabhängig von seinem Studiengang mit allen studiert. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Verantwortungs-Modul, das auch am meisten Zeit in Anspruch genommen hat, aber auch am meisten Spaß gemacht hat. Wir haben uns in dem Projekt mit dem Thema Mikroplastik im Grundwasser auseinandergesetzt. Wie dieses entsteht und ins Grundwasser gelangt. Was es da für Ursachen gibt und wie man das vielleicht bekämpfen könnte.

Da fand ich´s einfach schön, dass man sehr frei ein Projekt mit anderen Studierenden zusammen erarbeiten konnte. Man hat auch absolut davon profitiert, dass jeder andere Interessen, andere Studiengänge und ein anderes Vorwissen hatte.

Praktika und Ausland

Praktika sind bei uns Lehrämtlern vorgesehen. Wir haben zwei schulpraktische Studien, eine im dritten Semester im Bachelor und eine im Master. In den Semesterferien absolvieren wir unser erstes Praktikum, da bin ich gerade  in der Planung. Was Auslandssemester angeht, ist das mit dem Nebenfach Mathematik kaum zu vereinbaren, da einige Module nur alle zwei Jahre angeboten werden, von daher ist das eher schwierig.

Engagement neben dem Studium

Das Studium nimmt mich sehr in Anspruch. Was ich quasi ehrenamtlich mache, ist Kommilitonen unentgeltlich Nachhilfe geben.

Studienfinanzierung

Ich hatte das Glück, dass ich ein Stipendium bekommen habe über die Stiftung der deutschen Wirtschaft, die mir so mein komplettes Studium finanzieren, sodass ich neben dem Studium nicht arbeiten muss und auch nicht auf Bafög angewiesen bin.

Lüneburg als Studienstadt

Lüneburg an sich gefällt mir sehr, sehr gut, da es eine wundervolle Altstadt hat, eine sehr angenehme Kneipendichte. Auch die Möglichkeiten hier feiern zu gehen, oder in die Natur zu gehen, sind super.

Wie geht es nach dem Bachelor weiter?

Nach dem Bachelor-Studium wird es für mich gleich im Anschluss an der Leuphana in den Master gehen. Mit dem Bachelor, den ich hier gemacht habe, hätte ich zwar die Möglichkeit, an anderen Universitäten einen Master zu machen, aber aufgrund des Leuphana Semesters müsste ich einige Module nachholen. Für mich ist die Leuphana hier ein super Platz, um meinen Master zu machen, weil ich denke, dass gerade der gute Ruf auch für den Master für mich sehr vorteilhaft ist, um einen Referendariat zu finden.

Wem würdest du ein Studium an der Leuphana Universität empfehlen und warum?

Also ich kann jetzt nur für meinen Studiengang sprechen. Ich würde jedem, der gerne Wirtschaftspädagogik studieren möchte und später an einer Berufsschule unterrichten möchte auf jeden Fall hier schon mal den Major in Wirtschaftspädagogik empfehlen. Er ist einfach sehr schön aufgebaut, mit viel Praxisbezug und tollen Modulen und auch wirklich herausragenden Dozenten wie ich finde. Mathematik kann ich auch jedem empfehlen, der vielleicht auch nicht die hellste Leuchte in Mathematik war, sich dennoch gerne mit Mathematik beschäftigen möchte, da hier viele sehr früh abgeholt werden, was den Wissensstand in Mathematik angeht und vieles nicht vorausgesetzt wird.

Erfahrungsbericht von Daniel

Daniel hat im Wintersemester 2011 / 2012 begonnen Wirtschaftspädagogik und Politik zu studieren. Er fühlt sich wohl im "Unidorf" Lüneburg, wo man seine Mitstudierenden schnell kennenlernt.

  • Zulassungsvoraussetzungen & Fächerwahl
  • Leuphana Semester
  • Schulpraktika
  • Lüneburg
  • Zukunftsperspektiven nach dem Bachelor

Zulassungsvoraussetzungen & Fächerwahl

Weil ich Lehrer werden wollte, habe ich nach meinem Realschulabschluss und anschließender Ausbildung zunächst die Fachoberschule besucht. Dadurch hat man in Niedersachsen die Möglichkeit, an Universitäten zu studieren. Wegen des Lehrerbildungsstudienprogramms Wirtschaftspädagogik habe ich mich schließlich für ein Studium an der Leuphana entschieden. Weil ich außerdem am politischen Zeitgeschehen interessiert bin, habe ich zusätzlich zur Fachrichtung das Unterrichtsfach Politik gewählt. An meinem Studiengang finde ich toll, dass ich die Reihenfolge der einzelnen Module individuell festlegen kann und die Möglichkeit habe, aus dem umfangreichen Kursangebot der Betriebswirtschaftslehre zu wählen.

Leuphana Semester

Mit dem Leuphana Semester verbinde ich vor allem praxisorientiertes Arbeiten in interdisziplinären Teams. Hier hat man die Möglichkeit, an interessanten Projekten in Bereichen mitzuarbeiten, in die man sonst keine Einblicke erhalten hätte. Mein Highlight war ein Seminar zur nachhaltigen Festivalorganisation am Beispiel des lunatic Festivals. Hier konnte man hinter die Kulissen nachhaltiger Festivalorganisation schauen und hat zum Beispiel erfahren, wie umfangreich die Organisation aussieht, um allein alle erforderlichen Genehmigungen zu bekommen. Dieses Modul hat auch gezeigt, was Teamwork bedeutet. Jeder muss mit anpacken, damit das Projekt gelingen kann. Seitdem bin ich immer noch Mitglied im lunatic-Team. 

Auch meine Startwoche 2011 zum Thema „Gesundheit“ hat mir gut gefallen. Dort habe ich viel darüber gelernt, was die Arbeit in einer Koalition ausmacht und erschwert und wie unterschiedlich Menschen in Gruppen agieren.

Schulpraktika

Nach dem 3. Semester steht bei uns das erste große Praktikum an. Ich finde es sehr sinnvoll, dass Schulpraktika vorgeschrieben sind, weil dann bewusst wird, was es bedeutet, vor einer Klasse zu stehen und Unterricht zu halten. Wenn man dann merken sollte, dass dies nicht das Richtige ist, ist es immer noch früh genug, um noch auf BWL zu wechseln.

Lüneburg

Lüneburg ist wie ein Unidorf. Hier lernt man seine Kommilitonen viel besser kennen als im eher anonymen Hamburg. Ein Vorteil ist auch, dass hier alles so zentral und nah an der Innenstadt ist.

Zukunftsperspektiven nach dem Bachelor

Nach dem Master und dem Referendariat gibt es für Berufsschullehrer gute Perspektiven. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, beispielsweise als Coach im Personalförderungsbereich in die Wirtschaft zu wechseln. Ich möchte aber nach meinem Studium auf jeden Fall Lehrer werden und nicht in die Wirtschaft gehen, deshalb geht es für mich nach dem Bachelor zunächst mit dem Master weiter.

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