Vom Frachtcontainer zum mobilen Spielcontainer

In nur wenigen Tagen einen Frachtcontainer zu einem Spielcontainer umfunktionieren - ein ambitioniertes Ziel. Der KuKuk Kultur e.V. hat es trotzdem geschafft. Die Fortschritte des Bauvorhabens auf einen Blick.

Eine Fotostrecke von Lea Elena Kiehn

 

Mit Beginn der XI. Konferenzwoche an der Leuphana Universität haben am Mittwoch, den 28. Februar, gegen 9 Uhr auch die Arbeiten begonnen, bei denen ein ehemaliger Frachtcontainer zu einem Spielcontainer umgestaltet wird. Dies geschieht auf dem dafür zum „Bauplatz“ umfunktionierten Parkplatz der Universität.

Zusätzlich zum späteren Spielcontainer war ein zweiter Container auf den Bauplatz transportiert worden. Dieser wurde als Lager für Materialien und Werkzeuge genutzt. Bunte Plakate an den Containerwänden visualisierten und beschrieben das Projekt, die Organisation und das Bauvorhaben für Besucher und Studierende.

Am Mittwoch Mittag waren aus den Seitenwänden bereits große Teile rausgeschnitten worden, sodass der Umbau vom Frachtcontainer zum Spielcontainer bereits im vollen Gang war. Die Arbeitenden und Mitwirkenden waren zu dieser Zeit mit dem Verlegen des Holzfußbodens im Container beschäftigt. Hierfür schliffen einige der Arbeitenden die langen Holzdielen außerhalb des Containers. Die geschliffenen Dielen wurden dann nach und nach im Inneren des Containers als Fußboden verlegt.

Zum Feierabend am Mittwoch gegen 17:30 Uhr waren die Holzdielen als Fußboden im Container dann bereits bis auf ein kleines Stück fertig verlegt worden.

Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr waren die Arbeiten am Container bereits fortgesetzt worden, sodass auch das Loch im Fußboden vom Vortag nun fast komplett mit Holzdielen ausgelegt war. Zeitgleich bauten neben dem Container einige Arbeitende und Mitwirkende eine würfelförmige Konstruktion mithilfe von Holzlatten.

In der Mittagspause am Donnerstag waren dann bereits die nächsten Fortschritte sichtbar: Die würfelförmige Holzkonstruktion ist mit den Holzlatten verkleidet worden, wodurch die Konstruktion bereits hier als kleines Häuschen erkennbar war. Das soll dann später oben auf dem Dach des Containers montiert werden als Fixierung für die Rutsche. Außerdem wurde ein Holzgestell an eine der Türen des Containers montiert, welches ebenfalls später zu einem kleinen Spielhäuschen werden soll.

Nach Feierabend am Donnerstagabend waren die beiden Spielhäuser dann schon deutlicher als Häuser zu erkennen und auch im Spielcontainer wurde bereits mit dem Bau eines weiteren Holzgebildes begonnen.

Am Freitagmittag wurde besonders deutlich, was die Mitwirkenden und Arbeitenden innerhalb von zwei Tagen geschaffen haben und wie schnell Fortschritte beim Umbau eines Frachtcontainers zu einem Spielcontainer sichtbar werden. Das Team von KuKuK-Kultur hat auf der XI. Konferenzwoche das Projekt „SPIELEN HEILT! Ein Spielplatz im Seefrachtcontainer für Kurdistan“ vorgestellt und hat gleichzeitig mithilfe von Studierenden zeigen können, wie ein solcher Container entsteht.