Startwoche 2008:
Einstieg mit Engagement

"An die Arbeit"

Die Startwoche 2008 fand vom 25. September bis zum 2. Oktober statt. Sie bildet den ersten wichtigen Baustein des Leuphana Bachelor. 1.400 Studienanfängerinnen und Studienanfänger wurden mit ihrem Studium und den Einrichtungen der Universität sowie ersten wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut gemacht und lernten Lehrende, Studierende im höheren Semester und Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennen. Den Mittelpunkt der Startwoche bildete die Fallstudie „Arbeitsmarkt und Strukturwandel“, bei der die Studierenden Lösungsvorschläge und Strategien für die aktuellen Probleme der fiktiven Stadt Leinwig entwickelten. Mehr zur Fallstudie erfahren Sie über den Link unten auf der Seite.

Die Startwoche begann in der St. Johanniskirche mit der Begrüßung aller Erstsemester durch den Universitätspräsidenten Dr. Sascha Spoun und den Oberbürgermeister Lüneburgs, Ulrich Mädge. Im Vorfeld wurde eine ökumenische Andacht angeboten. Nach der Eröffnungsfeier erkundeten die frisch gebackenen Erstsemester-Studierenden bei einer Stadtrallye Lüneburg, bevor sie an der Universität erste Informationen zum Studiensystem des Leuphana Bachelor und der studentischen Gremien erhielten. Der nächste Tag war weiteren Erläuterungen zur Studienstruktur durch Lehrende der Universität gewidmet.

Ab dem 29. September stand die Fallstudie im Vordergrund. Darüber hinaus lernten die Studierenden wichtige Einrichtungen der Universität kennen, die sie im Studium unterstützen, und erhielten einen ersten Einblick in Informations-, Präsentations- und Recherchekompetenzen.

Bild Jurorenteam Fallstudie

Das Jurorenteam der Fallstudie: Holm Keller - Prof. Möller - Frank-Jürgen Weise - Peter Deutschland - Dr. Johannsen - Peter Clever

Die Stimmung bei der Startwoche


Fallstudie

Die Fallstudie bereitet die Studierenden unter anderem auf die Anforderungen im Leuphana Bachelor vor. Sie beschäftigte sich in 2008 mit dem Thema „Arbeitsmarkt und Strukturwandel in Leinwig“; das Ziel war, Leinwig aus seiner wirtschaftlichen Misere zu befreien und die Stadt als Wirtschafts- und Lebensraum neu zu beleben. In kleinen Gruppen machten die Studierenden sich Gedanken um die aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation Leinwigs und analysierten den Arbeitsmarkt. Sie entwickelten auf dieser Basis neue Ansätze, die die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort für die bestehenden und potenziellen Unternehmen steigern und gleichzeitig reizvolle Angebote für die Bürger der Stadt anbieten sollte.

Bei der Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe wurden die Erstsemester von Praktikern und Wissenschaftlern unterstützt. Beim Umgang mit akademischen Denkansätzen, Recherche- und Präsentationsmethoden standen sie ihnen helfend zur Seite. Den Abschluss der Fallstudie und damit auch der Startwoche 2008 bildete die große Finalpräsentation. Dort wurden die erarbeiteten Konzepte und Lösungsvorschläge einer Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik präsentiert.

Die Arbeit an der Fallstudie soll die Ausbildung fachwissenschaftlicher, fächerübergreifender und sozialer Fähigkeiten erleichtern. Analytische Kompetenzen, Praxisrelevanz sowie problemlösendes Denken auf hohem Niveau werden allen Studierenden im weiteren Studienverlauf von Nutzen sein. Gleichzeitig dürfen und sollen Sie sich in lockerer Atmosphäre ausprobieren und in kleinen Gruppen voneinander lernen. Indem sich die Teams aus Studienanfängerinnen und –anfängern aller Studiengänge zusammensetzen, werden zudem wichtige Kompetenzen erlernt, die nicht nur für das Studium, sondern auch für den künftigen Beruf relevant sind: lösungsorientiert zu denken, offen für fremde Ideen zu bleiben und sich schnell in andere Blickwinkel hinein zu versetzen. Die Arbeit in einer lebendigen und vielseitigen Gemeinschaft bildet eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium, Lernen im Team sowie bei der Durchführung von gemeinsamen Projekten.

Ergebnisse

"Sie haben ein Stadtenwicklungskonzept vorgelegt, da könnte sich hier das Sozialministerium was abschauen!" Mit diesen Worten würdigte Dr. Sabine Johannsen, Vorstandsmitglied der N-Bank in Niedersachsen und Jury-Mitglied der Leuphana Fallstudie, die Leistung des Studierendenteams mit der Nummer 38. Insgesamt vier Teams waren für Bestleistungen während der Startwoche ausgezeichnet worden. Mehr über die Arbeiten im Abschnitt Ergebnisse, den Sie über den Link unten auf der Seite erreichen.


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