Rosenberg - Saliency Maps: Die Verselbstständigung visualisierter Computersimulationen

Raphael Rosenberg 
Am Sande 5 
21335 Lüneburg 
raphael.rosenberg@univie.ac.at​​​​​​​

Von 1984 bis 1990 studierte Raphael Rosenberg Kunstgeschichte, Geschichte, Klassische Archäologie und Ägyptologie an der Universität München und war von 1993 bis 1995 Mitglied des Graduiertenkollegs "Die italienische Renaissance und ihre europäische Rezeption" an der Universität Bonn. 1996 schloss er seine Promotion mit einer Dissertation zu Beschreibungen und Nachzeichnungen der Skulpturen Michelangelos an der Universität Basel ab.
1996 bis 2004 war er Wissenschaftlicher Assistent am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Freiburg und habilitierte sich dort 2003. Ab 2004 hatte er den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne. Seit September 2009 unterrichtet und forscht er als Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien.
2009 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften gewählt, 2014 wurde er in die Academia Europaea gewählt. Zu Rosenbergs Forschungsschwerpunkten gehören neben der Kunst der italienischen Renaissance die Kunst des 19. Jahrhunderts in Frankreich und die Geschichte der Abstraktion. Außerdem beschäftigt er sich mit der Geschichte der Kunstliteratur und Kunstrezeption.