Weiterführende Auswirkungen Coronavirus auf das Langzeitpraktikum

Originalversion: 01.04.2020

Stand: 25.05.2020 (Veränderungen gegebüber Original fett)

Aufgrund der aktuellen Sondersituation (Coronavirus) bedarf es verschiedener Anpassungen an der laufenden Praxisphase in den Masterstudiengängen Lehramt an Grundschulen bzw. Haupt- und Realschulen. Hierbei steht – unabhängig vom weiteren Verlauf der Entwicklungen – im Fokus, dass alle Studierenden die Module der Praxisphase innerhalb der regulären Fristen abschließen können. Dazu ist es von besonderer Bedeutung, dass die betroffenen Studierenden Möglichkeiten haben, die Ziele der Praxisphase zu erreichen. Gleichzeitig können die Studierenden durch ein hohes und in diesen Zeiten sicherlich auch etwas anders gelagertes konkretes Engagement in der Schule einen wichtigen Beitrag leisten, dass auch jetzt Schulen gutes Lernen für Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Entsprechend ermuntern wir alle – Studierende, Mentor*innen, Lehrkräfte in der Praxisphase und Lehrende der Universität – in dieser Zeit ihr Wissen und ihre Kompetenz so einzubringen, dass Studierende sowie Schülerinnen und Schüler möglichst gut lernen können. Der Schutz der eigenen Gesundheit hat dabei selbstverständlich höchste Priorität.

Im Folgenden werden die konkreten Auswirkungen auf die Praxisphase dargestellt und dies mit Empfehlungen an die Lehrenden der Unterrichtsfächer, Mentor*innen und Studierenden verknüpft.

Zusammenfassend die wichtigsten (üblicherweise geltenden) Regelungen zur Praxisphase

  • Betroffen sind das Modul „Praxisblock“ und das Modul „Begleitendes und nachbereitendes Praxismodul“
  • Im „Praxisblock“ …
  • … sind die Studierenden 15 Stunden pro Woche in der Schule und erbringen je Fach 2 (teilweise) selbstgestaltete Unterrichtsstunden. Außerhalb der Zeit in der Schule bereiten die Studierenden z.B. Unterricht vor.
  • … werden sie durch Fachdidaktiker/-innen und „Lehrkräfte in der Praxisphase“ je Fach insg. 3 mal individuell beraten (1x FD, 1x LiP, 1x Tandem).
  • … werden die Studierenden in der Schule durch ein*e Mentor*in betreut.
  • … besteht die Prüfungsleistung aus einem Portfolio.
  • Im „Begleitenden und nachbereitenden Praxismodul“ …
  • … findet je Fach ein Begleitseminar (1 SWS) und ein Nachbereitungsseminar (1 SWS) statt.
  • … nehmen an den Seminarsitzungen ein*e Fachdidaktiker*in und alle LiPs der jeweiligen Seminargruppe statt.
  • … ist die Prüfung eine „kombinierte Wissenschaftliche Arbeit“.

Es wird jetzt davon ausgegangen, dass …

  • … die Schulen für einen längeren Zeitraum (teilweise) geschlossen bleiben könnten.
  • … an der Universität im laufenden Sommersemester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden.
  • … Schulen sehr unterschiedlich mit der Situation umgehen und z. B. viele Schulen die Zeit für konzeptionelle Arbeit nutzen, SuS weiterhin mit (individuellen) Aufgaben unterstützen, SuS weiterhin (individuell, telefonisch oder über Konferenzsysteme) mit Lehrkräften kommunizieren.
  • … die jeweiligen Entlastungsstunden bzw. Deputatsanrechungen (nur) im laufenden Zeitraum zur Verfügung stehen.

Entsprechend gelten für die aktuell laufende Praxisphase folgende Regelungen:

  • Studierende dürfen bis zum Ende des Langzeitpraktikums nicht in die Schulen gehen. Dies gilt auch für den Fall, dass einzelne Schulen bzw. Mentor*innen eine Präsenz bereits (zeitweise) ermöglichen könnten.
  • Studierende übernehmen grundsätzlich keine Notbetreuung an Schulen.
  • Es wurde mit den anderen betroffenen Standorten und den zuständigen Ministerien gemeinsam entschieden, den Präsenzbetrieb im laufenden Langzeitpraktikum nicht wieder aufzunehmen.
  • Die Studierenden sollen weiterhin mit Mentor*innen in Kontakt bleiben. Hierbei ist dauerhaft zu prüfen, welche alternativen Lerngelegenheiten für Studierende durch die Mentor*innen geschaffen werden können und wie sich die Studierenden sinnvoll (insb. in unterrichtsnahe Tätigkeiten) einbringen können. Die Mentor*innen haben weiterhin die Aufgabe, die Studierenden zu unterstützen.
  • Die Lehrenden der Begleitseminare bzw. Nachbereitungsseminare sind dafür zuständig, den Studierenden alternative Lernformate für die ausfallenden Seminare bzw. Präsenzzeiten an Schulen bereitzustellen. Diese sollen nach Möglichkeit im Fachnetz abgestimmt sein und sich zeitlich und inhaltlich an den Zielen der Praxisphase orientieren.

Folgende Aspekte werden für die Umorganisation innerhalb der Fächer empfohlen bzw. als Möglichkeit gesehen:

  • Alle Studierenden erhalten eine*n (fachlichen) Tandempartner*in für die Zusammenarbeit. I.d.R. ist dies die Person, mit der man an der Schule bereits ein Tandem war. Falls dies nicht immer möglich ist, werden in Einzelfällen neue Tandems gebildet. Es sind auch 3-er Gruppen denkbar.
  • Die Begleitseminare werden als Gesamtgruppe aufgelöst. Stattdessen werden die Tandems auf die Lehrenden verteilt und es bilden sich dadurch Kleingruppen (Beispiel: Ein Seminar mit 30 Studierenden, 1 FDler und 2 LiPs werden zu 15 Tandems. Je 5 Tandems bilden mit einer Lehrperson eine Kleingruppe.) Im Regelfall sollten dabei die Lehrenden, die bisher für die jeweiligen Studierenden zuständig waren, weiterhin zuständig bleiben und die Verteilung soll sich an den Entlastungsstunden bzw. Deputatsanrechungen orientieren.
  • Für das Begleitseminar kann ein moodle Raum erstellt werden. Dieser kann so strukturiert sein, dass Aufgaben für alle Studierenden bereitgestellt werden, die Bearbeitung in den Tandems/Kleingruppen erfolgt.
  • Es finden ZOOM-Videokonferenzen als Ersatz für Unterrichtsbesuche und Begleitseminartermine statt. Diese Konferenzen sollten mit einer möglichst kleinen Gruppe stattfinden, also z.B. die oben benannten Kleingruppen. Die Konferenzen dienen der Diskussion der Ersatzaufgaben mit den bzw. unter den Studierenden.
  • Unterhalb dieser Darstellung findet sich eine Liste mit Ideen für mögliche Alternativaufgaben für die Begleitseminare und die Zeiten in der Schule, die jetzt nicht stattfinden (können).

Folgende Konsequenzen ergeben sich für die Prüfungen:

  • Prüfung Praxisblock
    • Es bleibt bei der Prüfungsform „Portfolio“.
    • Die Bereiche im Portfolio, die sich auf die Reflexion von Unterricht beziehen und für die noch weiterer Unterricht durchgeführt werden müsste, sollen entfallen. Stattdessen werden (im entsprechenden Umfang) Aufgabenbearbeitungen der Ersatzformate hinzugezogen.
    • Es ist weiterhin der übliche Laufzettel einzureichen (Frist: 17.7.2020).
      • Auf dem Laufzettel sind von Studierenden die tatsächlichen Zeiten in der Schule einzutragen, sowie zu bestätigen, dass an den Erhebungen zum Praxisblock teilgenommen wurde.
      • Durch die Schulleitung ist zu bestätigen, dass die Studierenden in den ersten drei Wochen des Praktikums anwesend waren und danach ohne Präsenz in die Schule bzw. den Unterricht eingebunden waren.
      • Eine Bestätigung durch die Mentor*innen ist nicht erforderlich.
      • Die Bestätigung über die Ersatzformate bzw. Besuchen / Beratungen werden von den Lehrenden direkt an die Praktikumsstelle geschickt.
      • Alle Bestätigungen können per Mail an praktikumsstelle-bildung@leuphana.de geschickt werden. Alterntiv können sie per Post eingereicht werden.
    • Das digitale Portfolio besteht aus mehreren Teilen. Die beiden fachspezifischen Teile (inkl. Anhänge) werden bis zum 15.09.2020 jeweils bei den zuständigen Lehrenden digital eingereicht.
  • Prüfung Begleit- und Nachbereitungsseminare:
    • Es bleibt bei der Prüfungsform „kombinierte wissenschaftliche Leistung“.
    • Sollten im Einzelfall z.B. Gewichtungen der Prüfungsanteile aufgrund der aktuellen Situation geändert werden, wurde dies schnellstmöglich angepasst und kommuniziert.
  • Die Prüfungszeiträume bleiben bestehen.

Aufgabenvorschläge anhand der Ziele und üblichen Aktivitäten der Praxisphase

Die folgenden Vorschläge sind insbesondere für die Lehrenden der Begleitseminare bzw. die Fachnetze gedacht. Sie dienen als Anregungen für mögliche Ersatzaufgaben.Entsprechend sind sie nicht als verbindlich anzusehen, sondern dienen rein als mögliche Orientierung.

Kompetenzbereich

Tätigkeiten / Alternative Lehr-Lernformate

Unterrichten

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • planen Fachunterricht anhand allgemeiner und fachbezogener Didaktiken.
  • nutzen verschiedene Unterrichtsmethoden, Aufgabenformate bzw. Aufgabenformen und begründen den Einsatz anforderungs- und situationsgerecht.
  • berücksichtigen bei der Unterrichtsplanung, die Heterogenität und den Leistungsstand der Lerngruppe.
  • gestalten Fachunterricht gemeinsam mit Mentor*innen anhand einer Unterrichtsplanung. Sie führen Unterricht in Teilen selbstgestaltet durch, z.B. in der Begleitung von Lerngruppen oder einzelnen SuS.
  • reflektieren die Unterrichtsdurchführung anhand wissenschaftlicher Kriterien und personaler Faktoren.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Unterrichtsbeobachtung
    • Analyse von Unterrichtsvideos
      • Unter https://www.fdz-bildung.de/videoportale sind eine Vielzahl von Videoportalen mit Unterrichtsvideos verschiedener Fächer aufgeführt.
      • Unter http://multiview.leuphana.de stehen für registrierte Benutzer Videos aus den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht & Englisch zur Verfügung.
      • Möglich sind fachspezifische Beobachtungsaufträge zu bestimmten Sequenzen, die vorher durch Lehrende ausgewählt wurden.
      • Mögliches Didaktisches Format: „Think-Pair-Check“ -> Studierende erstellen eine Beobachtung, diskutieren diese mit der/dem Tandempartner*in und prüfen ihr Ergebnis anhand einer „Beispiellösung“ die durch die Lehrenden erstellt wurde. Im Anschluss wird das Video in der Videokonferenz der Kleingruppe diskutiert.
  • Unterrichtsplanung
    • Planung einer kompletten „ausführlichen Unterrichtseinheit“ inkl.  Unterrichtsmaterial für/mit Mentor*innen
      • Studierende sprechen mit der/dem Mentor*in ein Thema für eine „ausführliche Unterrichtseinheit“ ab, die auch tatsächlich so in der Schule im weiteren Verlauf genutzt werden soll bzw. kann.
      • Studierende erstellen eine komplette Planung dieser „ausführlichen Unterrichtseinheit“ (inkl. Entwürfe, Ablaufskizzen, Materialvorlagen und überlassen das Material der/dem Mentor*in.
      • In der Kleingruppe wird die Einheit kurz mündlich in der Videokonferenz vorgestellt und spezifische Aspekte diskutiert.
      • Ein Teil der „ausführlichen Unterrichtseinheit“ könnte dabei explizit auf eine „Fernlern-Situation“ ausgerichtet sein.
  • Unterrichtsreflexion
    • Studierende verschriftlichen die Reflexion zu einer bereits durchgeführten Unterrichtstunde aus den ersten Wochen.
    • Es findet eine individuelle Nachbesprechung mit einer/einem Lehrenden aus dem Begleitseminar statt (als Videokonferenz)
  • Unterrichtsdurchführung
    • Mico Teaching:  Sofern kleine Gruppen von „Lernenden“ vorhanden sind, kann eine Lehr-Lernsituation durchgeführt bzw. simuliert werden. Hierzu kommt z.B. eine Videokonferenz / Telefonat mit SuS der Schule oder in der Kleingruppe in Betracht.
    • Einbindung in den „Unterricht“ der Schule: Sollte an der Schule noch „Unterricht“ durchgeführt werden, kann die/der Studierende dort mitwirken. Dies ist mit Mentor*innen abzustimmen. Dies kann beispielsweise die Entwicklung und Verteilung von Aufgaben, sowie die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Aufgabenbearbeitung umfassen.
 

Erziehen

 

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • … setzten sich mit Benachteiligungen, Beeinträchtigungen sowie Barrieren von bzw. für SuS auseinander. Dabei beachten Sie auch die soziale und kulturelle Diversität der Lerngruppe.
  • … unterstützen SuS im Rahmen von unterrichtlichen Prozessen individuell.
  • … reflektieren Werte und Werthaltungen und handeln entsprechend.
  • … analysieren soziale Beziehungen und soziale Lernprozesse in Unterricht und Schule
  • … reflektieren vorhandene Regeln im Umgang miteinander und wirken auf einen wertschätzenden Umgang hin.
  • … analysieren und reflektieren Strategien und Handlungsformen der Konfliktprävention und –lösung.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Analyse von Unterrichtsvideos
    • Beobachtung von einzelnen SuS in einem Unterrichtsvideo (Unterschied zu „unterrichten“: Dort wird die Klasse insgesamt und die Lehrkraft fokussiert, hier wird ein*e Schüler*in fokussiert) und a) Beschreibung der/des Schüler*in + b) Entwicklung von geeigneten Maßnahmen zur Förderung
  • Sozialraum-/Stadtteilanalyse
    • Studierende analysieren Informationen zum Stadtteil der Praktikumsschule (Soziale Zusammensetzung Heterogenität, Bildungs-, Betreuungs- und Unterstützungsangebote) nach vorgegebenen Kriterien und erstellen ergänzend dazu eine Präsentation für die Lehrkräfte der Schule. Diese Präsentation wird Mentor*innen zur Verfügung gestellt.
 

Beurteilen (Beraten, Unterstützen, Diagnostizieren, Fördern)

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • … beschäftigen sich mit Entwicklungsständen, Lernpotenzialen, Lernhindernissen und Lernfortschritten von ausgewählten SuS.
  •  … entwickeln Fördermöglichkeiten für einzelne SuS.
  • … konzipieren Aufgabenstellungen kriteriengeleitet und formulieren sie adressatengerecht.
  • … reflektieren die eigene Unterrichtstätigkeit auch vor dem Hintergrund von Leistungsentwicklungen der SuS.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Prüf- und Beurteilungsformate zur „ausführlichen Unterrichtssequenz“
    • Für die entwickelte „ausführliche Unterrichtssequenz“ werden durch die Studierenden auch entsprechende Materialien zur Prüfung des Kompetenzgewinns der SuS entwickelt (z.B. Klassenarbeiten; Bewertungsraster für Portfolios)
  • Unterrichtsbesprechungen analysieren
    • Zur „Gesprächsführungskompetenz“ wird ein Video einer Unterrichtsbesprechung analysiert, Checkfragen für gute Besprechungen entwickelt und mit Tandempartner*in diskutiert.
  • Individualisierte Unterstützung von Einzelschüler*innen
    • Studierende sprechen mit Mentor*innen ab, dass diese einzelne SuS über Online-Formate während der Praktikumszeit unterstützen (z.B. durch Telefonate, Videokonferenzen)
    • Studierende führen ein „Tagebuch“ über diesen „Unterricht“ und dokumentieren (+ reflektieren) somit den Lernfortschritt
 

Innovieren (Gestaltung der Schule)

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • … lernen, mit Herausforderungen, Veränderungen und Belastungen umzugehen.
  • … kennen Möglichkeiten der Kooperation und kollegialen Beratung bzw. Unterstützung zur Unterrichtsentwicklung und Arbeitsentlastung.
  • … dokumentieren für sich und andere die eigene Arbeit und ihre Ergebnisse.
  • … stellen einen Zusammenhang zwischen Erkenntnissen der Bildungs-und Schulforschung und der eigenen Tätigkeit herstellen.
  • … wissen über die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Schulentwicklung.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Einbindung in die Schulentwicklungstätigkeit der Schule
    • Sofern an der Schule möglich und sinnvoll, nehmen Studierenden an (digitalen) Dienstbesprechungen und ähnlichem der Schule bzw. einzelner Fachteams teil.
    • Studierende stimmen mit Mentor*innen einen (fachlichen) Entwicklungsschwerpunkt der Schule ab und erstellen hierzu eine Präsentation für ein Fachteam an der Schule.
  • Analyse herausragender Konzepte von Schule
    • Studierende beschäftigen sich mit besonderen Konzepten zu bestimmten Themen (z.B. von Schulpreisschulen) und bereiten die Ergebnisse für Mentor*innen auf / besprechen diese in der Kleingruppe.
 

Personale Kompetenz

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • … machen sich ihre Berufswahl bewusst und kennen ihre Entwicklung in Bezug ihre professionelle Kompetenz.
  • … entwickeln ein professionelles Konzept ihrer zukünftigen Rolle als Lehrkraft.
  • … übernehmen Verantwortung für ihre persönliche Entwicklung und bereiten sich auf die Übernahme von eigenverantwortlicher Tätigkeit in der Schule vor.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Gespräche zur Professionalisierung
    • Es findet ein Abschlussgespräch mit einem Lehrenden über das bisherige Vor-Ort-Praktikum statt bei dem individuell herausgearbeitet wird, was die persönlichen Aufgaben für die kommenden Wochen sein können.
  • Selbsteinschätzungsbögen zur eigenen Professionalisierung
    • Über individuelle Selbsteinschätzungsformate wird Studierenden ein Reflexionsanlass bereitgestellt.
 

Wissenschaftliches Arbeiten

Reguläre Tätigkeiten im Langzeitpraktikum

(Auswahl / Beispiele)

Die Studierenden …

  • … beziehen in Entscheidungen zur Unterrichtsplanung, -durchführung und –reflexion wissenschaftliche Erkenntnisse situationsbezogen ein.
  • … adaptieren wissenschafts- und forschungsgeleitete Methoden auf die Situation in Schule (z.B. Aktionsforschung; Nutzung von Daten aus Vergleichsstudien).
  • … kennen die Grenzen von Forschung und Wissenschaft und können Ergebnisse entsprechend bewerten und gegenüber schulinternen und –externen Personen vertreten.
 

Beispielhafte Alternativformate

 
  • Jeweilig Bestandteil der oberen Formate.
 

Hilfestellungen der Leuphana für Lehrende

Hilfestellung zur Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Mentor*innen

Um für Mentor*innen und Studierende eine kleine Hilfestellung zu bieten, wie Studierende weiterhin so eingebunden werden können, dass diese einerseits selber lernen und andererseits die Mentor*innen unterstützen können, haben wir eine kleine Ideensammlung erstellt.

Ein kurzes Video dazu finden Sie unter dem folgenden Link.

Die Folien finden Sie unter dem folgenden Link.

Corona School e.V.

Die Corona School ist eine Plattform, die von Student*innen während der Coronakrise entwickelt wurde. Die Plattform bringt kostenfrei und digital Schüler*innen und Student*innen zusammen, um Lernunterstützung anzubieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem folgenden Link.

Projekt MindMatters - mit psychischer Gesundheit gute Schule entwickeln.

Im Projekt MindMatters - welches auch an der Leuphana Universität angesiedelt ist - wurden speziell für die Corona-Zeit Übungen entwickelt, die das Sprechen über eigene und fremde Gefühle unterstützen und die Kommunikation, Partizipation, Freundschaft sowie das Zugehörigkeitsgefühl zur Klasse und zur Schule fördern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem folgenden Link