Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2016 - FAQ

Wie geht es Ihnen an der Leuphana?

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung hat die Leuphana Universität Lüneburg in einer Online-Befragung vom 18. Januar bis 5. Februar 2016 die psychosozialen Belastungen der Mitarbeiter_innen erhoben (ArbSchG §5ff). Mit der Erhebung der psychosozialen Belastungen soll zum einen der Status Quo der gesundheitlichen und sozialen Arbeitsbedingungen an der Leuphana ermittelt werden, zum anderen auf Basis der Ergebnisse Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter_innen initiiert werden.

Als Instrument wurde der COPSOQ-Fragebogen (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) eingesetzt, ein branchen- und berufsübergreifender Fragebogen zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, dessen Kern das arbeitswissenschaftliche Modell einer Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen der Arbeitssituation (Belastungen) und dem Zustand des arbeitenden Menschen (Belastungsfolgen bzw. Beanspruchungen) bildet.

Weitere Fragen

  • Warum findet eine Mitarbeiter_innenbefragung statt?
  • Was sind die Inhalte der Mitarbeiter_innenbefragung?
  • Wie wird die Befragung durchgeführt?
  • Wie werden meine Antworten gespeichert?
  • Wann soll die Befragung stattfinden?
  • Wie bekomme ich mehr Informationen?
  • Wie wird die Einhaltung des Datenschutzes sichergestellt?
  • Wie werden die Ergebnisse ausgewertet?
  • Wie werden die Ergebnisse bekannt gegeben?
  • Und was passiert mit den Ergebnissen?

Weitere Fragen

Warum findet eine Mitarbeiter_innenbefragung statt?

Durch die Mitarbeiter_innenbefragung sollen die gesundheitlichen und sozialen Arbeitsbedingungen  an der Leuphana ermittelt werden. Hintergrund ist die durch den Gesetzgeber vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung (§ 5, Arbeitsschutzgesetz), die an der Leuphana in Form einer Online-Befragung durchgeführt wird.

Mit der universitätsweiten Befragung kommt die Leuphana nicht nur den Verpflichtungen des Gesetzgebers nach, sondern möchte mit den Ergebnissen gezielt Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Arbeitszufriedenheit initiieren.

Den Startpunkt setzte im Sommersemester 2015 die Fakultät Nachhaltigkeit, die in einer Pilotphase bereits befragt wurde und für die derzeit erste Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Nun sollen die übrigen Bereiche der Universität befragt werden, um ein vollständiges Bild der gesundheitlichen und sozialen Anforderungen der Belegschaft zu erhalten.

Was sind die Inhalte der Mitarbeiter_innenbefragung?

In dem wissenschaftlich geprüften Fragebogen werden quantitative und emotionale Anforderungen, Einfluss und Entwicklungsmöglichkeiten bei der Arbeit, soziale Beziehungen und Führung erhoben. Der verwendete Fragebogen basiert auf dem COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire, mehr Informationen unter https://www.copsoq.de/ ), der ca. 100 Items umfasst. Die Nutzung dieses Fragebogens ermöglicht es, die Ergebnisse mit denen einer Vielzahl anderer Organisationen, darunter auch Wissenschaftsorganisationen, zu vergleichen. Außerdem werden auch soziodemographische Angaben erfragt, u.a. Fakultät/Einrichtung, Geschlecht, Altersgruppe, Berufsgruppe und Arbeitsumfang.

Wie wird die Befragung durchgeführt?

Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Sie erhalten von dem Leiter der Freiburger Forschungsstelle für Arbeitswissenschaften (FFAW), Dr. Matthias Nübling, per E-Mail eine Einladung mit den Zugangsdaten zu dem Online-Fragebogen. Nach zwei Drittel des Befragungszeitraums wird zudem eine Erinnerungs-E-Mail verschickt.

Wie werden meine Antworten gespeichert?

Der Fragebogen ist in mehrere Teile („Seiten“) untergliedert; Daten von bereits ausgefüllten Teilen werden bis zur Beendigung des Fragebogens im Zwischenspeicher gehalten. Wird die Befragung nicht beendet (durch die/den Teilnehmenden abgebrochen oder erfolgt mindestens eine Stunde lang kein Eintrag), dann wird die Sitzung geschlossen und die Daten werden verworfen (also der Datenbank nicht angefügt).

Sobald ein/e Teilnehmer/in die letzte Fragebogenseite komplettiert und auf „fertig stellen“ geklickt hat, werden die Daten via sichere Verbindung an die Online-Datenbank übermittelt und dort in den Datenbestand integriert.  

Es werden außer Datum und Uhrzeit nur die von den Teilnehmenden explizit gemachten Angaben an die Datenbank übermittelt; d.h. von der FFAW werden darüber hinaus keinerlei sonstige Zusatzdaten in der Datenbank festgehalten (z.B. auch nicht: IP- Adresse des sendenden Computers, verwendete Browser-Version oder Ähnliches).

Wann soll die Befragung stattfinden?

Die Befragung findet in dem dreiwöchigen Zeitraum vom 18. Januar bis zum 05. Februar 2016 statt. Sie können den Fragebogen während Ihrer Arbeitszeit beantworten. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch.

Wie bekomme ich mehr Informationen?

Am Donnerstag, den 14. Januar 2016, findet in Hörsaal 1 ab 14 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Befragung statt. Für persönliche Rückfragen stehen Ihnen außerdem Frau Claudia Meyer, Universitätsverwaltung, und Frau Dorothea Steffen, Personalrat, zur Verfügung.

Wie wird die Einhaltung des Datenschutzes sichergestellt?

Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und unterliegen dem Datenschutz; sie werden ausschließlich bei der FFAW gespeichert. Zur Vermeidung von Datenverlusten wird die Datenbank
regelmäßig gesichert. Außer den Beschäftigten der FFAW aus Gründen der Auswertung hat niemand Zugang zu den Daten von Befragungsteilnehmern.

Es werden keine Übertragungsdaten wie IP-Adresse oder Browser-Version gespeichert. Die Übertragung von Daten zwischen Befragungsteilnehmern und Datenbank der FFAW erfolgt über eine sichere SSL-Verbindung (https).

Die Hochschulleitung, die Fakultäten und der Personalrat erhalten zu keiner Zeit Zugriff auf die Daten.
Bei der Auswertung werden nur Ergebnisse mit mehr als 10 Teilnehmenden dargestellt, so dass die Anonymität der Befragten gewährleistet ist. Ein Rückschluss auf einzelne Personen ist ausgeschlossen.

Wie werden die Ergebnisse ausgewertet?

Für die meisten Fragen wird eine 5-stufige Antwortskala vorgegeben (so genannte Likert-Skala). Diesen fünf Antwortkategorien werden Punktwerte zugeordnet (max=100, min=0). Da in der Regel mehrere Einzelfragen zusammen gehören und eine Skala bilden, wird aus dem Durchschnitt dieser Einzelfragen dann der Skalenmittelwert berechnet. Zudem werden neben den Skalenwerten auch die Mittelwerte für alle Einzelaspekte (plus Anzahl gültiger Antworten, Standardfehler des Mittelwertes und Standardabweichung der Verteilung) angegeben.

Für jede der Skalen werden die Ergebnisse der Leuphana mit den Referenzwerten der COPSOQ-Datenbank verglichen (Vergleichsgruppen sind Wissenschaftliche Berufe und Verwaltungsberufe).

Zur Wahrung der Anonymität der Befragten werden die Ergebnisse erst ab einem Rücklauf von N>10 Antworten durch die FFAW ausgewertet. Dies gilt gerade auch für Fragen, die z.B. mit soziodemographischen Angaben (z.B. Altersgruppe oder Geschlecht) gekreuzt ausgewertet werden: Es müssen stets mindestens 10 Antworten vorliegen, damit diese dargestellt werden können.

Wie werden die Ergebnisse bekannt gegeben?

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden über die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen zeitnah informiert. Etwa vier Wochen nach der Befragung erhalten Hochschulleitung und Personalrat den Bericht des Freiburger Forschungsinstituts für Arbeits- und Sozialmedizin und werten diesen gemeinsam mit der Betriebspsychologin der Leuphana aus. Eine Information der Beschäftigten ist zu Beginn des Sommersemesters 2016 geplant.

Und was passiert mit den Ergebnissen?

Auf Grundlage der Befragungsergebnisse und unter der fachlichen Beratung von Frau Tiedemann werden Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie gesundheitsförderliche Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt.

Eine erneute Befragung zur Evaluation der Maßnahmenwirksamkeit soll nach ca. zwei Jahren durchgeführt werden.

Für die Hochschulleitung

Dipl. oec. Christian Brei, MPA (Harvard)
Universitätsallee 1, C10.332
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1003
christian.brei@leuphana.de

Personalentwicklung

N.N.

Für den Personalrat

Dorothea Steffen
Universitätsalle 1, CB.108a
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1115
dorothea.steffen@leuphana.de