Naturwissenschaftlich


Musik und Dekolonialisierung

Einzeltermin | Fr, 05.11.2021, 13:50 - Fr, 05.11.2021, 16:05 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 19.11.2021, 13:50 - Fr, 19.11.2021, 16:05 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 26.11.2021, 13:50 - Fr, 26.11.2021, 16:05 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 03.12.2021, 14:00 - Fr, 03.12.2021, 18:30 | C 40.164
Einzeltermin | Sa, 04.12.2021, 10:00 - Sa, 04.12.2021, 14:30 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 17.12.2021, 13:50 - Fr, 17.12.2021, 16:05 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 14.01.2022, 13:50 - Fr, 14.01.2022, 16:05 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 21.01.2022, 14:00 - Fr, 21.01.2022, 18:30 | C 40.164
Einzeltermin | Sa, 22.01.2022, 10:00 - Sa, 22.01.2022, 14:30 | C 40.164
Einzeltermin | Fr, 04.02.2022, 13:50 - Fr, 04.02.2022, 16:05 | C 40.164

Dr. Lutz Dollereder
Dr. Lisa Gaupp
Abwehrende und abwertende Haltungen entlang von Differenzlinien von u. a. gender „race“, Klasse oder Sexualität sind nicht nur in individuellem Verhalten, sondern auch in zahlreichen (institutionalisierten) Musikpraktiken vor allem dann zu beobachten, wenn es darum geht zu deklarieren, was als „eigen“, was als „authentisch“ und was als „fremd“ oder als „anders“ zu werten ist. Musikpraktiken können auf diese Weise zwar dazu dienen, Gemeinschaft z. B. über Szenezugehörigkeit zu produzieren, oder z. B. über gemeinsame Musikproduktion unterschiedliche Identitätskonstruktionen miteinander zu verbinden und dadurch beispielsweise „interkulturelle Toleranz“ zu fördern. Jedoch sind meist solche und weitere Inklusionsstrategien mit gleichzeitigen sozialen Ausschlüssen verbunden, die (soziale) Ungleichheiten (re-)produzieren.
Solche und andere (ab-)wertende Zuschreibungsprozesse und etablierte politische und pädagogische Eurozentristische Konzepte zu dekonstruieren sowie ungleiche Machtrelationen offenzulegen steht im Mittelpunkt von der Forderung nach Dekolonialisierung. Das Konzept der Dekolonialisierung geht zurück auf die politischen Freiheitskämpfe der 1950er Jahre, aus denen heraus sich die Postkoloniale Theoriebildung entwickelte, in der u. a. auch eine weiter gefasste kulturelle und epistemische Dekolonialisierung gefordert wird. Damit kann Dekolonialisierung als Emanzipation von ungleichen Machtstrukturen konzeptionalisiert werden, die im akademischen Bereich in verschiedenen Disziplinen diskutiert wird. Ein „decolonial turn“ lässt sich beispielsweise in der Musikethnologie (Sardo 2018) und anderen musikwissenschaftlichen Teildisziplinen erkennen, der u. a. davon gekennzeichnet ist, Musik als grenzüberschreitend zu verstehen (Peres da Silva and Hondros 2019; Kim and Riva 2014), den Begriff der „Weltmusik“ als Eurozentristisch zu kritisieren (Guilbault 1997) oder mehr Sichtbarkeit von unterrepräsentierten musikalischen Communities zu fordern.

Im ersten Teil des Seminars werden wir solche als dekolonial zu verstehende musikbezogene Theoriebildung kennenlernen. Die Anwendung der Theorie auf die aktuelle Musikszene steht im Mittelpunkt des zweiten Teils des Seminars. Hier werden wir nach einer Einführung in die Soziale Netzwerkanalyse (in Kleingruppen) eigene kleine Netzwerkstudien zum Thema Dekolonialisierung im Musikbereich planen und umsetzen sowie mittels der kennen gelernten Theorie interpretieren. Dabei geht darum herauszufinden, inwieweit die Wahrnehmungen der Interviewpartner*innen beispielsweise in einer Gemeinschaft, Musikszene oder einem Festivalnetzwerk miteinander korrelieren, und welche Rolle die sozialen Strukturen in diesem Zusammenhang spielen.


Mit und über Eltern sprechen – Adressierungen, Positionierungen und Verdinglichungen von geflüchteten Eltern in Niedersachsen (Teil 2)

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 7.320

Prof. Dr. Philipp Sandermann
Vanessa Schwenker
Angelehnt an ein größeres, drittmittelgefördertes Verbundforschungsprojekt an der Leuphana Universität, das Vertrauensaufbauprozesse geflüchteter Eltern gegenüber frühpädagogischen Angeboten erforscht (siehe www.leuphana.de/idv) werden wir im Seminar ein gesondertes Lehrforschungsprojekt mit Studierenden durchführen.

Ziel des Lehrforschungsprojektes ist es, eine wichtige Voraussetzung für den elterlichen Vertrauensaufbau gegenüber frühpädagogischen Angeboten wissenschaftlich zu klären: Die Arten und Weisen, wie geflüchtete Eltern bereits vor ihrer etwaigen Kontaktaufnahme mit frühpädagogischen Einrichtungen diskursiv und praktisch adressiert, positioniert und verdinglicht werden. Im Mittelpunkt des Lehrforschungsprojekts werden damit zugleich unterschiedliche Formen der wissenschaftlichen Datenerhebung und -auswertung stehen.


Methoden der Psychologie - Gruppe B

wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.203

Prof. Dr. David Loschelder
Sebastian Wallot
This seminar will introduce the basic of R, a language for statistical computing. Furthermore, it will provide you with hands-on practice for some of the basic statistical procedures that are discussed in the lecture. Please bring your Laptop computer so that you can participate in the exercises.


Werkstatt und E-Learning Einheit zu Theorien der Gender- und Diversity-Forschung

wöchentlich | Mittwoch | 08:15 - 09:45 | 27.10.2021 - 03.11.2021 | C 40.153
14-täglich | Mittwoch | 08:15 - 09:45 | 17.11.2021 - 15.12.2021 | C 40.153
Einzeltermin | Mi, 12.01.2022, 08:15 - Mi, 12.01.2022, 09:45 | C 40.153

Dr. Christine Katz
Dr. phil. Anja Thiem
Im Rahmen des Seminars findet eine Auseinandersetzung mit zentralen theoretischen Konzepten, Methoden und Diskursen zu geschlechterbezogener Identität, Differenz und Diversity statt. Die sich daraus ergebenden forschungspraktischen und institutionellen Herausforderungen werden ebenso behandelt wie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Konflikte und sozialen Bewegungen. Didaktischer Ausgangspunkt ist dabei zum einen die eigene Position in intersektionalen gesellschaftlichen Verhältnissen sowie zum anderen sind es die jeweiligen fachlichen Perspektiven und Hintergründe, die die Studierenden mitbringen.

Es werden Texte und Ansätze behandelt aus den Gendertheorien, dem Black Feminism, den Queer Studies, zu Intersektionalität und Postkolonialer Theorie, den Disability und Transgender Studies und zu Gender und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden wir uns mit anti-feministischen und rassistischen Strömungen auseinandersetzen. Ein kleiner inhaltlicher Input seitens der Studierenden ist vorgesehen und bildet die Grundlage für die Hausarbeit.
U.a. geht es um Aspekte wie:
• Beziehung zwischen den verschiedenen diversitäts- und differenzorientierten Bewegungen und Strömungen und ihrer fachlichen Etablierung an den Hochschulen und Institutionen
• Die Verbindung und Verweise der einzelnen Strömungen und Bewegungen unter- und aufeinander
• Reflexion der „Blinden Flecken“ bei der Berücksichtigung von Intersektionalität in den Bewegungen
• Veränderungen von fachlichen bzw. Problem-Perspektiven durch Intersektionalität?
• Welche Relevanz haben Normsetzungen für gesellschaftliche Transformationsprozesse?


Regressionsanalysen in SPSS

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 19.10.2021 - 04.02.2022 | C 11.007 (Edulab)

Melanie Gohr-Mellersh
Diese Veranstaltung bietet eine kurze allgemeine Einführung in das Programm SPSS sowie hauptsächlich in die verschiedenen Methoden im Bereich der Regressionsanalysen. Sie richtet sich dabei an Studierende, die im Zuge ihrer Semester- oder Abschlussarbeiten mit der Analysesoftware SPSS arbeiten möchten. Ein Großteil der Analysen wird praktisch in SPSS durchgeführt.
Hierbei wird auf T-Tests, Korrelationen, einfache und multiple lineare Regression, (M)Anova, Mediator- und Moderatoranalyse und logistische Regression eingegangen. Erfahrungen im Umgang mit SPSS sind von Vorteil, jedoch keine Voraussetzung.
Die Studierenden werden praktisch angeleitet, die einzelnen Methoden in SPSS durchzuführen und auszuwerten. Das Seminar findet online statt. Auch werden in Kleingruppen Arbeitsaufträge vergeben und anschließend die Ergebnisse gemeinsam interpretiert und besprochen.

In der Veranstaltung "Grundlehrgang SPSS" von Herrn Oliver Hormann wird ergänzend zu diesem anwendungsorientierten Seminar eine grundlegende Einführung in die theoretischen Hintergründe und Verfahrensschritte ausgewählter statistischer Verfahren angeboten.



Methoden der Psychologie - Gruppe A

wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.202

Prof. Dr. David Loschelder
Sebastian Wallot
This seminar will introduce the basics of R, a language for statistical computing. Furthermore, it will provide you with hands-on practice for some of the basic statistical procedures that are discussed in the accompanying lecture. Please bring your Laptop computer so that you can participate in the exercises.


Methoden der Psychologie

wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C HS 3 (Umbau HS-Gang bis 31.03.22) S. Kommentar | HS 3

Prof. Dr. David Loschelder
Sebastian Wallot
This lecture provides an introduction to the methodological approach of scientific psychology. The lecture introduces the logical basis of scientific theories, hypothesis generation and testing, the key elements of study design, data interpretation, statistical foundations such as different scale levels, measures of central tendency and dispersion, as well as covariance and correlation.

The lecture consists of a mix of the standard face-to-face format, as well as asynchronous lecture videos accompanied by weekly, face-to-face Q&A sessions. An overview over the lecture format and the exam will be presented in the first session on October 21st, 2021.



The Methods of psychology lecture will also be live-streamed via Zoom from HS3:

For the next six sessions (Wallot - 28.10.2021-02.12.2021), please use the following credentials:

https://leuphana.zoom.us/j/91097033154?pwd=d2NLY3pUajFTQXAxTDViZUM1c28wdz09

Meeting-ID: 910 9703 3154
Kenncode: 780103

For the last seven sessions (Loschelder), please use the following credentials:

https://leuphana.zoom.us/j/91739100847?pwd=NWtCbFEySHBrVGRETnFZM09DUm1LUT09

Meeting-ID: 917 3910 0847
Kenncode: 471147


Methoden der Personalauswahl für New Work - Neue Arbeit (Gruppe B) (Profil NewWork, Modul 2)

wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 10.12.2021, 14:15 - Fr, 10.12.2021, 21:45 | C 40.704

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
Die Veranstaltung führt zunächst in die differentialpsychologischen Grundlagen der Personaldiagnostik ein. Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl eingeführt.

Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den beiden Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet.

In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)


Methoden der Personalauswahl für New Work - Neue Arbeit (Gruppe A) (Profil NewWork, Modul 2)

wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.101 a
Einzeltermin | Fr, 03.12.2021, 14:15 - Fr, 03.12.2021, 21:45 | C 40.601

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
Die Veranstaltung führt zunächst in die differentialpsychologischen Grundlagen der Personaldiagnostik ein. Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl eingeführt.

Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den beiden Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet.

In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)


Materialerhebung in qualitativer Forschung

PD Dr. Michael Dellwing
Qualitative Arbeit ist mit einem Kanon an Möglichkeiten der Erhebung verbunden, für die eine Perspektive auf die Welt und auf die Organisation von Deutungen grundlegend ist: Zentral sind hier Interviews, Ethnografie und die Auswertung von Texten oder anderen Dokumenten und führt in ihren Nutzen und ihre Abgrenzungen ein. Ziel soll es sein, entscheiden zu können, welche Form der Erhebung sich anbietet und warum, und konkrete Fragen zur Organisation dieser Erhebung zu besprechen. Dabei gibt es keine festen Rezepte, wie solche Erhebungen strukturiert sein müssen; vielmehr ist die Entscheidung immer auch eine lokale, kontextuale Forschungsentscheidung, die im Licht der erforschten Strukturen erfolgen muss.
In drei jeweils unabhängigen Sitzungen wird eine solche Einführung (wiederholend!) gegeben; Studierende, die an der Veranstaltung interessiert sind, können einen der Termine wählen.
Dabei werden konkrete Projekte der TeilnehmerInnen besprochen, um praktische Orientierung im Umgang mit Interviews in seinen verschiedenen Formen geben und diese in allgemeinere Hintergründe interpretativer Sozialforschung und ihrer Untiefen einbetten zu können.
Die Veranstaltung wird sich über einen slack-Kanal organisieren und dann Besprechungen der Inhalte über Zoom (und in Einzelberatungen auch Telefon) vornehmen.
Termine werden in Absprache mit den Teilnehmenden ausgemacht.
Die Beratung findet unter folgendem Slack Kanal statt:
https://join.slack.com/t/introqualitat-5873708/shared_invite/zt-dglzxpwk-c21u8MB8R5n0VUwiTtKKUQ




Auswertung qualitativer Forschung

PD Dr. Michael Dellwing
Die Workshops besprechen die Auswertung von Interviews, Beobachtungen und sonstigen qualitativen Materialien anhand der (gegebenenfalls) eigenen, mitgebrachten Projekte von Studierenden. Dabei werden deduktive, induktive und abduktive Möglichkeiten der Gewinnung von Einsichten diskutiert.
In drei jeweils unabhängigen Sitzungen wird eine solche Einführung (wiederholend!) gegeben; Studierende, die an der Veranstaltung interessiert sind, können einen der Termine wählen.
Dabei werden konkrete Projekte der TeilnehmerInnen besprochen, um praktische Orientierung im Umgang mit Interviews in seinen verschiedenen Formen geben und diese in allgemeinere Hintergründe interpretativer Sozialforschung und ihrer Untiefen einbetten zu können..
Die Veranstaltung wird sich über einen slack-Kanal organisieren und dann Besprechungen der Inhalte über Zoom (und in Einzelberatungen auch Telefon) vornehmen.
Termine werden in Absprache mit den Teilnehmenden ausgemacht.
Die Beratung findet unter folgendem Slack Kanal statt:
https://join.slack.com/t/introqualitat-5873708/shared_invite/zt-dglzxpwk-c21u8MB8R5n0VUwiTtKKUQ



Aneignungsprozesse der Relation von Theorie und Praxis zukünftiger pädagogischer Fachkräfte

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 24.11.2021 | C 40.153 | C 40.153
Einzeltermin | Mi, 01.12.2021, 10:15 - Mi, 01.12.2021, 11:45 | C 40.530 Multifunktionsraum
Einzeltermin | Mi, 08.12.2021, 10:15 - Mi, 08.12.2021, 11:45 | C 40.530 Multifunktionsraum
Einzeltermin | Mi, 15.12.2021, 10:15 - Mi, 15.12.2021, 11:45 | C 40.601
Einzeltermin | Mi, 22.12.2021, 10:15 - Mi, 22.12.2021, 11:45 | C 40.530 Multifunktionsraum
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 05.01.2022 - 04.02.2022 | C 40.153 | C 40.153

Prof.in Dr.in Anke Karber
Das Projekt widmet sich der Verknüpfung von Theorie und Praxis, welche immer wieder Diskussionspunkt in sozialpädagogischen Berufsbildungsgängen und bis heute als eine nicht abgeschlossene Auseinandersetzung zu verstehen ist. Vor allem die verkürzte Gegenüberstellung trennt nicht nur Akteur*innen und Tätigkeiten in zwei vermeintlich abgrenzbare Bereiche, sondern auch Handeln und Reflexion scheinbar eindeutig. Damit verbunden ist die Frage, wie eine ertragreiche Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis in Berufsbildungsgängen gelingen kann. Über darauf bezogene Aneignungsprozesse von Lernenden ist wenig bekannt und daher als Desiderat in der sozialpädagogischen Didaktik-und Berufsbildungsforschung zu verstehen.
Im Lichte des Professionalisierungsdiskurses ist die Verknüpfung jedoch eine hoch relevante Frage, kann berufliches Handeln doch verstanden werden als Verschränkung fachlichen Wissens und berufspraktischen Könnens. Theorie und Praxis gilt es daher situativ aufeinander zu beziehen im Sinne der reflexiven Professionalität.

Allerdings ist bisher nur wenig bekannt über Sichtweisen der Schüler*innen in sozialpädagogischen Qualifizierungen zu Aneignungsmöglichkeiten dieser Relationierung. Ziel der zukünftigen Studie ist ein Erkenntnisgewinn zu Aneignungsprozessen von Theorie und Praxis und versteht sich als Beitrag zur Professionalisierung sozialpädagogischer Ausbildungen.

In Ihren Studierendenprojekten widmen Sie sich den Sichtweisen der sozialpädagogischen Fachkräfte in Praxiseinrichtungen, welche die Praktikant*innen begleiten. In diesem Semester steht die Auswertung und Interpretation Ihrer erhobenen Daten im Fokus. Dabei treten wir auch immer wieder in den Austausch mit der wiss. MA im "Hauptprojekt" welches sich der Perspektive der Lehrenden widmet, und in den jeweiligen Erkenntnisaustausch,.


Inferential Statistics II (FSL)

wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.111

Prof. Dr. David Loschelder
Applied statistics for Psychologists, in particular Analysis of Variance (ANOVA), ANCOVAs, Factor Analysis, Bayesian approaches, JASP, and meta-analyses.


EvaSys und LimeSurvey Software Schulung

Einzeltermin | Fr, 12.11.2021, 10:15 - Fr, 12.11.2021, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533
Einzeltermin | Fr, 03.12.2021, 10:15 - Fr, 03.12.2021, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533
Einzeltermin | Fr, 17.12.2021, 10:15 - Fr, 17.12.2021, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533
Einzeltermin | Fr, 14.01.2022, 10:15 - Fr, 14.01.2022, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533
Einzeltermin | Fr, 28.01.2022, 10:15 - Fr, 28.01.2022, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533
Einzeltermin | Fr, 04.02.2022, 10:15 - Fr, 04.02.2022, 13:45 | C 40.533 Besprechungsraum | 533

Melanie Gohr-Mellersh
Die Studierenden werden befähigt, eigenständig Fragebögen in LimeSurvey und EvaSys zu erstellen, papier- und onlinebasierte Umfragen durchzuführen, Daten automatisiert zu erfassen und erste statistische Auswertungen sowie den Export der Daten in SPSS oder andere Programme vorzunehmen.

Die Teilnahme an der Schulung ist KEINE Voraussetzung für die Vergabe eines LimeSurvey oder EvaSys-Accounts.
https://anleitungen.leuphana.de/doku.php/limesurvey/start
EvaSys: https://www.leuphana.de/zentren/methodenzentrum.html


Psychology of Negotiation

wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.108
wöchentlich | Dienstag | 17:45 - 18:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.105

Prof. Dr. David Loschelder


Numerik und Informatik

wöchentlich | Mittwoch | 08:15 - 09:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.027
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 16.222

Prof. Dr. Kathrin Padberg-Gehle
Numerische Algorithmen und Informatische Grundlagen
• Numerische Realisierungen im Computer
• Probleme iterativer numerischer Verfahren bei der Computerrechnung
• Numerische Algorithmen zur Analysis
• Approximation und Interpolation
• Optimierung
• Anwendungen der Analysis in Wirtschafts- und Naturwissenschaften und in weiteren Gebieten
• Konzepte der Informatik, Logik, Boolsche Algebra
• Daten, Datenbanken, Sortieren, Rekursive Funktionen
• Fragen der Künstlichen Intelligenz
• Grenzen der Computer, Berechenbarkeit


Graph-Datenbanken und Linked Data Engineering

wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 16.109/110

Prof. Dr. Ralph Welge
Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile
Teil I: Graph Databases
Teil II: Linked Data Engineering
Teil III: ETL-Prozesse und Auswertungen

Teil I: Graph Databases
Der erste Teil der Vorlesung führt in die Technologien von Graph-Datenbanken ein

Teil II: Linked Data Engineering
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Theorie des Linked Data Engineering. „Linked Data“ sind stark vernetzte Daten, die in Graph-basierten Datenbanken gespeichert und optional mit semantischen Informationen angereichert werden können. Linked Data haben ein breites Anwendungsspektrum angefangen beim klassischen Reporting bis hin bspw. zur Ursachenforschung. Zu den Linked Data Technologien gehören Sprachen wie XML, RDF, RDFS und OWL, Ansätze für Abfragesprachen wie SPARQL, Reasoning-Methoden sowie nicht zuletzt Werkzeuge zur Modellbildung und Inferenz. Das Verständnis der logischen und technologischen Grundlagen ist die Voraussetzung für das Verständnis von semantischen Anwendungen.
1. Grundlagen: Prinzipien, Uniform Resource Identifier
2. RDF: Sprache und deren Serialisierung, Datenstrukturen, Reification
3. RDFS: Model Building, Logical Inference
4. OWL: Konzept und Anwendung
5. Vocabularies and Ontologies: Linked Data Vocabularies, OWL
6. Die Sprache SPARQL: Queries
7. RDF Databases
8. RDF Frameworks

Teil III: ETL-Prozesse und Auswertungen
Der dritte Teil der Vorlesung zeigt den Umgang mit Graph-Datenbanken und Linked-Data im Rahmen von ETL- und Auswerteprozessen

Die Theorie wird von praktischen Übungen begleitet.




Betriebssysteme - Eine Einführung

wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 11.117

Prof. Dr. Andreas Möller
Man kennt sie von den Abkürzungen iOS oder Android: Betriebssysteme – und dennoch ist weitgehend unklar, was da passiert und warum man sie überhaupt benötigt. Kurzdefinitionen und Lexikoneinträge geben einige Hinweise: es gehe um das Zusammenspiel von Hard- und Software, gemeinsame Funktionen usw. Das klingt in der Tat langweilig. Und trotzdem haben wir es bei der Gestaltung des Zusammenspiels von Hard- und Software mit Treibern zu tun, welche die Welt verändern.

Früher ging es beim Zusammenspiel um merkwürdige neue Artefakte – Software nämlich – und ebenso merkwürdige Hardware, etwa Floppylaufwerke. Heute ist mit Hardware fast alles gemeint, das wir gestalten und beeinflussen können: vom Telefon über den Kühlschrank bis hin zum Pkw. Die klassischen Formen des Computers sind nur noch eine Form der Computers und zudem im Verschwinden begriffen. Stattdessen wird vieles, das uns umgibt, auch zum Computer.

Mitgestaltung heißt in dem Zusammenhang, dass man sowohl Hardware als auch Software gestaltet. Mehrere Veranstaltungen werden anhand kleiner Beispiele zeigen, wie Software Hardware steuert und umgekehrt.


Arduino

wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 11.319

Prof. Dr. Andreas Möller
Es heißt, Arduino sei eine König in Ivrea, Italien, im Mittelalter gewesen. Andere behaupten, dass Arduino eine Studentenkneipe gewesen ist, als Arduino für studentische Projekte des Interaction Design Institute Ivrea (IDII) entwickelt worden ist. Heute steht Arduino für ein Hardware/Software-Paket, das es erlaubt, sehr einfach einen Microcomputer um Sensoren (Temperatur, Bewegung, Energieverbrauch etc.) auszustatten, Aktoren wie Leuchtdioden oder Relais (z.b. als Schalter zu Ein- und Ausschalten von 240V-Leitungen) zu ergänzen und zu programmieren. Dazu besteht die Arduino Hardware (Arduino UNO) aus einem USB-Anschluss zum Anschluss an ein Laptop (benötigt man für das Programmieren), einem Anschluss für Spannungsversorgung und vor allem vielen Input- und Outputanschlüsse für die Sensoren und Aktoren. Das besondere Merkmal von Arduino ist, dass es für Studenten im Bereich Interactive Design entwickelt worden ist. NICHT vorausgesetzt werden Hard- und Softwarekenntnisse, es ist auch nicht notwendig zu wissen, wie man Hardware aufbaut ("löten"). Im Vordergrund stehen kreative computerbasierte Lösungen für verschiedenste Lebensbereiche wie Wohnen, Arbeit, Mobilität, Kunst. Das fängt an bei einfachen Blicklichtern, Energieverbrauchsmessungen, Master/Slave-Schaltern, einfachen Robotern... Im Internet finden sich zahlreiche Beispiele, was man alles mit diesen kleinen Microcomputern machen kann (vgl. http://www.arduino.cc/en/). In einer letzten Phase des Seminars werden Fragen der Zukunft der Gesellschaft und Nachhaltigkeit behandelt (Open Source und Open Hardware, Maker-Communities in der Gesellschaft, Green IT usw.).


Qualitative Research Methods in Applied Linguistics (FSL)

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 12.013

Dr. Solvejg Wolfers-Pommerenke
In the seminar "Qualitative Research Methods in Applied Linguistics" we discuss how to plan and conduct qualitative research projects with a focus on language use and function. Different methods of data collection including ethnography, interviews, observations and audio-recordings are examined. The processing of data in preparation for analysis is discussed. The role of the researcher as embedded in the research is reflected on. The term paper will be a qualitative research project focusing on methodological considerations and a self-reflection of the researcher.


Political justifications (FSL)

wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 18.10.2021 - 31.01.2022 | C 40.108

Prof. Dr. Tobias Lenz
The justification of political decisions forms an integral element of governing. Angela Merkel justifies why Germany needs a “federal lockdown” to fight the ongoing Corona pandemic. Xi Jinping, China’s president, explains why the Belt and Road Initiative is a sensible enterprise to strengthen global infrastructural networks. And Joe Biden gives reasons for why the world needs strengthened efforts to dampen climate change. These examples are contemporary examples for political justifications, or the giving of reasons for why a political decision is taken. They routinely accompany politics and offer an opportunity to study the norms and values that inform political decision-making. According to Rainer Forst, the ‘right to justification’ is one of the most fundamental rights of any citizen.

This English-speaking seminar introduces students to the systematic study of political justifications and provides them with a method – qualitative content analysis – that is particularly suited for that task. In small groups, students will design and conduct their own study of political justifications. After introducing students to the key concepts related to political justifications (part 1), we will learn how to develop a convincing research design and how to study political justifications using qualitative content analysis (part 2). Accompanied by close supervision, part three is dedicated towards conducing student’s own research project on the topic.

You find a tentative syllabus of the course under "Seminarplan".


Wie funktioniert politische Ideengeschichte? Ideengeschichtliche Ansätze im Vergleich

Einzeltermin | Fr, 29.10.2021, 10:15 - Fr, 29.10.2021, 11:45 | C 7.307
14-täglich | Freitag | 10:15 - 13:45 | 12.11.2021 - 10.12.2021 | C 1.312
Einzeltermin | Fr, 17.12.2021, 10:15 - Fr, 17.12.2021, 11:45 | C 16.124
14-täglich | Freitag | 10:15 - 13:45 | 07.01.2022 - 21.01.2022 | C 1.312

Ieva Motuzaite
Wie kann von der Lektüre eines Texts zum Verständnis von dessen Bedeutung vorgedrungen werden? Zählt dabei in erster Linie die Klärung der Begriffe und Rekonstruktion der Argumente, die Herstellung der Bezüge zwischen dem Text und der Autor*inbiografie, die Identifikation der Wirkabsichten oder die Selbstdeutung des/der Lesers/Leserin? In diesem Seminar werden grundlegende und häufig verwendete Interpretationsansätze der politischen Ideengeschichte theoretisch vorgestellt und anhand ihrer praktischen Umsetzung veranschaulicht. Jeder von diesen basiert auf unterschiedlichen Annahmen über das Verhältnis zwischen dem Text, dem/der Autor*in, dem/der Leser*in und dem Kontext (sowie darüber, was diesen Kontext überhaupt konstituiert), eignet sich zur Verfolgung unterschiedlicher Forschungsinteressen, empfiehlt ein unterschiedliches Set an Analyseschritten und impliziert spezifische Grenzen. Um im Rahmen des Kurses einen umfassenden Überblick zu leisten eignet sich eine Auswahl an jeweils text-, autor*in-, adressat*in- und leser*inzentrierten Methoden (genauer: analytisch, biografisch, kontextuell und hermeneutisch), die von einer über die Interpretation einzelner Texte und Autor*innen hinausgehenden theoretischen Perspektive – der von Reinhart Koselleck begründeten Begriffsgeschichte ergänzt wird. Eingeleitet wird der Kurs durch die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Notwendigkeit einer methodischen Reflexion in der Ideengeschichte überhaupt und der Vorstellung derjenigen Form von dieser, die sich als disziplingründend erwiesen und zugleich Grundlage für die Kritik durch Cambridge School geliefert hat – der History of great ideas (Arthur O. Lovejoy).

Das Seminar wird im Rahmen des Moduls ,,Engaging with Knowledge and Science“ angeboten. Der Zusammenhang besteht in der Thematisierung methodologischer Grundlagen des die Geistesgeschichte, insbesondere das politische Denken, betreffenden Wissens. Dem Modulziel einer kritischen, vergleichenden Perspektive auf die Wissensproduktion, Wissenschaftsgeschichte und die interdisziplinären Verhältnisse verpflichtet, verfolgt das Seminar die Strategie einer vertieften Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansätzen zur Interpretation der Texte – einem der Grundsteine der geistes- und sozialwissenschaftlichen Arbeit. Diese Auseinandersetzung erfolgt zum einen durch die Analyse des theoretischen Selbstverständnisses der jeweiligen methodologischen Zugänge, die zugleich jeweils explizite oder implizite erkenntnistheoretische Annahmen sowie Vorstellungen von den Aufgaben und Möglichkeitsspielräumen der Geistes- und Sozialwissenschaften, ihren disziplinären Grenzen sowie ihrem Verhältnis zu der nicht-wissenschaftlichen Lebenspraxis voraussetzen. Zum anderen wird dieses Selbstverständnis vor dem Hintergrund der Ergebnisse bei der Umsetzung des jeweiligen Ansatzes in der Forschungspraxis hinterfragt und mit denen anderer Ansätze verglichen. Der Abschluss des Seminars in Form einer Hausarbeit, in deren Rahmen eine bewusste Wahl und Anwendung einer der ideengeschichtlichen Herangehensweisen oder ihrer Kombination erwartet wird, ermöglicht zudem eine auf die persönlichen Forschungsinteressen, Überzeugungen und (womöglich bisher noch nicht konsequent hinterfragten) gewohnten eigenen Praxen wissenschaftlicher Arbeit bezogene Reflexion der Problematik und ihre Fruchtbarmachung für das weitere Studium und Forschung.


Travel as intercultural dialogue? A qualitative investigation (FSL)

wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 20.10.2021 - 04.02.2022 | C 40.154

PD Dr. Michael Dellwing
MA, MA TEFL Paul Martin Lauer
Travelling, we assume, broadens the mind. It means learning about other cultures. But does it? In this seminar we will investigate when and how travelling can facilitate a meaningful dialogue between cultures. We will be taking a qualitative approach that begins by exploring our own experiences of travel before moving on to consider reflections by travel writers (and influencers), the voices of those we visit, and finally the practices of those offering "cultural tours". Theory from such topics as everyday life sociology, multiculturality, reflexivity, and the "tourist gaze" is meant to underpin your gathering and interpreting of empirical material as, in very small groups of two to three, you develop your own concept of culturally meaningful travel and apply it to a tour of your own design.