Course Schedule


Lehrveranstaltungen

Konferenzwoche "Verantwortung im Zeichen der Nachhaltigkeit" / Frau Bruchmann , Tel. 2942 (Tagung)

Dozent/in: Matthias Barth, Annemarie Burandt, Gerd Michelsen

Termin:
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C 12.001 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | Platz vor der Mensa
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C Bibliotheksfoyer
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C HS 1
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C HS 4
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C HS 3
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Do, 13.03.2008, 20:00 | C HS 2
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.006 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.112 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.015 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.009 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 9.102 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.108 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.105 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.102 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 08:00 - Fr, 14.03.2008, 20:00 | C 12.010 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 11:00 - Mo, 10.03.2008, 12:30 | C 14.102 a Seminarraum | präsentationsvorbereitung miralles andres
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 13:00 - Mo, 10.03.2008, 18:00 | C 11.007 (Edulab)
Einzeltermin | Mo, 10.03.2008, 13:00 - Mo, 10.03.2008, 18:00 | C 11.008 Lernwerkstatt
Einzeltermin | Di, 11.03.2008, 08:00 - Di, 11.03.2008, 20:00 | C 22.0 Kunst | für Claudia Jonischkies

Inhalt: Im Rahmen der Konferenzwoche werden die Ergebnisse der Projektseminare im Modul "Wissenschaft trägt Verantwortung" präsentiert indem sie aufbereitet, zusammengebracht und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden.

Ringvorlesung "Verantwortung in der Gesellschaft" I (Vorlesung)

Dozent/in: Matthias Barth, Gerd Michelsen

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 15.10.2007 - 03.12.2007 | C HS 2 | am 05.11.2007 findet keine Vorlesung statt

Inhalt: Im Zentrum der Vorlesung stehen einige grundlegenden Themen die den Themenkomplex „Wissenschaft trägt Verantwortung“ umreißen. Die Annäherung an das Thema erfolgt dabei schrittweise, indem einzelne relevante Themenblöcke eingeführt werden. Nach einem Überblick über ethische und gerechtigkeitstheoretische Grundlagen soll den Studierenden ein umfassender Blick auf das Konzept einer Nachhaltigen Entwicklung ermöglicht werden, der die Einordnung einer breiten Facette von Themen für die späteren Seminararbeiten bietet. Thema 1: Gesellschaftstheorien Verantwortung in der Gesellschaft - Gerd Michelsen Thema 2: Gerechtigkeitstheorien Wann sind Gesellschaften gerecht? Von der Idee inter- und intragenerationeller Gerechtigkeit (Arbeitstitel) - Konrad Ott Thema 3: Verantwortung in den gesellschaftlichen Handlungsfeldern Wie lässt sich verantwortliches Handeln in den einzelnen gesellschaftlichen Feldern konkretisieren? (Arbeitstitel) - Günter Altner Thema 4: Gesellschaft und Zukunft - Nachhaltige Entwicklung als verantwortlicher Umgang mit Zukünften Nachhaltige Entwicklung- Historische Wurzeln eines Zukunftskonzepts (Arbeitstitel) - Ulrich Grober Thema 5: Gessellschaft und Zukunft Nachhaltige Entwicklung integrativ betrachtet. Konstitutive Elemente, Regeln, Indikatoren (Arbeitstitel) - Armin Grunwald Thema 6: Handlungsfelder der Nachhaltigkeit Herausforderung Klimawandel: Der globale Klimawandel und seine Folgen (Arbeitstitel) - Hartmut Grassl Thema 7: Handlungsfelder der Nachhaltigkeit II Kann eine nachhaltige Ökonomie von der Waldwirtschaft lernen? (Arbeitstitel) - Hermann Graf von Hatzfeldt

Ringvorlesung "Verantwortung in der Gesellschaft" II (Vorlesung)

Dozent/in: Matthias Barth, Gerd Michelsen

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 15.10.2007 - 03.12.2007 | C HS 2 | am 5.11. findet keine Vorlesung statt

Inhalt: Im Zentrum der Vorlesung stehen einige grundlegenden Themen die den Themenkomplex "Wissenschaft trägt Verantwortung" umreißen. Die Annäherung an das Thema erfolgt dabei schrittweise, indem einzelne relevante Themenblöcke eingeführt werden. Nach einem Überblick über ethische und gerechtigkeitstheoretische Grundlagen soll den Studierenden ein umfassender Blick auf das Konzept einer Nachhaltigen Entwicklung ermöglicht werden, der die Einordnung einer breiten Facette von Themen für die späteren Seminararbeiten bietet. Thema 1: Gesellschaftstheorien Verantwortung in der Gesellschaft - Gerd Michelsen Thema 2: Gerechtigkeitstheorien Wann sind Gesellschaften gerecht? Von der Idee inter- und intragenerationeller Gerechtigkeit (Arbeitstitel) - Konrad Ott Thema 3: Verantwortung in den gesellschaftlichen Handlungsfeldern Wie lässt sich verantwortliches Handeln in den einzelnen gesellschaftlichen Feldern konkretisieren? (Arbeitstitel) - Günter Altner Thema 4: Gesellschaft und Zukunft - Nachhaltige Entwicklung als verantwortlicher Umgang mit Zukünften Nachhaltige Entwicklung- Historische Wurzeln eines Zukunftskonzepts (Arbeitstitel) - Ulrich Grober Thema 5: Gessellschaft und Zukunft Nachhaltige Entwicklung integrativ betrachtet. Konstitutive Elemente, Regeln, Indikatoren (Arbeitstitel) - Armin Grunwald Thema 6: Handlungsfelder der Nachhaltigkeit Herausforderung Klimawandel: Der globale Klimawandel und seine Folgen (Arbeitstitel) - Hartmut Grassl Thema 7: Handlungsfelder der Nachhaltigkeit II Kann eine nachhaltige Ökonomie von der Waldwirtschaft lernen? (Arbeitstitel) - Hermann Graf von Hatzfeldt

Frühkindliche Bildung und Erziehung - ein Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit III (Projektseminar)

Dozent/in: Silke Hetzer

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 16.204 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 17.12.2007, 14:15 - Mo, 17.12.2007, 15:45 | C 14.027 Seminarraum

Inhalt: Kinderleben und –Aufwachsen gerät in letzter Zeit immer mehr in den Fokus – diskutiert wird sie nicht zuletzt im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des SEminares ist die Erstellung eines Kinderatlases für Lüneburg. Hierbei werden verschiedene Dimensionen, wie z.B. Zeit, Raum/Institutionen und Medien in den Seminar thematisiert.

Frühkindliche Bildung und Erziehung - ein Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit II (Projektseminar)

Dozent/in: Maria-Eleonora Karsten

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 3.121 Seminarraum

Inhalt: Kinderleben und –Aufwachsen steht in letzter Zeit immer mehr im Fokus – diskutiert wird sie nicht zuletzt im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des Seminares ist die Erstellung eines Kinderatlasses für Lüneburg. Hierbei werden verschiedene Dimensionen, wie z.B. Zeit, Raum/Institutionen und Medien in den Seminar thematisiert.

Wasserprojekte und nachhaltige Entwicklung (Projektseminar)

Dozent/in: Hartmut Wittenberg

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 17.12.2007 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 21.01.2008, 13:45 - Mo, 21.01.2008, 15:45 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 28.01.2008, 13:45 - Mo, 28.01.2008, 16:15 | C 12.111 Seminarraum

Inhalt: Ein Mensch muss täglich etwa drei Liter Wasser aufnehmen. Der Trinkwasserverbrauch liegt in Deutschland bei gut 120 l pro Tag und Einwohner. Nach den Richtlinien der Vereinten Nationen herrscht in einer Region Wasserknappheit, wenn weniger als 1000 m3 pro Person und Jahr verfügbar sind und Wasserstress, wenn die jährlichen Wassermengen 1700 m3 pro Person unterschreiten. Wie erklären sich diese unterschiedlichen Bedarfszahlen, wie ergeben sich die Mengen „verfügbaren“ Wassers im natürlichen Wasserhaushalt und wie dienen Wasserprojekte einer entsprechenden Sicherung und Nachhaltigkeit, die den Schutz der Umwelt und die Minderung von Konflikten einschließt? Grundlagen und Fallstudien aus allen Erdteilen werden von den Teilnehmern in kleinen Gruppen be- und erarbeitet. Die Seminare dienen dabei wesentlich zur Diskussion von Zwischenergebnissen und gegen Ende des Semesters zum Vortrag der Referate.

"Not macht erfinderisch" - oder "Landnutzungswandel in der Lüneburger Heide - Heidewirtschaft - Rieselwiese - Beregnungsfeldbau und Nachwachsende Rohstoffe" (Projektseminar)

Dozent/in: Katrin Becker, Brigitte Urban

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | S D 105

Inhalt: Zunächst wird auf die Umweltentwicklung, Besiedlungsgeschichte und die verschiedenen Landnutzungsformen in der Lüneburger Heide eingegangen. In diesem Zusammenhang werden sowohl historische als auch naturwissenschaftliche Methoden vorgestellt. Die Relevanz holozäner Klimaveränderungen auf das menschliche Siedlungs- und Landnutzungsverhalten wird ermittelt. Historische und innovative Formen der Landnutzung werden in Bezug auf Nachhaltigkeit und Bodenschutz vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels diskutiert.

Was hat Geschlecht mit Nachhaltigkeit zu tun? (Projektseminar)

Dozent/in: Marion Mayer, Anja Thiem

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.108 Seminarraum

Inhalt: Umwelt- und Klimaschutz sind nicht geschlechtsneutral, das ist seit rund 20 Jahren unbestritten. Und Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen herzustellen, gilt als eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Aber was muss bei der Gestaltung von Nachhaltigkeit beachtet werden, damit Frauen und Männer gleichermaßen an umweltrelevanten Entscheidungen partizipieren können, damit sie wegen gesellschaftlicher Rollenzuweisungen und Aufgabenverteilungen nicht unterschiedlich von Umweltfolgen und deren Bewältigungsmaßnahmen belastet werden? Aufgabe der Wissenschaft ist es, genau dazu Erkenntnisse zu erarbeiten und somit auch die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für die Gestaltung von Nachhaltigkeit sichtbar zu machen. Das Seminar wird (u. a. auch in globaler Perspektive) Zusammenhänge zwischen dem Ansatz der Nachhaltigkeit und der sozialen Konstruktion von Geschlecht sowie den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen (Gender) beispielhaft veranschaulichen, theoretische Ansätze dazu vorstellen und Konsequenzen für die Forschung (gendersensible Nachhaltigkeitsforschung) und praktische Politik erarbeiten. Was Nachhaltigkeit mit gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen zu tun hat wird im Rahmen verschiedener Themenfelder am Beispiel konkreter Problemzusammenhänge erarbeitet (Projektarbeit): - Sich bewegen – Sich verorten (Themenbereiche: Bauen/Wohnen und Mobilität) - Regionale Vermarktung – Regionales Wirtschaften: (Themenbereiche: Ernährung und Landwirtschaft) - Produkte nutzen – Produkte gestalten (Themenbereiche: Produktion und Konsumtion) - Zeit haben – Zeit nehmen – Zeit sein (Themenbereich: Freizeit und Tourismus) Methodisch-didaktisch orientiert sich die Veranstaltung an den Prinzipien des partizipativen und problemorientierten Lernens. Das Seminar wird in globaler Perspektive Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeit und der sozialen Konstruktion von Geschlecht aufzeigen, theoretische Ansätze dazu vorstellen und Konsequenzen für Forschung (gendersensible Nachhaltigkeitsforschung) und praktische Politik erarbeiten. Analog zu den Themenfeldern wird "Gender & Nachhaltigkeit" in den 5 Arbeitsgebieten zur Spurensuche konkretisiert (Projektarbeit). Methodisch arbeitet die Veranstaltung mit den Prinzipien des partizipativen sowie selbstorganisierten Lernens.

Verantwortung als Gerechtigkeit? Inter- und intragenerationelle Aspekte der Gerechtigkeitstheorien I (Projektseminar)

Dozent/in: Mirko Wischke

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.102 Seminarraum

Inhalt: Wie lassen sich Gerechtigkeit und Verantwortung in der sich wandelnden Gesellschaft ins Verhältnis setzen? Oder schließen sich Verantwortung und Gerechtigkeit aus? Um nachhaltige Entwicklungsformen von „Verantwortung in der Gesellschaft“ in den Blick zu bekommen, sollen grundsätzliche Gerechtigkeitstheorien (Kant, Hegel, Rawls und Walzer) im Hinblick auf Fragen der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit untersucht werden. Diese Untersuchung soll u.a. Fragen zu durchdenken helfen, mit denen Verantwortung und Gerechtigkeit konfrontiert sind, wie beispielsweise: Ist individuelle Verantwortung überfordert, wenn es um Fragen der intergenerationellen Gerechtigkeit geht? Ist die Forderung nach intragenerationeller Gerechtigkeit illusionär, wenn es um die Zurechenbarkeit von konkreten Verantwortungsbereichen geht?

Durch Hybrid-Autos zu nachhaltiger Mobilität? (Projektseminar)

Dozent/in: Ralf Hadeler, Jörg Hoffmann

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: „Durch Hybrid-Autos zu nachhaltiger Mobilität?“ Die Verwendung abgasarmer PKW erhält im Zuge der Klimadebatte neuen Rückenwind. Automobilbauer kündigen an, zukünftig beim Antrieb neuer und bestehender Fahrzeugmodelle auf eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor setzen zu wollen, oder haben die Markteinführung erster Serienfahrzeuge mit Hybrid-Antrieb bereits vollzogen.

Mobilität unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (Projektseminar)

Dozent/in: Max Michael Bliesener

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.006 Seminarraum

Inhalt: 1. Vergleich von Transportmitteln (Flugzeig, Bahn, Schiff, LKW) 2. Verkehrsnetze (Flug-, Schienen-, Wasser- und Strassennetze) 3. Globalisierung (Personentransporte, Gütertransporte (Öl- und Gastanker, Container, usw.)) 4. Technologie (3-Liter-Auto, Hybridantriebe, Brennstoffzellen, Bio-Diesel, usw.) 5. Informationssysteme (Navigationssysteme, GPS, Internet,Mauterfassung, usw.) 6. Sonderprobleme (Volkswirtschaftlicher Schaden durch Verkehrsstaus, Gefahrguttransporte, Low Cost Carrier, Just-in-time-Lieferungen und Unfallhäufigkeit)

Autofahren ohne Erdöl (Projektseminar)

Dozent/in: Klaus-Dieter Hübner

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Autofahrten ohne Erdöl Die goldenen Zeiten des preiswerten Erdöls sind vorbei. Deshalb sind alternative Energieträger und die dazu entsprechenden Energiespeicher und Antriebe für Kraftfahrzeuge von großem Interesse. Es sollen die möglichen Alternativen zum Erdöl für den Kraftfahrzeugbetrieb untersucht und bewertet werden. Die alternativen Energie- und Antriebskonzepte sind dabei auf folgende Eigenschaften zu untersuchen: - Verfügbarkeit (kurz- und langfristig) - Komfort - Kosten - nachhaltige Entwicklung ( CO2-Ausstoß, Lärm, Verbrauch) Es sollen allgemeine, weitere Maßnahmen (z. B. Steigerung der Energieeffizienz und Verringerung der Fahrzeugmasse) zur Absenkung des Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes aufgezeigt werden, die zusätzlich zum Umstieg auf alternative Energieträger sinnvoll und erforderlich sind. In der Einführung wird das komplexe Thema zu den alternativen Energieträgern behandelt, wobei auch die Zusammenhänge zum Primärenergieverbrauch, CO2-Ausstoß und zur Klimaerwärmung aufgezeigt werden. Die alternativen Energieträger erfordern angepasste Antriebssysteme und Energiespeicher, die mit zu berücksichtigen sind. Für die 1. Phase des Seminars sind folgende alternative Energieträger und die dazu relevanten Antriebssysteme zu untersuchen, und zwar von vier studentische Arbeitsgruppen: - Erdgas, Autogas und Biogas für Verbrennungsmotoren -Biokraftstoffe (Biosprit und Biodiesel) aus Biomasse für Verbrennungsmotoren - Wasserstoff (auch aus regenerativer Energie) für Verbrennungsmotoren und für Brennstoffzellen mit Elektromotoren - Elektrische Energie mit Elektromotoren und entsprechenden Energiespeichern (Hinweis auf Hybridantriebe: Verbrennungsmotor + Elektromotor) Die fünfte studentische Arbeitsgruppe kann hierzu die allgemeinen zusätzlichen Maßnahmen zur Absenkung des Energieverbrauchs und CO2-Ausstoßes behandeln. Am Ende der ersten Phase präsentiert jede studentische Arbeitsgruppe ihre Untersuchungsergebnisse zum jeweiligen Antriebskonzept und erstellt hierzu einen Kurzbericht. In der zweiten Seminar-Phase bewertet jede Gruppe ihr Energie- und Antriebskonzept im Vergleich zu den Lösungen der anderen Gruppen und dokumentiert dies in einem Kurzbericht. Abschließend sollen die Gruppen eine gemeinsame Bewertung aller untersuchten alternativen Energie- und Antriebskonzepte vornehmen und hierzu eine entsprechende Präsentation mit einem Abschlussbericht (4 - 6 Seiten) erstellen. Die Arbeiten basieren auf einer ausführlichen Quellen- und Internetrecherche. Die Informationen sind zu strukturieren und für die entsprechenden Themen zu bewerten sowie in einem Kurzbericht zusammenzufassen und zu präsentieren.

Modernisierung und Soziale Entwicklung durch Großprojekte: Die Planungen zur Bundesgartenschau im Bezirk Harburg /Stadtteil Wilhelmsburg (Projektseminar)

Dozent/in: Berno Haller MA MPA

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 07.01.2008 | Raumangabe fehlt
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 14.01.2008 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Im Fokus des Seminars steht der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, Thema ist Nutzung der Bundesgartenschau 2013 für die nachhaltige Stadtteilentwicklung. Eine sehr einseitig an den ökonomischen Interessen ausgerichtete Stadtentwicklung während der Zeit der Industrialisierung hat im Bezirk Wilhelmsburg zu schweren stadtplanerischen Defiziten geführt, die seit den 1960er und 1970er Jahren eine positive soziale und wirtschaft­liche Entwicklung unterbunden haben. Entstanden ist dadurch ein als Wohn- wie als Wirt­schafts­standort wenig attraktiver sozialer Brennpunkt. Seit den 1980er Jahren verfolgt die Freie und Hansestadt Hamburg mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen eine Entwicklungspolitik, die nicht zuletzt stark auf die Beteiligung der Bür­ger und Anwohner setzt. Diese Maßnahmen mündeten in einem umfassenden inte­grier­ten Struktur- und Stadtentwicklungsplan, der in den kommenden Jahren mit dem Zielpunkt der Bundesgartenschau 2013 realisiert wird.

Die Macht des Internet - die Ohnmacht der Vernunft (Projektseminar)

Dozent/in: Eckhard Bollow, Helmut Faasch

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | W 216

Inhalt: Der Titel der Veranstaltung lehnt sich an das legendäre 1976 erschienene Buch von Josef Weizenbaum, „Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft“, an. Der englische Titel heißt „ Computer Power and Human Reason. From Judgement to Calculation“. Zitat aus dem Buch: „Der Schluss der sich mir aufdrängt, ist hier, dass die relevanten Probleme weder technischer noch mathematischer, sondern ethischer Natur sind. Sie können nicht dadurch gelöst werden, dass man Fragen stellt, die mit »können« beginnen. Die Grenzen der Anwendung von Computern lassen sich letztlich nur als Sätze angeben, in denen das Wort »sollten« vorkommt. Die wichtigste Grundeinsicht, die uns daraus erwächst, ist die, dass wir zur Zeit keine Möglichkeit kennen, Computer auch klug zu machen ?...?“ Die Veranstaltung beleuchtet die Aus- und Wechselwirkungen der High-Tech-Kommunikationsstrukturen auf die Gesellschaft und Konsequenzen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung.

Die Zukunft liegt unter uns - nachhaltige Infrastruktur- und Stadtentwicklungen von morgen (Projektseminar)

Dozent/in: Rolf Bielecki, Michael Strauß

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.102 a Seminarraum

Inhalt: Der Blick unter die Erde eröffnet neue Horizonte. Hier befinden sich Gestaltungsräume für die Stadt- und Verkehrsplanungen von morgen. Dieser Untergrund sollte von Ingenieuren und Architekten noch mehr als bisher erschlossen werden für Verkehrsströme, Produktions- und Lagerstätten, Einkaufsmeilen, Kultur- und Sportanlagen, Ver- und Entsorgungsnetze, Kommunikationssysteme und zur Energiegewinnung. Nur so bleibt in vielen Fällen über der Erde der Raum, der für menschengerechte Lebensverhältnisse in einer ökologisch intakten Umwelt erhalten werden muss.

Nachhaltiger Konsum (Projektseminar)

Dozent/in: Ute Stoltenberg

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.006 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 28.01.2008, 14:15 - Mo, 28.01.2008, 15:45 | C 14.001 Seminarraum

Inhalt: Es gibt ein Gestaltungsfeld für eine nachhaltige Entwicklung, an dem wir in nahezu allen Lebensbereichen mitwirken können: Individuelles und gesellschaftliches Konsumverhalten. Allgemein lässt sich schnell herausfinden: Konsum hat Einfluss auf Ressourcennutzung, Belastungen der Ökosysteme, gleiche Lebenschancen, einen gerechten Anteil an materiellen und immateriellen Gütern für Menschen in dieser Einen Welt. Aber Konsum verbinden wir auch mit individueller Lebensqualität und mit einer funktionierenden Wirtschaft. Im Seminar sollen die sozialen, ökonomischen, kulturellen und ökologischen Aspekte von Konsum analysiert werden, um (an verschiedenen konkreten Beispielen) verantwortliche Alternativen erkennen und entwickeln zu können. Die Projekte können ihren Schwerpunkt auf ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Gruppe von Konsumenten oder auch auf eine Institution und den jeweiligen Gestaltungsraum für nachhaltigen Konsum legen.

Frühkindliche Bildung und Erziehung - ein Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit I (Projektseminar)

Dozent/in: Kathrin van Riesen

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 01.02.2008 | C 12.009 Seminarraum

Inhalt: Kinderleben und –Aufwachsen gerät in letzter Zeit immer mehr in den Fokus – diskutiert wird sie nicht zuletzt im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des SEminares ist die Erstellung eines Kinderatlases für Lüneburg. Hierbei werden verschiedene Dimensionen, wie z.B. Zeit, Raum/Institutionen und Medien in den Seminar thematisiert.

Verantwortung im Kontext beruflicher und privater Rollen. Psychologische Verträge als wechselseitige Rollenklärung zur ethischen Vergewisserung und Förderung eines nachhaltigen Lebensstils. (Projektseminar)

Dozent/in: Bernhard Sieland

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: INHALTE UND ZIELE Die Veranstaltung reflektiert drei Verantwortungsperspektiven in Rollenbezügen: Die Verantwortung für den Inhaber einer Position, für seine Rollenpartner und für seinen Rollenauftrag. Konzepte wie Rollenidentifikation und Rollendistanz, Gratifikationsbilanz und Gratifikationskrise, wertrationale und instrumentelles Engagement, Leitbilder und „Leidbilder“ werden vorgestellt und auf berufliche und private Rollenbindungen angewendet. Die Teilnehmerinnen sollen in Entwicklungsteams ihre Verantwortung in ausgewählten Rollenbezügen klären, ihre Rollenperformanz diagnostizieren und gegebenenfalls nachsteuern und die übrigen Mitgliedern ihres Teams bei diesem Prozess unterstützen. AUFBAU / STRUKTUR Neben der aktiven Teilnahme an den Sitzungen sollen die Studierenden in Entwicklungsteams eigene und fremde Rollenbildungen im beruflichen wie privaten Bereich kritisch prüfen. FÖRDERUNG SOZIALER UND KULTURELLER NACHHALTIGKEIT Die persönliche Rollenklärung soll die ethische Vergewisserung und einen umweltgerechten Lebensstil der angehenden Studierenden in ihrem neuen Umfeld fördern. Stress aus Rollenkonflikten soll reflektiert, verstanden und u. U. verringert werden und die individuelle und soziale Gesundheit gefördert werden. Das (Vor-)Leben und Weitergeben der erworbenen Fertigkeiten und Haltungen wirkt positiv auf die innergesellschaftliche Entwicklung.

Vor- und Nachbereitung der Konferenz 'Business Case for Sustainability' (spanisch) (Projektseminar)

Dozent/in: Nuria Miralles-Andress

Termin:
Einzeltermin | Mo, 05.11.2007, 14:15 - Mo, 05.11.2007, 19:45 | W HS 3
Einzeltermin | Mo, 12.11.2007, 14:15 - Mo, 12.11.2007, 19:45 | W HS 3
Einzeltermin | Mo, 19.11.2007, 14:45 - Mo, 19.11.2007, 15:15 | C 12.015 Seminarraum
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 26.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.001 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 17.12.2007, 12:15 - Mo, 17.12.2007, 13:45 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Der Schwerpunkt dieses Spanisch - Seminars liegt auf der Vor- und Nachbereitung der „Conference Business Case for Sustainability“, die im November 2007 an der Leuphana Universität Lüneburg stattfindet. Die Vor- und Nachbereitung der 2-tätigen Conference “Business Case for Sustainability bietet den Studierenden einen authentischen Lernort an, in dem sie ihre fremdsprachlichen Kompetenzen handlungsorientiert verbessern können. Als Endprodukt wird eine zweisprachige (spanisch und französisch) elektronische Veröffentlichung (periódico electrónico bzw. blog bzw. Webseite) entstehen, die die geleisteten Vorarbeiten und die Ergebnisse der Konferenz sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren Thematik festhält. Darauf aufbauende Aufgaben sind u.a.: die gezielte Nutzung der fremdsprachigen Webseiten und Datenbanken für akademische Zwecke, informative und argumentative Texte zum Thema Nachhaltigkeit formulieren (mündlich und schriftlich), Video-Interviews mit ausländischen Konferenz- TeilnehmerInnen durchführen, sich an einem internationalen, interdisziplinären und mehrsprachigen Projekt aktiv beteiligen, terminologische Fragen mit interkulturellen Aspekten verknüpfen, durch das Mitwirken im Projekt eigene Lernziele und Schritte bestimmen. Ein wichtiger Aspekt ist in einem mehrsprachigen Kontext zu arbeiten. Dieses Seminar wird in Zusammenarbeit mit einer parallelen französischen Gruppe durchgeführt.

Vor- und Nachbereitung der Konferenz 'Business Case for Sustainability' (französisch) (Projektseminar)

Dozent/in: Véronique Gola

Termin:
Einzeltermin | Mo, 05.11.2007, 14:15 - Mo, 05.11.2007, 19:45 | W HS 4
Einzeltermin | Mo, 12.11.2007, 14:15 - Mo, 12.11.2007, 19:45 | W HS 4
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 26.11.2007 - 28.01.2008 | C 16.223 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.12.2007, 12:15 - Mo, 10.12.2007, 13:45 | C 16.222 Seminarraum

Inhalt: Der Schwerpunkt dieses Französisch - Seminars liegt auf der Vor- und Nachbereitung der „Conference Business Case for Sustainability“, die im November 2007 an der Leuphana Universität Lüneburg stattfindet. Die Vor- und Nachbereitung der 2-tätigen Conference “Business Case for Sustainability bietet den Studierenden einen authentischen Lernort an, in dem sie ihre fremdsprachlichen Kompetenzen handlungsorientiert verbessern können. Als Endprodukt wird eine zweisprachige (französisch und spanisch) elektronische Veröffentlichung (perodico electronico bzw. blog bzw. Webseite) entstehen, die die geleisteten Vorarbeiten und die Ergebnisse der Konferenz sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren Thematik festhält. Darauf aufbauende Aufgaben sind u.a.: die gezielte Nutzung der fremdsprachigen Webseiten und Datenbanken für akademische Zwecke, informative und argumentative Texte zum Thema Nachhaltigkeit formulieren (mündlich und schriftlich), Video-Interviews mit ausländischen Konferenz- TeilnehmerInnen durchführen, sich an einem internationalen, interdisziplinären und mehrsprachigen Projekt aktiv beteiligen, terminologische Fragen mit interkulturellen Aspekten verknüpfen, durch das Mitwirken im Projekt eigene Lernziele und Schritte bestimmen. Ein wichtiger Aspekt ist in einem mehrsprachigen Kontext zu arbeiten. Dieses Seminar wird in Zusammenarbeit mit einer parallelen spanischen Gruppe durchgeführt.

Netzwerkgesellschaft und Nachhaltigkeit: die Teilhabe an der kulturellen Produktion (Projektseminar)

Dozent/in: Rolf Großmann, Meike Richter

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 7.215

Inhalt: Die Produktion und der Austausch kultureller Güter haben sich durch das Internet stark gewandelt. Bekannte Stichworte dieses Themenkreises sind MP3, Filesharing, P2P, Creative Commons, Open Source einerseits, aber auch DRM (Digital Rights Management), Trusted Computing und Digital Divide andererseits. Es geht nicht nur um Songs, Videos, Blogs und Wikis, sondern um Geld, Rechte, Unabhängigkeit und Macht. Die Problemstrukturen sind dabei keineswegs neu: Innovation und Wandel führen zum Konflikt mit etablierten Interessenssphären, eine neue Balance im Sinne nachhaltiger Entwicklung wird notwendig. Die Verantwortung der Wissenschaft zeigt sich dabei – neben einem präzisen Blick auf die Qualitäten dieses Wandels – auch in einem substantiellen Verständnis der beteiligten Positionen. Erst so können nachhaltige Perspektiven einer "Informationsethik" und eines "Informationsfriedens" (R. Kuhlen) entstehen. Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die grundlegenden Diskurse um die genannten Stichworte und unterstützt die eigenständige Auseinandersetzung von Projektteams mit selbstgewählten Schwerpunkten.

Lässt sich nachhaltige Entwicklung simulieren? (Projektseminar)

Dozent/in: Andreas Möller

Inhalt: Zunächst werden im Seminar die Grundbegriffe geklärt. Dazu zählen System, Modell und Simulation. Gleichsam nebenläufig wird auch angestrebt, den Computer als Werkzeug der Wissenschaftlerin zu charakterisieren (der Computer als symbolisches, selbstausführbares Artefakt, der Computer als universelle Zeichenmaschine u.ä.). Das soll ermöglichen, die Potentiale und Grenzen des Computers besser abzuschätzen (etwa Grenzen der (notwendigerweise strengen) Formalisierung). Vorbereitet werden damit die kontinuierliche und diskrete Simulation als wichtigste Formen der Simulation. Bei den beiden Formen der Simulation wird auf der Detailebene untersucht, welche Probleme und Fragen mit Hilfe der Simulation bearbeitet werden. Die Detailbetrachtungen erstrecken sich bis hin zur Betrachtung des internen Aufbaus der Computerwerkzeuge (Wie simuliert der Computer?). Schließlich soll herausgearbeitet werden, wie die Simulation als kooperativer Erkenntnisprozess begriffen werden kann. Das beginnt mit den Vorgehensmodellen zur Erstellung, Validierung und Auswertung von Modellen, erstreckt sich dann aber auch auf den weiteren Kontext: Prozesse der gesellschaftlichen Rationalisierung, Vorbereitung entlastender Systeme (im Umweltbereich etwa: Umweltinformationssysteme).

Indien zwischen Tradition und Globalisierung (Projektseminar)

Dozent/in: Brunhild Landwehr

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.010 Seminarraum

Inhalt: Indien ist ein Land mit einer sehr fremden Kultur, die vor allem sehr traditionsbewusst ist, ohne sich den westlichen Einflüssen völlig zu verschließen. Die Globalisierung nimmt Einfluss auf das Leben und Wirken vor allem auch der Menschen, die auf überlieferte Produktionsweisen zurückgreifen (müssen). Die Dozentin hält sich seit 15 Jahren regelmäßig in Indien auf; die in diesem Zusammenhang durchgeführten Studienreisen für Studierende sollen/können durchaus auch als Reflexionsebene für globales Lernen in das Seminar einbezogen werden (Befragung der Studierenden nach ihren Erfahrungen). Ebenso ist ein direkter e-mail Kontakt zu Kooperationspartnern in Indien möglich. Die Fragen, denen wir im Seminar nachgehen können, lauten: Was heisst Globalisierung und in wie weit sind wir selbst an diesen (auch regionalen, auf Indien bezogenen) Entwicklungen beteiligt? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich in den beiden Kulturen und Gesellschaften Indien bzw. Deutschland erkennen? Kann es Möglichkeiten der Solidarität und Kooperation mit den Menschen in Indien im Sinne einer „Nachhaltigkeit als interkultureller Prozess“ geben? Können durch internationale Begegnungen und Kooperationsprojekte Lernprozesse in Gang gesetzt und Erkenntnisse erworben werden?

Nachhaltigkeit und Klimawandel in der öffentlichen Wahrnehmung - eine Meinungsumfrage in Lüneburg (Projektseminar)

Dozent/in: Maren Knolle

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 16.222 Seminarraum

Inhalt: Das Thema "Klimawandel" ist zur Zeit stark in den Medien vertreten und die Bevölkerung zweifelt überwiegend nicht mehr daran, dass das Klima sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern wird. Was meinen die Bewohner Lüneburgs zu diesem Thema? In diesem Projektseminar soll eine repräsentative Umfrage konzipiert und durchgeführt werden. Thema der Befragung soll sein, wie die Bevölkerung in Lüneburg über den Klimawandel denkt und inwieweit die Bürger bereit sind, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Innerhalb des Seminars werden folgende Schritte durchlaufen: Zunächst müssen die Teilnehmenden herausfinden, welche Fragestellungen von Bedeutung sind – ergo: welche Fragen sind zu stellen und welche nicht? Im zweiten Schritt müssen diese in konkrete wortgenaue Frageformulierungen übersetzt werden. Danach folgt die Phase der Datenerhebung, die unter den Teilnehmenden nach einem zufallsabhängigen Forschungsdesign aufgeteilt wird. Die zu befragenden Personen werden lüneburgweit per Zufall telefonisch ausgewählt und interviewt. Schließlich müssen die neuen Daten ausgewertet und daraus ein Ergebnisbericht angefertigt werden. Den Abschluss bildet die Veröffentlichung der Ergebnisse in den entsprechenden Presseorganen.

Nachhaltigkeit und Klimawandel in der öffentlichen Wahrnehmung - eine Meinungsumfrage in Lüneburg (Projektseminar)

Dozent/in: Heiko Grunenberg

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 16.203 Seminarraum

Inhalt: Das Thema "Klimawandel" ist zur Zeit stark in den Medien vertreten und die Bevölkerung zweifelt überwiegend nicht mehr daran, dass das Klima sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern wird. Was meinen die Bewohner Lüneburgs zu diesem Thema? In diesem Projektseminar soll eine repräsentative Umfrage konzipiert und durchgeführt werden. Thema der Befragung soll sein, wie die Bevölkerung in Lüneburg über den Klimawandel denkt und inwieweit die Bürger bereit sind, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Das Thema "Klimawandel" ist zur Zeit stark in den Medien vertreten und die Bevölkerung zweifelt überwiegend nicht mehr daran, dass das Klima sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern wird. Was meinen die Bewohner Lüneburgs zu diesem Thema? In diesem Projektseminar soll eine repräsentative Umfrage konzipiert und durchgeführt werden. Thema der Befragung soll sein, wie die Bevölkerung in Lüneburg über den Klimawandel denkt und inwieweit die Bürger bereit sind, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Innerhalb des Seminars werden folgende Schritte durchlaufen: Zunächst müssen die Teilnehmenden herausfinden, welche Fragestellungen von Bedeutung sind – ergo: welche Fragen sind zu stellen und welche nicht? Im zweiten Schritt müssen diese in konkrete wortgenaue Frageformulierungen übersetzt werden. Danach folgt die Phase der Datenerhebung, die unter den Teilnehmenden nach einem zufallsabhängigen Forschungsdesign aufgeteilt wird. Die zu befragenden Personen werden lüneburgweit per Zufall telefonisch ausgewählt und interviewt. Schließlich müssen die neuen Daten ausgewertet und daraus ein Ergebnisbericht angefertigt werden. Den Abschluss bildet die Veröffentlichung der Ergebnisse in den entsprechenden Presseorganen.

Spurensuche - Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Universität I (Projektseminar)

Dozent/in: Marianne Esders, Florian Lüdeke-Freund, Oliver Opel, Tobias Viere

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.006 Seminarraum

Inhalt: Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung. Die Leuphana Universität Lüneburg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2012 klimaneutral zu werden, d.h. Treibhausgasemissionen soweit wie möglich zu reduzieren und den unvermeidlichen Anteil durch so genannte Kompensationsmaßnahmen auszugleichen. Der Hauptcampus Scharnhorststraße ist bereits in diesem Jahr klimaneutral. Das Gesamtvorhaben der Uni wird durch eine Seminarreihe wissenschaftlich und praktisch unterstützt und begleitet. Dieses Leuphana-Seminar ist Teil der Seminarreihe. Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Seminars werden den Verantwortlichen der Universität (Vizepräsident Prof. Dr. Schaltegger und Nachhaltigkeitsbeauftrage Frau Brüggen) vorgestellt. Die Seminarergebnisse haben somit gute Chancen, in die Tat umgesetzt zu werden und so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Leuphana Universität zu leisten. Das Seminar ermöglicht eine wissenstransferorientierte Beteiligung der Studierenden am Gesamtprojekt "Klimaneutrale Universität". Die Studierenden erarbeiten in Gruppen von 5-6 Personen Fallstudien zu unmittelbar mit der Klimaneutralität der Uni verbundenen Aufgabenstellungen, z.B.: * Biogasanlage auf dem Campus * Solardächer auf dem Campus * Klimaneutral essen in der Mensa * Kompensier Dich! * Fahrraduni als klimafreundliches Mobilitätskonzept * Kommunikation der Klimaneutralität in einer Uni-Kampagne * Gründung eines Klima-Fonds zur Realisierung der klimaneutralen Universität * Aufbau eines grünen Rechenzentrums * Sustainable Danceclub * Klimawandel als Religion * Film - Klimaneutrale Uni Die Studierenden erarbeiten auch die wissenschaftlichen Zusammenhänge des jeweiligen Themas. Die Erstellung und Durchführung der wissenschaftlichen und praktischen Arbeiten wird von den Dozierenden betreut, die in jeder Veranstaltung seminarübergreifende und gruppenspezifische Inputs und Feedback geben. Darüber hinaus werden universitätsinterne und -externe Dozent/innen das Seminar durch Vorträge und Diskussionsrunden bereichern. In der Vortragsreihe sind unter anderem folgende Beiträge geplant: * Klimawandel was ist das? Naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Einführung * Klimawandel in den Medien am Beispiel von Al Gore's unbequemer Wahrheit. * Prof. Schaltegger und Irmhild Brüggen: Die Verantwortung von Organisationen/Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz * Nachhaltigkeitsmanagement an der Universität * Dr. Klaus Müschen (UBA): Klimaschutz - Energie ist der Schlüssel. Die Handlungsfelder der Bundesrepublik bis 2020 * Erneuerbare Energien - Trends und Entwicklungslinien * Andree Böhling (Greenpeace): Das nationale Klimakonzept bis 2020- Plan B * Dr. Daniela Jacob (ZMAW): Regionale Klimamodelle und -szenarien Die Konzeption des Seminars unterscheidet sich durch diese Vorgehensweise leicht von der Grundkonzeption der Leuphana-Projektseminare. Durch die zusätzlichen Vorträge erhöht sich der Präsenzlehreanteil. Die Präsenzveranstaltung umfasst montags den Zeitraum von 16.15h bis ca. 19.30h und ist für alle Studierenden verpflichtend. Der Gesamtarbeitsaufwand der Studierenden erhöht sich dadurch nicht.

Entwicklung der ökologischen Nachhaltigkeit (Projektseminar)

Dozent/in: Werner Härdtle, Goddert von Oheimb

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 13.107 Labor

Inhalt: Der heute weltweit diskutierte Begriff der „Nachhaltigkeit“ hat eine lange, überraschende Geschichte. Der Begriff wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz in der Silberstadt Freiberg (Sachsen) geprägt. Vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Holzknappheit durch die Übernutzung der heimischen Wälder und angesichts des erwarteten großen Holzbedarfs der beginnenden Industrialisierung forderte er in seinem 1713 erschienenen Buch „Sylvicultura Oeconomica“ „eine sothane Conservation und Anbau des Holtzes anzustellen, daß es eine continuierliche beständige und nachhaltende Nutzung gebe“. Das bedeutet: in einer nachhaltigen Waldnutzung sollte nur so viel Holz geerntet werden, wie im gleichen Zeitraum wieder nachwächst. Dieser Begriff der Nachhaltigkeit setzte sich in der Folgezeit als Grundsatz einer geregelten Waldwirtschaft in ganz Mitteleuropa durch. Die Idee der Nachhaltigkeit wurde also aus der Not geboren und hatte zunächst eine ökonomische Bedeutung (Nachhaltigkeit der Holzerträge). In dem Seminar wollen wir fragen, wie sich aus dem ursprünglichen Verständnis von Nachhaltigkeit das heutige entwickelt hat und was aus der forstlichen Nachhaltigkeit für den modernen Diskurs zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaften gelernt werden kann. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema wird der Schwerpunkt des Seminars auf der Projektarbeit in Kleingruppen liegen. Die einzelnen Projekte sollen verschiedene Aspekte des Themas am Beispiel und in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Forstamt Sellhorn bearbeiten. Das Forstamt Sellhorn eignet sich in besonderer Weise, weil es seit Jahrzehnten eine Vorreiterrolle in der Umsetzung einer nachhaltigen Waldwirtschaft einnimmt und es dort eine lange Tradition der Zusammenarbeit von Wissenschaft und forstlicher Praxis gibt.

Biodiversität, Humangesellschaft und nachhaltige Entwicklung (Projektseminar)

Dozent/in: Thorsten Aßmann

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 13.120 Labor

Inhalt: Biodiversität, die Diversität der lebenden Organismen auf der Erde, ist ein Produkt der Evolution, die seit über einer Milliarde Jahre abläuft. Für uns Menschen ermöglicht Biodiversität wesentliche Leistungen in Form von Lebensmitteln und Umwelt. Trotzdem reduzieren wir diese Diversität progressiv. In diesem Seminar sollen Aspekte der Rückgangsursachen von Biodiversität genauso analysiert werden wie Perspektiven für eine zukunftsfähige und damit nachhaltige Behandlung der natürlichen Ressource Biodiversität aufgezeigt werden. Neben einer allgemeinen Einführung in die Problematik, die in Vortragsform erfolgt, sind Projektarbeiten und nachfolgende Präsentationen in Form von Postern bzw. Kurzvorträgen vorgesehen.

Regenerative Energien - Wege in eine nachhaltige Energieversorgung? (Projektseminar)

Dozent/in: Wolfgang Ruck

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C HS 5

Inhalt: Erneuerbare Energie, auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Auf der Erde können diese Energiequellen in Form von Sonnenlicht und -wärme, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt werden. Dass solche Energiequellen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung unerlässlich sind ist unbestritten. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang eher die Frage, welche Vor- und Nachteile mit der Nutzung dieser Energieformen verbunden sind. In dem Seminar werden Visionen und Möglichkeiten der Nutzung von „Regenerativen Energien“ vermittelt. Im einzelnen werden folgende Bereiche behandelt: - Saisonale Wärme-Speicherung der Abwärme - Solare Klimatisierung - Beispielhafte Energiekonzepte an Gebäuden wie z.B. am Reichstag in Berlin - Der Sterlingmotor mit Hackschnitzel als Energiequelle - Biogas - Hackschnitzelheizung - Windenergie - Der Bauer als Land- und Energiewirt - Nawaro (Nachwachsende Rohstoffe) - Biofuel - Treibstoffe vom Acker - Nachhaltiges Bauen

Zukunft und Komplexität (Projektseminar)

Dozent/in: Claudia Echelmeyer, Sebastian Wollin

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.027 Seminarraum

Inhalt: Das Konzept nachhaltiger Entwicklung ist ein Konzept verantwortlichen Handelns und auf eine Aus-dehnung des üblicherweise kurzfristigen, in der Regel ausschließlich auf monetären Gewinn ausgerichteten Erfolgsbegriffs gerichtet. Nachhaltiges Handeln nimmt eine langfristige Perspektive ein und trägt dafür Sorge, dass auch in Zukunft die für die Aufrechterhaltung der allgemeinen Lebensfähigkeit notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen. Dafür gilt es, sich als Teil eines komplexen Ganzen zu verstehen und neben den beabsichtigten Wirkungen auch die nicht beabsichtigten, teilweise im Vorfeld schwer erfassbaren Neben-, Folge- und Rückwirkungen des eigenen Agierens zu erfassen. Weiterhin gilt es, nicht nur die vorhandenen Ressourcen zu schonen sondern auch gezielt solche Ressourcen aufzubauen, die erst in Zukunft von Bedeutung sind. Dabei sind neben den verschiedenen materiellen Ressourcen und deren gerechter Verteilung auch immaterielle Wertschöpfungsfaktoren wie beispielsweise organisationale Strukturen, individuelle Kompetenzen oder verwertbare Ideen zu berücksichtigen. Im Zentrum des Seminars „Zukunft und Komplexität“ stehen somit zwei zentrale Fragekomplexe und der folgende thematische Aufbau: I. Jede Handlung ist Teil eines sich verdichtenden und dynamisierenden Wirkungsgeflechts. Die Handlungsergebnisse sind mit Hilfe linearer, logisch-kausaler Methoden immer schwieriger vorherzusagen. Notwendig ist die Entwicklung eines grundlegend neuen Verständnisses der Welt, das die wesentlichen Eigenschaften und Wirkungsprinzipien komplexer Systeme erfasst und innere ethische Verantwortung zum Leitprinzip erhebt sowie die Aufrechterhaltung der Lebensfähigkeit eines Systems insgesamt anstrebt: Thema 1: Eigenschaften und Wirkungsprinzipien von Komplexität und Dynamik Thema 2: Komplexität und Dynamik aus ganzheitlicher Perspektive Thema 3: Komplexität, Dynamik und Ganzheitlichkeit sozialer Systeme II. Für den Aufbau zukunftsweisender Ressourcen, vor allem in Form individueller Kompeten-zen, stellt sich die Frage, wohin sich die Gesellschaft und insbesondere deren Funktionsbe-reich der Wirtschaft entwickeln. Welche Zukunftsszenarien zeichnen sich ab und welche Ressourcen treten dabei in den Vordergrund? Die Beantwortung dieser Fragen soll nicht nur durch die aktuelle Literatur sondern auch unter Bezugnahme auf das von den Themen 1 – 3 erarbeitete ganzheitliche Paradigma komplexer Systeme beantwortet werden: Thema 4: Grundzüge und Historie der sozioökonomischen Evolution Thema 5: Zukunftsszenarien sozioökonomischer Evolution Thema 6: Zukunftsressourcen in Form individueller beruflicher Kompetenzen

Ansätze von Corporate Volunteering von Unternehmen in der Region Lüneburg (Projektseminar)

Dozent/in: Jochen Weihe

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Eine Zivilgesellschaft lebt u. a. von gemeinnützigen Aktivitäten ihrer Mitglieder. Wenn Unternehmen freiwillige gemeinnützige Arbeit ihrer MitarbeiterInnen unterstützen, spricht man von Corporate Volunteering. Solche Aktivitäten sind in den USA, Großbritannien und auch in den Niederlanden sehr verbreitet. In Deutschland befindet sich diese Bewegung noch in den Anfängen.

Nachhaltigkeit erfahren - Sozialräume und Lebenswelten analysieren (Projektseminar)

Dozent/in: Andreas Eylert-Schwarz

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.12.2007, 15:45 - Mo, 10.12.2007, 17:45 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Mo, 10.12.2007, 15:45 - Mo, 10.12.2007, 17:45 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Mo, 10.12.2007, 15:45 - Mo, 10.12.2007, 17:45 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Do, 13.12.2007, 12:30 - Do, 13.12.2007, 18:30 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Im Seminar werden wir uns mit qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialraumanalyse beschäftigen. Im Rahmen von Sozialraumanalysen werden die Lebenswelten von den BewohnerInnen erforscht und bewertet sowie Anregungen der im Sozialraum wohenenden/arbeitenden/handelnden Personen aufgenommen. Dabei wird zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern ein Wohngebiet auf seine Kinder- und Familienfreundlichkeit hin untersucht. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden selbst aktiv, bewerten verschiedene Angebote im (sozialen) Umfeld und können Verbesserungsvorschläge äußern. Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen wird auch ein Feldaufenthalt Bestandteil des Seminars sein. Während diesem werden verschiedene Methoden praktisch erprobt und durch Kleingruppen ausgewertet. Die Erstellung von Präsentationsmaterialen rundet die Veranstaltung ab. Durch die Kooperation mit Einrichtungen vor Ort wird gewährleistet, dass die Ergebnisse nicht "für die Schublade", sondern für die konkrete Arbeit vor Ort verwendet werden.

Informatik, Energie und Nachhaltigkeit (Projektseminar)

Dozent/in: Ralph Welge

Termin:
wöchentlich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Die Veranstaltung beginnt mit der methodischen Betrachtung von Informations-, Kommunikations- und Softwaretechnologien. Nach einer Einführung in das Thema Ambient Intelligence wird erörtert, in welcher Weise Informationstechnologien einem Gebäudebenutzer im Rahmen eines Assistenzsystems sinnvoll zur Seite stehen können. Die Motivation für das Seminar besteht darin, dass bei der Anwendung dezentraler, regenerativer Energiewandler – z.B. Kleinwindenergieanlagen – mit zeitveränderlichen und begrenzten Energiemengen gewirtschaftet werden muss. Um die Abhängigkeit vom Primärnetz hinsichtlich Rückspeisung und Backup zu reduzieren und damit ein nachhaltiges Systemverhalten zu erreichen, ist eine Adaption des Verbrauchs einer Liegenschaft an die jeweils momentan zur Verfügung stehende Energiemenge unumgänglich. Auf den ersten Blick scheinen Assistenzsysteme rein technische Fragestellungen aufzuwerfen: Die Herausforderungen bestehen oberflächlich betrachtet in der Akquisition sensorischer Signale, der informationstechnischen Verarbeitung und im regelungsgestützten Zugriff auf die Aktorik. Seit vielen Jahren versuchte man durch den Einsatz künstlicher Intelligenz eine nahtlose Anpassung an die Lebensgewohnheiten der Menschen zu erreichen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich allerdings, dass es sich beim Entwurf von Methoden und der Implementierung humanzentrierter Technologiesysteme zugleich um sozialorientierte Gestaltungsprozesse handelt: D.h., der Mensch mit seinem nicht deterministischen Verhalten ist Bestandteil des Systems. Die Einführung technischer Lösungen in soziale Kontexte führt zu Herausforderungen hinsichtlich der Akzeptanzparameter dieser Systeme. Man-Machine-Interfaces sind so zu gestalten, dass sie von den Benutzern als „natürlich“ akzeptiert werden, um die Akzeptanz der Gesamtsysteme zu fördern. Parallel zur technischen Entwicklung müssen daher sowohl soziologische als auch psychologische Prozesse initiiert werden, die eine Akzeptanz der Technologie gewährleisten sollen. Die Entwicklung einer humanzentrierten Methodik, die eine Projektion des Ansatzes der „Verteilten Systeme“ auf eine Liegenschaft und deren Benutzer erlaubt, führt zur zentralen Fragestellung: Wie müssen in Liegenschaften eingebettete Systeme in Zukunft gestaltet werden und was müssen sie leisten, damit sie vom Benutzer akzeptiert werden, auch wenn sie aus Sicherheits- oder Vernunftgründen (z.B. Energiesparen) den Präferenzen der Anwender entgegen laufen. Aus diesem Grund ist die Kommunikation Bestandteil aller Projekte. Der Begriff „Kommunikation“ ist sowohl in technischer als auch in soziologischer Sicht (Nachhaltigkeitskommunikation) zu interpretieren. Für den Fall, dass das System den Verbrauchspräferenzen der Benutzer entspricht, ist die Integration eines impliziten, nicht nachvollziehbaren Systemverhaltens unproblematisch und ausreichend. Für den Fall von z. B. Komfortreduzierungen bei Ressourcenengpässen, kann eine Akzeptanz der Technologie durch den Benutzer nur erwartet werden, wenn zuvor durch die Kommunikation des Systemverhaltens ein kontextabhängiges Bewusstsein und Verhalten (Nachhaltigkeitsbewußtsein) aufgebaut wurde. Im Zentrum des Seminars steht daher der Mensch mit seinem individuellen Lebensstil, der mit der Technik interagiert und sich in einer technisch instrumentierten Umgebung aufhält.

Was tun nach der Schulzeit? Der Übergang unter dem Aspekt sozialer Nachhaltigkeit (Projektseminar)

Dozent/in: Hans-Joachim Plewig

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Mi, 23.01.2008, 18:00 - Mi, 23.01.2008, 20:00 | C 12.013 Seminarraum

Inhalt: Wer die Jugend hat, hat die Zukunft’. Diese über viele Jahrzehnte geltende Parole ist verloren gegangen. Wie sichert sich die Gesellschaft nun? Die erkenntnisleitende Fragestellung umfaßt die Begriffe Jugend, Zukunft und Gesellschaft. Die These lautet: Erkennbar fehlende konkrete Vorstellungen von der Gestaltung der Zukunft gehen zu Lasten ‚der’ Jugend und gefährden die innere Sicherheit. Diese These soll anhand einer prognostisch bedeutsamen Phase untersucht werden: dem Statusübergang von (Haupt-) Schülern nach Ende der Schulzeit in die Arbeitswelt, Arbeitslosigkeit oder in Hilfsmaßnahmen. Zu prüfen ist, welche typischen Statusübergänge erkennbar und wie die Leistungen von Schule, Jugendhilfe, Arbeitsamt usw. insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu bewerten sind. Es handelt sich um ein gesellschaftspolitisches Thema von internationaler Bedeutung. Deshalb stellt sich die Frage der Übertragbarkeit von Ergebnissen. Der Theoriebezug umfaßt mehrere Ebenen. Ausgangspunkt ist eine Analyse unserer Gesellschaftsordnung. Die Stärken und Schwächen des Kapitalismus werden herausgearbeitet und übertragen auf die Funktion des Schulsystems bzw. des Ausbildungswesens. Die Kategorie Klasse ist um die des Geschlechts und der Rasse zu ergänzen. In einem zweiten Schritt werden aktuelle soziologische Erkenntnisse zur Situation der Jugend in unserer Gesellschaft herangezogen. Dritter Bezugspunkt ist die Struktur des Schulsystems in Deutschland. Berück-sichtigt werden dabei Studien zum internationalen Vergleich und deren Bewertung. Deutschland versteht sich als Rechts- und Sozialstaat. Lassen sich aus dem Grundgesetz (GG) Vorgaben ableiten, die zu einer bestimmten qualitativen und nachhaltigen Förderung auch sozial benachteiligter Jugendlicher verpflichten? Zu den Aufgaben des Seminars gehört es, einen Überblick über die vorhandenen Hilfsmaßnahmen zu schaffen. These: Nachhaltige Sicherheit kann eine Gesellschaft nur erlangen, wenn sie vor (?) der Innenpolitik die Familien-, Jugend- und Sozialpolitik realitätsnah gestaltet Methodisch ergibt sich aus der Fragestellung eine Mischung aus Literaturstudium, Datenrecherche, Experteninterviws, Theorieanalyse und strukturierter – ggf. in Rede und Gegenrede geformter – Debatte. Die Ergebnisse münden in möglichst kreative, realitätsnahe Präsentationen.

Peak Oil – Ende des Wohlstands oder Chance für nachhaltigen Reichtum? (Projektseminar)

Dozent/in: Klaus Bergmann

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Mo, 18.02.2008, 15:30 - Mo, 18.02.2008, 18:00 | C 12.102 Seminarraum

Inhalt: Ein Diskurs über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Mutter aller fossilen Energieträger, das Erdöl. Exemplarisch werden Versorgungsstränge, Preismechanismen und Verbrauchszusammenhänge beleuchtet. Dabei wird der Kollisionskurs, den die Menschheit im Hinblick auf Energiehunger und Umweltverträglichkeit fährt, mithilfe einfacher Simulationsmodelle erarbeitet. Weiterhin sollen Wege skizziert werden, Peak Oil für eine gesellschaftliche Wende zu umweltverträglichem Wohlstand zu nutzen. Peak Oil steht für das Fördermaximum bei der Ausbeutung von Erdölfeldern. Nachdem es überschritten ist, sinken die Förderraten bis zum endgültigen Versiegen der Lagerstätte kontinuierlich. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Welt in den kommenden 10 bis 15 Jahren ihr Peak Oil erleben wird. Schriebe man den gegenwärtigen Umgang mit Energie fort, käme es zu Preisexplosionen mit dramatischen Folgen für die Wirtschaft und einem noch härteren Kampf um die verbleibenden Ressourcen.

Internationale Waldwirtschaft und regenerative Energiepotentiale unter dem Blickwinkel einer nachhaltigen Entwicklung. (Projektseminar)

Dozent/in: Oliver Krebs

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.103 Seminarraum

Inhalt: Die Waldwirtschaft ist ein Wirtschaftsbereich der sich um einen Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Feldern bemüht und an dem der Nachhaltigkeitsgedanke modellhaft besonders gut nachvollzogen werden kann: In der Wald-Holz-Kette können Alternativen der wirtschaftlichen Nutzung, ökologische, soziale und kulturelle, sowie im Bereich der internationalen Entwicklungskooperation globale Wirkungszusammenhänge aufgezeigt werden. Aktuelle Zugänge, wie CO2 Bindung, Klimawandel und nachwachsende Rohstoffe am Beispiel regenerativer Energie lassen einen Überblick und vor allem Zusammenhänge am Beispiel der Waldwirtschaft darstellen und verdeutlichen vor allem die globalen Kreisläufe sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen. Durch eine eventuelle Exkursion soll die Möglichkeit der praxisnahen Veranschaulichung geboten werden.

Verantwortung als Gerechtigkeit? Inter- und intragenerationelle Aspekte der Gerechtigkeitstheorien II (Projektseminar)

Dozent/in: Mirko Wischke

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.001 Seminarraum

Inhalt: Wie lassen sich Gerechtigkeit und Verantwortung in der sich wandelnden Gesellschaft ins Verhältnis setzen? Oder schließen sich Verantwortung und Gerechtigkeit aus? Um nachhaltige Entwicklungsformen von „Verantwortung in der Gesellschaft“ in den Blick zu bekommen, sollen grundsätzliche Gerechtigkeitstheorien (Kant, Hegel, Rawls und Walzer) im Hinblick auf Fragen der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit untersucht werden. Diese Untersuchung soll u.a. Fragen zu durchdenken helfen, mit denen Verantwortung und Gerechtigkeit konfrontiert sind, wie beispielsweise: Ist individuelle Verantwortung überfordert, wenn es um Fragen der intergenerationellen Gerechtigkeit geht? Ist die Forderung nach intragenerationeller Gerechtigkeit illusionär, wenn es um die Zurechenbarkeit von konkreten Verantwortungsbereichen geht?

Frühkindliche Bildung und Erziehung - ein Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit IV (Projektseminar)

Dozent/in: Anke Karber

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.006 Seminarraum

Inhalt: Kinderleben und –Aufwachsen steht in letzter Zeit immer mehr im Fokus – diskutiert wird sie nicht zuletzt im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des Seminares ist die Erstellung eines Kinderatlasses für Lüneburg. Hierbei werden verschiedene Dimensionen, wie z.B. Zeit, Raum/Institutionen und Medien in den Seminar thematisiert.

Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit: Umsetzung in Form eines internationalen gemeinnützigen Netzwerkes (Projektseminar)

Dozent/in: Jorge Guerra González

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Bei diesem Seminar geht es insbesondere darum, dass die Studierenden vom Beginn an praktische Erfahrungen außerhalb der Universität machen. Die dadurch jeweils gewonnenen Erkenntnisse sollen sich mit den im Seminar erworbenen Theoretischen vervollständigen. Den Studierenden sind laufende Mikroprojekte im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit/Entwicklungszusammenarbeit aus einigen Ländern Lateinamerikas und Afrikas vorzustellen. Sie werden diese teilweise mitgestalten und deren Ergebnisse kontrollieren können. Ihre Haupttätigkeit wird aber das Betreiben von Fundraising sein, damit die Mikroprojekte ihr finanzielles Ziel erreichen können, das einem nachhaltigen sozialen untergeordnet ist. Sie werden dafür in 6 Projektgruppen verteilt, die je für die Unterstützung eines der genannten Mikroprojekten verantwortlich ist. Die Studierenden erhalten durch diese Tätigkeit die Möglichkeit, Zusammenhänge in multidisziplinären Kategorien (unternehmerisch, soziologisch, rechtlich, kulturell, etc.) zu überdenken. Sie sind außerdem angespornt, in einem realen globalen Kontext zu agieren, und Verantwortung durch ihr Wissen und Handeln für sich, für ihr Projekt und für andere zu übernehmen. Die Möglichkeit - durch den DAAD und andere Sponsoren ggf. mit Stipendien gefördert - die Projekte nach dem Semester zu besuchen, bzw. vor Ort zeitlich zu begleiten, ist gegeben. Die Theorie versteht sich in diesem Seminar als Ergänzung zu den Aufgaben, die den Studenten gestellt werden. Sie soll folglich als Hintergrund, Mittel und Perspektivenbereicherung dienen. Insgesamt werden sich neben der ersten einführenden sechs Sitzungen mit theoretischen Themen befassen. Bei jeder theoretischen Sitzung können Projektgruppen Probleme und Anregungen bekannt machen, die vom Allgemeininteresse sind. Der theoretische Teil ist ein Referat mit anschließender Diskussion. Es werden die unten aufgelisteten Themen von den 6 Projektgruppen vorgestellt. Der Zweck ist, allmählich das eigene Wissensspektrum zugunsten des eigenen Projektes zu erweitern. Die Themen, für die jeweils die 6 Gruppen verantwortlich sind, lauten: - Nachhaltigkeit: Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit, - Entwicklungszusammenarbeit - Deutschland und die Entwicklungszusammenarbeit: Das BMZ - Unternehmen und Nachhaltigkeit: CSR, und Stakeholderansatz - Gemeinnützigkeit; Wohltätigkeit; Altruismus: Soziales Engagement bei Vereinen, NGOs und durch andere gesellschaftliche Akteure - Fundraising Der praktische Teil ist der außeruniversitäre Tätigkeit zur Unterstützung der Mikroprojekte. Zusätzlich sind zu halten Präsentationen der Projektgruppen zum Fortschritt, Problemen, Strategien, etc. des jeweiligen Projektes, damit alle von den Erfahrungen der anderen Gruppen und Gruppenteilnehmer lernen können. Der Zweck ist, allmählich das eigene sowie das projektbezogene Wirkungsspektrum zu erweitern. 2 + 2 Termine werden ausschließlich für Präsentationen der Zwischen- bzw. der (vorläufigen) Endergebnisse aller Gruppen gewidmet. Mit Präsentationen und Referate/Vorträge soll erreicht werden, dass die Studierenden eine Tätigkeit (ggf. weiter) üben, die sie nachher weiter im Studium, dann im Berufsleben, beherrschen müssen.

Vom Umgang mit der Natur - unterschiedliche Naturauffassungen und die Realisierbarkeit nachhaltiger Umgangsweisen (Projektseminar)

Dozent/in: Elisabeth Schwabe-Ruck

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.111 Seminarraum

Inhalt: Ausgehend von der heutigen Situation, sollen mit den Studierenden die historisch gewachsenen Vorstellungen von Natur und Wirklichkeit exemplarisch erarbeitet und Alternativen zum heutigen Umgang mit Natur betrachtet, diskutiert und entwickelt werden. Die Studierenden sollen dabei erkennen, dass unsere Auffassung von Natur als Mittel zu unseren Zwecken eine veränderliche ist. Auf diesem Hintergrund soll anschließend die Realisierbarkeit nachhaltiger Umgangsweisen mit Natur diskutiert und beurteilt werden.

Nachhaltiges Eventmarketing - das Lunatic Festival 2008 (Projektseminar)

Dozent/in: Axel Bornbusch

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 14.103 Seminarraum

Inhalt: In der erlebnisgeleiteten Gesellschaft werden Events vielseitig genutzt. Das gängige Event-Doktrin des „Höher, Weiter, Schneller“ im Kampf um Aufmerksamkeit widerspricht dabei meist dem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung. Das studentisch initiierte und organisierte lunatic Festival an der Leuphana Universität stellt sich seit einem Jahr der Herausforderung, verantwortliches Handeln und Eventmanagement zu vereinen. Nach einer Einführung in die Thematik „Events und Nachhaltigkeit“ werden in mehreren Arbeitsgruppen die Nachhaltigkeitsleistungen der lunatic Festivals aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Abschließend sollen aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für das Festival 2008 abgeleitet werden.

Die globale Erwärmung aus der Sicht unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und ihre Vermittlung in den Medien (Projektseminar)

Dozent/in: Heinz-Dieter Knöll

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Die globale Erwärmung ist Forschungsgegenstand verschiedener Wissenschaftsdisziplinen, die dieses Phäno-men mit jeweils den ihnen eigenen Methoden untersuchen. So arbeiten z.B. die Klimaforscher, die ihre wissenschaftliche Ausbildung überwiegend in der Meteorologie erhielten, mit computergestützten Rechenmodellen, in denen die theoretisch erarbeiteten Wirkungsfaktoren und –funktionen abgebildet werden. Die Geologen hingegen interpretieren Zeugen vergangener Jahrmillionen anhand von Ereignissen, die hier und heute auf der Erde geschehen, versuchen die Zusammenhänge zu verstehen und leiten hieraus Prognosen für die Zukunft ab. Das Seminar soll das Thema aus Sicht verschiedener Wissenschaftler beleuchten und einen Einblick in die Komplexität des Themas geben.

Spurensuche - Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Universität II (Projektseminar)

Dozent/in: Marianne Esders, Florian Lüdeke-Freund, Oliver Opel, Tobias Viere

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.006 Seminarraum

Inhalt: ACHTUNG, BITTE BEACHTEN: Dieses Seminar findet gemeinsam mit dem Seminar Spurensuche I statt und beginnt daher bereits um 16.15h im gleichen Seminarraum! (Ende um 19.30h, weitere Erläuterungen im Text) ---- Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung. Die Leuphana Universität Lüneburg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2012 klimaneutral zu werden, d.h. Treibhausgasemissionen soweit wie möglich zu reduzieren und den unvermeidlichen Anteil durch so genannte Kompensationsmaßnahmen auszugleichen. Der Hauptcampus Scharnhorststraße ist bereits in diesem Jahr klimaneutral. Das Gesamtvorhaben der Uni wird durch eine Seminarreihe wissenschaftlich und praktisch unterstützt und begleitet. Dieses Leuphana-Seminar ist Teil der Seminarreihe. Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Seminars werden den Verantwortlichen der Universität (Vizepräsident Prof. Dr. Schaltegger und Nachhaltigkeitsbeauftrage Frau Brüggen) vorgestellt. Die Seminarergebnisse haben somit gute Chancen, in die Tat umgesetzt zu werden und so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Leuphana Universität zu leisten. Das Seminar ermöglicht eine wissenstransferorientierte Beteiligung der Studierenden am Gesamtprojekt "Klimaneutrale Universität". Die Studierenden erarbeiten in Gruppen von 5-6 Personen Fallstudien zu unmittelbar mit der Klimaneutralität der Uni verbundenen Aufgabenstellungen, z.B.: * Biogasanlage auf dem Campus * Klimaneutrale Stromversorgung der Uni * Klimaneutrale Wärmeversorung der Uni * Verringerung des universitären Energieverbrauchs durch Gebäudesanierung * Klimafreundliches Mobilitätskonzept * Kommunikation der Klimaneutralität in der Uni * Kommunikation der Klimaneutralität in Stadt und Land * Planung einer unieigenenen CDM-Maßnahme Die Studierenden erarbeiten auch die wissenschaftlichen Zusammenhänge des jeweiligen Themas. Die Erstellung und Durchführung der wissenschaftlichen und praktischen Arbeiten wird von den Dozierenden betreut, die in jeder Veranstaltung seminarübergreifende und gruppenspezifische Inputs und Feedback geben. Darüber hinaus werden universitätsinterne und -externe Dozent/innen das Seminar durch Vorträge und Diskussionsrunden bereichern. In der Vortragsreihe sind unter anderem folgende Beiträge geplant: * Die Verantwortung von Organisationen/Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz * Nachhaltigkeitsmanagement an der Universität * Klimahandel und Klimapolitik * Erneuerbare Energien - Trends und Entwicklungslinien * Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und seine Folgen * Die Universität als Kraftwerk Die Konzeption des Seminars unterscheidet sich durch diese Vorgehensweise leicht von der Grundkonzeption der Leuphana-Projektseminare. Durch die zusätzlichen Vorträge erhöht sich der Präsenzlehreanteil. Die Präsenzveranstaltung umfasst montags den Zeitraum von 16.15h bis ca. 19.30h und ist für alle Studierenden verpflichtend. Der Gesamtarbeitsaufwand der Studierenden erhöht sich dadurch nicht.

Nachhaltige Gesundheitsförderung durch biografisches Lernen im Austausch zwischen den Generationen (Projektseminar)

Dozent/in: Gerd Jansen, Walter Kamps

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 3.121 Seminarraum

Inhalt: Das Seminar erarbeitet Theorien und Kategorien zur Analyse und Strukturierung der übergeordneten Problemstellung. Dabei erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen, die für einen Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen erforderlich sind. Sie führen die Befragungen und Interviews in Institutionen durch, die Seniorinnen und Senioren fördern und betreuen. Die Ergebnisse dieser Befragung werden unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Gesund-heitsförderung interpretiert. In den letzten Sitzungen des Seminars erarbeiten die studentischen Gruppen Entwürfe für die Präsentation des Projektverlaufs und seiner Ergebnisse.

The cultures of Nanotechnologies and (Un)Sustainability: Seminar with projectwork on a future art exhibition (Projektseminar)

Dozent/in: Sacha Kagan

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | C 12.013 Seminarraum

Inhalt: In an introductory phase, some basic notions of 'systems thinking' as a cornerstone for a cultural shift towards sustainability will be introduced with help of the highly effective experiential practice of playing 'systems thinking games'. The issue of the social responsibility of the artist will also be introduced. The third element to be surveyed will be the nanotechnologies as a new social, cultural and ethical question. The cultural sociologist Prof. Dr. Christian Papilloud will be invited to one session of the seminar and will share some insights from his latest research on nanotechnologies and society. In the second half of the seminar, the students will work in smaller groups of 5-6 students. Each group will design a proposal for an art exhibition about nanotechnologies. This project work is a simulation but it links to a real project (currently still at an early conceptual stage) by Papilloud, Kagan and Ott for a science and art exhibition. Each team will be asked to elaborate a distinct discourse and valuative/ethical statement, together with a basic exhibition concept and design. Each team will shortly present its exhibition design and its discourse at the final conference week ending the “Modul Verantwortung in der Gesellschaft”. Introductory sessions: 4 weeks In the first 4 weeks of the Seminar, introductory sessions will be offered, with lectures by the teacher and by Prof. Dr. Christian Papilloud. In these first 4 weeks, the students will also get to know each other and form groups of 5 students for the upcoming project work. Referate sessions alongside the project work: 5 weeks For the following 5 weeks, student presentations (‘Referate’) will be scheduled together with project work: Each session will start with two presentations (‘Referate’) of exactly 20 minutes each (each ‘Referat’ will be presented by 1, 2 or maximum 3 students). The remaining time of the session will be used to discuss the project work of each team of 5 students. Each team will have to tell how far they are in the process and room for questions and discussions will be available. Possible topics for the 'Referate': - Student presentations on issues of nanotechnologies... (max. 3 'Referate') - Issues of social perceptions of and responses to emerging nanotechnologies (1 'Referat') - specific science fiction books presentation and discussion (max. 2 or 3 'Referate' ) - Posthumanism (1 'Referat') - art, technology and science (1 'Referat') - issues of nanotechnology and culture (cf. especially the Nanoculture book (1 'Referat') - the NANO exhibition in UCLA (1 'Referat') - Specific art and sustainability exhibitions: Beyond Green ( + BIOS4) (1 'Referat') - Specific art and technology exhibitions Ohne Schnur ( + BIOS4) (1 'Referat') Concluding sessions: 2 weeks In the last 2 weeks of the Seminar, concluding sessions will be scheduled, focusing on the project work. In these sessions, the teams will present their results and receive critical comments from other groups (in preparation for the final “conference”)... See below ("Sonstiges") for the description of the project work...

SpyChips - Radio Frequency Identification (RFID) Nachhaltigkeit und Vorsorge - Anforderungen der Digitalisierung an das politische System (Projektseminar)

Dozent/in: Paul Ehm

Termin:
wöchentlich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 05.11.2007 - 28.01.2008 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Pervasive Computing ( Ubiquitous Computing) ist eine zukünftige Anwendungsform von Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese zeichnet sich aus durch hochminiaturisierte Logikschaltungen und Einbettung von Microelektronik in andere Objekte sowie ihre Vernetzung und Allgegenwart im Alltag. RFID-Systeme sind automatische Identifikationssysteme, mit denen Daten berührungslos aus Etiketten gelesen werden können. Lassen sich unauffällig an oder in Objekten aller Art unterbringen und sogar in Mensch und Tier implantieren. Wir kaufen Sie mit; meist ungeahnt. RFID-Systeme verschmelzen mit der alltäglichen Umgebung, in Gebrauchsgegenständen unsichtbar integriert, reagieren intelligent auf die Gegenwart des Menschen, seine Gewohnheiten. Komponenten des Pervasive Computing werden mit Sensoren ausgestattet, über die sie ihre Umgebung erfassen, ohne dass Benutzende dies aktiv veranlassen. ‚Always on, anytime and anywhere wireless’ sind wesentliche Kennzeichen für das Pervasive Computing. Eine so weitgehende Vision der Durchdringung des Alltags mit mikroelektronischen Komponenten wirft Fragen nach möglichen unerwünschten Nebenfolgen dieser Technologie auf. Bei der Abwägung von Chancen und Risiken stellt sich die Grundfrage der Technikethik: „Mit welcher Technik wollen wir in welcher Welt leben?“ Die Einsatzszenarien in den Bereichen • Waren- und Bestandsmanagement • Positionsidenifikation • Automobile Wegfahrsperre • Tieridentifikation • Patientenidentifikation • Personenidentifikation • Zeiterfassung • Zutrittskontrolle bedürfen der Bewertung im Rahmen eines Kompetenzprozesses

Was hat Geschlecht mit Nachhaltigkeit zu tun? (Projektseminar)

Dozent/in: Angela Franz-Balsen, Christine Katz

Termin:
Einzeltermin | Mo, 05.11.2007, 14:15 - Mo, 05.11.2007, 15:45 | W 301
Einzeltermin | Sa, 10.11.2007, 10:00 - Sa, 10.11.2007, 17:00 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 26.11.2007, 14:15 - Mo, 26.11.2007, 15:45 | W 301
Einzeltermin | Sa, 08.12.2007, 13:00 - Sa, 08.12.2007, 17:00 | C 12.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 21.01.2008, 12:15 - Mo, 21.01.2008, 18:00 | W 223

Inhalt: Umwelt- und Klimaschutz sind nicht geschlechtsneutral, das ist seit rund 20 Jahren unbestritten. Und Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen herzustellen, gilt als eine der wesentlichen Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Aber was muss bei der Gestaltung von Nachhaltigkeit beachtet werden, damit Frauen und Männer gleichermaßen an umweltrelevanten Entscheidungen partizipieren können, damit sie wegen gesellschaftlicher Rollenzuweisungen und Aufgabenverteilungen nicht unterschiedlich von Umweltfolgen und deren Bewältigungsmaßnahmen belastet werden? Aufgabe der Wissenschaft ist es, genau dazu Erkenntnisse zu erarbeiten und somit auch die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für die Gestaltung von Nachhaltigkeit sichtbar zu machen. Das Seminar wird (u. a. auch in globaler Perspektive) Zusammenhänge zwischen dem Ansatz der Nachhaltigkeit und der sozialen Konstruktion von Geschlecht sowie den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen (Gender) beispielhaft veranschaulichen, theoretische Ansätze dazu vorstellen und Konsequenzen für die Forschung (gendersensible Nachhaltigkeitsforschung) und praktische Politik erarbeiten. Was Nachhaltigkeit mit gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen zu tun hat wird im Rahmen verschiedener Themenfelder am Beispiel konkreter Problemzusammenhänge erarbeitet (Projektarbeit): - Sich bewegen – Sich verorten (Querschnittkontext Bauen/Wohnen und Mobilität) - Ernährung und Landwirtschaft - Nutzen und Schützen: zum vorsorglichen Umgang mit Naturressourcen (Querschnittkontext Energie, Klima und Landschaft), - Produkte nutzen – Produkte gestalten (Querschnittkontext Produktion und Konsumtion) Methodisch-didaktisch orientiert sich die Veranstaltung an den Prinzipien des partizipativen, des erforschenden sowie des selbstorganisierten Lernens.

Nachhaltigkeit – Lust oder Frust in der Regional- und Kommunalentwicklung (Projektseminar)

Dozent/in: Birgit Böhm

Termin:
Einzeltermin | Mo, 05.11.2007, 14:15 - Mo, 05.11.2007, 19:45 | W 223
Einzeltermin | Sa, 17.11.2007, 10:00 - Sa, 17.11.2007, 15:30 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Sa, 15.12.2007, 10:00 - Sa, 15.12.2007, 15:30 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Sa, 26.01.2008, 10:00 - Sa, 26.01.2008, 15:30 | Raumangabe fehlt

Inhalt: Im Seminar diskutieren wir Anforderungen an die Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklung, die das Leitbild der Nachhaltigkeit an die regionalen und kommunalen Akteure in den jeweiligen Entwicklungsprozessen stellt. Dabei wird nachhaltige Regional- und Stadtentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet (Bund, Land, Kommune, ausgewählte Regionen [hier: Küste] wie auch in der Dimension der zeitlichen Entwicklung (Brundtlandbericht bis zur Lage der Nation 2007). Die Studierenden werden Gelegenheit haben, sich mit aktuellen regionalen und kommunalen Entwicklungsprozessen zu befassen, diese kritisch zu analysieren und daraus Schlussfolgerungen für die o.g. Fragestellung zu ziehen.Die Ergebnisse werden gemeinsam diskutiert und aus den unterschiedlichen Sichtweisen werden minimale Anforderungen an die Akteure der Stadt- und Regionalentwicklung formuliert. Konkrete Kontakte und Befragungen mit und von PraktikerInnen stehen im Mittelpunkt.

Die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit (Projektseminar)

Dozent/in: Davide Brocchi

Termin:
Einzeltermin | Sa, 17.11.2007, 10:00 - Sa, 17.11.2007, 16:00 | C 14.103 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 14.12.2007, 14:00 - Fr, 14.12.2007, 16:00 | C 16.204 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 15.12.2007, 10:00 - Sa, 15.12.2007, 16:00 | C 14.102 a Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 19.01.2008, 10:00 - Sa, 19.01.2008, 16:00 | C 14.102 a Seminarraum

Inhalt: Auf der Bühne der internationalen Politik stehen sich heute zwei Entwicklungsmodelle gegenüber: die Globalisierung und die Nachhaltigkeit (Sustainability). Aspekte der kulturellen Dimension der Globalisierung sind eine bestimmte Wirtschaftsideologie, konsumistische Lebensstile oder die Massenmedien. Was kennzeichnet die kulturelle Dimension der Nachhaltigkeit? Welcher Wertewandel fordert dieses Leitbild? Welche Art von Medien braucht die Nachhaltigkeit? Wie ist der Stand der Forschung? Gibt es eine Auswertung von praktischen Erfahrungen? Mit diesen Fragen wird sich das Blockseminar beschäftigen. Die Schwerpunkte sind: 1) Die Kultur-en der Nachhaltigkeit (Ethik der Nachhaltigkeit, nachhaltige Lebensstile) 2) Die kulturelle Strategie der Nachhaltigkeit (Kommunikationsformen und Kommunikationsstrukturen für die Nachhaltigkeit) 3) Die Nachhaltigkeit als kulturelle Evolution Im ersten Teil werden vier Begriffe anhand verschiedener Theorien erläutert: globale Krise, Nachhaltigkeit, Kultur und Umwelt. Unter den Theorien wird der Schwerpunkt auf die Systemtheorien gelegt. Der zweite Teil konzentriert sich auf ethische und die kulturanthropologische Dimension der gesellschaftlichen Entwicklung. Hier geht es auch um den soziologischen und semiotischen Kulturbegriff. In jeder Kultur ist auch eine soziale und ökologische Erfahrung gespeichert, die das Überleben von Völkern für eine bestimmte Zeit garantiert hat. Jede Kultur ist eine Interpretation/Konstruktion der Wirklichkeit und gleichzeitig ein Gesellschaftsprojekt, das zum Beispiel über Macht und Technologien umgesetzt wird. Diese doppelte Funktion der Kultur kann in vielen Gesellschaften festgestellt werden. Der dritte Teil behandelt das Potenzial der Medien, der Bildung und der Künste für eine nachhaltige Entwicklung. Nach theoretischen Inputs werden die Studenten konkrete Beispiele von Projekten recherchieren, analysieren und darüber referieren. Die Referate sollen die Basis für eine gemeinsame Diskussion liefern: Wenn auch das „Medium die Botschaft“ ist (vgl. Herbert McLuhan), inwiefern unterscheiden sich die Medien, die Künste, die Bildung und die Kommunikationsformen für Nachhaltigkeit von den heute dominanten? Im Mittelpunkt des vierten Teils des Blockseminars steht eine These: die kulturelle Evolution spielt in der Gesellschaft eine ähnliche Rolle, wie die biologische Evolution in der Natur. Kulturelle Ursachen des Überlebens oder des Untergangs von Gesellschaften in Zeiten der Krise werden analysiert.

Tutorium "Verantwortung in der Gesellschaft" 25 (Tutorium)

Dozent/in:

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 22.10.2007 - 03.12.2007 | C 12.108 Seminarraum | insgesamt 7 Veranstaltungen
Einzeltermin | Do, 22.11.2007, 10:15 - Do, 22.11.2007, 11:45 | C 12.006 Seminarraum

Inhalt: Die Inhalte des Tutoriums orientieren sich an den Sitzungen der Vorlesung und dem Studienbrief. In Arbeitsgruppen werden diese Inhalte aufgearbeitet und vertieft.