Course Schedule
Lehrveranstaltungen
Können Marginalisierte wi(e)dersprechen? Medien und Widerstandspotenziale (Projektseminar)
Dozent/in: Tanja Thomas
Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | C 5.310 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 27.01.2012, 14:15 - Fr, 27.01.2012, 17:45 | C 5.310 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 28.01.2012, 10:15 - Sa, 28.01.2012, 17:45 | C 5.310 Seminarraum
Inhalt: Können Marginalisierte wi(e)der sprechen? – Und können sie Medien dabei (ge)brauchen? Diese beiden Fragen werden in diesem Seminar zum Ausgangspunkt theoretischer Auseinandersetzungen – z.B. im Sinne von Begriffsarbeit (Welche Verwendungsweisen von „Marginalisierung“, „Subalternität“, „Prekarisierung“,... lassen sich rekonstruieren?) oder weiterführender Problematisierungen (Verdeckt eine Bezeichnung wie „die Marginalisierten“ Differenzen und schafft problematische Konstrukte? Welche Schwierigkeiten ergeben sich aus dem Sprechen ‚für’ und ‚über’?). Diese beiden Fragen werden aber auch zum Anlass, anhand von historischen und aktuellen Beispielen mediale Artikulationsformen verschiedener – individueller oder kollektiver, organisierter oder spontan agierender – Akteure zu reflektieren. Somit soll eine Grundlage für fallbezogene theoretische oder empirische Projektarbeiten geschaffen werden, die nach unterschiedlichen Formen der medialen Artikulation marginalisierter Positionen und Interessen bzw. deren diskursiven Deutungen fragen. Die Projektergebnisse sollen am Ende des Semesters in einem Blockseminar vorgestellt werden. (Das Seminar findet wöchentlich statt und endet mit einem Abschlussplenum als Blockseminar).
Qualitätskonflikte in Medienwechseln (Projektseminar)
Dozent/in: Dominik Schrage
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 15:15 - 17:45 | 17.10.2011 - 03.02.2012 | intern | Büro C 5.206
Einzeltermin | Di, 31.01.2012, 18:15 - Di, 31.01.2012, 19:45 | C HS 5
Inhalt: Die Etablierung neuer Medientechnologien wird regelmäßig begleitet von Auseinandersetzungen um die Qualität der im Rahmen des jeweils neuen Mediums hervorgebrachten kulturellen Erzeugnisse: Regelmäßig setzen Medienavantgarden darauf, dass Beschränkungen älterer medialer Konstellationen nun überwunden werden könnten, und gegeläufig wird der Qualitätsverlust berfürchtet. Ebenso gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen über den "richtigen" Gebrauch des neuen Mediums, zumal adäquate Formen erst zu entwickeln sind. In dem Seminar werden zunächst verschiedene Situationen des Medienwechsels (Schrift, Fotografie, Film, Telefon, Radio, Tonfilm, TV, Internet etc.) miteinander verglichen. Dabei soll es nicht darum gehen zu beurteilen, welcher Qualitätsbegriff adäquat ist, sondern anhand der Konflikte die kulturellen Aneignungen des neuen Mediums zu beschreiben.