Course Schedule


Lehrveranstaltungen

Analyse lyrischer Texte (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Hartmut Bernd Vollmer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 08:15 - 09:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 4.215 Seminarraum

Inhalt: Auf der Grundlage einer einführenden Betrachtung von allgemeinen Gattungsmerkmalen der Lyrik sollen im Seminar anhand ausgewählter Gedichte aus verschiedenen literarischen Epochen gattungstypische Formen und Inhalte lyrischer Texte konkreter analysiert werden.

Goethe zum Beispiel - Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Sergej Liamin

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 5.311 Seminarraum

Goethe zum Beispiel - Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Sergej Liamin

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 1.312 Seminarraum

Literatur als Passion (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 5.019 Seminarraum

Inhalt: Passion - Leidenschaft / Erleiden - ist eine historisch variable Konstante der Literatur, die kaum thematisch gefasst werden kann, sondern als Motiv und Ästhetik des narrativen und theatralen Schreibens und Sprechens wahrzunehmen ist. Wir nähern uns anhand ausgewählter Beispiele der Literatur und Literaturtheorie sowie einzelner Theater- und Filminszenierungen diesem Movens der Literatur an. Die in der Vorlesung "Textualität" vermittelten Fragen und Methoden der Literaturwissenschaft werden im Seminar exemplarisch erprobt.

Textualität (Vorlesung) (Vorlesung)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C HS 4

Inhalt: Die Vorlesung bietet einen Überblick über neuere Literaturtheorien und die Vielfalt der Antworten auf die Frage "Was ist Literatur?" bzw. "Was ist ein Text?". Diese Fragestellung wird Ausgangspunkt für das wissenschaftlich begründete Lesen sowie das Sprechen und Schreiben über literarische Texte sein. Die Vorlesung vermittelt komplementär zu den begleitenden Seminaren des Moduls die Voraussetzungen für das literaturwissenschaftliche Arbeiten, für die Recherche, die Formulierung erster "Forschungsfragen", Aufbau und Konzeption wissenschaftlicher Argumentation.

Vom Sinn und Unsinn des Zitierens (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Myriam Richter

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 1.312 Seminarraum

Inhalt: Wann haben Sie zuletzt abgeschrieben – und was und in welcher Situation und bei wem und wofür? War das erlaubt oder taten Sie es heimlich und verstießen dabei gegen die guten Sitten (in der Wissenschaft spricht man von ,good practice‘)? Welchen Sinn haben nochmal Fußnoten in wissenschaftlichen Texten? Warum ist es bei wortwörtlich wiedergegebenen Passagen so wichtig, sie durch grafische Signale auszuzeichnen und namentlich den oder die Autor_in aufzuführen, selbst, wenn es sich doch bloß um einen einzigen Begriff handeln sollte? Und wozu gibt es diese ganzen verschiedenen Zitierregeln und formalen Standards, aus denen man im ersten Semester kaum schlau(er) wird? Offenbar handelt es sich bei diesen Vereinbarungen (1) um einen elementaren Bereich aller Fächer, dessen Einfluss (2) aber noch über Schule und Universität hinausgeht, wenn sogar Zitationsfehler (Stichwort: Plagiat) – d.h. die (formale) Verletzung jener wissenschaftlich vereinbarten Standards – in Politik und Gesellschaft als Fehlverhalten mit entsprechenden Konsequenzen geahndet werden können. Die Ergebnisse einer bundesweit durchgeführten Studie zum verbreiteten Phänomen „studentisches Plagiieren“ werden aktuell mit Spannung erwartet; umso wichtiger ist es, gerade in den ersten Semestern eine Vorstellung von der terminologischen, wissenschaftsgeschichtlichen und (wissenschafts)ethischen Dimension von Zitationspraxis zu entwickeln. Darüber hinaus bietet der wissenschaftliche Umgang mit Literatur im Fach Deutsch eine faszinierende Möglichkeit, die bunte Fülle der Erscheinungsformen und -funktionen des Zitations(un)wesens kennenzulernen und zu begreifen, dass es letztlich dabei um einen respektvollen und fairen Umgang mit geistigem Eigentum und erarbeiteten Wissensbeständen geht, um Redlichkeit, aber auch um Fragen der Autorisierung, um transparente Dokumentation, Präzision und das Einhalten von Spielregeln in einer literarischen Kommunikation, die sich über Jahrhunderte erstrecken kann. Das Zitat ist einer der Dreh- und Angelpunkte (literatur-)wissenschaftlichen Geschehens und ein hervorragender Gegenstand zur schriftlichen Erkundung der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten.

Wissenschaftliches Mustern von literarischen Mustern: Die Rezension (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Myriam Richter

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 04.04.2016 - 10.07.2016 | C 1.312 Seminarraum

Inhalt: recensere (lat.) = mustern; prüfend besichtigen; erwägen Um komplexe Einheiten wie Personen, Gegenstände (z.B. Fachliteratur), (Lern-)Situationen, Studiengänge, Institutionen (z.B. Universität) oder Umwelten ergiebig „mustern“ zu können, braucht es nicht allein Aufgeschlossenheit, Phantasie, eine gute Intuition und Mut zum Urteil, sondern auch viel Übung, Erfahrung und ein immenses Repertoire an Vergleichsmomenten, an Qualitätsmaßstäben und an Wissen. Doch wie erlangt man das beispielsweise im Deutschstudium bzw. noch konkreter: im (Teil-)Fach Literaturwissenschaft? Für den Zeitraum dieses Semesters entwickelt die zentrale Modul-Vorlesung übergeordnete Ziele, die experimentierfreudig im definierten Rahmen des Seminars an einem ausgewählten Fachgegenstand erprobt werden dürfen und sollen. Im Zentrum steht die REZENSION. Gilt ihr kritisches Feedback einerseits den Schöpfer_innen des rezensierten Objekts, so besteht andererseits ihre Aufgabe in erster Linie darin, der literarisch interessierten Öffentlichkeit und allen Akteuren der jeweiligen Fachkultur (d.h. Lernende, Lehrende, Forschende) eine informierende, auswählende, steuernde und explizit wertende Orientierung zu geben. Angesichts der gegenwärtigen Informationsflut sind zweifellos diejenigen im Vorteil, die wissen, wo sich solche (Rezensions-)Rettungsanker aufspüren lassen, wie sie funktionieren und woran man erkennt, aus welchem Stoff sie gearbeitet sind. Und die Pointe: mit Hilfe dieser navigierenden Textsorte lassen sich fast mühelos alle relevanten, interessanten und umstrittenen literaturwissenschaftlichen Begrifflichkeiten, Diskussionen, Gattungen, Inhalte und Verfahren identifizieren und im Ansatz kennenlernen.