Course Schedule


Lehrveranstaltungen

Bilder und Zeiten: Fotografie in Ostdeutschland (1980–2000)  (Seminar)

Dozent/in: Sandra Neugärtner

Termin:
Einzeltermin | Mo, 13.10.2025, 12:15 - Mo, 13.10.2025, 16:45 | C 16.223 Seminarraum | C16.223 notwendig
Einzeltermin | Fr, 17.10.2025, 07:00 - Sa, 18.10.2025, 22:00 | extern | Exkursion nach Berlin, Leipzig und Dresden
Einzeltermin | Mo, 27.10.2025, 12:15 - Mo, 27.10.2025, 16:45 | C 16.223 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 10.11.2025, 12:15 - Mo, 10.11.2025, 16:45 | C 16.223 Seminarraum

Inhalt: Hinweis: Für diese Lehrveranstaltung hat ein gesondertes Anmeldeverfahren im Vorfeld stattgefunden. Sie können sich im Losverfahren noch um Restplätze bewerben. Bitte beachten Sie die früh im Semester stattfindenden Termine und nehmen Sie nach Erhalt Ihres Platzes Kontakt mit der Dozentin auf. Für viele erscheint die DDR heute wie ein fernes Land aus grauer Vorzeit – für andere jedoch ist sie ein nach wie vor naher Ort der Erinnerung, weil sie dort prägende Jahre ihres Lebens verbracht haben. Fotograf:innen wie Harald Hauswald, Roger Melis und Evelyn Richter haben mit ihren markanten Schwarzweiß-Aufnahmen dieses Erinnerungsbild entscheidend mitgestaltet. Ihre Fotografien dokumentieren das Leben im Osten und der geteilten Stadt Berlin und erzählen von einem Alltag, durch den die Frontlinie des Kalten Krieges verlief. Thematisch liegt der Fokus dieses Seminars auf der Entwicklung ostdeutscher Fotografie zwischen 1980 und 2000 und ihrer engen Verknüpfung mit sich wandelnden institutionellen Rahmenbedingungen – etwa im Hinblick auf Ausbildungswege, berufliche Perspektiven und Sammlungspolitiken. Im Zentrum stehen die Bedingungen fotografischer Praxis in der DDR, in der Umbruchsphase der Wendezeit sowie während der gesellschaftlichen und kulturellen Transformation nach 1989. Ziel ist es, diese Entwicklungen anhand konkreter Ausstellungs- und Institutionsbesuche erfahrbar und analytisch greifbar zu machen. Im Rahmen einer zweitägigen Exkursion besuchen wir zentrale Standorte, an denen wir uns mit bedeutenden Protagonist:innen und Praktiken der ostdeutschen Fotografie auseinandersetzen: Berlin: Forum Kunst im Bundestag – Harald Hauswald Leipzig: MdbK Ausstellung und Archiv – Evelyn Richter Dresden: Leonardi Museum – Roger Melis + Ausstellung "Freiheit" im DHMD

Räume der Kunst: Institutionen und ihre Kritik (Seminar)

Dozent/in: Katharina Tchelidze

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 13.10.2025 - 30.01.2026 | C 12.013 Seminarraum

Inhalt: Das Seminar bietet eine Auseinandersetzung mit der institutionellen Verfasstheit von Kunst. Untersucht wird die tatsächliche örtliche und logistische Rahmung von Kunst, aber auch Möglichkeitsräume, in der künstlerische Praktiken der Interventionen eröffnet werden. Im Seminar werden wir uns sowohl mit Texten zur Institutionskritik von Andrea Fraser, bell hooks oder Griselda Pollock auseinandersetzen, als auch tatsächliche Ausstellungen und Vermittlungsformate im Hamburger Umfeld besuchen. Zunächst wird eine Ausstellung im Hamburger Kunsthaus besucht: 1. „Utopia – Dystopia“ des Hamburger Künstlers Nicholas Odhiambo Mboya https://kunsthaushamburg.de/nicholas-odhiambo-mboya/ 2. Das Hafenmuseum in Hamburg wird das nächste Ziel sein: https://www.shmh.de/deutsches-hafenmuseum/deutsches-hafenmuseum-besuchen/ 3. Am 13.01.2026 ist die letzte Station wieder in der Hamburger Kunsthaus bei der Ausstellung: „Future Continuous“, die die Ergebnisse eines Jahresstipendiums für Künstler*innen zeigt. https://kunsthaushamburg.de/arbeitsstipendium-fuer-bildende-kunst-2025/ Im Hamburger Kunsthaus werden wir die Gelegenheit haben mit der Kuratorin oder der kuratorischen Assistenz über die Ausstellung zu sprechen, die uns auch die Ausstellung präsentieren wird. Im Gespräch können wir einen näheren Einblick in Fragen der Produktion, Organisation, Distribution, Vermittlung und Rezeption des Hauses kriegen. Die drei Ausstellungen sind für das Seminar obligatorisch. Vorbereitend auf und begleitend zu den Exkursionen werden historische Praktiken innerhalb der Avantgarde untersucht, die das Aufkommen einer Institutionskritik ins Zentrum des Kunstschaffens stellten. Im Seminar selbst werden wir nah an künstlerischen Arbeiten/ Objekten arbeiten.