Course Schedule
Lehrveranstaltungen
Beziehung vor Methode? Soziales Lernen praktisch gestalten – was im Klassenraum wirklich trägt (Seminar)
Dozent/in: Steffi Runge, Karsten Schmedt
Termin:
Einzeltermin | Fr, 08.05.2026, 14:00 - Fr, 08.05.2026, 19:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 09.05.2026, 09:00 - Sa, 09.05.2026, 17:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 12.06.2026, 14:00 - Fr, 12.06.2026, 19:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 13.06.2026, 09:00 - Sa, 13.06.2026, 17:00 | C 3.121 Seminarraum
Inhalt: Heterogenität und Diversität sind im Kontext von Schule allgegenwärtig, daher möchte das Seminar für jede Form der Voreingenommenheit, Stereotypisierung, Einseitigkeit und Diskriminierung sensibilisieren. Handlungsorientiert werden durch den Anti-Bias-Ansatz eigene Erfahrungen – als diskriminierte und als diskriminierende Person – bewusst gemacht und reflektiert, da biographische Prägungen und individuelle Erfahrungen Einfluss auf die Wahrnehmungs- und Handlungsmuster (in schulischer Praxis) nehmen. Das Seminar bietet dabei einen geschützten und wertschätzenden Raum für einen offenen Austausch. Die biographische Selbstreflexion wird aus intersektionaler Perspektive durch grundlegendes theoretisches Wissen zu den Themen Heterogenität und gesellschaftliche Bedingungen von Ungleichheit unterfüttert.
Habitus als Reflexionswerkzeug (Seminar)
Dozent/in: Arwed Marquardt
Termin:
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 6.320 Seminarraum
Inhalt: Lehrkräfte können dazu beitragen, dass bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt oder abgebaut werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei der sogenannte Habitus der Lehrer*innen und dessen (Nicht-)Passung zur sozialen Herkunft der Schüler*innen. In dieser Veranstaltung wird die Bedeutung eigener habitueller Prägungen für das professionelle Handeln als Lehrperson zugänglich gemacht. Dabei werden Beobachtungen in Praktika, eigene Erfahrungen und Haltungen erarbeitet, reflektiert und kommuniziert, da diese undmittelbar oder verdeckt Einfluss auf die Wahrnehmungs- und Handlungsmuster (in schulischer Praxis) nehmen. Das Seminar bietet einen geschützten und wertschätzenden Raum für einen offenen Austausch. Die biographische Selbstreflexion wird durch grundlegendes theoretisches Wissen zu den Thema "Habitus" unterfüttert.
Heterogenität im (Schul-)Alltag – Zwischen Differenz, Barriere und Teilhabe (A) (Seminar)
Dozent/in: Nele Groß
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.325 Seminarraum
Inhalt: Das Seminar setzt sich mit der Vielfalt menschlicher Lebens-, Lern- und Entwicklungsbedingungen in Schule und Alltag auseinander. Ausgehend von der Annahme, dass Heterogenität den Normalfall sozialer Wirklichkeit darstellt, werden unterschiedliche Formen von Beeinträchtigung, Differenz und Benachteiligung sowie deren Bedeutung für Bildungs- und Teilhabeprozesse thematisiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unterschiede zwischen Menschen im Alltag und insbesondere im (schulischen) Bildungsprozess wirksam werden: Wann führen sie zu Barrieren, Ausgrenzung oder Benachteiligung und unter welchen Bedingungen können sie als Ressourcen anerkannt und genutzt werden? Anhand von Fallbeispielen, Praxisvignetten und reflexiven Übungen analysieren die Studierenden, wie institutionelle Strukturen, normative Erwartungen und pädagogische Routinen Teilhabe ermöglichen oder begrenzen.
Heterogenität im (Schul-)Alltag – Zwischen Differenz, Barriere und Teilhabe (B) (Seminar)
Dozent/in: Nele Groß
Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.010 Seminarraum
Inhalt: Das Seminar setzt sich mit der Vielfalt menschlicher Lebens-, Lern- und Entwicklungsbedingungen in Schule und Alltag auseinander. Ausgehend von der Annahme, dass Heterogenität den Normalfall sozialer Wirklichkeit darstellt, werden unterschiedliche Formen von Beeinträchtigung, Differenz und Benachteiligung sowie deren Bedeutung für Bildungs- und Teilhabeprozesse thematisiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unterschiede zwischen Menschen im Alltag und insbesondere im (schulischen) Bildungsprozess wirksam werden: Wann führen sie zu Barrieren, Ausgrenzung oder Benachteiligung und unter welchen Bedingungen können sie als Ressourcen anerkannt und genutzt werden? Anhand von Fallbeispielen, Praxisvignetten und reflexiven Übungen analysieren die Studierenden, wie institutionelle Strukturen, normative Erwartungen und pädagogische Routinen Teilhabe ermöglichen oder begrenzen. Das Seminar verfolgt einen theorie- und praxisverknüpfenden Ansatz. Neben der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Perspektiven auf Heterogenität und Individualisierung sollen didaktische und pädagogische Handlungsmöglichkeiten für einen inklusiven, diversitätssensiblen Umgang mit Lernenden und Teilnehmenden in unterschiedlichen Kontexten erarbeitet werden.
Heterogenität in Schule und Unterricht: Grundlagen, Reflexion und Handlungsansätze (Seminar)
Dozent/in: Christin Beese
Termin:
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.013 Seminarraum
Inhalt: Heterogenität und Diversität sind im Kontext von Schule allgegenwärtig, daher möchte das Seminar für jede Form der Voreingenommenheit, Stereotypisierung, Einseitigkeit und Diskriminierung sensibilisieren. Handlungsorientiert werden durch den Anti-Bias-Ansatz eigene Erfahrungen – als diskriminierte und als diskriminierende Person – bewusst gemacht und reflektiert, da biographische Prägungen und individuelle Erfahrungen Einfluss auf die Wahrnehmungs- und Handlungsmuster (in schulischer Praxis) nehmen. Das Seminar bietet dabei einen geschützten und wertschätzenden Raum für einen offenen Austausch. Die biographische Selbstreflexion wird aus intersektionaler Perspektive durch grundlegendes theoretisches Wissen zu den Themen Heterogenität und gesellschaftliche Bedingungen von Ungleichheit unterfüttert.
Heterogenität und Individualisierung (Vorlesung)
Dozent/in: Nele Groß
Termin:
Einzeltermin | Mi, 08.04.2026, 12:15 - Mi, 08.04.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 15.04.2026 - 17.06.2026 | C HS 2 | C HS 2
Einzeltermin | Mi, 24.06.2026, 12:15 - Mi, 24.06.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3
Einzeltermin | Mi, 01.07.2026, 12:15 - Mi, 01.07.2026, 13:45 | C HS 2 | C HS 2
Einzeltermin | Mi, 08.07.2026, 12:15 - Mi, 08.07.2026, 13:45 | C HS 3 | C HS 3
Inhalt: Die Vorlesung führt in zentrale Theorieperspektiven und empirische Befunde zu Heterogenität und Individualisierung im schulischen Kontext ein. Ausgangspunkt sind begriffliche und normative Klärungen sowie die Auseinandersetzung mit Inklusion als bildungspolitischem und pädagogischem Leitprinzip. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Facetten von Heterogenität systematisch erschlossen. Die Veranstaltung verbindet erziehungswissenschaftliche, soziologische und psychologische Perspektiven. Theoretische Bezugspunkte bilden unter anderem das Inklusionskonzept sowie Sozialisations- und Ungleichheitsforschung. Zudem werden Befunde zu Bildungsungleichheit, Gruppenheterogenität und Entwicklungsprozessen im Kindes- und Jugendalter berücksichtigt. Im weiteren Verlauf werden Fragen der Kooperation im professionellen Kontext, der Bildungsgerechtigkeit sowie diagnostischer Kompetenz im Umgang mit heterogenen Lerngruppen vertieft. Dabei werden Spannungsfelder zwischen Gleichbehandlung und Differenzierung, Förderung und Selektion sowie individueller Unterstützung und institutionellen Rahmenbedingungen reflektiert. Die Vorlesung ist als theoriegeleitete Veranstaltung mit interaktiven Elementen konzipiert. Kurze Reflexionsphasen, Fallbeispiele und strukturierende Diskussionen unterstützen die Verbindung von wissenschaftlichen Perspektiven mit (schul-)praktischen Fragestellungen.
Neurodiversität verstehen und pädagogische Rahmung wirksam gestalten (Seminar)
Dozent/in: Maren-Kristina Lüders
Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.209 Seminarraum
Wenn Worte wirken – Gesprächsführung und Feedback in heterogenen Lernumgebungen (Seminar)
Dozent/in: Neele Tiedemann
Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.311 Seminarraum
Inhalt: Im Rahmen des Seminars wird der Fokus zunächst auf das Thema der Gesprächsführung, v.a. im Kontext von schulischen Lernumgebungen, gelegt. Im Rahmen von Eltern- und Unterrichtsgesprächen werden konkrete Strategien geübt, u.a. in Form von Rollenspielen. Im zweiten Teil des Seminars wird die Brücke zum Thema Feedback geschlagen. Dort liegt das Augenmerk auf lernförderlichen Feedback. Die konkrete Ausgestaltung der Sitzungen kann em Seminarplan entnommen werden.