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Course Schedule


Lehrveranstaltungen

Ästhetik - Rhetorik - Mimesis (Deu 110) (Vorlesung)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C HS 3 | Bitte Hörsaal 3 oder 1

Inhalt: Inhalt: Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Theorie der Literatur und die Praxis der Literaturwissenschaft in ihrer Geschichtlichkeit und Gegenwart. Die Vielfalt möglicher Antworten auf die Frage "Was ist Literatur?" bzw. "Was ist ein Text?" im Rahmen der Philologien steht im Zentrum. Die Fragestellung wird zum Ausgangspunkt für das wissenschaftlich begründete Lesen sowie das Sprechen und Schreiben über literarische Texte. Komplementär zu dieser Vorlesung des Moduls werden Wahlpflichtseminare angeboten, die die Anforderungen an das literaturwissenschaftliche Arbeiten, die Recherche, Formulierungen erster "Forschungsfragen" und den Aufbau und die Konzeption wissenschaftlicher Argumentation vermitteln.

Kranke Körper. Figurationen des Pathologischen (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Ann Cathrin Frank

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 14.204 Seminarraum

Inhalt: In diesem Seminar nähern wir uns den Konstruktionen von Krankheit und Körperlichkeit in ausgewählter Kurzprosa des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Unter Berücksichtigung der kulturhistorischen Kontexte analysieren wir, welche pathologischen Körperbilder die Primärtexte anhand ästhetischer Be- und Umschreibungen, stilistischer sowie narrativer Mittel figurieren und wie sie dadurch den Körper- und Krankheitsdiskurs aktiv mitgestalten. Die Lektüre begleitend erarbeiten wir das theoretische Fundament und diskutieren zentrale Konzepte des Körper-/Körperbilddiskurses.

Kranke Körper. Figurationen des Pathologischen (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Ann Cathrin Frank

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 08:15 - 09:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 3.121 Seminarraum

Inhalt: In diesem Seminar nähern wir uns den Konstruktionen von Krankheit und Körperlichkeit in ausgewählter Kurzprosa des 19., 20. und 21. Jahrhunderts. Unter Berücksichtigung der kulturhistorischen Kontexte analysieren wir, welche pathologischen Körperbilder die Primärtexte anhand ästhetischer Be- und Umschreibungen, stilistischer sowie narrativer Mittel figurieren und wie sie dadurch den Körper- und Krankheitsdiskurs aktiv mitgestalten. Die Lektüre begleitend erarbeiten wir das theoretische Fundament und diskutieren zentrale Konzepte des Körper-/Körperbilddiskurses.

Literatur im Wechselspiel zwischen Bild und Schrift (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Katrin Dammann-Thedens

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 16:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.111 Seminarraum

Inhalt: Literatur ist durch vielfältige Wechselspiele zwischen Bild und Schrift geprägt. Sie reichen von narrativen Bild-Schrift-Verbünden, wie Comics oder Graphic Novels, bis hin zu intermedialen Hybridbildungen, wie sie beispielsweise bei der Verwendung filmischer Montageverfahren in schriftsprachlicher Literatur vorkommen. Das Seminar setzt an diesem Aspekt literarischer Vielfalt an, von dem aus Bild und Schrift in ihren spezifischen Qualitäten bestimmt sowie ausgewählte Formen ihres Wechselspiels erkundet werden. Dabei richtet sich der thematische Fokus auf die Relation zwischen Tier und Mensch, die sich in vielen kinderliterarischen Arbeiten zeigt.

Literaturvermittlung (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Sarah Steidl

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 3.121 Seminarraum

Inhalt: In diesem Seminar ist richtig, wer Lust am Lesen hat – und diese Lust teilen möchte. Wer sich fragt, wie Literatur heute vermittelt werden kann: im Seminarraum, auf der Bühne, im Feed, im Podcast, im Klassenzimmer. Verbindlich ist der Erwerb des Kurzgeschichtenbands "Du, hier" von Julia Wolf (dtv, 24 Euro). Ebenso verbindlich ist der Besuch einer Lesung. Zur Auswahl stehen drei Termine: zwei im Aalhaus (23.4. oder 4.6.), eine im Literaturhaus Hamburg (2.6.). Für diese Extratermine entfallen zwei reguläre Seminarsitzungen. Die gewonnene Zeit dient zugleich der Vorbereitung der Prüfungsleistung. Die Prüfungsleistung wird in den letzten beiden Sitzungen vorgestellt: Erarbeitet wird ein eigenständiges Vermittlungskonzept zu einer ausgewählten Kurzgeschichte aus "Du, hier", adressatenbezogen, medienbewusst, gegenwartsnah. Gemeinsam erkunden wir: - wie sich Literaturvermittlung verändert hat, - welche analogen und digitalen Räume sie heute bespielt, - wie zugänglich diese Räume sind – und für wen, - und wie sich ästhetische Erfahrung in unterschiedliche Formate übersetzen lässt. Wir nehmen Vermittlung als Praxis ernst – und stehen ein für die Lust am Lesen. Das Buch von Julia Wolf kostest 24 €, eine Eintrittskarte für eine der Lesungen um die 10 € zzgl. Fahrt nach Hamburg. Drei Sitzungen finden digital über Zoom statt; am 20.4., 4.5. und 1.6.; dies ist im Stundenplan eingetragen, so auch die entfallenden zwei Sitzungen.

Paul Celan: Sprache als Poetik von Zeit und Ort (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Eveline Goodman-Thau

Termin:
Einzeltermin | So, 12.04.2026, 10:15 - So, 12.04.2026, 14:45 | Online-Veranstaltung | Onlineveranstaltung
Einzeltermin | So, 19.04.2026, 10:15 - So, 19.04.2026, 16:45 | Online-Veranstaltung | Onlineveranstaltung
Einzeltermin | So, 26.04.2026, 10:15 - So, 26.04.2026, 16:45 | Online-Veranstaltung | Onlineveranstaltung
Einzeltermin | So, 03.05.2026, 10:15 - So, 03.05.2026, 14:45 | Online-Veranstaltung | Onlineveranstaltung
Einzeltermin | Mo, 13.07.2026, 09:00 - Mo, 13.07.2026, 20:00 | C HS 3 | Modultagung Prüfungstermin

Timely Books: Dorothee Elmigers „Die Holländerinnen“ und „Aus der Zuckerfabrik“ in ihrem intermedialen Kontext (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.312 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 11.06.2026, 10:00 - Do, 11.06.2026, 12:00 | C 5.109 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 09.07.2026, 14:00 - Do, 09.07.2026, 16:00 | C 12.010 Seminarraum

Inhalt: Seit ihr Roman „Die Holländerinnen“ im Oktober mit dem Deutschen Buchpreis, dem Bayerischen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis prämiert wurde, ist die deutschschweizer Autorin Dorothee Elmiger einem breiten Publikum bekannt. Mit der Dreifachprämierung würdigt die Literaturkritik Elmigers in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wohl einmalige Verknüpfung von poetischer und politischer Dringlichkeit. Im Seminar untersuchen wir ihr zwischen literarischer Erzählung, Essay und dokumentarischen Materialien changierendes Schreiben anhand des erwähnten jüngsten Romans „Die Holländerinnen“ und dem als „Recherchebericht“ ausgewiesenen Text „Aus der Zuckerfabrik“ (2020). Ohne zu moralisieren fokussieren die beiden Texte zentrale Machtstrukturen unserer Gegenwart: Sie fragen nach Kapital und der Ausbeutung von Arbeitskraft, dem Zusammenhang von Kolonialismus und Neokolonialismus, der Geschichte der Sklaverei und globalen Warenströmen, Begehren und Ökonomie, nach Rassismus und Gewalt gegen Frauen. Sie machen dabei auf komplexe Weise ihr eigenes Erzählen zum Thema und problematisieren so permanent die Frage nach Repräsentation. Um dieser Ästhetik gerecht zu werden, widmen wir uns neben der intensiven Lektüre exemplarisch den Referenzen auf Film- und Literaturkanon sowie auf die politische Philosophie.

Timely Books: Dorothee Elmigers „Die Holländerinnen“ und „Aus der Zuckerfabrik“ in ihrem intermedialen Kontext (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 06.07.2026, 12:00 - Mo, 06.07.2026, 14:00 | C 1.312 Seminarraum

Inhalt: Timely Books: Dorothee Elmigers "Die Holländerinnen" und "Aus der Zuckerfabrik" in ihrem intermedialen Kontext Seit ihr Roman "Die Holländerinnen" im Oktober mit dem Deutschen Buchpreis, dem Bayerischen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis prämiert wurde, ist die deutschschweizer Autorin Dorothee Elmiger einem breiten Publikum bekannt. Mit der Dreifachprämierung würdigt die Literaturkritik Elmigers in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur wohl einmalige Verknüpfung von poetischer und politischer Dringlichkeit. Im Seminar untersuchen wir ihr zwischen literarischer Erzählung, Essay und dokumentarischen Materialien changierendes Schreiben anhand des erwähnten jüngsten Romans "Die Holländerinnen" und dem als „Recherchebericht“ ausgewiesenen Text "Aus der Zuckerfabrik" (2020). Ohne zu moralisieren fokussieren die beiden Texte zentrale Machtstrukturen unserer Gegenwart: Sie fragen nach Kapital und der Ausbeutung von Arbeitskraft, dem Zusammenhang von Kolonialismus und Neokolonialismus, der Geschichte der Sklaverei und globalen Warenströmen, Begehren und Ökonomie, nach Rassismus und Gewalt gegen Frauen. Sie machen dabei auf komplexe Weise ihr eigenes Erzählen zum Thema und problematisieren so permanent die Frage nach Repräsentation. Um dieser Ästhetik gerecht zu werden, widmen wir uns neben der intensiven Lektüre exemplarisch den Referenzen auf Film- und Literaturkanon sowie auf die politische Philosophie.