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Course Schedule


Lehrveranstaltungen

Die Bundesrepublik in den 1970er Jahren: Aufbruch, Krise und Gewalt (Seminar)

Dozent/in: Klaus Weinhauer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 25.10.2007 - 01.02.2008 | C 4.215 Seminarraum

Kriminalität vom Mittelalter bis in die Moderne: transnationale und interdisziplinäre Perspektiven (Seminar)

Dozent/in: Klaus Weinhauer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 29.11.2007 - 01.02.2008 | Raumangabe fehlt

Verbrechensbekämpfung zum Kampf gegen "Volksschädlinge". Polizei und Polizeiarbeit im Nationalsozialismus (1933-1945) (Seminar)

Dozent/in: Stephan Linck

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 15.10.2007 - 01.02.2008 | C 16.124 Seminarraum

Inhalt: Die Polizei der Weimarer Republik wurde in Preußen, das den größten Teil des Staatsgebietes umfaßte als „Severing-Polizei“ mit der Sozialdemokratie bzw. ihrem Innenminister identifiziert und war vielfach Zielscheibe nationalsozialistischer Propaganda. Dennoch stellte dieser Polizeiapparat die „Sicherheit und Ordnung“ des NS-Staates her und führte schließlich die Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten durch. Das Seminar geht der Frage nach, wie sich die Transformation der deutschen Polizei von der Institution des demokratischen Rechtsstaates zum Instrument des Terrors vollzog. Dabei soll sowohl die organisatorische Wandlung der Polizei bis hin zur Verschmelzung mit der SS als auch die Veränderung der Polizeiarbeit und der Zielgruppen der Polizeiarbeit nachvollzogen werden. In einem dritten Teil sollen die Motive und Mentalitäten der Täter ausgeleuchtet werden. Der erste Teil widmet sich der organisatorischen Umwandlung der Polizei nach 1933, der Säuberung, der Entstehung der Geheimen Staatspolizei, Ordnungs- und Sicherheitspolizei und schließlich der SS. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Veränderungen des „Gegner-Begriffs“ und den gesellschaftlichen Gruppen, die der polizeilichen Repression unterworfen waren, den politischen Gegnern, den rassischen Gegnern und „Gemeinschaftsfremden“ und „Asozialen“ und den Veränderungen des Vorgehens gegen diese Gruppen. Im dritten Teil schließlich wird die Eskalation polizeilichen Handelns im „auswärtigen Einsatz“ während des Zweiten Weltkriegs behandelt und die Fragen nach den Motiven und der Mentalität der Polizisten aufgeworfen. Welche Handlungsspielräume hatten sie? Mordeten sie aus Gehorsam oder Überzeugung? Der Themenkomplex schließt die in der „Goldhagen-Debatte“ zugespitzte Kontroverse mit ein: „Ganz normale Männer“ oder „Ganz normale Deutsche“?