Plantagenanbau in Monokulturen

Immer mehr Kaffeeproduzentinnen und -produzenten gehen jedoch zum mechanisierten, unbeschatteten Plantagenanbau in Monokulturen über, um Gewinne und Erträge zu steigern. Im technisierten Kaffeeanbau stehen oft 5.000 - 6.000 Pflanzen auf einem Hektar, in der traditionellen Bewirtschaftung sind es jedoch nur 1.000 - 2.000 Pflanzen. Seit den 1990er Jahren setzen insbesondere die Großproduzentinnen und -produzenten auf den Anbau von Hochertragssorten. Diese Pflanzen haben jedoch eine deutlich kürzere Lebensdauer und müssen bereits nach 6 bis 10 Jahren Tragezeit ersetzt werden. Der hohe Nährstoffbedarf der Pflanzen kann nur durch den Einsatz von Mineraldünger gedeckt werden. Darüber hinaus soll mit Hilfe von Pestiziden der Bewuchs zwischen den Sträuchern nieder gehalten und die anfälligen Pflanzen vor Schädlingen geschützt werden. Folgen dieser Anbauform sind das Auslaugen der Böden, Bodenerosion, eine Reduzierung der Bodenfruchtbarkeit und andere Umweltschäden, wie der Verlust an biologischer Vielfalt im Anbaugebiet.
 
Eine Übersicht über die wesentlichen Unterschiede beider Anbauweisen erhalten Sie auf der nachfolgenden Seite.