EU-Strukturfonds

Im Rahmen der Kohäsions- und Strukturpolitik der Europäischen Union stellen die EU-Strukturfonds wichtige Finanzinstrumente für die langfristige Umsetzung der Europa2020-Strategie zur Schaffung von intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum dar. Dabei bilden der Europäische Sozialfonds (ESF) und der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) die Schwerpunkte der Arbeit des Strukturfondsmanagement an der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Prioritäten des Multifondsprogramms EFRE und ESF besteht u.a. in der Förderung von Innovationen, der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU, der Reduzierung von CO²-Emissionen, der nachhaltigen und umweltgerechten Entwicklung von Flächen und Landschaften, der Förderung der Beschäftigung durch Gleichstellung und regionale Ansätze zur Fachkräftesicherung, der Förderung von Beschäftigungs- und regionalen Sozialdienstleistungsinnovationen, der Armutsbekämpfung durch aktive Eingliederung und Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung. Dabei werden die Zuwendungen hierarchisch von EU-Ebene auf Landes-Ebene der einzelnen Mitgliedstaaten heruntergebrochen.

Entsprechend des Prinzips der Kofinanzierung gewährt das Land Niedersachsen aus Mitteln des EFRE sowie des Landes Niedersachsen Zuwendungen für Aufbau und Erweiterung von Forschungsinfrastrukturen für die intelligente Spezialisierung, regionale Kooperationen und innovative Modelle des Wissens- und Technologietransfers. Grundlegende Beschlüsse hierzu sind in der MWK-Richtlinie, RIS3-Strategie und den Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBestP) zu finden.

Konkrete Informationen für Antragstellerinnen und Antragssteller finden Sie hier