Studierende im Porträt: Katharina Wolff ©Leuphana
Katharina Wolff berichtet über ihr Master-Studium Management & Engineering an der Graduate School.

„Autos sind längst nicht mehr nur rot, grün oder blau“, erklärt Katharina Wolff. Gerade das macht den Bereich der Produktionstechnik für die 22-jährige Studentin spannend. „In einer Fertigungshalle spielen nicht nur Materialien und Maschinen eine Rolle. Durch immer weiter ansteigende Individualität in vielen Bereichen müssen besonders die Arbeitsabläufe und -prozesse in einer Fabrik besser geplant werden.“ Um diesen aktuellen Herausforderungen gewachsen zu sein, hat sich Katharina Wolff für ein Master-Studium Management & Engineering an der Graduate School entschieden. „Ich habe mir viele Universitäten angesehen. Der Schwerpunkt von Professor Schmidt an der Leuphana hat mich aber besonders überzeugt.“ Matthias Schmidt ist Professor für Produktionsmanagement und hat unter anderem die Digitale Fabrik ins Leben gerufen. Studierende können dort am Modell lernen, wie Produktionsabläufe etwa durch bessere Vernetzung von Arbeitsschritten beschleunigt werden können. Katharina Wolff arbeitet neben dem Studium Teilzeit im einem großen mittelständischen Unternehmen für Antriebs- und Automatisierungstechnik in Aerzen bei Hameln und kann das Gelernte praktisch umsetzen: „Dort bin ich auch an der Planung verbesserter Produktionsabläufe beteiligt.“

Auslandsaufenthalt in Shanghai

Schon in der Schule war Katharina Wolff sehr gut in Mathematik: „Ich habe mich gleichermaßen für Ingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften interessiert.“ Ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens lag deshalb nah. Sie absolvierte ein duales Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik an der Hochschule Weserbergland. Bereits damals arbeitete Katharina Wolff bei dem Unternehmen in Aerzen. Hier möchte sie auch ihre Masterarbeit schreiben: „Es besteht eine Kooperation mit der Leuphana. Professor Schmidt forscht dort zu Produktionsmanagement.“ Eine Promotion kann sich die Nordrhein-Westfälin auch vorstellen: „Gerade im Hinblick darauf ist es hilfreich, dass einige Studieninhalte bereits in der Wissenschaftssprache Englisch gelehrt werden.“ Gleich nach dem Abschluss möchte Katharina Wolff aber zunächst tiefer in die Praxis eintauchen und würde gern bei ihrem jetzigen Arbeitgeber weiterarbeiten. Aber auch eine berufliche Station im Ausland kann sie sich vorstellen: „Bereits im Studium war ich innerhalb einer Entsendung durch meinen Arbeitgeber in Shanghai.“