Innovative Karrierewege gestalten

Postdoc an der Leuphana

Die Graduate School ist die akademische Heimat und erster Anlaufpunkt für alle Postdocs der Leuphana. Neben Lehre und Forschung ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Kernaufgabe jeder Hochschule. Sie spiegelt die institutionelle Verantwortung der Hochschule für den gesamten Werdegang der Wissenschaftler*innen wider. Die Postdoc-Phase ist entscheidend, denn in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Promotion werden die Weichen für die weitere Karriere gestellt. Als Postdoc oder Postdoc-Phase wird in Deutschland der Zeitabschnitt beschrieben, in dem sich Wissenschaftler*'innen nach der Promotion für eine begrenzte Zeit weiterqualifizieren, z.B. um eine (Junior-)Professur antreten zu können. In dieser intensiven Phase unterstützt die Graduate School Forscher*innen bei der Orientierung und Karriereentwicklung mit unterschiedlichen Beratungs-; Informations- und Qualfizierungsformaten mit dem Ziel, die frühe Selbstständigkeit ihrer promovierten Wissenschaftler*innen zu erreichen.
Darüber hinaus bündelt die Graduate School die Angebote anderer zentraler Einrichtungen für Postdocs auf dieser Webseite: von der Akademischen Personalentwicklung über den Lehrservice bis zum Mentoring des Gleichstellungsbüros.

Postdoc-Phasen in Deutschland

In Deutschland wird im Kontext von Karriereplanung zwischen einer frühen und späten Postdoc-Phase unterschieden. Die erste Phase geht bis zu zwei Jahre nach der erfolgreichen Promotion und wird auch als Orientierungsphase bezeichnet. In dieser Phase erfolgt oftmals noch der Abschluss von Projekten aus der Promotionszeit und die Publikation der Dissertation. In dieser Phase bewerben sich frühe Postdocs um Postdoktorand*innenstellen oder Stipendien und wechseln in der Regel die Universität oder Forschungseinrichtung. Die Orientierungsphase wird zudem genutzt, um das eigene Forschungsprofil herauszuarbeiten. Schließlich übernehmen Postdocs in dieser Phase Aufgaben in der Lehre, in der Betreuung von Abschlussarbeiten und erste Führungsverantwortung.

Der Übergang zur "späten" oder auch "advanced postdoc phase" verläuft mitunter fließend und bezeichnet die Phase, in der Postdocs ihre Habilitation (oder Äquivalenzen) vorantreiben und zum Abschluss bringen. Erfahrene Postdocs haben in dieser Phase ihre ersten Vorstellungsgespräche für eine (Junior-) Professur.

Postdoc-Phasen in Deutschland ©Sandra Wienand/Leuphana
Postdoc-Phasen in Deutschland

Qualifizierungsfonds

Promovierte Forscher*innen haben an der Leuphana die Möglichkeit, fi­nan­zi­el­le Un­terstützung für Förder­maßnah­men im Rah­men ih­rer Qua­li­fi­zie­rung zu er­hal­ten, beispielsweise für Konferenzteilnahmen oder kurzzeitige Forschungsaufenthalte. An drei Terminen im Jahr können Anträge bei der Leuphana Graduate School gestellt werden.

GradSkills – Kompetenz- und Karriereentwicklung

An der Leuphana ist ein umfassendes Weiterbildungsangebot für überfachliche Kompetenzen verfügbar, das Veranstaltungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Qualifizierungsstufen bietet und auf Karrierewege innerhalb und außerhalb wissenschaftlicher Institutionen vorbereitet. Dieses Angebotsspektrum wird im Portal GradSkills aufgeführt.

Summerschool

In Zusammenarbeit der Graduate School mit den Mentoringprogrammen wird einmal jährlich die Summerschool für Promovendinnen und Postdoktorandinnen durchgeführt. Die nächste Summerschool findet vom 20. - 22. September statt. Eine Anmeldung ist ab dem 1. Juli möglich.

Karrierewege in Gesellschaft und Wirtschaft

Zusatzqualifikationen für eine Karriere außerhalb der Universität erlangen - dafür steht das Zertifikatsprogramm „Leadership in Gesellschaft und Wirtschaft“.

Karrierewege in der Wissenschaft

Die Akademische Personalentwicklung ist Ansprechpartnerin für Promovierende und Postdocs, die Karrierewege in der Wissenschaft anstreben.