Diversität im Sportspiel

Das 12. Sportspiel-Symposium der dvs setzt die Tradition fort, Expertisen und Perspektiven aus Theorie und Praxis zusammen zu bringen, und damit den Transfergedanken zu stärken. Das Thema „Diversität im Sportspiel“ soll in diesem Kontext den Blick auf Settings und Problemstellungen richten, die bisher eher selten im Fokus des Symposiums standen. Dies betrifft sämtliche Fragen zu Sportspielen für Menschen mit sogenannten Behinderungen, als auch den Diskurs um als solche, die oftmals als klassifizierte „Randgruppen“ bzw. „Minderheiten“ in den Sportspielen wahrgenommen und oft mit Vorurteilen belegt sind. Hiermit werden in der Denkfigur der Diversität sämtliche „Differenzkategorien“ (z.B. Geschlecht, Ethnie, sozialer Status) adressiert, die bei der Inszenierung von Sportspielen relevant werden (können). Dabei sollen explizit Perspektiven aus informellen und institutionalisierten, aus Leistungs-, Breiten- und Freizeitsportkontexten vor dem Hintergrund zukünftiger Entwicklungen diskutiert werden. Diese umfassen explizit technische, taktische, soziale und motivationale Aspekte der Sportspiele, wodurch alle Disziplinen der Sportwissenschaft angesprochen sind.

Abseits des fokussierten Themas sind aber natürlich auch wieder alle weiteren wissenschaftlichen Arbeiten zum Sportspiel beim Symposium willkommen. Ganz im Sinne von Diversität sind alle Kolleg*innen herzlich eingeladen, sich am wissenschaftlichen Programm zu beteiligen.