• Prof. Dr. Astrid Neumann
  • Prof. Dr. Swantje Weinhold
  • Prof. Dr. Anke Schmitz
  • Dr. Sarah Brommer
  • Dr. Friederike Dobutowitsch
  • Tanja Hattermann
  • Dr. Maria Bernardo Prata
  • Charlotte Wendt
  • Kimberley Naboa Menzel
  • Bodil Sophie Star
  • Zhanna Serzhanova
  • Dr. Natalia Portnaia
  • Aleksandra Janocha
  • Pia Schmidt
  • Ulrike Schulze

Prof. Dr. Astrid Neumann

Komplexe Texte produzieren (Deu 221) (S)
In dieser Veranstaltung werden Themen zum komplexen Schreiben so aufbereitet, dass daraus ein Forschungsprojekt entwickelt werden kann. Parallel wird eine Schreibwerkstatt für Unterstützungnangebote hinsichtlich der eigenen Arbeit mit digitalen Schreibtools sorgen. Sie werden Ihre Erfahrungen dabei in einem Lerntagebuch dokumentieren.

Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft?! (Deutsch, GHR) (S)
Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bidlungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden..
Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen zu nutzen.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Prof. Dr. Swantje Weinhold

Sprachstruktur und Spracherwerb (Deu 160) (V)
Gegenstand der Vorlesung sind Schlüsselbegriffe strukturalistischer, systemorientierter Sprachwissenschaft und ihrerTeildisziplinen: Phonetik und Phonologie, Morphologie, Syntax (und Semantik). Diese Bereiche werden im Seminar um die Erwerbs- bzw. Aneignungsperspektive ergänzt.
Schwerpunkte der Vorlesung: Sprachsystematische Aspekte der deutschen Gegenwartssprache.
Schwerpunkte des Seminars: Spracherwerb und Sprachdiagnose.

Texte schreiben in Klasse 1-10 (Deu 370) (S)

Erstunterricht Deutsch (V)
Inhalte und Ziele der Vorlesung sind:
- Erwerb von linguistischem Wissen über die Grundlegung, Logik und den Aufbau des deutschen Schriftsystems,·
- Wissen über die Regeln und Regularitäten der deutschen Orthographie,· - fachdidaktischem Wissen über Erstlese- und Schreiblernprozesse als Basis für die Gestaltung von Unterricht zur Entwicklung und Förderung schriftsprachlicher Kompetenzen von Schülern in Klasse 1 und 2,· -
- diagnostischen Kompetenzen für die Beobachtung und Analyse schriftsprachlicher Lernprozesse,·
- Wissen über und Anwendungsmöglichkeiten von Theorien, Prozesse, Modelle und didaktisch-methodische Konzepte des Schriftspracherwerbs im ersten und zweiten Schuljahr,·
- Merkmale von und Zusammenhänge zwischen kognitiven, konzeptionellen, sprachlich-kommunikativen und motorischen Prozessen des Lesen und Schreibenlernens.

Schriftsprach- und Orthographieerwerb - schriftsystematisch und kompetenzorientiert (Deutsch, GHR) (S)
Die deutsche Rechtschreibung gilt gemeinhin als etwas, das viele Regeln und noch mehr Ausnahmen hat; nicht leicht zu lernen ist; man beherrschen sollte, weil es ein Ausweis von Bildung ist...
In der Theoriebildung zur Systematik des deutschen Schriftsystems (Graphematik) ist das Spannungsverhältnis von Sprachusus und Sprachnorm deutlich sichtbar: Viele geltende Regeln widersprechen bestehenden systematischen Modellierungen und dem Sprachgebrauch.
Unter Studierenden und Deutschlehrkräften setzt sich dennoch erfreulicherweise langsam die Erkenntnis durch, dass die deutsche Orthografie viel systmatischer ist als ihr Ruf - wenn a) die Perspektive eingenommen wird, dass sie v.a. funktional für das Lesen sein soll und b) nicht Zweifelsfälle und Ausnahmen zu Regeln gemacht werden, so dass alles Regelhafte dann zur Besonderheit wird.
Trotz dieses positiven Trends zeigen aktuelle Untersuchungen, dass es an Wissen und Können für eine sprachsystematische und kompetenzorientierte Rechtschreibdidaktik noch erheblichen Bedarf gibt. Häufig greifen (angehende) LehrerInnen im Unterricht auf Erklärungen zurück, die sie aus ihrer eigenen Schulzeit kennen, obwohl sie im Studium gerade etwas (ganz) anderes gelernt haben.
Durch den Flüchtlingszustrom wird die Herausforderung aktuell noch deutlich größer: Wie muss ein Unterricht aussehen, der auch Kinder zu kompetenten Schreibern und Lesern macht, die noch gar kein oder kaum deutsch sprechen? Wie kann die Schrift auch dabei helfen, die gesprochene Sprache zu lernen.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Prof. Dr. Anke Schmitz

Sachtexte und literarische Texte verstehen: Zwei Seiten derselben Medaille? (Deu 221) (S)
Spätestens mit den PISA-Studien konnte nachgewiesen werden, dass die schulische Förderung literaler Kompetenzen im deutschsprachigen Raum die in Curricula festgehaltenen Ziele nicht erreicht. Dies betrifft sowohl das Verstehen von Sachtexten als auch von literarischen Texten.
Strategisches Lesen stellt für die selbstständige Erschließung von Texten eine wichtige Schlüsselkompetenz dar, weshalb Lesestrategien in Lehrplänen für das Fach Deutsch verankert und in vielen Schulbüchern sowie Lesetrainings enthalten sind.
Angesichts der Textvielfalt im Fach Deutsch ist ein vergleichender Blick auf das strategische Lesen unterschiedlicher Textsorten nicht nur für die Modellierung von informatorischer und literarästhetischer Rezeptionskompetenz, sondern auch für eine textsortenspezifische Leseförderung bedeutsam. Studien zeigen, dass Lesehaltungen, Erwartungen an die Textsorte und damit verbundene Leseziele den Leseprozess und das Verstehen beeinflussen. Unklar ist jedoch, inwiefern Annahmen von Polyvalenz und Fiktionalität bei literarischem Verstehen im Gegensatz zu Monovalenzannahmen beim Sachtextverstehen den strategischen Zugang zu Texten beeinflussen.
Im Wintersemester wird es zunächst einen Überblick über die Prozesse des Verstehens und der Lesehaltungen beim Lesen von Sachtexten und literarischen Texten sowie strategieorientierte Förderansätze geben. Weiter werden ausgewählte Forschungsmethoden und Projektideen in Kleingruppen erarbeitet, womit die strategischen Zugänge beim Lesen von verschiedenen Textsorten erhoben oder gefördert werden können (bspw. Lautes Denken, Interview, Fragebogen, Intervention). Basierend auf diesen theoretischen und methodischen Kenntnissen führen Sie im Sommersemester 2021 ein Projekt in Kleingruppen an Studierenden, Schüler*innen oder Lehrkräften durch und reflektieren dieses.

Diagnose und Förderung von Lesekompetenz: Theoretische Grundlagen und empirische Befunde (Deu 370 - Sprache) (S)
Das Seminar bietet einen vertieften Einblick in kognitionspsychologische und didaktische Grundlagen des Leseverstehens und der Vorläuferfähigkeiten als Basis für die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Lesediagnostik und -förderung. Auf dieser Basis werden ausgewählte Diagnoseinstrumente und Förderansätze zu basalen, hierarchieniedrigen Lesefertigkeiten, hierarchiehohen Verstehensprozessen und motivational-affektiven Lesevoraussetzungen in der Primar- und Sekundarstufe erarbeitet. Die Diagnoseinstrumente und Förderansätze werden hinsichtlich empirischer Befunde zum Deutsch- bzw. Sprachenunterricht sowie literatur- und mediendidaktischer Aspekte reflektiert, um Konsequenzen für eine evidenzbasierte und praktikable Umsetzung in Schule und Unterricht abzuleiten.

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Dr. Sarah Brommer

Sprachstruktur und Spracherwerb: Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs (Deu 160) (S)
Gegenstand der Vorlesung sind Schlüsselbegriffe strukturalistischer, systemorientierter Sprachwissenschaft und ihrer Teildisziplinen (Phonetik und Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik). Diese Bereiche werden im Seminar um die Erwerbs- bzw. Aneignungsperspektive ergänzt.

Grammatikunterricht – kompetent und mit Freude (Deu 370) (S)
Oft mangelt es im Deutschunterricht an Ideen, Schüler*innen für die vermeintlich trockene Grammatik zu interessieren. Und mitunter fragen sich (künftige) Lehrer*innen, wie sie grammatische Fragen verständlich, alltagsnah und interessant (er)klären können.
Die Alltagssprache bietet hierfür eine Fülle an Möglichkeiten, die wir im Seminar genauer ansehen, bspw. mit Blick auf den mündlichen Sprachgebrauch oder auf grammatische Phänomene in der digitalen Alltagskommunikation. Anhand typischer und kniffliger Zweifelsfälle werden wir einerseits über korrekten Sprachgebrauch reflektieren und grammatisches Wissen auffrischen, um Schwierigkeiten und Stolperfallen erkennen und erklären zu können. Andererseits setzen wir uns mit sprachwissenschaftlich fundierten didaktischen Konzepten auseinander, die Sie befähigen, grammatische Themen sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.

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Dr. Friederike Dobutowitsch

Sprachliche Diversitäten im Deutschunterricht: Sprachförderung in heterogenen Lehr-/lernkontexten (3) (Deu 460) (S)
Wie können Mehrsprachigkeitserfahrungen von Schülerinnen und Schülern in den Deutschunterricht eingebunden und gleichzeitig Zugänge zur Bildungssprache Deutsch unterstützt werden?
Ausgehend von dieser Frage befassen wir uns in dem Seminar mit grundlegenden Konzepten zu migrationsgesellschaftlicher Mehrsprachigkeit und ihrer Relevanz für Zugehörigkeitsordnungen und Bildungserfolg. Es findet außerdem eine (ggf. vertiefte) Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Bildungssprache in sprachlich und/oder institutionell unterschiedlichen Lernarrangements im Fach Deutsch statt.
Dabei stehen linguistische Grundlagen und didaktische Ansätze sowohl für den Einbezug von Mehrsprachigkeit als auch für das sprachsensible Unterrichten der Bildungs- und Zweitsprache Deutsch im Mittelpunkt.

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Tanja Hattermann

Grundlagen der Sprachdidaktik (Deu 210) (S)

Lesedidaktische Konzepte (Deu 370 - Sprache) (S)
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf lesedidaktischen Konzepten für die Primar- und Sekundarstufe. Es geht u.a. um folgende Themen: Lese-Schreib-Kultur im schriftsprachlichen Anfangsunterricht, Lesekompetenzmodelle, Verfahren zur Leseförderung. Im Sinne eines integrativen Deutschunterrichts werden auch literatur- und mediendidaktische Aspekte in den Blick genommen.

Sprachliche Diversitäten im Deutschunterricht: Sprachförderung in heterogenen Lehr-/lernkontexten (1) (Deu 460) (S)

Vorbereitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (GHR) (S)

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Dr. Maria Bernardo Prata

Sprachliche Diversitäten im Deutschunterricht: Sprachförderung in heterogenen Lehr-/lernkontexten (4) (Deu 460) (S)

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Charlotte Wendt

Spracherwerb in multilingualen Kontexten (1) (Deu 550) (S)
Im Modul Spracherwerb in multilingualen Kontexten lernen Sie die Grundlagen des fremd- und zweitsprachlichen Spracherwerbs kennen. Nach einer Einführung in die linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, widmen wir uns Spracherwerbstheorien und -hypothesen. Sprachstandserhebungen, Sprachenpolitik und ein erster Einblick in die Deutsch als Zweitsprache Didaktik werden ebenfalls zu den Schwerpunkten im Modul gehören.
Das Modul wird als Blended-Learning veranstaltung stattfinden, d.h. Sie werden sich einen Großteil der Inhalte mithilfe eines Moodle-Kurses selbstständig erarbeiten. Nach den einzelnen Themenblöcken folgt eine gemeinsame Zoom-Sitzung, in welcher die erarbeiteten Inhalte aufgegriffen werden.

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Kimberley Naboa Menzel

Spracherwerb in multilingualen Kontexten (3) (Deu 550) (S)
Im Modul Spracherwerb in multilingualen Kontexten lernen Sie die Grundlagen des fremd- und zweitsprachlichen Spracherwerbs kennen. Nach einer Einführung in die linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, widmen wir uns Spracherwerbstheorien und -hypothesen. Sprachstandserhebungen, Sprachenpolitik und ein erster Einblick in die Deutsch als Zweitsprache Didaktik werden ebenfalls zu den Schwerpunkten im Modul gehören.
Das Modul wird als Blended-Learning veranstaltung stattfinden, d.h. Sie werden sich einen Großteil der Inhalte mithilfe eines Moodle-Kurses selbstständig erarbeiten. Nach den einzelnen Themenblöcken folgt eine gemeinsame Zoom-Sitzung, in welcher die erarbeiteten Inhalte aufgegriffen werden.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Bodil Sophie Star

Sprachstruktur und Spracherwerb: Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs (Deu 160) (S)

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Zhanna Serzhanova

Sprachliche Diversitäten im Deutschunterricht: Sprachförderung in heterogenen Lehr-/lernkontexten (4) (Deu 460) (S)

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Dr. Natalia Portnaia

Sprachliche Diversitäten im Deutschunterricht: Sprachförderung in heterogenen Lehr-/lernkontexten (2) (Deu 460) (S)

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Aleksandra Janocha

Grundlagen und Praxis in DaZ (Deu 221) (S)

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.

Pia Schmidt

Grundlagen der Sprachdidaktik (Deu 210) (S)

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Ulrike Schulze

Sprache und Rhythmik (Deu 221) (S)
In dieser Veranstaltung wird sich mit dem Fokus auf Rhythmik damit beschäftigt, welchen Zusammenhang es zwischen Musik und Sprache gibt. Dazu wird ein Blick auf die Entwicklung des Spracherwerbs geworfen und sich mit Forschungsergebnissen zur Wechselwirkung von Musik und Sprache auseinandergesetzt. Schließlich sollen verschiedene rhythmisch-musikalische Angebote zur Sprachförderung kennengelernt und erprobt werden.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Studiums unter Mystudy.leuphana.de.