Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gollwitzer

Portrait
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gollwitzer
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Der So­zi­al- und Mo­ti­va­ti­ons­psy­cho­lo­ge Prof. Dr. Pe­ter Goll­wit­zer ist ei­ner der wich­tigs­ten zeit­genössi­schen Ver­tre­ter der Selbst­re­gu­la­ti­ons­for­schung. In den ver­gan­ge­nen 40 Jah­ren hat er die­se Dis­zi­plin maßgeb­lich be­ein­flusst und das For­schungs­feld durch eine Viel­zahl neu­er Theo­ri­en und em­pi­ri­scher Er­kennt­nis­se ent­schei­dend be­rei­chert. Zu Goll­wit­zers ein­fluss­reichs­ten Theo­ri­en und Mo­del­len gehören die Theo­rie der Sym­bo­li­schen Selbst­ergänzung, das Ru­bi­kon-Mo­dell und die Mind­set-Theo­rie der Hand­lungs­pha­sen so­wie die In­ten­ti­ons­theo­rie. Sei­ne Ar­bei­ten in­spi­rie­ren bis heu­te Wis­sen­schaft­le­rIn­nen aus der Psy­cho­lo­gie, aber auch aus der Öko­no­mie, der Pädago­gik und der Me­di­zin und tra­gen so zu ei­ner kon­ti­nu­ier­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung des For­schungs­fel­des bei.

Pe­ter Goll­wit­zer wur­de 1950 in Deutsch­land ge­bo­ren. Er stu­dier­te an den Uni­ver­sitäten Re­gens­burg und Bo­chum. 1981 er­warb er den Dok­tor-Ti­tel an der Uni­ver­si­ty of Te­xas at Aus­tin. 1988 ha­bi­li­tier­te er sich an der Lud­wig-Ma­xi­mi­li­ans-Uni­ver­sität München. Goll­wit­zer war un­ter an­de­rem als Lei­ter der For­schungs­grup­pe Intention und Han­deln am Max-Planck-In­sti­tut für psy­cho­lo­gi­sche For­schung in München tätig. 1993 wur­de er Pro­fes­sor für So­zi­al- und Mo­ti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gie an der Uni­ver­sität Kon­stanz. Seit 1999 ist Goll­wit­zer Pro­fes­sor für So­zi­al­psy­cho­lo­gie an der New York Uni­ver­si­ty. 2017 wur­de er zum Mit­glied der deut­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten Leo­pol­di­na gewählt.