Sozial-, Organisations- und Politische Psychologie (SOPP) - insbesondere empirische Verhandlungsforschung

Die Abteilung Sozial-, Organisations- und Politische Psychologie und die daran angebundene `Negotiation Research Group´(NRG) befasst sich mit der empirischen Erforschung psychologischer Prozesse in Verhandlungen. Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit stehen hierbei psychologische Prozesse, die einen integrativen Interessenausgleich zwischen Verhandlungsparteien erleichtern bzw. erschweren. In einer Vielzahl von drittmittelgeförderten Forschungsprojekten (z. B. DFG, EU-Fond, Volkswagenstiftung) wird gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern das Erleben und Verhalten von Menschen in gesellschaftsrelevanten Verhandlungssituationen untersucht, wie beispielsweise im Kontext von Wirtschaft, Politik, Arbeit oder Umwelt.
Die Abteilung versteht sich als wichtige Akteurin an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Neben dem Aufbau eines Zertifikatsstudiengangs "Psychologie des Verhandelns" werden von der Forschungsgruppe regelmäßig Fort- und Weiterbildungsseminare angeboten, in denen wissenschaftlich-fundiertes Wissen zum Thema Verhandlungen praxisnah und handlungsorientiert vermittelt wird.
Zum Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Öffentlichkeit und Praxis gestaltet die Abteilung regelmäßig Beiträge zum gesellschaftlichen Diskurs, sowohl durch Trainings- und Schulungsangebote, als auch durch Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Zeitungsberichte, Rundfunkbeiträge und Fernsehinterviews).