Zertifikatsangebote

Projektschwerpunkt 2: Konzeption und Erprobung von Zertifikatsangeboten

Im Projektverlauf wurden auf Basis einer Bedarfserhebung drei Zertifikatskurse und ein Brückenkurs entwickelt. Diese richten sich an beruflich qualifizierte Frauen und Männer aus Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und finden 2018 und 2019 statt. Nähere Informationen dazu finden Sie unter den folgenden Links:

Der Brückenkurs (als erweiterte Zugangsmöglichkeit) zum berufsbegleitenden B.A.-Studium der Sozialen Arbeit

Zertifikatskurse Handlungskompetenzen für die Soziale Arbeit und Kommunikation in Teams und Projektmanagement. Erfolgreich kommunizieren und organisieren im pädagogischen Alltag für beruflich Qualifizierte ohne ersten Hochschulabschluss

Der Zertifikatskurs Gestärkt in Führung gehen - Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit findet 2019 erneut statt und richtet sich an Frauen, die bereits über einen ersten Studienabschluss in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheits- oder Sozialwissenschaften verfügen.

Akademische Bildungsformate werden auf Basis von Erkenntnissen zu Weiterbildungsbedarfen und didaktischen Anforderungen an berufsbegleitende akademische Weiterbildung konzipiert. Thematisch sollen diese aktuelle Herausforderungen der Sozialen Arbeit aufgreifen. Die Angebote werden in der Region Nordostniedersachsen gemeinsam mit regionalen Partnern erprobt. Dabei sollen praxisrelevante Inhalte gendersensibel und diversitygerecht vermittelt werden, die gleichzeitig auf berufsbegleitende Studiengänge (Bachelor oder Master) anrechenbar sind. Außerdem soll ein Weiterbildungsangebot als Zugangsmöglichkeit zum berufsbegleitenden Bachelor „Soziale Arbeit für Erzieherinnen und Erzieher“ für weitere Zielgruppen weiterentwickelt werden.

2018 wurden dieses Weiterbildungsangebot ("Brückenkurs") sowie der erste der drei Zertifikatskurse erprobt.

Dieser und der folgende (2019 durchgeführte) Zertifikatskurs wenden sich an beruflich Qualifizierte aus Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, die noch über keinen Hochschulabschluss verfügen. Diese Kurse können - bei einem eventuellen späteren Studium an der Leuphana Universität Lüneburg - auf ein berufsbegleitendes Bachelorstudium angerechnet werden.

Der dritte Zertifikatskurs, der sich an Frauen richtet, die bereits über einen ersten Studienabschluss in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheits- oder Sozialwissenschaften verfügen, wird ebenfalls 2019 wieder durchgeführt.

Vorteile für die Sozialwirtschaft

— individuelle Zugangsmöglichkeiten zu akademischer Bildung für Fachkräfte
— Weiterbildungsmöglichkeiten angepasst auf den aktuellen fachlichen und organisatorischen Bedarf der Sozialwirtschaft
— Weiterqualifizierung u.a. für Führungsaufgaben als Instrument zur Personalbindung

Nutzen bedarfs- und zielgruppengerechter Bildungsformate

— Angebote ermöglichen individuelle Bildungswege, die unmittelbar an der beruflichen Praxis ansetzen
— Zertifikatsangebote als niedrigschwelliger Einstieg in berufsbegleitende akademische Weiterbildung
— Anrechenbarkeit der Angebote verkürzt ein evtl. folgendes Studium durch geringere Präsenzzeiten und reduzierte Prüfungsleistungen
 

Weitere Informationen

O-Töne von Teilnehmerinnen der Zertifikatsangebote

  • "großartig wie [die Projektmitarbeitenden] auf die einzelnen Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen, so eine bedürfnisorientierte und fürsorgliche Vorbereitung habe ich bisher noch nie erfahren. Einfach toll! :-)"

Download Flyer Kursinformationen

Hier finden Sie den Flyer mit den Informationen zu den beiden Zertifikatskursen "Handlungskompetenzen für die Soziale Arbeit" und "Kommunikation in Teams und Projektmanagement" [PDF, 1,02 MB].

Download Poster Bildungsformate

Poster Bildungsformate

Hier finden Sie das Poster zum Projektschwerpunkt 2.

Ansprechpersonen für Zertifikatsangebote

Projektförderung "KomPädenZ Potenzial"

Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

"KomPädenZ Potenzial" ist ein Einzelprojekt im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen".

 

Projektfinanzierung

"KomPädenZ Potenzial" wird finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.