LeNa

Deutschsprachiges Netzwerk „LehrerInnenbildung für eine nachhaltige Entwicklung“

Im Januar 2013 wurde im Rahmen einer Tagung der Leuphana Universität Lüneburg „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung an Schulen – Herausforderungen für die LehrerInnenbildung“ in Anwesenheit von Prof. Charles Hopkins (UNESCO Chair und Koordinator des internationalen Netzwerks „Reorienting Teacher Education to Address Sustainability“) und unter Beteiligung von HochschullehrerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das „Deutschsprachige Netzwerk LehrerInnenbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ – LeNa –  ins Leben gerufen. Es ist eine Plattform für Austausch und gemeinsame Aktivitäten zur Weiterentwicklung von LehrerInnenbildung an allgemeinbildenden Schulen im Sinne von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.

Ziele und Aufgaben von LeNa

  • Austausch über unterschiedliche Ansätze der Implementation von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in die LehrerInnenbildung – mit dem Ziel, voneinander zu lernen
  • gemeinsame Initiativen gegenüber bildungspolitischen Akteuren, um Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in den Curricula und Prüfungsordnungen für die LehrerInnenbildung zu verankern
  • gemeinsame Initiativen gegenüber wissenschaftspolitischen Akteuren und Forschungsförderungseinrichtungen zur Bearbeitung der wichtigen Forschungsfelder und zur Qualitätsentwicklung im Bereich der Lehrerbildungsforschung für eine nachhaltige Entwicklung
  • gemeinsame Initiativen, die eine Implementation von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in die LehrerInnenbildung an den Hochschulen anregen und fördern
  • Weiterentwicklung des Konzepts Bildung für eine nachhaltige Entwicklung für die LehrerInnenbildung – auch in internationaler Zusammenarbeit

Das Netzwerk ist an der Leuphana Universität Lüneburg angesiedelt. Ute Stoltenberg, Professorin für Nachhaltigkeitswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und Verena Holz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, haben das Netzwerk initiiert. Koordiniert wird es jetzt von Prof. Dr. Daniel Fischer (Institut für Umweltkommunikation) und Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta, Erziehungswissenschaften). In der Regel treffen sich die Mitglieder zweimal jährlich; einzelne Aufgaben werden in Arbeitsgruppen vorbereitet. Der Informationsaustausch erfolgt über den E-Mail-Verteiler.