Aktuelles Lehrangebot

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Dr. Beate Friedrich

Soziale Ökologie: Konzeptionelle und methodische Grundlagen - Ausgewählte Forschungsfelder insbesondere in den Raumwissenschaften


Konzepte und Methoden sozial-ökologischer Forschung, Verständnis des Konzepts "Gesellschaftliche Naturverhältnisse", Methoden sozial-ökologischer Forschung, Anwendung sozial-ökologischer Forschungskonzepte und -methoden auf raumwissenschaftliche Fragen im Forschungsfeld Nachhaltige Regionalentwicklung und auf planerische Problemlösungen sowie Beitrag des Forschungstyps Soziale Ökologie zur Nachhaltigkeitsforschung und zur Bearbeitung raum- und planungswissenschaftlicher Fragen der Nachhaltigkeitsforschung anhand ausgewählter Projekte

Ziel: Kenntnis der Genese und der theoretisch konzeptionellen Begründungen der Sozialen Ökologie; Vermittlung der theoretischen Grundlagen des Konzeptes Gesellschaftliche Naturverhältnisse; Erwerb von Spezialkenntnissen der wissenschaftlichen Diskurse zu konzeptionellen und methodischen Entwicklungen in der sozial-ökologischen Forschung.

Planungstheorie der Umweltplanung


Im Seminar werden anhand der bedeutendsten planungstheoretischen Ansätze aus dem angloamerikanischen und deutschsprachigen Raum die planungswissenschaftlichen Theorien und Konzepte sowie die Geschichte der Planungstheorie der näheren Vergangenheit diskutiert. Weiterhin werden diese im Zusammenhang mit dem Beitrag formeller und informeller Planungsverfahren zur nachhaltigen Raumentwicklung kritisch reflektiert.

Ziel: Fachkompetenz: Die Studierenden lernen die Entwicklung planungswissenschaftlicher Theorien und Konzepte und die Geschichte der Planungstheorie des 20. Jahrhunderts (mit einem Fokus auf die zweite Hälfte des Jahrhunderts) kennen. Sie lernen, das Leitziel Nachhaltige Raumentwicklung planungstheoretisch zu reflektieren und können daraus ableiten, welche Anforderungen sich durch das Leitziel wiederum an die Planungstheorie stellen.

Personale Kompetenz: Die Studierenden erweitern ihr Reflexionsvermögen und ihre Kritikfähigkeit in der Literaturarbeit und erweitern so ihre Problemlösungskompetenz. Sie sind in der Lage, Diskussionsrunden eigenständig vorzubereiten und zu leiten.

Dr. Christine Katz

Werkstatt und E-Learning Einheit zu Theorien der Gender- und Diversity-Forschung


Im Rahmen des Seminars findet eine Auseinandersetzung mit zentralen theoretischen Konzepten, Methoden und Diskursen zu geschlechterbezogener Identität, Differenz und Diversity statt. Die sich daraus ergebenden forschungspraktischen und institutionellen Herausforderungen werden ebenso behandelt wie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Konflikte und sozialen Bewegungen. Didaktischer Ausgangspunkt ist dabei zum einen die eigene Position in intersektionalen gesellschaftlichen Verhältnissen sowie zum anderen sind es die jeweiligen fachlichen Perspektiven und Hintergründe, die die Studierenden mitbringen.

Es werden Texte und Ansätze behandelt aus den Gendertheorien, dem Black Feminism, den Queer Studies, zu Intersektionalität und Postkolonialer Theorie, den Disability und Transgender Studies und zu Gender und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden wir uns mit anti-feministischen und rassistischen Strömungen auseinandersetzen. Ein kleiner inhaltlicher Input seitens der Studierenden ist vorgesehen und bildet die Grundlage für die Hausarbeit.

U.a. geht es um Aspekte wie:

• Beziehung zwischen den verschiedenen diversitäts- und differenzorientierten Bewegungen und Strömungen und ihrer fachlichen Etablierung an den Hochschulen und Institutionen

• Die Verbindung und Verweise der einzelnen Strömungen und Bewegungen unter- und aufeinander

• Reflexion der „Blinden Flecken“ bei der Berücksichtigung von Intersektionalität in den Bewegungen

• Veränderungen von fachlichen bzw. Problem-Perspektiven durch Intersektionalität?

• Welche Relevanz haben Normsetzungen für gesellschaftliche Transformationsprozesse?

Ziel: ZIEL:

• Einblick in/ erstes Verständnis von zentralen theoretischen Ansätzen, Schlüsselkonzepten, Begriffen und Methoden/ Methodologien, die die Studien zu Gender und Diversity und zur Intersektionalität charakterisieren;

• Verständnis über die Zusammenhänge zwischen fachlicher Etablierung von Gender, Diversity und Intersektionalität, sozialen Bewegungen und gesellschaftspolitischen Veränderungen auf diesem Gebiet;

• Kritisches Reflexionsvermögen mit Blick auf Identität und Differenz auf der einen Seite (Theorie-Kritik) und die Institutionalisierung des Wissens um Intersektionalität und Diversity sowie seine Integration in Politik und Gesellschaft auf der anderen Seite;

• Verständnis über die Entstehungszusammenhänge der Thematiken als inter- und transdisziplinäre Zugänge im universitären Kontext

• Reflexionsvermögen über das eigene „Stereotypisieren“ und geeignete Umgangsweisen damit

• Verständnis über die Komplexität von Ein- und Ausschlussmechanismen und die verschiedenen Diskriminierungsformen in ungleichheitsorientierten Problemkontexten

• Bewusstsein für (fächer-)übergreifende Zusammenhänge und Problemkomplexe schärfen

Dr. phil. Anja Thiem

Werkstatt und E-Learning Einheit zu Theorien der Gender- und Diversity-Forschung


Im Rahmen des Seminars findet eine Auseinandersetzung mit zentralen theoretischen Konzepten, Methoden und Diskursen zu geschlechterbezogener Identität, Differenz und Diversity statt. Die sich daraus ergebenden forschungspraktischen und institutionellen Herausforderungen werden ebenso behandelt wie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Konflikte und sozialen Bewegungen. Didaktischer Ausgangspunkt ist dabei zum einen die eigene Position in intersektionalen gesellschaftlichen Verhältnissen sowie zum anderen sind es die jeweiligen fachlichen Perspektiven und Hintergründe, die die Studierenden mitbringen.

Es werden Texte und Ansätze behandelt aus den Gendertheorien, dem Black Feminism, den Queer Studies, zu Intersektionalität und Postkolonialer Theorie, den Disability und Transgender Studies und zu Gender und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden wir uns mit anti-feministischen und rassistischen Strömungen auseinandersetzen. Ein kleiner inhaltlicher Input seitens der Studierenden ist vorgesehen und bildet die Grundlage für die Hausarbeit.

U.a. geht es um Aspekte wie:

• Beziehung zwischen den verschiedenen diversitäts- und differenzorientierten Bewegungen und Strömungen und ihrer fachlichen Etablierung an den Hochschulen und Institutionen

• Die Verbindung und Verweise der einzelnen Strömungen und Bewegungen unter- und aufeinander

• Reflexion der „Blinden Flecken“ bei der Berücksichtigung von Intersektionalität in den Bewegungen

• Veränderungen von fachlichen bzw. Problem-Perspektiven durch Intersektionalität?

• Welche Relevanz haben Normsetzungen für gesellschaftliche Transformationsprozesse?

Ziel: ZIEL:

• Einblick in/ erstes Verständnis von zentralen theoretischen Ansätzen, Schlüsselkonzepten, Begriffen und Methoden/ Methodologien, die die Studien zu Gender und Diversity und zur Intersektionalität charakterisieren;

• Verständnis über die Zusammenhänge zwischen fachlicher Etablierung von Gender, Diversity und Intersektionalität, sozialen Bewegungen und gesellschaftspolitischen Veränderungen auf diesem Gebiet;

• Kritisches Reflexionsvermögen mit Blick auf Identität und Differenz auf der einen Seite (Theorie-Kritik) und die Institutionalisierung des Wissens um Intersektionalität und Diversity sowie seine Integration in Politik und Gesellschaft auf der anderen Seite;

• Verständnis über die Entstehungszusammenhänge der Thematiken als inter- und transdisziplinäre Zugänge im universitären Kontext

• Reflexionsvermögen über das eigene „Stereotypisieren“ und geeignete Umgangsweisen damit

• Verständnis über die Komplexität von Ein- und Ausschlussmechanismen und die verschiedenen Diskriminierungsformen in ungleichheitsorientierten Problemkontexten

• Bewusstsein für (fächer-)übergreifende Zusammenhänge und Problemkomplexe schärfen

Lehrforschungsprojekt: Leuphana Diversity Fact Book


Projektpartner: Leuphana Universität Lüneburg - Gleichstellungsbüro

Projektthema: Leuphana Diversity Fact Book

Projektziel: Veröffentlichungsfähiges Leuphana Diversity Fact Book

Beschreibung: Das Thema Diversität und der Umgang damit ist für angehende Lehrkräfte hoch relevant und soll auch in diesem Projekt thematisiert werden. Der Fokus wird im WiSe 20/21 auf der Gruppe der MTVs (Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung) der Universität liegen. Welche konkreten Facetten von Diversität dabei untersucht werden sollen, ist am Anfang des Projektes kooperativ festzulegen. Neben Zahlen und Fakten wird es in dem Projekt insbesondere um Erfahrungen der Betroffenen (MTVs) mit dem Thema Akzeptanz von Vielfalt gehen, aber auch Diskriminierungserfahrungen gehen.

Vorgehen:

(a) Ablauf: Projekt-Kick-Off am 13.10. mit Vertreter*innen des Auftraggebers, regelmäßige Projektgruppensitzungen, Arbeitspaketbearbeitung in Kleingruppen, Projektabschlusspräsenation, Projektabschlussbericht (Leuphana Diversity Fact Book)

(b) Inhalt: Literaturstudium, Auswertung von Material aus der Universität sowie qualitative Befragung .

Ziel: Erarbeitung eines praxisrelevanten Projektergebnisses im Team unter Nutzung von Methoden des Projektmanagements und von Forschungsmethoden.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.