Hon.-Prof. Dr.
Richard David Precht

Hon.-Prof. Dr. Richard David Precht
Universitätsallee 1 C5.208
21335 Lüneburg

Werdegang

Ri­chard Da­vid Precht stu­dier­te Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik und Kunst­ge­schich­te an der Uni­ver­sität zu Köln. Dort ar­bei­te­te er von 1991 bis 1995 als wis­sen­schaft­li­cher As­sis­tent in ei­nem ko­gni­ti­ons­wis­sen­schaft­li­chen For­schungs­pro­jekt. In sei­ner Dis­ser­ta­ti­on un­ter­such­te er die zen­tra­len Wir­kungs­struk­tu­ren von Ro­bert Mu­sils „Der Mann ohne Ei­gen­schaf­ten“. Precht lehr­te an den Uni­ver­sitäten Köln und Lu­xem­burg, hielt Vorträge an zahl­rei­chen an­de­ren Hoch­schu­len. Aus­lands­auf­ent­hal­te führ­ten ihn in die USA und auf die Phil­ip­pi­nen. 2001 er­hielt er den Pu­bli­zis­tik-Preis für Bio­me­di­zin. Seit 1995 ist Precht für na­he­zu alle großen über­re­gio­na­len deut­schen Zei­tun­gen und ei­ni­ge Hörfunk­sen­der tätig ge­we­sen. Ei­ner brei­te­ren Öffent­lich­keit wur­de er vor al­lem durch sein Buch „Wer bin ich? Und wenn ja, wie vie­le?“ be­kannt. Zu­letzt von ihm er­schie­nen ist der Band „Die Kunst kein Ego­ist zu sein“.
„Deutsch­lands wich­tigs­ter öffent­li­cher Phi­lo­soph“, wie ihn die Süddeut­sche Zei­tung ein­mal nann­te, ist der Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg be­reits seit dem Win­ter­se­mes­ter 2009 ver­bun­den. Er wirk­te mit an der Pla­nung ei­ner Ring­vor­le­sung über „Die Na­tur des Geis­tes“ und dis­ku­tier­te öffent­lich über den Streit zwi­schen Phi­lo­so­phie und Neu­ro­wis­sen­schaf­ten. Auch in 2011 stell­te er sich wie­der ei­ner öffent­li­chen Dis­kus­si­on im Rah­men der Vor­le­sungs­rei­he zum The­ma „Lie­be“.


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