Lehre an der Leuphana Law School

Der Standort Lüneburg steht für eine Tradition innovativer Entwicklungen im Bereich der rechtswissenschaftlichen Lehre; diese Tradition wird heute unter veränderten Rahmenbedingungen durch die Leuphana Law School fortgesetzt. Insbesondere die Einbettung der Rechtswissenschaft in ein ganzheitliches und interdisziplinäres Studienmodell (Leuphana College) sowie die bereits stark fortgeschrittene Internationalisierung (englischsprachige Pflichtfächer im Bachelor, komplett englischsprachiger LL.M. International Economic Law in Kooperation mit der University of Glasgow) sind Alleinstellungsmerkmale unter den deutschen Universitäten.

In der Lehre hat die Leuphana Law School ein Modell entwickelt, wie eine universitäre rechtswissenschaftliche Bildung unter den Bedingungen des Bologna-Prozesses „vom Bachelor her“ gedacht werden kann. Dieses Modell trennt deutlich zwischen dem grundständigen Bachelor-Studium einerseits und darauf aufbauenden Masterprogrammen andererseits. 

Rechtswissenschaftliche Lehre an der Leuphana

Das besondere inhaltliche Profil der Lehre ergibt sich im Bereich des Bachelor aus dessen Einbettung in das Leuphana College mit seinen starken allgemeinbildenden und überfachlichen Elementen (Leuphana Semester, Komplementärstudium), welche auf eine umfassende Persönlichkeitsbildung abzielen. Innerhalb dieses Rahmens ist die Lehre im Major Rechtswissenschaft (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) durch ausgeprägte internationale Bezüge sowie im Übrigen durch eine Konzentration auf unternehmens- und wirtschaftsrelevante Inhalte des deutschen Rechts gekennzeichnet. Der Master International Economic Law weist ein rein internationales Profil auf, ohne Inhalte des rein nationalstaatlichen Rechts. Für den Master Staatswissenschaften – Public Economics, Law & Politics ergibt sich das besondere Profil aus der interdisziplinären Kooperation der staatswissenschaftlichen Disziplinen.

Das Bachelor-Studium ist als „Major Rechtswissenschaft (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht)“ in das Leuphana College integriert. Es enthält daher neben der fachlichen rechtswissenschaftlichen Bildung auch ein Nebenfach sowie die überfachlichen Elemente des Leuphana Semesters und des Komplementärstudiums. Damit entsteht eine interdisziplinäre Perspektive ebenso wie die Möglichkeit individueller Schwerpunktbildungen.

Im Bachelor finden Praxiskontakte insbesondere durch die Einbindung von Praktikern als Lehrbeauftragten statt, aber auch durch weitere Praxiskontakte innerhalb einzelner Veranstaltungen. Es entstehen gemeinsame Projekte mit Unternehmen zum Beispiel zu Haftungs- und Versicherungsfragen oder Praxiskontakte durch den Ehemaligenverein.

Neben diesen auf Lehrveranstaltungen oder einzelne Studienprogramme bezogenen Praxiskontakten finden an der Leuphana Universität Lüneburg auch regelmäßig allgemeine Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit Praktikern statt.

Im dreijährigen Bachelor enthält der Major Rechtswissenschaft (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht) einen für alle Studierenden verpflichtenden „international track“, d. h. Pflichtmodule zum europäischen und internationalem Recht in englischer Sprache. Im Komplementärstudium werden ebenfalls englischsprachige Veranstaltungen angeboten. Außerdem wird seit über zehn Jahren eine „Summer School Business Law“ im Rahmen des Bachelorstudiums gemeinsam mit amerikanischen Kooperationspartnern durchgeführt, bei der etwa 20 US-amerikanische Studierende für zwei Wochen nach Lüneburg kommen und hier ein Programm wahrnehmen, das von Lüneburger LL.B.-Studierenden mit organisiert wird. Ebenfalls im Bachelor-Studium nehmen unter der Anleitung von Prof. Dr. Lesley Jane Smith Studierende regelmäßig an Moot Court – Wettbewerben teil; 2014 erreichten drei LL.B.-Studierende der Leuphana Law School im Manfred Lachs Space Moot Court das europäische Halbfinale in Breslau.

Im Master trägt vor allem das Studienprogramm „International Economic Law“ (LL.M.) zur weiteren Internationalisierung der Leuphana Law School bei. In diesem zweijährigen LL.M.-Programm (Double Degree gemeinsam mit der University of Glasgow, Start im WS 2014/15) wird ausschließlich in englischer Sprache und zu Themen des europäischen und internationalen Rechts unterrichtet.

Insgesamt wird versucht, die besonderen Herausforderungen, die das international und interdisziplinär orientierte Studium an die Studierenden stellt, durch intensive Betreuung und Unterstützung der Studierenden zu bewältigen.

Die Methode der Lehre ist vor allem durch Fallorientierung und Kleingruppenarbeit gekennzeichnet, durch die Arbeit in recht kleinen Gruppen möglich ist. So wurden z. B. Beginn des WS 2014/15 die Erstsemester im Bachelor-Programm in sechs Tutorengruppen von jeweils höchstens 15 Personen aufgeteilt, in denen sie an die rechtswissenschaftliche Arbeitsweise unter Anleitung erfahrener Studierender herangeführt werden. In der zweiten Hälfte des ersten Semesters folgt ein besonderer Methodenkurs, der aus einer Vorlesung eines Hochschullehrers sowie Übungsgruppen durch wissenschaftliche Mitarbeiter besteht. Diese Struktur zieht sich durch das gesamte Pflichtcurriculum; im Wahlbereich sind die Gruppengrößen aufgrund der zahlreichen Wahlmöglichkeiten ebenfalls recht klein. Die Studierenden profitieren außerdem von zentralen Unterstützungsangeboten der Leuphana, wie etwa einer Schreibwerkstatt und der Leuphana Studienreflexion.



Lehrveranstaltungen

Nachfolgend finden Sie ausgewählte Lehrveranstaltungen, die am Leuphana College und an der Leuphana Graduate School in diesem Semester angeboten werden.


Zivilrecht

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Prof. Dr. Tim W. Dornis, J.S.M. (Stanford), Attorney-at-law (New York)

Urheberrecht - Recht der Informationsgesellschaft
Die Veranstaltung gibt eine Einführung in das Recht der Informationsgesellschaft (Urheberrecht). Behandelt werden die rechtlichen Grundlagen des Schutzes kreativer Tätigkeit. Die Betrachtung erfolgt zudem unter einer ökonomischen Perspektive mit Blick auf die Zusammenhänge zwischen Rechtsschutz, Anreizschaffung für Kreativität und der Bedeutung von Informationen für die Gesellschaft.
Grenzüberschreitende Rechtsgeschäfte
Gegenstand der Veranstaltung ist das internationale Privatrecht (IPR) in Deutschland und Europa. Vereinfacht: Es geht um die Frage, welches Recht bei internationalen Sachverhalten Anwendung findet, vor allem im Bereich internationaler Vertragsschlüsse und außervertraglicher Haftungsfragen. Das IPR ist Grundlage eines jeden Rechtsgebiets: wann immer ein "internationales Element" vorhanden ist, stellen sich Fragen der Anwendbarkeit verschiedener nationaler oder supranationaler Rechtsordnungen.
Ziel: Die TeilnehmerInnen sind nach Besuch der Veranstaltung in der Lage, sich bei Fällen mit internationalem Bezug eigenständig eine Lösung zu erarbeiten
Immaterialgüterrecht - Rechtlicher Rahmen für Innovation und Kreativität/ Recht der Marktkommunikation
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in das Recht der sogenannten Immaterialgüter, auch Recht des geistigen Eigentums genannt. Im Kern geht es um die rechtlichen Regelungen im Bereich der Innovation und Kreativität, so insbesondere Patente und Urheberrechte. Der Schwerpunkt liegt auf Regelungen der Marktkommunikation, vor allem der Werbung, unter dem Blickwinkel marken- und lauterkeitsrechtlicher Rahmenbedingungen.
Ziel: Nach Abschluss der Veranstaltung haben die Teilnehmer einen Überblick über die Organisation und das Regelungssystem der geistigen Eigentums; dies umfasst neben den rechtlichen Bestimmungen auch die wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe.
An Introduction to Law & Economics (FSL)
Die Veranstaltung richtet sich an Student/Innen aller Fachrichtungen. Es werden die Grundlagen der sogenannten ökonomischen Analyse des Rechts vermittelt. Diese Teildisziplin der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften befasst sich mit Fragen der optimalen Gestaltung rechtlicher Regelungen. Dabei geht es in erster Linie um eine Analyse von Rechtsfragen aus ökonomischer Perspektive. Es kommen aber auch Fragen der Ethik, sowie politische und soziologische Aspekte zur Sprache.

The class is focused on the basics of law & economics. All topics are selected from the textbook "Law and Economics" (Cooter & Ulen). Each group (with a maximum of three participants) presents a topic (see seminar plan).
Ziel: Nach Abschluss der Veranstaltung sind die Teilnehmer/Innen in der Lage, rechtliche Fragen nach Gesichtspunkten der Ökonomie sowie angrenzender Sozialwissenschaften zu beantworten.
Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

Prof. Dr. Axel Halfmeier

Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

International Private Law
The course will offer an overview of problems arising with respect to the adjudication of transnational private law disputes, in particular: Jurisdiction, immunities, taking of evidence, recognition and enforcement, parallel proceedings, arbitration, conflict of laws.

Note: This semester we will cooperate (through video-conferences) with Tilburg Law School, Windsor Law School and others as well as various guest speakers.
Ziel: The participants will be able to analyze problems in international litigation and conflict of laws on a professional level and will be able to evaluate litigation possibilities and strategies in transnational disputes.
Medienrecht
Verfassungsrechtliche Grundlagen, Presserecht, Gegendarstellung, Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch zivilrechtliche Ansprüche, Haftung für Medieninhalte im Internet.
Ziel: Qualifikationsziele: Die Modulabsolventen beherrschen die Grundlagen des Medienrechts. Sie kennen die verfassungsrechtlichen Grundlagen (einschließlich EMRK), haben einen Überblick über die Landespressegesetze einschließlich des Gegendarstellungsanspruchs und spezialgesetzlicher Regelungen zu Informationsrechten der Medien. Die Modulabsolventen kennen die Entwicklung und Ausprägungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts in der Rechtsprechung sowie die entsprechenden Ansprüche (Widerruf, Unterlassung, Geldentschädigung). Außerdem kennen die Modulabsolventen die Rechtsprechung zur Störerhaftung einschließlich der Besonderheiten des Internets.
Wahlpflicht-, Berufs- und Zielorientierung

Prof. Dr. jur. Bernhard Hohlbein

Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse, Übung, Gruppe 3
Zur Plenumsveranstaltung "Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse" wird eine Übung (in vier Gruppen) angeboten. In den Gruppen wird je derselbe Fall erarbeitet. Der Sachverhalt wird zu Beginn der Stunde bekannt gegeben und orientiert sich zwanglos am Inhalt der Vorlesung. Die Kleingruppe erlaubt es, seminaristisch und interaktiv die auftauchenden Rechtsfragen anzusprechen. Anschließend wir der Fall von den Studierenden gutachtlich schriftlich ausformuliert und besprochen.
Ziel: In den identisch durchgeführten Übungen wird der juristisch-gutachtliche Denk- und Schreibstil anhand von Fällen aktiv geübt
Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse, Übung, Gruppe 2
Zur Plenumsveranstaltung "Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse" wird eine Übung (in vier Gruppen) angeboten. In den Gruppen wird je derselbe Fall erarbeitet. Der Sachverhalt wird zu Beginn der Stunde bekannt gegeben und orientiert sich zwanglos am Inhalt der Vorlesung. Die Kleingruppe erlaubt es, seminaristisch und interaktiv die auftauchenden Rechtsfragen anzusprechen. Anschließend wir der Fall von den Studierenden gutachtlich schriftlich ausformuliert und besprochen.
Ziel: In den identisch durchgeführten Übungen wird der juristisch-gutachtliche Denk- und Schreibstil anhand von Fällen aktiv geübt.
Projekt Haftungsrecht
Aus der Perspektive eines Rückversicherers soll das (echte) Privathaftpflicht-Schadenportefeuille eines Zedenten haftungs- und versicherungsrechtlich umfassend analysiert werden.
Ziel: Die Portefeuille-Analyse soll - typische Schadenszenarien herausarbeiten - Schadenursachen verdeutlichen - Schadenarten aufzeigen - Rechtsgrundlagen (er)klären - Rechtsentwicklungen prognostizieren - Kostenentwicklungen verdeutlichen - Schmerzensgeldzahlungen trenden - zu haftungs- und deckungsrechtlichen Anregungen führen
Haftpflicht, Risiko und Versicherungen I
Die Haftpflichtversicherung ist die Versicherung gegen Haftpflichtansprüche Dritter wegen Personen-, Sach- und (eingeschränkt) Vermögensschäden. Der Haftpflichtversicherungsvertrag ist vermutlich einer der wichtigsten Verträge - sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden wesentliche Begriffe des Haftungsrechts wiederholt und vertieft sowie grundlegende versicherungstechnische Fragen erläutert. In Stichworten:
• Haftpflicht
- Allgemeine und Besondere Haftpflichtbedingen (AHB / BBR)
- Modulares System der Haftpflichtversicherung
- Methodik der Betriebs- und ProdHV sowie der erweiterten ProdHV
• Risikobegriff
• jurisitisches Risikomanagement (RM)
• Grundzüge der Erstversicherung
• Grundzüge der Mit- und Rückversicherung
Ziel: Nach dem erfolgreichen Besuch der Veranstaltung werden Studierende • haftungsrechtliche Herausforderungen erkennen und strukturieren können • die Bedeutung des juristischen RMs verstehen • zur Lösung von Haftungsproblemen beitragen können • grundlegende Haftpflicht-Versicherungsthemen kennen
Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse, Übung, Gruppe 1
Zur Plenumsveranstaltung "Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse" wird eine Übung (in vier Gruppen) angeboten. In den Gruppen wird je derselbe Fall erarbeitet. Der Sachverhalt wird zu Beginn der Stunde bekannt gegeben und orientiert sich zwanglos am Inhalt der Vorlesung. Die Kleingruppe erlaubt es, seminaristisch und interaktiv die auftauchenden Rechtsfragen anzusprechen. Anschließend wir der Fall von den Studierenden gutachtlich schriftlich ausformuliert und besprochen.
Ziel: In den identisch durchgeführten Übungen wird der juristisch-gutachtliche Denk- und Schreibstil anhand von Fällen aktiv geübt.
Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse, Übung, Gruppe 4
Zur Plenumsveranstaltung "Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse" wird eine Übung (in vier Gruppen) angeboten. In den Gruppen wird je derselbe Fall erarbeitet. Der Sachverhalt wird zu Beginn der Stunde bekannt gegeben und orientiert sich zwanglos am Inhalt der Vorlesung. Die Kleingruppe erlaubt es, seminaristisch und interaktiv die auftauchenden Rechtsfragen anzusprechen. Anschließend wir der Fall von den Studierenden gutachtlich schriftlich ausformuliert und besprochen.
Ziel: In den identisch durchgeführten Übungen wird der juristisch-gutachtliche Denk- und Schreibstil anhand von Fällen aktiv geübt.
Klassische und neuere Fälle zum Haftungsrecht
Das deutsche Zivilrecht ist zunehmend nicht mehr nur aus dem Gesetzbuch heraus verständlich. Dies gilt insbesondere für das praxisrelevante Haftungsrecht. Insoweit gewinnt auch in Civil Law-Systemen die Rolle des Richterrechts – ähnlich wie im Common Law – an Bedeutung. Dieser Trend wird durch eine Reihe von „klassischen“ und neueren Urteilen, die anspruchsgrundlagen-orientiert erarbeitet werden, belegt. Ausgewählte Literatur rundet die Beschäftigung mit den zu behandelnden Themen ab. Voraussichtliche Themenschwerpunkte (nicht zwingend in dieser Reihenfolge) sind:
• Verkehrssicherungspflichten
• Allgemeines Persönlichkeitsrecht
• Eigentumsverletzung
• Produzenten- und Produkthaftung
• Klimahaftung
Ziel: Nach dem erfolgreichem Besuch dieser Veranstaltung können Sie höchstrichterliche Entscheidungen - praxisgerecht vortragen - rechtsmethodisch und inhaltlich zutreffend bewerten - Rechtsentwicklungen klarer erkennen - unternehmerische Konsequenzen verdeutlichen
Recht der außervertraglichen Schuldverhältnisse
Im Rahmen dieses Teilmoduls werden gesetzliche Schuldverhältnisse des Besonderen Teils des BGB in ihren Grundzügen dargestellt. Die Informationsvermittlung sowie die Besprechung von Überlegensaufgaben und Urteilen nehmen breiten Raum ein. Die juristische Methodik wird wegen ihres grundlegenden Charakters für das juristische Denken besonders betont. Kenntnisse des Zivilprozessrechts werden, soweit erforderlich, vermittelt.

Die Plenumsveranstaltung ist seminaristisch angelegt und wird durch Lehr- und Lerngespräche charakterisiert. Zur Veranstaltung wird ein Arbeitsskript herausgegeben, das auf Ihr aktives Lernen und zur Mitarbeit im Unterricht angelegt ist.
Ziel: Nach dem erfolgreichen Besuch dieser Veranstaltung können Sie • gesetzliche Schuldverhältnisse (§§ 677 ff., 812 ff., 823 ff. BGB) im wirtschaftlichen Kontext verstehen, in Grundzügen rechtsmethodisch strukturieren sowie prozessual und materiell-rechtlich durchdenken • Haftungsfragen einschätzen • die Bedeutung des juristischen Risikomanagements erkennen

Prof. Dr. Alexander Schall

Methoden des Rechts
Recht und Nachbardisziplinen, Auslegungsmethoden, Einführung in das juristische wissenschaftliche Arbeiten, Recherche und Literaturnutzung
Ziel: Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Recherche und Literaturnutzung
Gesellschaftsrecht
Recht der Personen- und der Kapitalgesellschaften
Mit fachübergreifender Veranstaltung: Wahlpflicht-, Berufs- und Zielorientierung
• Die Rechtsformen der Kapitalgesellschaften im Überblick: UG, GmbH, AG, KGaA, SE
• Gründung (Vorgründungs- und Vorgesellschaft; Satzung; Einlagen; Haftungsrisiken, zB. wirtschaftliche Neugründung, Differenz-, Verlustdeckungs- und Vorbelastungshaftung )
• Corporate Governance Strukturen (die Organe, ihre Kompetenzen, ihre Pflichten und ihr Verhältnis zueinander)
• Kapitalverfassung (Kapitalaufbringung und –erhaltung; Umgehungsschutz; Haftung)
• Rechte und Pflichten der Gesellschafter (zB Treupflichten; Hauptversammlungsrecht)
• Der Exit von Gesellschaftern und Gesellschaftern (Liquidationsverfahren; Exithaftung der Geschäftsleiter und Gesellschafter)
• Konzernrecht (allg. Vorschriften; Vertragskonzerne; faktische Konzerne)
• Die Rechtsformen der Personengesellschaften im Überblick: OHG und KG
• Innenverhältnis der Gesellschafter (Geschäftsführung, Treuepflichten)
• Vermögensverfassung und Haftungsfragen
Ziel: 1. die zentralen Prinzipien des Kapitalgesellschaftsrechts (eigene Rechtspersönlichkeit; Gewaltenteilung und Fremdorganschaft, Haftungsbeschränkung, Mehrheitsprinzip) sowie des Personengesellschaftsrechts (personale Verbundenheit, Selbstorganschaft, Teilrechtsfähigkeit, persönliche Haftung, Einstimmigkeitsprinzip) verstehen 2. mit Personen- oder Kapitalgesellschaften in der Praxis umgehen können (z.B. Kenntnis des Vertretungsregeln, der typischen inneren Abläufe) 3. die typischen Problemfelder des Personen- und Kapitalgesellschaftsrechts einschließlich der aktuellen rechtspolitischen Debatte überblicken (Prinzipal-Agenten-Konflikt; Corporate Governace, Minderheitenschutz, Gläubigerschutz) 4. relevante Spezialgebiete wie das Konzernrecht beherrschen 5. die besonderen Erscheinungsformen von Personengesellschaften in der Wirtschaftspraxis überblicken (Publikums-KG; GmbH & Co KG) 6. die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Personengesellschaften anstatt Kapitalgesellschaften als Unternehmensträger einschätzen 7. die komplexe Dogmatik des Gesellschaftsrechts anhand klassischer wie aktueller Problemstellung aus Wissenschaft und Praxis nachvollziehen und fortentwickeln Die Studierenden sind imstande, innerbetriebliche Konflikte, die zwischen ökonomischen Vorgaben und gesellschaftsrechtlichen Grenzen entstehen, zu erkennen und zu moderieren, indem sie wechselseitiges Verständnis generieren. Sie können infolge ihrer juristischen Kompetenz gesellschaftsrechtliche Prozesse im Unternehmen (z.B. Restrukturierungsmaßnahmen) anstoßen und leiten.
Einführung in die Rechtswissenschaft mit Zivilrecht I
Einführungsvorlesung für den Major Rechtswissenschaften (Unternehmens- und Wirtschaftsrecht). Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in das Studium des deutschen, europäischen und internationalen Rechts, wobei von Anfang an eine grenzüberschreitende Perspektive gewählt wird. Außerdem werden zahlreiche Fragen angesprochen und in einen systematischen Kontext gestellt, die Gegenstand späterer Module in den folgenden Semestern sind.

Der zweite Teil der Veranstaltung besteht in einer Einführung in das deutsche Zivilrecht, insbesondere mit Blick auf den Allgemeinen Teil des BGB. Aufbau und Grundprinzipien des BGB werden dargestellt, insbes. anhand der Fragen Rechtssubjekte, Rechtsobjekte und Entstehung von Forderungen durch Vertragsschluss einschließlich der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen. Um das erste Gesamtbild zu vervollständigen wird außerdem ein kursorischer Überblick über die Durchsetzung des materiellen Rechts im Zivilverfahren gegeben.
Ziel: Die Studierenden gewinnen einen ersten Überblick über Gegenstände und Grundbegriffe der Rechtswissenschaft sowie über das deutsche Zivilrecht in seiner Einbettung in das europäische und internationale Recht.
Law, Legality and Business
In detail, the course will first look at the methodology of German law as compared to Common law and on the impact of European law. It will then go on to present some of the central features of Corporate Governance in Germany, the UK and the US. It will finish with highlighting specific compliance issues like e.g. insider trading.

As a result of the course, the participants will have acquired a basic knowledge and understanding of the legal mechanics governing the running of international businesses.
Ziel: The module is designed to acquaint managers with the law. Legal rules have always been an important part to consider when running a business. After the corporate scandals and economic crises of the recent past, corporate compliance has become a major topic for both firms and society. The module aims to familiarise future managers with the both the legal methodology and way of thinking and with some of the legal framework and requirements for running corporations. With a view to the internationality both of the course and of today’s globalised economies, it does so on a comparative basis. The focus will be on the comparison of the German Civil law with the Common law system of the UK and the US.
Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

Prof. Dr.-Ing Ralf Schottke

Offentliches und Privates Baurecht und Baubetriebswirtschaft
Baurecht und Baubetriebswirtschaft

Einführung in das Öffentliche und das Zivile Baurecht und die Baubetriebswirtschaft

Baubetriebswirtschaft
1 Abgrenzung stationäre und instationäre Industrie
2 Einführung in das Werkvertragsrecht
3 Baumodelle
4 Leistungsphasen HOAI
5 Termine und Fristen
6 Bedeutung der Auftragskalkultion
7 Vergütung und Nachtragskalkulation

Ziviles Baurecht
1 Bauvertrag als Werkvertrag
2 Vollmacht
3 Vertragsgestaltung
4 Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
5 Anordnungsrechte, Leistungsänderungen, Fristen
6 Abnahme und Gewährleistung.

Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
1 Abgrenzungen
2 Bundes- und Landesgesetze
3 Umweltrecht
Ziel: Die Teilnehmer sollen eine Einführung in die baurechtlichen und die baubetriebswirstchaftlichen Grundlagen bekommen. Diese Kenntnisse sind eine entscheidende Voraussetzung für Führungs- und Beratungspersonal bei Planung und Abwicklung von Bauprojekten. Die derzeitig auftretenden Probleme bei großen Bauobjekten wie Elbphilharmonie, Flughafen Schönefeld und Stuttgart 21 sind Ausdruck dafür, dass es bundesweit an Personal mangelt, das an der Schnittstelle zwischen Baurecht und Baubetriebswirstchaft und Technik ausgebildet worden ist. Die Technik ist kein Ausbildungsinhalt dieses Seminars. Soweit für das Verstehen einer Prolemstellung technische Kenntnisse erforderlich sind, werden diese konzeptionell erläutert. Das Ziel ist, an der wirtschaftsrechtlichen Schnittstelle (Baurecht und Baubetriebswirtschaft) eine erste fachliche Grundlage zu schaffen.
Spiritualität und Wissenschaft
Unsere westliche Gesellschaft hat sich seit dem 16.Jhdt. immer weiter von der Natur und einer ganzheitlichen mit Ratio und Intuition wahrnehmenden Welt entfernt. Die Naturwissenschaften beginnend mit Kopernikus (1543 +), Keppler 1630+), Galilei 1641+), Newton (1726 +)usw. dominieren die Denkweise der westlichen Welt bis heute.
Besonders hervorzuheben sind hierbei abstrakte mathematische und von der Logik getragene Modellbildungen. Die Klärung von Ursache und Wirkung der gemessenen Welt sind die entscheidenden wissenschaftlichen Methoden für die Naturwissenschaft. Die daraus entstehenden Denkweisen – Erklärung der materiellen Welt durch abstrakte Modellbildungen, die an den Beweis anknüpfen – haben zu einer reduzierten Bedeutung der Intuition, also der Wahrnehmung unseres Inneren geführt.
Diese Denkweise verbunden mit der herrschenden Auffassung, auch die Probleme der Menschheit könnten vorrangig mit naturwissenschaftlichen Methoden gelöst werden, haben die Ratio gegenüber der Intuition in übergeordnete Position gebracht. Damit historisch einhergehend sind eine Trennung von Staat und Kirche sowie ein Verlust der Bedeutung der Kirchen.
Nach der Stärkung der Ratio und der Schaffung einer monetärere Unabhängigkeit der westlichen Gesellschaften von der Umwelt in dem letzten Jahrhundert gilt es nunmehr m.E., sich stärker der Intuition, dem Inneren zuzuwenden. Das Innere hat für mich mit Geist, Intuition, Spiritualität und Gefühl zu tun. Insofern gilt es, sich mit dem Verhältnis zwischen äußerer und innerer Wahrnehmung auseinander zu setzen.
Zu diesem Thema gehört auch, sich der Diskussion zu stellen, welche Rolle die christliche Theologie spielt. Dieses muss und soll in dieses Seminar integriert werden.
Spiritualität und Wissenschaft sind die äußeren intellektuellen Erscheinungsformen dieses Spannungsfeldes.
Ziel: Die Seminarteilnehmer sollen in der Lage sein, die klassische naturwissenschaftliche Beweismethoden durch spirituelle und intuitive Aspekte erkenntnistheoretisch zu erweitern. Dieses ist Voraussetzung für die systemischen Modellbildungen im 21. Jhdt. Insofern handelt es sich abstrakt formuliert um eine ergänzte Denkweise, die Voraussetzung dafür ist, inter- und transdisziplinäre Modellbildungen zu verwirklichen. Es handelt sich somit um keine neue Methode sondern um eine Voraussetzung für ganzheitliche Methoden und Modellbildungen der Zukunft. Der Mut sich auch aus disziplinären Grenzen zu lösen gehört unabdingbar dazu Die Besonderheit ist hierbei, dass an der Schnittstelle zum Inneren die Spiritualität hinsichtlich einer neuen möglichen Denkweise die naturwissenschaftliche Denkweise ergänzen soll. Es geht somit nicht um alternativen, sondern um Ergänzung und ganzheitliche Denkweisen.
Projektmanagement
Die Veranstaltung befasst sich mit dem Bauprojektmanagement

1.0.Einbettung des Moduls in die Wissenschaftslandschaft; Einführung in das zivile Bauvertragsrecht und die Baubetriebswirtschaft
2.0 Baumodelle: Gewerkeweise Vergabe, Generalunternehmer, Generalübernehmer usw.
3.0 Leistungsphasen der HOAI als Grundstruktur der Planungs- und
Realisierungsprozesses für alle Bauprojekte
4.0 Ausschreibung und Vergabe (Einführung in die soziale Marktwirtschaft und daraus
resultierende Grundsätze für die Vergabe von Ingenieuraufträgen und Bauleistungen)
5.0 Arbeitsvorbereitung und Terminplanung
6.0 Auftragskalkulation und Nachtragskalkulation
7.0 Übersicht über die statische und dynamische Investitionsrechnung
Ziel: Fähigkeit, die Grundzüge der Baubetriebslehre und des Baurechts zu verstehen und auf einfache Beispiele anzuwenden. Diese Kenntnisse sind Voraussetzung für die Durchführung und Begleitung von Planungsprozessen und deren Realisierung in der Stadtplanung, bei der architektonischen und ingeniermäßigen Planung von Gebäuden und Infrastrukturmaßnahmen und deren Umsetzung in der Praxis.

Prof. Dr. Jens Michael Schubert

Kernkompetenzen Arbeitsrecht (inkl. Internationales Arbeitsrecht)
Die Veranstaltung behandelt die Aufgaben, Bedeutung und Grenzen des Arbeitsrechts im Management von Unternehmen, insbesondere für den Personalbereich. Im Vordergrund steht dabei das Beziehungsgeflecht zwischen Unternehmen/Geschäftsleitung, Betriebsrat und Gewerkschaften ("Industrial Relations") und deren Rolle bei Veränderungsprozessen im Unternehmen. Neben nationalem Recht wird dabei die Rolle der europäischen Rechtsprechung und des europäischen Richtliniengebers behandelt. Im Individualarbeitsrecht wird aufbauend auf dem im Bachelor-Bereich zumindest bei den meisten Teilnehmern vermittelten Kenntnissen exemplarisch Wissen vertieft, wobei auch im Individualarbeitsrecht ein besonderer Schwerpunkt auf der arbeitsrechtlichen Begleitung von Change-Prozessen im Unternehmen liegt. Die Veranstaltung vermittelt von (arbeits-)rechtlicher Seite die Grundlagen für "Kernkompetenzen II" und legt Grundlagen für die Rechtsgestaltung im HR–Management.
Ziel: Das Modul stellt zentrale Elemente des individuellen und insbesondere kollektiven Arbeitsrechts auf der Basis von Gesetz, Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Literatur dar. Dabei sollen die Leitlinien und Grundprinzipien des Arbeitsrechts in ihrer Auswirkung für den HR-Bereich an Hand exemplarischer Fallstudien vermittelt werden, um Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen des Rechts kennen zu lernen und beherrschbar zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der arbeitsrechtlichen Begleitung von Veränderungsprozessen und setzt damit auf dem im Bachelor-Studium erworbenen Kenntnissen auf. Die Leitlinien und Grundprinzipien werden anhand einschlägiger Publikationen und insbesondere Rechtsprechung eingeführt, die kennzeichnend für die Entwicklung des Arbeitsrechts und/oder den aktuellen Stand sind. Der theoretische Stand wird in jedem dieser Bereiche anhand entsprechender Fallbeispiele, möglichst aus der HR-Praxis, gespiegelt. Dahinter steht die Intention, theoriebasiert Problemlösungskompetenzen zu vermitteln.

Prof. Dr. Lesley Jane Smith, LL.M., Solicitor

Recht der Europäischen Union
“European Law” is a course of compulsory lectures that introduces students to the process of European integration through the law. It covers the basic aspects of institutional and substantive law, including the rules of legal protection before the European Court of Justice. The course starts by exploring the nature and impact the supranational nature of the European legal order and its interaction with national legal system. This is a demanding course, and students should be prepared to read and follow up the information in tutorials on European law and integration.
Ziel: The main objective is to achieve an understanding of the process and the legal rules supporting the process of integration within the European Union. Students will benefit from access to this information in both English and German. An extra added value is the unique opportiunity to acquire the broad English-German legal vocabulary belonging to European Union law.
Ausgewählte Fragen der Rechtswissenschaft II - Moot Court 1
A moot court is a mock trial that exposes students to an area of law which they are required to learn and use as a basis for training their skills of argument. In moots, students learn to argue on behalf of one or other of the parties to the dispute. It is an exciting exercise that involves much thought and team collaboration. It is a great way to develop English language skills and learn about law in the context of a practical dispute between parties.

The course combines lectures and practical sessions, work with a larger audience and work in groups.

The first 3 sessions (see the weekly schedule) will be held in the form of introductory lectures covering theoretical questions of mooting, including recapitulation of main steps of case solving, main issues of preparation of written memoranda and oral presentation. Five important international moot court competitions will be presented to the students: Central and Eastern European Moot Court (CEEMC) in European law, Willem C. Vis Moot Court in international commercial arbitration, Philip C. Jessup Moot Court in international public law, ELSA moot court competition in WTO law, and Manfred Lachs Moot Court in Space Law. This course shall help to identify a group of students to form a University Leuphana team to enter for official participation in the Manfred Lachs Moot Court in Space Law 2018 at the European regional rounds. Manfred Lachs is about the disciplines of public international law, the law of outer space and modern technology.

The second part of the course (12:30 - 14:00) is a supporting tutorial for the students providing inside into pleading techniques and an overview of relevant areas of international law (e.g. Public International Law, Aviation Law, Sea Law, Space Law, Environmental Law etc.) and current political and technical developments. It enables students to develop and deepen various soft skills relevant to work in the legal field and/or industry such as (legal) arguing, team work, time management, public speaking/pleading, legal research and writing etc. Furthermore, the tutorial allows in the advanced stage of the semester to work in form of individual group sessions to prepare for the written (memorial) and oral (pleadings) performance of the students. Students will receive professional coaching for the written and oral preparation of a really existing moot court
competition.
Ziel: To improve the students skills in legal debate; to expose students to new areas of law which require an inter-disciplinary approach to learning and working. Willingness to work in a team is essential. As part of the moot court, students will learn to apply a broad range of technical, legal and organisational knowledge within the context of a specific problem in the field of international commercial and the lex specilais of international space law. By grasping the applicability of legal rules, together with developing the necessary problem-solving methods, the students will achieve an ability to understand and evaluate different legal perspectives. They will learn to evaluate the structure of a logical legal argument. For thr written work, students will be encouraged to develop legal solutions as part of a team. Oral presentation requires individual effort but also support from the team. Legal rhetoric improves communicative skills and sharpens critical faculties. Students will further develop their abilities in the fields of time-management and rhetoric, which will be a particular focus of this course. The preparation of written memoranda and oral presentation in front of a judge panel shapes the language and writing skills required in the law, as well as skills in presentation and communication. Intensive work on the solution of legal problems deepens students’ knowledge of specific fields of law, and preparation of written and oral submissions introduces the students to the requirements of court proceedings.
Principles of European Law and Competition
The seminar is designed to convey a better understanding of the legal requirements and administrative procedures concerning public procurement in the EU. Students will be able to classify and comprehend the logical constructions within which public contracts are tendered. This will enable the students to understand and compare the legal challenges and economic interdependencies in the field of public procurement in the EU. The methodological tools with which the students will be equipped consist of a systematic legal analysis of the structures and breadth of subjects revolving around the topic of public procurement in the EU.

Ziel dieses Seminares ist es ein breites Verständnis bezüglich des öffentlichen Auftragswesens in der EU zu vermitteln. Dabei sollen die Studenten in die Lage versetzt werden verschiedene paneuropäische Auftragsprojekte im europäischen Rechtskontext zu evaluieren.
Ziel: Students will be encouraged to develop legal solutions as part of a team and as an individual effort. Students will learn to understand the differing requirements for various technical markets across Europe, and include practical aspects of international business in their study. Students shuold be prepared to reflect critically on the law critically. They will have the opportunity to improve their communication skills. Die Studierenden lernen, in Eigenarbeit sowie in Teamarbeit mit anderen Studierenden sachspezifische Lösungen zu erarbeiten. Die Studierenden setzten sich mit den einschlägigen Rechtsgebieten, der Literatur und den entsprechenden Rechtsprechung ausseinander und lernen internationale und interkulturelle Aspekte in die rechtswissenschaftliche Arbeit einzubeziehen. Hierdurch werden ihre kommunikativen Fähigkeiten gefordert und verbessert, ihre Kritikfähigkeit wird geschärft.
European Law

Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

Prof. Dr. iur. Volker Stief

Kernkompetenzen Arbeitsrecht (inkl. Internationales Arbeitsrecht)
Die Veranstaltung behandelt die Aufgaben, Bedeutung und Grenzen des Arbeitsrechts im Management von Unternehmen, insbesondere für den Personalbereich. Im Vordergrund steht dabei das Beziehungsgeflecht zwischen Unternehmen/Geschäftsleitung, Betriebsrat und Gewerkschaften ("Industrial Relations") und deren Rolle bei Veränderungsprozessen im Unternehmen. Neben nationalem Recht wird dabei die Rolle der europäischen Rechtsprechung und des europäischen Richtliniengebers behandelt. Im Individualarbeitsrecht wird aufbauend auf dem im Bachelor-Bereich zumindest bei den meisten Teilnehmern vermittelten Kenntnissen exemplarisch Wissen vertieft, wobei auch im Individualarbeitsrecht ein besonderer Schwerpunkt auf der arbeitsrechtlichen Begleitung von Change-Prozessen im Unternehmen liegt. Die Veranstaltung vermittelt von (arbeits-)rechtlicher Seite die Grundlagen für "Kernkompetenzen II" und legt Grundlagen für die Rechtsgestaltung im HR–Management.
Ziel: Das Modul stellt zentrale Elemente des individuellen und insbesondere kollektiven Arbeitsrechts auf der Basis von Gesetz, Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Literatur dar. Dabei sollen die Leitlinien und Grundprinzipien des Arbeitsrechts in ihrer Auswirkung für den HR-Bereich an Hand exemplarischer Fallstudien vermittelt werden, um Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen des Rechts kennen zu lernen und beherrschbar zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der arbeitsrechtlichen Begleitung von Veränderungsprozessen und setzt damit auf dem im Bachelor-Studium erworbenen Kenntnissen auf. Die Leitlinien und Grundprinzipien werden anhand einschlägiger Publikationen und insbesondere Rechtsprechung eingeführt, die kennzeichnend für die Entwicklung des Arbeitsrechts und/oder den aktuellen Stand sind. Der theoretische Stand wird in jedem dieser Bereiche anhand entsprechender Fallbeispiele, möglichst aus der HR-Praxis, gespiegelt. Dahinter steht die Intention, theoriebasiert Problemlösungskompetenzen zu vermitteln.
Recht im Human Resource Management I: Recht der HR-Kernprozesse
- Vertiefung des Individualarbeitsrechts
- Grundlagen des Kollektiven Arbeitsrechts
Die Studierenden beherrschen die komplexen, individualrechtlichen Zusammenhänge des Arbeitsrechts und sind in der Lage, den Prozess der Personalbeschaffung, der Personalauswahl und der Personalentwicklung rechtssicher zu gestalten, vorteilhafte Arbeitsverträge zu entwickeln sowie die Pflichten und Rechte des Arbeitnehmers im Verlauf des Arbeitsverhältnisses zutreffend einzuschätzen.
Insgesamt haben die Studierenden einen vertieften Überblick über
das kollektive Arbeitsrecht: Koalitions- und Tarifvertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Anwendungsbereich des BetrVG, Wahl- und Zusammensetzung des Betriebsrats, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte, Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten.
Recht des Human Resource und Personalmanagements

HR-Management als Change Management
Konzepte zur systematischen Gestaltung von Veränderungsprozessen;
Risiken und Erfolgsfaktoren von tief greifenden Veränderungsprozessen;
Gestaltung von Changeprozessen aus verschiedenen
Perspektiven, z. B. psychologisch, rechtlich, betriebswirtschaftlich
- Change der Unternehmenskultur (Förderung agiler Kulturen und mindsets; Verhaltenskodizes; Compliance Regeln rechtssicher einführen und nachhaltig implementieren)
- Change der Arbeitsbedingungen (Anhand einer Fallstudie werden aktuelle Change-Themen wie Schließung von Betrieben, Personalabbau, Versetzungen, Betriebsübergang, etc. aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. a) rechtlich b) betriebswirtschaftlich und c) aus der Sicht der Psychologie, inklusive Umgang mit Widerständen, Emotionen und Paradoxen bzw. Dilemmata-Situationen. Zudem werden diese Themen aus einer mikropolitischen Perspektive beleuchtet
- Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (Konzeptgestaltung, Einsatz von Fragebogen, Implementierung Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM, Arbeitsschutz, psychische Gefährdungsbeurteilung, etc.) (Fallstudie)
- Fallstudie aus der Medienindustrie (Changeprozess: Zusammenschluss von Unternehmen)
- Einbindung von Praktikern (Bearbeitung von aktuellen Praxis-Changefalllstudien)
Ziel: Aktuelle Fragestellungen des Changemanagement, insbesondere für den HR-Bereich, werden aus verschiedenen Perspektiven (insb. rechtlich, betriebswirtschaftlich, psychologisch) bearbeitet und unter Anwendung dieses interdisziplinären Wissens einer umsetzbaren Lösung zugeführt. Ziel ist es, die Studierenden in ihrer gestalterischen Change-Funktion so zu unterstützen, dass sie unter Anwendung theoretischen Wissens praktische Fragestellungen umsetzungs- und lösungsorientiert bearbeiten können.
Aktuelle Rechtsfragen aus dem HR-Management: Neue Gesetze, Rechtsprechung und Rechtsentwicklungen im Arbeitsrecht
Die bereits noch vor der Bundestagswahl verabschiedeten und in der Praxis schrittweise umgesetzten Gesetz (z. B. zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) werden genauso wie die zu erwartenden/ erfolgenden Neuerungen im Arbeitsrecht 2017 sowie neuere Tendenzen in Rechtsprechung und Wissenschaft werden in dieser Veranstaltung dargestellt, gemeinsam erarbeitet und in ihren Auswirkungen für das HR-Management kritisch analysiert. Dazu werden u. a. exemplarische Fallgestaltungen der Praxis den Neuregelungen des Gesetzgebers gegenüber gestellt.
Ziel: Verfestigung der juristischen Methoden; Sicherheit gewinnen im Umgang mit neuen, unbekannten Rechtsgebieten; Fähigkeit zur Rechtskritik aufbauen; Falltraining.
Übung "Umsetzung" (Teil Stief)
Ausbau der Gesprächs- und Beratungskompetenzen (a) systemische Beratung; b)Führen von Feedbackgesprächen und von diagnostischen Gesprächen der Personalauswahl und –entwicklung; c) Verhandlungsführung (Teil Stief) und/oder d) Analyse von Kommunikations- und Feedback-Verhalten, Gruppenmoderation)
Ziel: Das primäre Ziel ist es, die Kommunikations-und Beratungskompetenzen der Studierenden auszubauen und durch Übungen und Rollenspiele auf praktische Situationen des Personalmanagements anzuwenden.

Prof. Dr. iur. Eduard Zenz

Sachenrecht
Grundsätze des Sachenrechts, Begriffe Sache + Besitz + Eigentum, Eigentümer-Besitzer-Verhältnis, Erwerb und Verlust des Eigentums an beweglichen Sachen, Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung, Pfandrecht, Sicherungsabtretung.
Grundlagen des Immobiliarsachenrechts, Erwerb des Eigentums an Grundstücken, Grundpfandrechte, Nutzungsrechte an Grundstücken

Details siehe Gliederung unter Material
Ziel: Ziel: Kenntnis der sachenrechtlichen Grundlagen des Kreditsicherungsrechts, Fähigkeit zur strukturierten Lösung von Sachenrechtsfällen
Insolvenzrecht
Unternehmen in der Insolvenz (Beteiligte des Insolvenzverfahrens, Insolvenzgründe, Insolvenzeröffnungsverfahren, Rechtsfolgen der Insolvenzeröffnung, Insolvenzanfechtung, Aussonderungs- und Absonderungsrechte, Verteilung der Insolvenzmasse und Verfahrensbeendigung), Sanierung innerhalb eines Insolvenzverfahrens, Überblick über besondere Insolvenzverfahren

Details siehe Gliederung unter Material
Ziel: Erwerb von juristischem Fachwissen im Bereich Insolvenz
Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.


Öffentliches Recht

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. jur. Alexander Barth

Steuerrecht II
- Einkünfte aus Gewerbebetrieb und selbständiger Arbeit
o Gewerbliche Betätigung und Abgrenzung zu anderen Einkunftsarten
o Steuerliche Gewinnermittlung
o Betriebsveräußerung und –aufgabe
o Betriebsverpachtung und Betriebsaufspaltung
o Ruhender Gewerbebetrieb
- Besteuerung von Personengesellschaften
o Gesellschaftsrechtliche Grundlagen der Besteuerung
o Zweistufig-additive Gewinnermittlung bei Personengesellschaften
o Besteuerung von Kommanditgesellschaften
Ziel: Die Studierenden erwerben Beratungskompetenz, können Konflikte moderieren und selbständig Arbeitsergebnisse reflektieren und bewerten.
Steuerrecht III
- Persönliche Steuerpflicht
- Steuerliche Gewinnermittlung bei Kapitalgesellschaften
- Das steuerliche Einlagekonto
Ziel: Vermittlung der steuerrechtlichen Grundlagen für die Beratung von Kapitalgesellschaften
Grundlagen des deutschen Steuersystems
Das Grundgesetz (GG) verkörpert die Werteordnung der Bundesrepublik und ist juristischer Maßstab für alle Gesetze der BRD. Unter dem Blickwinkel der Besteuerung regelt das GG nicht nur, wer Steuergesetze erlassen darf, wer die Steuergesetze verwaltet und wem das Steueraufkommen zukommt (Finanzverfassungsrecht), sondern auch die Voraussetzungen, unter denen die Besteuerung verfassungsgemäß ist.

Die Bundesrepublik hat 1957 mit dem Abschluss des Vertrages zur Gründung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gemeinsam mit den übrigen Mitgliedstaaten eine übernationale Organisation geschaffen, die heutige Europäische Union (EU). Das Vertragswerk, der EG-Vertrag, ist innerstaatlich anwendbares Recht und geht den einfachen und damit auch Steuergesetzen vor; diese müssen sich also inhaltlich auch an den Regelungen EG-Vertrages messen lassen.

Dieses Spannungsverhältnis zwischen höherrangigem und Bundes(steuer)recht ist Gegenstand der Veranstaltung, die in die Grundlagen des Verfassungsrechtes und des Europarechtes einführt. Dabei steht das Einkommensteuergesetz im Fokus der Betrachtung. Anhand des Grundgesetzes werden insbsondere die Grundprinzipien der Besteuerung herausgearbeitet; sodann wird abgeglichen, inwieweit die deutsche Einkommensbesteuerung diesem Maßstab gerecht wird. Die Ermittlung der Einkommensteuer von der Steuerpflicht über die Einkommensermittlungsebene, die Einkommensverwendungsebene bis zum zu versteuernden Einkommen bildet insoweit den thematischen Schwerpunkt der Veranstaltung.
Ziel: Schulung der Kompetenz zur Problemerkennung anhand gesetzlicher Vorschriften und der analytischen Kompetenz im Rahmen wissenschaftlicher Diskurse. Anwendung der Grundsätze der juristischen Methodenlehre (Subsumptionstechnik, Analogie, restriktive Auslegung gesetzlicher Vorschriften). Juristisch fundiert Standpunkte entwickeln und im Rahmen eines Diskurses sozialkompetent vertreten können. Eigenverantwortliche Vor- und Nachbereitung umfangreicher Veranstaltungsinhalte (Selbstlernkompetenz).
Bachelor-Kolloquium

Ziel: Präsentation des Themas der Bachelorarbeit, Reflektion des Entwicklungsstandes und der Weiterentwicklung der Arbeit.
Bachelor-Kolloquium

Ziel: Präsentation des Themas der Bachelorarbeit, Reflektion des Entwicklungsstandes und der Weiterentwicklung der Arbeit.

Prof. Dr. rer. pol. Claus Herfort

Ausgewählte Fragen des Internationalen Rechts 2 - Internationaler Unternehmenskauf
Inhalt des Seminars sind der wirtschaftliche Hintergrund, der Ablauf sowie die optimale Gestaltung von grenzüberschreitenden Unternehmenskäufen. Der Schwerpunkt wird hierbei auf den maßgebenden steuerrechtlichen Regelungen liegen.
Ziel: Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Einblick in das Geschäftsfeld "International Mergers and Acquisitions" zu geben. Es sollen die Hintergründe, Probleme bei solchen Transaktionen erkannt werden. Darüber hinaus soll ein Problembewusstsein entwickelt werden, welche Bedeutung das Steuerrecht im Gesamtzusammenhang solcher Transaktionen hat. Gegen Ende des Seminars sollen die Teilnehmer möglichst eigenständig kleinere, der Praxis entliehene Teilaufgaben lösen können. Dabei sollen die Studierenden die Fähigkeit entwickeln, Probleme zu analysieren und anhand des erworbenen Wissens einer gezielten Lösung zuzuführen sowie das erworbene Wissen in praxisnahen Fallbeispielen anzuwenden.
Ausgewählte Fragen des Internationalen Steuerrechts und EU-Rechts
Nach einer Grundlegung zum Begriff des Internationalen Steuerrechts, er Doppelbesteuerung sowie den einschlägigen nationalen und supra nationalen Rechtsquellen widmet sich die Veranstaltung dem deutschen Außensteuerrecht sowie dem Einfluss des Europarechts auf das nationale Steuerrecht. Erster Schwerpunkt ist damit das AStG mit insbesondere mit den Themen Wegzugsbesteuerung und Vermeidung der Gewinnverlagerung durch ausländische Zwischengesellschaften. Der zweite Teil befasst sich mit den europarechtlichen Vorgaben an nationale Steuergesetze; es werden populäre Beispiele von Vertragsverletzungsverfahren und hierdurch notwendig gewordene Gesetzesänderung erarbeitet.
Ziel: Ziel der Veranstaltung ist es, vorhandene Kenntnisse zum nationalen Steuerrecht um Aspekte des internationalen Steuerrechts - insbesondere des deutschen Außensteuerrechts - zu erweitern. Im Hinblick die Internationalisierung von Geschäftsmodellen und der zunehmenden öffentlichen Diskussion über missbräuchliche Steuergestaltung (Stichworte "BEPS", Luxembourg Leaks, Panama Leaks) ist ein Verständnis globaler Zusammenhänge ohne ein Grundverständnis des Internationalen Steuerrechts nicht möglich. Vor diesem Hintergrund soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Einblick in ausgewählte Themen des Internationalen Steuerrechts gewährt werden. Hierzu gehört zunehmend auch das Verständnis des Zusammenspiels zwischen der nationalen Rechtsordnung (Grundgesetz, Steuergesetz) und dem Europarecht mit dem EU-Vertrag. Anhand von praktischen Fällen werden Normenhierarchie und Normenkollisionsrecht erarbeitet.

Prof. Dr. Dr. h . c. (GTU Tiflis) Thomas Schomerus

Energiewirtschaftsrecht
- EnWG einschließlich Netzregulierung
- Recht der erneuerbaren Energien
- Atomrecht
- Energieeffizienz und Energiedienstleistungen
Ziel: Die Studierenden beherrschen die Grundlagen des Energiewirtschaftsrechts mit seinen wesentlichen Ausprägungen. Insbesondere kennen sie die Unterschiede zwischen dem traditionellen Energierecht mit dem EnWG und dazugehörigen Rechtsvorschriften und dem Recht der erneuerbaren Energien mit dem Erneuerbare Energien Gesetz sowie dem Recht der Energieeffizienz. Sie sind in der Lage, die allgemeinen rechtswissenschaftlichen Methoden auf die besonderen Probleme und Fallgestaltungen des Energierechts anzuwenden und zu sachgerechten Lösungen zu gelangen. Die Studierenden sind in der Lage, in Unternehmen der Energiewirtschaft Praktika abzuleisten und energierechtliche Abschlussarbeiten anzufertigen. Die Studierenden können in Zusammenarbeit mit anderen praktische Rechtsfragen des Energierechts bearbeiten und ihre Lösungen vor anderen präsentieren und diese mit anderen diskutieren. Sie erarbeiten die komplexen Grundlagen des Energierechts eigenständig und unterziehen die gefundenen Lösungswege einer kritischen Reflektion.
Grundlagen des Umweltrechts

Nachhaltigkeitssteuerung/Umweltrecht
Das normative Ziel der Nachhaltigkeit erfordert die langfristige Bewahrung der Natur einschließlich ihrer Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen. Nachhaltigkeitsgovernance beschäftigt sich damit, wie dieses umfassende Gerechtigkeitsziel in einer pluralen und multi-skaligen Gesellschaft erreicht werden kann. Dies geschieht in integrierter Weise auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte und Methoden der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft.
Anhand des verbindenden Beispiels Biodiversität werden wir in dieser Veranstaltung die wesentlichen Perspektiven sowie fortgeschrittene Konzepte und Methoden der Nachhaltigkeitsgovernance diskutieren. Der Bezug auf das Beispiel Biodiversität dient dabei als integrierendes Element, um die zunächst getrennten Perspektiven der Disziplinen Ökonomie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Planungswissenschaft auf Nachhaltige Entwicklung zu verbinden.
Ziel: Die Teil¬nehmenden werden in dieser Veranstaltung an grundlegende Perspektiven, Konzepte und Methoden der Nachhaltigkeitsgovernance aus einem voran gegangenen Bachelorstudium anknüpfen, diese weiterentwickeln, und fokussiert auf die Analyse und Steuerung nachhaltiger Entwicklung anwenden. Falls diese nicht in vollem Umfang aus einem voran gegangenen Bachelorstudium bekannt sein sollten, bietet diese Veranstaltung die Gelegenheit, evtl. vorhandene Lücken zu schließen. Diese Veranstaltung ist damit die Voraussetzung für eine weitere Vertiefung in Nachhaltigkeitsgovernance im Vertiefungsbereich des Studiengangs im 2. und 3. Semester
Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

Umweltrecht
Grundzüge des Umwelt- einschließlich des umweltbezogenen Energierechts (z.B. Europäisches Umweltrecht, Anlagengenehmigungsrecht, Bau- und Planungsrecht, Kreislaufwirtschaftsrecht)
Ziel: Die Studierenden können die Grundzüge des Umweltrechts und des umweltbezogenen Energierechts verstehen, auch in ihren Interdependenzen mit anderen Rechtsgebieten und mit politikwissenschaftlichen Aspekten.

Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte

European Law
Overview of the history of European Union Law and the law of other European international organisations: (i) Legal Sources of EU Law, (ii) division of powers between EU and its Member States taking into account the Principle of Subsidiarity, (iii) legislative procedure and other instruments of action, (iv) fundamental freedoms as well as general principle of non-discrimination and (v) EU Budget / sources of funding.
Staatslehre und Staatsorganisationsrecht

Promotionskolloquium der Rechtswissenschaften

Graduation LLM students

Graduation LLM students

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Strafrecht

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Univ.-Prof. Dr. Peter Bringewat

Strafrecht IV - Strafverfahrensrecht
Strafgerichtsbarkeit/Gerichtsaufbau; Verfahrensbegriff: Unterscheidung
zwischen Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren; Bestandteile des
Erkenntnisverfahrens: Ermittlungs-/Vorverfahren; Zwischenverfahren; Hauptverfahren.
Abschlussentscheidungen der verschiedenen Verfahrensstadien;
Beweismittel, Beweisverbote, Grundregeln der Beweisaufnahme in
der gerichtlichen Hauptverhandlung; Begriff des Beschuldigten,
Begriff der Vernehmung; Zwangsmittel im Ermittlungsverfahren,
insbesondere Voraussetzungen der Untersuchungshaft; Durchsuchung
und Beschlagnahme.
Aufbau und Aufgabe der Staatsanwaltschaft; wichtige Prinzipien und
Maximen des Strafverfahrens.
Aufgabe und Funktion der Strafverteidigung im Strafverfahren;
NotwendigeVerteidigung/ Wahlverteidigung. Überblick über die
Voraussetzungender Rechtsmittel im Strafverfahren.
Ziel: Grundkenntnisse über den Ablauf eines Strafverfahrens; Kennenlernen der Strafgerichtsbarkeit / Gerichtsorganisation im Erwachsenenstrafverfahren. Vermittlung eines Überblicks über die verfahrensabschließenden und - fort- führenden Entscheidungen der Staatsanwaltschaft und der Strafgerichte. Grundkenntnisse im Beweismittelrecht; Kennenlernen der Prinzipien und Maximen des rechtsstaatlichen Strafverfahrens. Kennenlernen der Beschuldig- tenrechte und Zeugenverpflichtungen einschließlich der Zeugnisverweigerungs- rechte. Kennenlernen der Rolle der Strafverteidigung im Strafverfahren, ins- besondere im Ermittlungsverfahren. Grundkenntnisse im Rechtsmittelrecht einschließlich gerichtlicher Zuständigkeiten.
Strafrecht III - Wirtschaftsstrafrecht
Das Modul baut inhaltlich auf dem Modul Strafrecht I auf und will die
Studierenden mit einer Auswahl von Straftatbeständen des Vermögens-
und (besonderen ) Wirtschaftsstrafrechts vertraut machen. Vermittelt
werden Kenntnisse des Vermögensstrafrechts, insbesondere des Betruges
und der Untreue (§§ 263,266).Weiter werden ausgewählte Straftatbestän-
de des im StGB und im Nebenstrafrecht enthaltenen Wirtschaftsstraf-
rechts dargestellt und z.T an Hand von beispielhaften Entscheidungen
der höchstrichterlichen Rechtsprechung erörtert.
Literatur:
Fischer, Strafgesetzbuch, Kommentar
Wessels/Hillenkamp Strafrecht Besonderer Teil 2
Schönke/Schröder, StGB, Kommentar

alle in neuester Auflage, weitere Literatur wird in der LV angegeben
Ziel: Erwerb von Kenntnissen über das "Besondere Wirtschaftsstrafrecht", bestehend aus vermögensstrafrechtlichen Teilen des StGB-BT und des Nebenstrafrechts. Erwerb von vertieften Kenntnissen im Bereich der Insolvenzdelikte und der betrugs- bzw. untreueähnlichen Delikte des StGB. Weitere Stärkung der Fähig-keiten zur Einschätzung strafrechtlicher Risikolagen im Geschäfts- und Wirtschaftsverkehr verbunden mit der Entwicklung von Strategien zur Vermeidung strafrechtlicher Verfolgungsrisiken.
Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.