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Studium: 

M.Sc. Management & Business Development

 

Abschlussjahr: 

2017

 

Berufliche Karriere:

Ich arbeite als Key Account Manager im Consulting und Sales eines international tätigen Schweizer IT-Unternehmens und bin nach knappen zwei Jahren in London lebend zurück nach Deutschland gekommen.

Wenn ich heute auf meine Zeit an der Leuphana zurückblicke, dann...

... denke ich gerne an die abwechslungsreiche und sehr individuell gestaltbare Zeit zurück, welche man in dem universitären Kontext beinahe Tag und Nacht erleben konnte. Selbstverständlich waren es vor allem die Inhalte, wonach ich damals den fachlichen Schwerpunkt ausgesucht habe, jedoch ist studieren so viel mehr als nur das Sitzen in Vorlesungen und das Ausarbeiten von Berichten und Abschlussarbeiten. Das ehrenamtliche Engagement in den Fachschaften, Gremien und Studierendeninitiativen war mindestens genauso spannend und brachte mir persönlich sehr viele Möglichkeiten sich auszuprobieren und seine Stärken und Schwächen besser kennenzulernen. Auch die vielen Stunden bei zahlreichen Aktivitäten des Hochschulsports habe ich sehr gut in Erinnerung, die guten Parties in den Studierendenwohnheimen sowieso.

 

Wie hat Sie das Studium auf Ihre heutige Tätigkeit vorbereitet?

Man kann die Erfahrungen aus dem Studium für die spätere berufliche Zukunft meiner Meinung nach in drei wesentliche Bereich zusammen fassen:

1. Natürlich das fachliche Wissen aus dem Major und Minor sowie den potentiell zusätzlichen Kursen, die man aus persönlichem Interesse vielleicht noch besucht hat.

2. Die notwendige Selbstdisziplin für die nächste Klausur oder Hausarbeit, ein Zeitmanagement, was persönlich zu einem passt und die Tatsache, selbstständig sich mit einem Thema so tief zu befassen, dass man vermutlich wesentlich mehr davon versteht als die allermeisten Menschen, die man sonst so kennt.

3. Soziale Kompetenzen und soziales Netzwerk. Es mag vielleicht etwas trivial klingen, aber sicherer Umgang in einer Gruppe und Finden des eigenen Platzes in dieser ist zunächst gar nicht so leicht, wenn man keine höhere Instanz hat, welche über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Eigenen Stärken entwickelt man vor allem dann, wenn man aus der Komfortzone heraus muss, weil nur dann ist man ein Stück weit gezwungen, sich mit etwas Neuem auseinander zu setzen. Rückblickend würde ich sagen, hierdurch die Angst vor Veränderung und unbekanntem Neuen verloren und es stattdessen als Chance zu sehen. Die ehemaligen Kommiliton*innen, mit denen man auch nachts noch für die Klausuren gelernt hat, werden meist Freund*innen fürs Leben. Dieses Netzwerk potenziert sich mit der Zeit immer weiter, weil diese auch neue Kontakte knüpfen. 

 

Welche Vorteile bietet das Studium an der Leuphana?

Für mich persönlich war es ganz klar die Möglichkeit der freien Wahl von Major, Minor und den zahlreichen weiteren Aktivitäten, in denen man sich einbringen konnte. Hinzu kommt der wesentliche Vorteil einer Campusuniversität, wo fast alle Gebäude und Einrichtungen an einem Ort gelegen sind und welche mit den Studierendenwohnheimen und angrenzenden Wohnmöglichkeiten für die Studierenden auch eine sehr gelungene Flexibilität gibt. Wenn man sich nach den Vorlesungen noch auf die Mensa-Wiese gesetzt hat, war eine Vereinbarung von Freizeit und Studium überhaupt kein Problem. Auch die zahlreichen Jobs in der Uni selbst als studentische Hilfskraft beispielsweise waren sehr gut geeignet, um sich das Studium auch finanzieren zu können.

 

Wem würden Sie das Studium an der Leuphana empfehlen?

Ich würde jedem*r ein Studium an der Leuphana empfehlen, welche*r an einer in die Zukunft gerichtete Denkweise bevorzugt und nicht davor zurückschreckt, auch mal unkonventionelle Wege gehen zu müssen, die nicht ausschließlich direkt an Ziel führen, sondern andere Blickwinkel erfordern.

 

Welche Erfahrungen kann ich als Alumni Angel einbringen?

Ich habe insgesamt fast 8 Jahre an der Leuphana verbracht und neben dem Bachelorstudium in BWL und eBusiness (heute Digital Business) und Master in Management & Entrepreneurship Business Development mit Data Science auch als studentische/wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet. Darüber hinaus war ich drei Mal Startwochen-Mentor und habe anschließend an meine Studienzeit noch knapp ein Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet. Weiteres: Die Fachschaft BEM, div. Gremien etc.